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Löbliches vom BPP

  • mr920
  • 2. Januar 2010 um 17:03
  • mr920
    aktives Mitglied
    Beiträge
    124
    • 2. Januar 2010 um 17:03
    • #1

    Es wäre meiner Meinung nach sehr schön, wenn das Kennzeichnen von Briefmarken mit Prüfersignum, Prüferverein, Katalognummernangabe und Typenbezeichnung auch für die Marken von Altdeutschland endlich unterbleiben würde, so, wie das seit kurzem für Probedrucke und Essays, als auch für englische Marken generell nicht mehr praktiziert wird.

    Zitat von Karl Lois Englandprüfer:

    "Von der Anbringung von Prüfzeichen auf englischen Briefmarken wird zukünftig abgesehen, da diese Praxis der Kennzeichnung nicht den Markterwartungen des englischen Sammlermarktes entspricht. Ausführliche Fotoatteste und -Befunde werden weiterhin uneingeschränkt ausgestellt."

    Quelle: "Aktuelles" unter "bpp.de".

    5.4. Marken mit Aufdruck "Specimen", Probedrucke, Essais und Vergleichbares erhalten ein Attest, einen Befund oder Kurzbefund. (Die frühere Praxis, diese Prüfgegenstände in der Mitte des Unterrandes zu signieren, entfällt.)

    Quelle: "Prüfordnung" unter "bpp.de"

    Was meint Ihr, Wie sind eure "Markterwartungen" ?

    2 Mal editiert, zuletzt von mr920 (5. Januar 2010 um 11:15)

  • asmodeus
    Moderator
    Beiträge
    3.510
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    Männlich
    • 2. Januar 2010 um 17:13
    • #2

    Das ist doch vollkommen in Ordnung! Als Gb- Sammler habe ich keine einzige Marke (aktuelle Prüfung) mit einem Sgnum- nur Atteste oder Befunde. In meiner Sammlung befinden sich 2 alte Prüfsignen.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.077
    • 2. Januar 2010 um 17:52
    • #3

    Es wird Zeit, daß sich dieses Verhalten flächendeckend durchsetzt, damit die Schmiereien auf den Markenrückseiten endlich der Vergangenheit angehören.
    Natürlich wird das Prüfgeschäft damit aufwendiger und auch teurer. Aber wer das bezahlen will, sollte auch entspechende Prüferleistungen erhalten können.
    Leider meinen noch immer einige Herren, sich über Kundenwünsche hinwegsetzen und ihr eigenes Süppchen kochen zu können. So etwas muss nicht sein.

    Nicht jede Billigmarke muß signiert werden, auch Fachwissen sollte sich in Sammlerkreisen weiter durchsetzen.

    Gruß
    KJ, vom BPP fast immer absolut überzeugt

  • SitzendeUndMehr
    aktives Mitglied
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    249
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    Männlich
    Geburtstag
    26. September 1965 (60)
    • 2. Januar 2010 um 18:50
    • #4

    Hallo,

    volle Zustimmung. Und: Bei den Marken, die zu prüfen wirklich Sinn macht, kann man die Mehrkosten dann auch tragen, oder!?

    Nachteil: Wenn dann eine Marke sonst "höher geprüft" wäre, wird es natürlich etliche .... (einsetzen, was immer Euch dazu einfällt) geben, die die Atteste einfach weglassen und bei eBay oder bei manchen der Auktionshäuser doch das Blaue vom Himmel herunterlügen.

    Viele Grüße,
    SitzendeUndMehr

    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
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    Männlich
    • 2. Januar 2010 um 19:04
    • #5

    Bei Ebay wird das nicht gelingen. Marken mit Attest/Befund bringen immer noch deutlich mehr Geld. Wenn man es wegläßt, schadet man sich selber. Bei Auktionshäusern hast du allerdings Recht. Dort wird viel auf Vertrauen geboten.
    Im Übrigen bin ich eurer Meinung. Wenn man sich ältere Marken anschaut, die teils bis zu fünf oder mehr Signa tragen, kann man schon an der Prüferwelt verzeifeln.
    Zum Lobe vieler aktueller Prüfer sei gesagt, daß sie sich den Kundenwünschen beugen und zumindest Kurzbefunde erstellen. Natürlich ist das ganze dann teurer. Aber diese Mehrkosten trage ich gerne.
    Es gibt aber immer noch Prüfer, die sich ihre eigenen Regeln erstellt haben und partout bei bestimmten Marken keine Befunde/Kurzbefunde ausstellen, sondern nur signieren. Da kann man sich den Mund stundenlang fusselig reden. Es nützt nichts.
    Das ist halt eine Baustelle, an der man noch arbeiten muß. Ich denke, in 20 Jahren wird es keine Signa mehr geben.

  • mr920
    aktives Mitglied
    Beiträge
    124
    • 20. Februar 2010 um 15:18
    • #6

    Hallo Max und Moritz,
    Danke für deinen Beitrag. Deine Vermutung in 20 Jahren wäre das Signieren dann endlich vorbei in Gottes Ohr ! Hoffentlich hört das eher auf. Es scheint so, daß manche Marken bereits gar nicht mehr ohne Signatur zu haben sind. Z.B. ungebrauchte bayerische Dienstmarken, gestempelte und ungebrauchte X-Wasserzeichen bei der Wappenausgabe von Bayern. Ganz zu Schweigen von den Katalognummernvermerken mit Bleistift auf den Marken, das scheint jetzt die neueste Mode zu sein ? Weiß jemand mehr zu diesem Unfug?

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
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    721
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    Männlich
    • 20. Februar 2010 um 16:45
    • #7

    Man muß sich langfristig dann damit anfreunden, dass Marken mit einer Schmiererei... äh Prüfsignatur auf der Rückseite mit Abschlag gehandelt werden. Das heißt diese Marken sind minderwertig. Mir ist nicht verständlich, dass eine Marke mit einer leichten Gummibeeinträchtigung nicht mehr postfrisch ist, dagegegen ein fette Prüfsignatur die Postfrische nicht tangieren soll. Saß der Prüfer schon bei Abgabe der Marken mit am Schalter?

    Man kann es drehen und wenden wie man will, aber die Prüfzeichen sind die nächsten Kandidaten in der immer schneller drehenden Qualitätsspirale, denen eine Qualitätsminderung zugeschrieben werden wird.
    Übrig bleiben nur noch die echten und einwandfreien Luxusstücke ohne Signatur, die Höchstpreise am Markt erzielen werden.

    Einen signierten Posthornsatz hätte ich schon längst verkauft.

    Grüßle

    lickle

  • myself
    aktives Mitglied
    Beiträge
    112
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Februar 2010 um 06:47
    • #8

    Ich glaube es werden sich 2 Trends entwickeln:

    Postfrische Marken mit Prüfsignaturen und Besitzzeichen werden, gemessen am heutigen Marktwert, kaum an Wert verlieren. Stattdessen werden bei wirklich "unbefleckter" Rückseite die Preise deutlich anziehen. Es wird die selbe Entwicklung geben wie bei Falzmarken. Diese haben heute auch noch einen gewissen Wert und stellen im Grunde den Basiswert für ungestempelte Marken dar. Daran zu erkennen, dass Bundwerte der ersten Jahre mit Falz preislich in etwa in Höhe der gestempelten Marken angesiedelt sind.

    Bei gestempelten Marken mit Signaturen wird es keine Veränderungen geben. Sammler gestempelter Marken legen mehr Wert auf die Vorderseite der Marke. Was nicht heißen soll, dass die Rückseite ungeniert vollgestempelt werden muss. Eine Signatur ist aber absolut akzeptabel.

    Diese Entwicklung ist auch auf die unterschiedliche Mentalität zwischen gestempelt und postfrisch Sammlern zurückzuführen. Die kann glaube ich niemand leugnen. Gestempelt Sammler legen auch Wert auf Qualität, aber in einer anderen Weise.

    MfG myself

  • skabene
    Gast
    • 21. Februar 2010 um 09:58
    • #9

    Sammle zwar keine deutschen Gebiete, aber möchte trotzdem was dazu sagen.
    Gerade im Zusammhang mit einem (Kurz-)Befund finde ich das dazu passende Signum des Prüfers auf der Rückseite der geprüften Marke wichtig. Denn nur so läßt sich beweisen, daß Marke und Attest zusammen gehören. Ohne das Prüfzeichen könnte jede einigermaßen gute gleiche Marke statt der nicht mehr vorhandenen oder irgendwie beschädigten original geprüften Marke zu dem Befund getan und so angeboten werden. Da müßte ein eventueller Käufer aber schon sehr sachverständig sein, um das zu erkennen. Oder er müßte sie erneut prüfen lassen, um sicher zu gehen.
    Wenn die geprüfte Marke also in gutem Zustand ist, mit Befund, steigert imho so ein Prüfzeichnen den Wert der Marke und vor allem lassen sich Befund und Marke einwandfrei einander zuordnen.
    Natürlich muß nicht auf jeder geprüften Marke ein Signum drauf, aber bei wertvolleren Marken fände ich das okay.

    Einmal editiert, zuletzt von skabene (21. Februar 2010 um 10:01)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.077
    • 21. Februar 2010 um 16:19
    • #10
    Zitat

    Original von skabene
    Sammle zwar keine deutschen Gebiete, aber möchte trotzdem was dazu sagen.
    Gerade im Zusammhang mit einem (Kurz-)Befund finde ich das dazu passende Signum des Prüfers auf der Rückseite der geprüften Marke wichtig. Denn nur so läßt sich beweisen, daß Marke und Attest zusammen gehören. Ohne das Prüfzeichen könnte jede einigermaßen gute gleiche Marke statt der nicht mehr vorhandenen oder irgendwie beschädigten original geprüften Marke zu dem Befund getan und so angeboten werden. Da müßte ein eventueller Käufer aber schon sehr sachverständig sein, um das zu erkennen. Oder er müßte sie erneut prüfen lassen, um sicher zu gehen.
    Wenn die geprüfte Marke also in gutem Zustand ist, mit Befund, steigert imho so ein Prüfzeichnen den Wert der Marke und vor allem lassen sich Befund und Marke einwandfrei einander zuordnen.
    Natürlich muß nicht auf jeder geprüften Marke ein Signum drauf, aber bei wertvolleren Marken fände ich das okay.

    Eben gerade nicht. Jede rückseitige Bestempelung mindert m.E. der Wert der Marke. Der Kurzbefund wurde ja gerade deshalb eingeführt, damit dieser Blödsinn vermieden werden kann. Wenn man eine mit KB versehene Marke zusätzlich bestempelt, wäre es doch geradezu widersinnig und doppelt geprüft.
    Annähernd jede Marke läßt sich ihrem KB zuordnen. Bei gestempelten ist es ganz einfach, es gibt nur Unikate.
    Bei ungestempelten Stücken ist es schwieriger, aber über die Zähnung und Zentrierung normalerweise auch problemlos.

    Zum Beispiel habe ich einen kompletten Bogen zerlegen und mit Befunden versehen lassen. Jede Marke kann ich ihrem Befund zuordnen, kein Problem.

    Nein, es muss sich durchsetzen, daß alle wertigen Marken mit Papier versehen werden. Nur bei billigen Stücken, bei denen sich die zusätzlich Ausgabe nicht lohnt, akzeptiere ich noch Signaturen.

    Gruß
    KJ

  • myself
    aktives Mitglied
    Beiträge
    112
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Februar 2010 um 21:22
    • #11

    Kontrollratjunkie:

    Gestempelte Marken mit Prüfzeichen für minderwertig zu halten ist absoluter Blödsinn.
    Gerade Sammler gestempelter Marken sollten doch eigentlich etwas mehr von der Vorder- als von der Rückseite halten. ;)

    MfG myself

    2 Mal editiert, zuletzt von myself (21. Februar 2010 um 21:49)

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