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Japan nach Michel oder Sakura-Nummern?

  • Daniel
  • 24. Dezember 2009 um 06:53
  • Daniel
    aktives Mitglied
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    133
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    Geburtstag
    2. Dezember 1968 (57)
    • 24. Dezember 2009 um 06:53
    • #1

    Hallo zusammen,

    mal eine Frage an die Japan-Sammler.

    Sammelt ihr nach Michel- oder Sakura-Nummern? Was ist denn da so verbreitet?

    Schöne Weihnacht
    Daniel

    Meine Fehllisten: http://www.daniel-kupfer.de/briefmarken.html

  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 24. Dezember 2009 um 07:01
    • #2

    Für den Anfang ist der Michel schon gut, danach sollte man aber mit landeseigener Literatur die Sammlung ausbauen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • 22028
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    6. Januar 1958 (68)
    • 24. Dezember 2009 um 11:25
    • #3

    Eine Frage die nicht so einfach zu beantworten ist. Sind deine Sammlerkontakte International dann würde ich den Sakura empfehlen da International der Michel doch nur eine untergeordnete Rolle spielt.

    Sammelst Du mehr im stillen für Doch dann genügt der Michel vollkommen, nichtsdestotrotz würde ich eine Mitgliedschaft in der Arge Japan empfehlen.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • 241264hsv-fan
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    Beiträge
    3.790
    • 24. Dezember 2009 um 16:49
    • #4

    Ich denke, es kommt auch darauf an, wie speziell du sammeln möchtest. Wenn du tiefer in die Materie eindringen willst, ist ein landeseigener Katalog sehr von Vorteil. Es stellt sich dann nur die Frage, wie es sprachlich aussieht. Ein Eintritt in die ARGE ist sicher auch sehr gut. Du kannst dich da ja vorher mal 'umsehen'.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • thorn
    neues Mitglied
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    • 25. Dezember 2009 um 19:58
    • #5

    Frohes Fest !
    Ich kann hier zunächst den Michel empfehlen. Letztlich muß man sich ja zum Sammeln orientieren, da nützt einem ein Katalog bei dem man zwar die Bilder erkennen, nicht aber die Schrift lesen kann (Sakura) wenig. Ich habe hier alle "gängigen" Kataloge, auch JSCA (Japan) und den Scott (USA). Den Scott würde ich auch noch empfehlen, da man hiernach prima in den USA (via ebay) japan. Marken kaufen kann (sehr gutes Angebot im Vergleich zu D.). Ich habe mir bei den fehl.Marken die Mühe gemacht, diese nach Michel zu identifizieren und dann die dazugeh. im Scott rauszusuchen. Bei allen problematisch ist halt die unterschiedl. Katalogisierung, vom Verständnis her bleiben aber m.M. nur Scott und (leider) Michel übrig. Michel scheint sich hier besonders um Einnahmen der Sammler zu bemühen da alle paar Jahre neue Kataloge mit i.d.R. wesentlich weniger Umfang erscheinen (z.B. ohne Auflagen der Marken). Schöne Feiertage und einen guten Rutsch wünscht
    *thorn*

  • ligneN
    aktives Mitglied
    Beiträge
    242
    • 2. Januar 2010 um 15:15
    • #6

    Hallo,
    m. E. ist der Michel vom Informationsgehalt her der mit Abstand beste nichtjapanische allgemeine Briefmarkenkatalog zu Japan.

    Die übrigen sind nur zur Verständigung im Ankauf brauchbar, auch wenn SG etwas Papierspezialisierung für die 3. Ausgabe (Koban) bietet. Wer sich da aber nicht schon ohnehin gut auskennt, wird vom SG gelegentlich aufs Glatteis geführt. ;) Die Speziallistung Koban ist halt schon recht betagt und nie berichtigt worden.

    Der Yvert bildet vor 1880 zu 3/4 Fälschungen ab, was dessen "Qualität" ganz gut umschreibt.

    Sakura (oder JSDA) bieten ein Mittelding zwischen Michel-Junior und Standard. Hauptvorteil ist die Farbwiedergabe und die Listung von Ganzsachen. Büromenschen schätzen noch die Ankreuzboxen für Ü und gestempelt. Jeweils 1 Stück der beiden Kataloge (Nummerierung unterscheidet sich etwas) sollte man haben, muß ja nicht der aktuellste sein.

    ***

    Die Auflagezahlen hat der Michel m. W. *generell* rausgeschmissen, was sehr bedauerlich ist.

    Ursache ist aber nicht flugs unterstelltes Gewinnstreben der finsteren Michelmächte, sondern nervende X(Sammler, die tagtäglich beim Michel anriefen und fragten: (fiktiv) "Warum steht die Mi-Nr. 3y von Taka-Tukaland bei Auflage 100 Stück NIEDRIGER im Katalogwert als die Bund ZYX mit 1,5 Mio. Stück?? Das kann doch so nicht stimmen wg. doch so viel seltener!! Wer manipuliert hier was??? usw.exe"
    Da man darauf keine Lust :oneien:mehr hatte, wurden die Auflagezahlen generell gestrichen.

    Gespart hat man hier nix,wer schon mal layoutet hat, weiß:
    jede Änderung am Satz kostwas. kostenneutral ist nur, gar nichts zu ändern.

    Insiderwissen 8-)

    LigneN

    "Schlitzaugenbelege"

  • thorn
    neues Mitglied
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    36
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    Männlich
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    12. November 1966 (59)
    • 2. Januar 2010 um 20:37
    • #7

    Hallo ligneN,
    ich unterstelle nicht daß Michel hier alleine durch das Weglassen sparen will sondern kritisiere nur die Tatsache, daß die Kataloge im Verhältnis Umfang/Information-Inhalt immer teurer werden. Ich denke bei den Preisen kann man als Sammler diese Informationen (die andere ja auch bieten) erwarten. Und wenn dann Fragen von KUNDEN kommen ist das ja wohl das Tagesgeschäft eines jeden Unternehmens.

    Frohes 2010 & Grüße
    thorn

  • ligneN
    aktives Mitglied
    Beiträge
    242
    • 7. Januar 2010 um 16:03
    • #8

    Warum die Preise steigen kann ich nicht beantworten, vielleicht weil die Michels auch steigende Kosten haben?
    Preis-Leistungsverhältnis: muß jeder für sein Sammelgebiet beantworten.
    Ich bin da bei Kritik immer etwas mißtrauisch, weil ich die Literaturknauser kenne
    (melden sich dann in Foren und wollen zB Übersee- Dubletten identifiziert haben wg. kein Michel da, aber aktuelle Preisauskunft janz wichtig).

    ***

    "Fragen von KUNDEN" werden bei den Michel-Telephonhelfern mit Engelsgeduld beantwortet.
    Da waren es aber meist keine Fragen, sondern schlicht Forderungen..
    ...oder immer die gleiche Frage.

    In geschätzt jedem 3. "Michel-Rundschau" Editorial schreibt der jeweilige Red. über Leserbriefe/Anfragen betr. Preisfindung - daß die zuallererst etwas mit der Marktnachfrage zu tun hat.
    Weshalb bei gleicher Auflagehöhe Altbayern mehr kostet als zB Georgien von 1920. Oder eine Farbabart von USA das Xfache kostet bei gleicher /vergleichbarer Auflage als alle gefummelten "Dt. Besetzungen 2. Weltkrieg UdSSR".

    Weils halt mehr Sammlers hat und mehr Nachfrage.

    DAS möchte aber niemand :oneien:hören, zumal der oft im Besitz solcher natürlich krass unterbewertet seienden Seltenheiten ist, und schon geht (ging) das Gezeter/Verschwörungstheorien von vorne los.

    Gab nur das wieder, was ich bei einem Bier,Weizen gehört habe.

    Gruß
    ligneN

    "Schlitzaugenbelege"

    2 Mal editiert, zuletzt von ligneN (20. Januar 2010 um 11:04)

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