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Tibet, Sammlungsunterkategorie "Buntfrankaturen"

  • 22028
  • 23. Dezember 2009 um 16:42
  • 22028
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    • 23. Dezember 2009 um 16:42
    • #1

    Irgendwie habe ich einen Black Out oder keine Inspiration.

    In meiner Tibet Sammlung habe ich eine Kategorie "Buntfrankaturen", da zeige ich bisher wie der Name es schon sagt, Buntfrankaturen, nur, da sind Briefe dabei welche das "übliche" Port zeigen, dargestellt durch Mischfrankaturen, aber auch Briefe welche krumme Portostufen zeigen was eigentlich eine weitere Unterkategorie ist. (Zwischenzeitlich ich habe ich mehrere weitere Briefe so dass ich mehr Briefe zeigen kann).

    Derzeit beschreibe ich die Kategorie wie folgt:
    4 Buntfrankaturen
    Offizielle Portotabellen existieren keine für Tibet, jedoch konnte anhand des vorhandenen Materials eine Portotabelle nachvollzogen werden. Demnach war das Porto von 1 Trangka für einen einfachen Inlandsbrief bis zum Jahr 1945, danach wurde es auf 2 und später auf 3 Trangka erhöht, des weiteren das Einschreibeporto von 2 auf 4 Trangka, später auf 5 Trangka. Die nachfolgend gezeigten Briefe belegen jedoch dass es vermutlich noch Zwischenstufen durch Entfernungs- und/oder Gewichtsgrenzen gab welche diese sehr seltenen Portostufen notwendig machten die nur durch Buntfrankaturen abgedeckt werden konnten. Im Allgemeinen wurden die Briefe durch Einzel- oder Mehrfachfrankaturen frankiert, in wenigen Fällen oder um krumme Portowerte darzustellen, auch durch sogenannte Buntfrankaturen.

    Sollte ich hier nun zwei Unterkategorien daraus machen (Titelvorschläge ausdrücklich erwünscht) oder was ist die Meinung der Experten?

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Schildescher
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    • 23. Dezember 2009 um 18:28
    • #2

    Hallo Rainer,

    der Spezialist bist du doch selber. Eine Portostufensammlung aufzubauen ist schon schwierig, diese anhand von Buntfrankaturen aufzubauen eigentlich schon unmöglich. Das betrifft jedes Sammelgebiet da die kleinsten Nennwerte meist schon ausreichten um die "kleinsten" Portostufen abzudecken. Als Buntfrankatur brauchst du schon drei verschieden farbene Werte aus einem Satz. Da bist du meist schon in der 2.ten Gewichtsstufe.

    Zumindest wenn man nach dieser Definition für die Buntfrankatur geht

    Buntfrankatur;

    Philatelistische Bezeichnung für eine Postsendung, die mit mindestens drei Marken verschiedener Wertstufen beziehungsweise Farben aus einem Satz freigemacht ist.

    Ich würde die "Buntfrankatur" separat stehen lassen meint der

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • 22028
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    • 24. Dezember 2009 um 11:35
    • #3

    Hallo Schildescher,

    mag sein das ich der Spezialist bin, manchmal wird man aber blind auf einem oder gar zwei Augen, daher die Frage nach anderen Meinungen.

    Im Anhang mal ein Artikel von mir der in Kürze im "Postal Himal", der zeitschrift des Nepal und Tibet Philatelic Study Circle erscheinen wird.., da sieht man die derzeit bekannten Frankaturkombinationen und Portostufen..., der Artikel, ist aber in englischer Sprache, zeigt aber grob die "Probleme" und "Schwierigkeiten"...

    Dateien

    Tibet Portostufen, 24.12.2009.doc 244,74 kB – 137 Downloads

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • guy69
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    • 24. Dezember 2009 um 12:05
    • #4

    Hi Rainer

    M.E. sind das einfach Frankaturkombinationen. Die Oberkategorie sind "Portostufen". Innerhalb dieser Portostufe solltest du die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen nach dem Motto "dargestellt als Buntfrankatur der Werte x,y,z."
    Ich hatte dasselbe problem mit der Posthornserie. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten innerhalb der serie eine Portostufe darzustellen. Und eben auch einige, die sich nur durch verschiedene Werte zeigen lassen da es keinen passenden Einzelwert gab.

  • 22028
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    • 24. Dezember 2009 um 12:20
    • #5

    Hallo Guy,

    na das ist doch mal eine Idee/Vorschlag..., vielen Dank.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 (24. Dezember 2009 um 13:14)

  • guy69
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    • 24. Dezember 2009 um 12:27
    • #6

    Richtig interessant wird es erst wenn es während der Laufzeit der serie verschiedene Portoperioden gab oder die Ausgabe durch zusatzwerte aufgestockt wurde.
    Da kannst du schon mal ein paar leere alben bestellen ;-)))

  • guy69
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    • 24. Dezember 2009 um 12:32
    • #7

    Im Prinzip gilt für mich:

    1 Portoperiode
    1.1 Portostufe x
    1.1.1 EF
    1.1.2 BuntF (mit Hinweis "nur so darzustellen")
    1.1.3 MEF
    1.1.4 BuntF (dargestellt mit x,y,z)
    1.1.5 MiF (andere Ausgabe)

    Einmal editiert, zuletzt von guy69 (24. Dezember 2009 um 12:34)

  • 22028
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    • 24. Dezember 2009 um 13:13
    • #8

    Guy.

    Alben habe ich genug, aber das Material ist zum Teil extrem selten. Die Liste welche ich hier einstellte zeigt das teilweise. Von den krummen Portis habe ich nur ca. 10-12 Belege und bin froh diese überhaupt zu haben, zum Teil sind das die einzigen Belege dieser Art.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • 22028
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    • 24. Dezember 2009 um 14:12
    • #9

    Habe mir +berlegt es nun so zu tun:

    Ausgabe 1933, Portostufen und Frankaturkombinationen

    4 Portostufen und Frankaturkombinationen
    4.1 Normalbriefe
    4.2 Einschreibebriefe
    4.3 Versicherte Briefe

    Offizielle Portotabellen existieren keine für Tibet, jedoch konnte anhand des vorhandenen Materials eine Portotabelle nachvollzogen werden. Demnach war ab der Ausgabe der Marken von 1933 das Porto für einen einfachen Inlandsbrief 1/2 Trangka, danach wurde es auf 1 Trangka, später auf 2 Trangka und danach auf 3 Trangka erhöht, des weiteren das Einschreibeporto von 1 Trangka, später 2 Trangka, dann auf 4 Trangka und zum Schluss auf 5 Trangka. Die nachfolgend gezeigten Briefe belegen zum einen die bekannten Standardportostufen, zeigen jedoch auch dass es vermutlich noch Zwischenstufen durch Entfernungs- und/oder Gewichtsgrenzen gab welche die teilweise sehr seltenen Porto(zwischen)stufen notwendig machten. Im Allgemeinen wurden die Briefe durch Einzel- oder Mehrfachfrankaturen frankiert, in wenigen Fällen oder um krumme Portowerte darzustellen, auch durch sogenannte Misch- oder auch Buntfrankaturen.

    Noch weitere Aufteilung ist in meinen Augen nicht zweckmäßig da das Material dafür einfach nicht vorhanden ist.

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    2 Mal editiert, zuletzt von 22028 (24. Dezember 2009 um 14:20)

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