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Schöne frankierte preußische Belege

  • peterhz
  • 14. Dezember 2009 um 20:55
  • peterhz
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    • 18. Dezember 2009 um 06:19
    • #41

    Hallo Ulf,

    was Du über die Eilbriefe geschrieben hast ist richtig, aber passt irgendwie nicht zu dem Brief.
    Gellendorf liegt ca. 50 km von Breslau entfernt und das korrekte Porto wäre dann 3 1/2 Sgr. gewesen.
    Oder es war ein anderes Gellendorf aus der 3 Entfernungsstufe und der Empfänger hat das Bestellgeld bezahlt.
    Auch eine Barfrankierung für die Eilsendung war möglich.
    Als Eilbrief reichte es aus, einen Brief mit dem Vermerk "per Express zu bestellen" zu versehen.

    schönen Gruss
    Peter

    noch ein nicht häufiges Briefchen von Preußen.
    Mischfrankatur der 1 und 2 Ausgabe von Preußen

  • Magdeburger
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    • 18. Dezember 2009 um 07:46
    • #42

    @All

    ich habe den Ort Gellendorf gesucht - jedoch nicht gefunden. Via Google gibt eins weit weg.
    Laut Gemeindeverzeichnis befinden sich zwei Einträge hierzu unter - Provinz Schlesien - Regierungsbezirk Breslau - Landkreis Trebnitz.

    Die Taxquadratzahlen für Gellendorf sind 68 und 98 - für Breslau 72 und 96. Daraus läßt sich eine Entfernung von etwas über 4 Meilen errechnen und der Ausgangs-Ort lt. Gemeindeverzeichnis würde sehr wahrscheinlich passen. Die tatasächliche Entfernung kann etwas grösser, aber auch kleiner sein.

    Mich würde der Text auch der Rückseite interessieren, zumal der Brief kontrolliert wurde. Dafür spricht die Unterstreichung der Express-Bestellung in Blau. (Vielleicht gab es dort günstigere Taxen?)

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Eventuell gibt es eine ARGE zur Postgeschichte von Breslau - Auf die Schnelle keine gefunden.

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • kartenhai
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    • 18. Dezember 2009 um 09:53
    • #43

    @ regiduer:

    kann von der Rückseite des Briefes nur folgendes entziffern:

    Den 9ten April 1864
    Zahlte an Berthold Block
    Für ?: 1 leere Kiste
    ? 194 für ? 528
    Rest unleserlich und Unterschrift

    Vielleicht hilft Dir das etwas weiter.

    Gruß kartenhai

  • solid611
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    • 18. Dezember 2009 um 11:36
    • #44

    Hallo Jørgen,

    Übersichten der französischen Grenzeingangsstempel sind z.B. in diesen Werken zu finden:

    Rupp,
    Marques et Cachets D´Entrèe en France en Provenance D'Europe 1800-1881. Numérotation G.Noél. 1995

    Van der Linden,
    Katalog der Postvertragsstempel 1661-1875, 2. unveränderte Neuauflage 2005

    Viele Grüße
    solid611

    Einmal editiert, zuletzt von solid611 (18. Dezember 2009 um 11:36)

  • Baldersbrynd
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    • 18. Dezember 2009 um 12:40
    • #45

    @ Solid611

    Besten danke für Deine Antwort, ich will versuchen dieser Bücher zu finden.

    Viele Grüße
    Jørgen

  • Magdeburger
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    • 19. Dezember 2009 um 08:00
    • #46

    Hallo Kartenhai,

    Danke für die Textentzifferung der Rückseite zu dem Beleg von regiduer.

    @All

    dieser Text hat mit dem Brief nichts zu tun.
    Somit bleiben Fragen, ob es nun ein Eilbrief war oder nicht. Bisher habe ich diesbezüglich noch nichts gefunden, zumal peterhz die korrekte Taxe vom 3 1/2 Sgr für einen Brief der ersten Entfernungsstufe angegeben hat.
    Mit ein weit entferntes Gellendorf kann ich mich nicht anfreunden, da dies im Gemeindeverzeichnis hätte enthalten sein müssen. Auch fand ich nirgendwo einen zweiten Ort in der Litheratur.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 19. Dezember 2009 um 08:42
    • #47

    Hallo,

    wenn ich es richtig sehe, hat der vermutete Eilbrief keine Rückseite mehr. Die abgebildete 2.Seite scheint die ursprüngliche Innenseite der Vorderseite zu sein (siehe deutlicher Wertstempel, Stempel und Anschrifttext sind zu erkennen).
    Ohne die Original-Rückseite bleibt viel im Spekulativen.

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

  • peterhz
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    • 19. Dezember 2009 um 09:56
    • #48

    Michael hat schon recht. Ohne Rückseite kann nur spekuliert werden.


    Peter


    Anbei noch einen schönen und recht seltenen Beleg einer Nr.3 mit Ortsstempelentwertung.

  • regiduer
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    • 19. Dezember 2009 um 11:56
    • #49

    @ all

    Danke für die vielfältigen Beiträge zu meiner GS-Vorderseite
    ( steht schon in der Beschreibung )
    Da ja nun kein eideutiges Ergebnis dasteht, verschwindet das Teil wieder in der Restekiste.


    ein schönes Wochenende allen

    mfg regiduer

  • peterhz
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    • 20. Dezember 2009 um 08:52
    • #50

    Auch eine schöne Darstellung des Briefportos der 2 Entfernungsstufe.
    Wenn jemand einen Brief aus der 3 Entfernungsstufe hat der nur mit 1/2 Sgr. und 4 Pfg. Marken frankiert ist bitte zeigen.


    Schönen Sonntag

    Peter

  • Baldersbrynd
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    • 20. Dezember 2009 um 13:53
    • #51

    peterhz

    Ein sehr schönes Brief Du zeigst.


    Hier ist ein Brief in 2. Gewichtstufe aus Elberfeld nach Paris, sendet am 29.12.1866. Oben links steht 1 1/20 Lth, (Loth). Name des Empfängers feht.
    Porto 7 Gr. 3½ Gr. je Loth.

    Entwertet mit Huseisenstempel Type 12-1 (Spalink). Ankunftstempel in Paris am 31.12.1866.

    Viele Grüße
    Jørgen

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    • 21. Dezember 2009 um 11:50
    • #52

    Auf der mich Seite von Ebay habe ich schon längere Zeit die Kreuzerausgabe für die besetzten taxisschen Gebiete von Preussen eingestellt.
    Alles mit Stempel von "HOCHHEIM" sowohl der alte taxisstempel als Nachverwendung als auch den neuen preussischen. (Es ist mittlerweile noch einiges dazugekommen)

  • peterhz
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    • 24. Dezember 2009 um 09:16
    • #53

    Manchmal freut man sich über einen einfachen Brief ins Bergische Land.

    Dieser Brief ging von Hilden nach Engelskirchen an eine recht bekannte Adresse.

    Ich wünsche allen Sammlern ein schönes Weihnachtsfest.

    Peterhz

    2 Mal editiert, zuletzt von peterhz (24. Dezember 2009 um 09:40)

  • Michael D
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    • 24. Dezember 2009 um 09:47
    • #54

    Hallo Peterhz,

    die bekannte Familie wohnte zu der Zeit in Barmen, mit familiären Ablegern im Bergischen Land.
    Da der Brief mit Inhalt erhalten ist, könnte man evtl. tatsächlich abklären, ob Absender und Adressat zu dem engeren Kreis dieser Familie gehörten.
    Ein Bruder von Friedrich, Emil, lebte zu der Zeit in Engelskirchen, passt also.
    Dann wäre er sehr interessant ! :jaok:

    Schöne Festtage alle miteinander !

    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (24. Dezember 2009 um 10:01)

  • peterhz
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    • 24. Dezember 2009 um 10:28
    • #55

    Michael D

    Ich habe den Brief mal eingescant. Ich kann in nicht so gut lesen. Vielleicht könntest Du mir behilflich sein.

    Vielen Dank
    Peter

  • Michael D
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    • 26. Dezember 2009 um 22:21
    • #56

    Hallo Peter,

    entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, aber ich habe mir eine kleine Weihnachtspause gegönnt und deinen Brief gerade erst gesehen.

    Beim Inhalt helfe ich gerne, auch wenn das Lesen nicht wirklich flüssig geht.
    Soweit ichs also entziffern konnte:

    Absender ist der Fabrikant Emil Bredt, der an seine Schwester Charlotte (Anrede Lottchen) Bredt, verheiratet mit Emil Engels, schreibt. (Zeittypisch adressiert an Frau Emil Engels)
    Inhaltlich geht es um reine Familienangelegenheiten, Krankheit der Mutter etc., also nicht um den berühmten Friedrich E., der zu dieser Zeit aber schon lange in England lebt.

    Also leider nicht der ganz große Inhalt, aber für Historiker evtl. doch interessant.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • peterhz
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    • 27. Dezember 2009 um 09:21
    • #57

    Hallo Michael,

    vielen Dank das Du dir die Mühe gemacht hast den Brief zu deuten. Er hat ja leider nichts mit dem berühmten Friedrich zu tun, aber es ist ein interessantes Zeitdokument. Wenn ich bedenke das ich den Brief für ein paar Euros bei Ebay ersteigert habe freut es mich um so mehr.

    Es gibt ja den schönen Thread "Bayern-Bunt ist schön" von unserem Kollegen "Bayern Nerv", aber auch Preußen kann bunt und schön sein. Eine schöne Darstellung des 3 Sgr. Portos seht Ihr hier.


    Peter

  • woermi
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    • 27. Dezember 2009 um 10:41
    • #58

    Anbei was aus meinem kleinem Archiv.

    Coeln - Am 26.08.1866 legte die "Hermann" des Norddeutschen Lloyd von Bremerhaven ab und erreichte New York am 10.08.1866. Damit lief der Brief über einen Bremerdampfer und wurde nach der Konvention vom 4.8.1853 taxiert.

    Von den 6 ½ Sgr. blieben 2 Sgr. bei Preussen, 4 ½ Sgr. = 10 Cents waren der internationale Anteil. Davon blieb 1 Cent bei Bremen als Transitporto, 6 Cents bekam der Norddeutschen Lloyd, 3 Cents die US-Post. (Type 4-6)

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  • Michael D
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    5. August
    • 27. Dezember 2009 um 12:09
    • #59

    peterhz
    eine schöne und seltene 3 Sgr.-Frankatur.
    Bei dem Engels-Brief hast Du bestimmt nichts falsch gemacht !

    woermi
    zudem handelt es sich um einen Frühnachweis des PAID 10-Stempels - v.d.Linden gibt 1867 an.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (65)
    • 27. Dezember 2009 um 12:22
    • #60

    Hallo PeterHz

    wunderschöner Brief.
    Leider ist ein Gewicht nicht zu erkennen. Mir scheint es, dass er mit 3 Sgr Porto zusätzlich belastet wurde. Bei den vielen "Marken" ist schnell eine Gewichtsgrenze überschritten. Gewogen werden sollte der Brief immer mit den zuverklebenden Marken - ob dies jedoch immer richtig gemacht wurde?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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