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Schnörkelbriefe

  • Bayern-Nils
  • 12. November 2009 um 20:32
  • BaD
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    • 16. November 2009 um 19:14
    • #41

    Der Zweite von Magdeburger:

    Denen Hochedelgeborenen Hoch,, und Wohledlen, Hoch,, und Wohlgelahrten, Hoch,, und Wohlweisen Herren Ober Bürgermeistern Rathsmeistern und Rathmannen der Stadt Halle Unseren Hoch,, und Wohlgelahrten

    Her??sache Halle

    Ich hoffe es stimmt, mit so einer Anrede ist es bestimmt ein Bettelbrief?

    Mit besten Grüssen BaD

    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (16. November 2009 um 19:16)

  • Magdeburger
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    • 17. November 2009 um 07:32
    • #42

    regiduer
    BaD

    ich danke für die "Übersetzung" - habe ich mir erstmal ausgedruckt!

    Von beiden Briefen habe ich den Inhalt eingescannt in der gleichen Reihenfolge. Eventuell ergibt sich noch mehr interessantes.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 17. November 2009 um 12:43
    • #43

    @All

    ich habe mich mal bei dem zweiten Brief versucht, mit nicht so gutem Erfolg:

    Unsere freundliche Dienste zuvor,
    Hochwohlgeborene, hoch,, und wohl...,
    ... und wohlge....., Hoch,, und Wohl,,
    weisen, hoch,, und .... Herren.

    Wir haben...., und Dinselben minder
    ... zu Ausb ....... ... schlimmen Brynd
    bey Dommitz zu leistenden ........ ...
    zum 25ten pasfato ............. und bitten
    wollen. ............... .................... zur Resolution
    ............... ..................., daß dem Inspector
    Grützmann aufgegeben machen ............. den
    ................. .................... in .............. ..........
    anzuzeigen, und bleibt ...........bringen,
    somit .......... ......... ..................................................
    ............ hinter ......... Gassen und im ............
    competisrt, bey ............. .........................
    ........................................................................
    zu ..............willig: Datum Magdeburg
    den 1.Juni 1728


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • BaD
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    • 18. November 2009 um 18:48
    • #44

    Wir haben verlesen, das Dieselben mi? zur Ausbesserung des schlimmen Weges bei Dommitz zu leisten den Betrag um temin 25 ten, pasfato herstellen und bitten wollen. worauf hierdurch zur Resolution ertheilt wird, das ihm Inspektor Grätzmann aufgegeben worden ihnen die schadhaften Ört? in bemehlter Dorfstr anzuzeigen, und bleibt es im übrigen so weit ihnen die Besserung der schadhaften Wege hinter ihrem Hofe und im Dorfe competicat, bey heu? Verordnung

    So lese ich den Mittelteil, sehr verworren und bestimmt teilweise falsch.

    Mit besten Grüßen BaD

  • mtcyrus
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    • 20. November 2009 um 13:11
    • #45

    zu meinenletzten Brief der wohl an den Bürgermeister von Leißnig ging noch 2 Bilder dazu mit den Fragen, zu dem Stempel, der wieder sicher auch ein Gebühren Stempel ist aber welche Währung?

    Und das Datum weil 2 da stehen, evt. warum auch zwei da stehen!?!

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    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • kartenhai
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    • 20. November 2009 um 21:53
    • #46

    Hallo mtcyrus,

    die Währung wird wohl der Heller sein.

    Der Brief ist mehr in Lateinisch als in Deutsch verfasst, etwas juristisches Kauderwelsch, was wohl zur damaligen Zeit bei den Juristen so üblich war. Am erstgenannten Datum 15. Januar 1723 wird irgendetwas veröffentlicht, also erst 3 Monate nach dem Briefdatum.
    In Termino = am gesetzten Termin
    publizieret = veröffentlicht

    Gruß kartenhai

  • mtcyrus
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    • 20. November 2009 um 21:54
    • #47

    dannke sehr wieder für deine Hilfe!!!!

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • BaD
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    • 20. November 2009 um 22:16
    • #48

    mtcyrus,

    dies ist ein sächsischer Impoststempel, der zwei Gute Groschen Wert ist.
    Warum dieser ( 1702-1806) parallel zu den Groschen-Stempeln verwendet wurde und warum die Währung aussieht wie ein H weiß ich nicht, leider.
    Er ist schon etwas seltener als der erstgezeigte.
    Mit besten Grüßen BaD

  • BaD
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    • 16. Dezember 2009 um 10:13
    • #49

    Dieser Brief von 1784 ist an eine Frau gerichtet, was ja nicht ungewöhnlich ist.
    Erstaunt hat mich aber, das in der Anschrift von Gerichtsfrauen in dem kleinen Ort Gütterlitz in Sachsen die Rede ist. Oder lese ich da etwas falsch? Was bedeutet hinter dem 1 Guten Groschen In?:Muntio

    Mit besten Grüssen BaD

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  • kartenhai
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    • 16. Dezember 2009 um 11:14
    • #50

    Früher gab es mal den Begriff: "Erb-, Lehen- und Gerichtsfrauen" und einen Ortszusatz wie in deinem Brief, könnten vielleicht Nonnen gewesen sein, eine Erklärung im Internet gibt es leider nicht dafür.
    Mit einem richtigen Gericht hatte das wohl nichts zu tun.

    Nuntio ist lateinisch und bedeutet: verkünden, verkündigen, ich melde

    Gruß kartenhai

  • bayern klassisch
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    • 16. Dezember 2009 um 11:40
    • #51

    Hallo Bernd,

    die Adresse liest sich für mich so:

    "Der Hochwohlgebornen Frauen Frauen Augusten Johannen Charlotten verwittwete Rittmeisterin von Pflugch gebohrene von Meusebach Erb- Lehen und Gerichtsfrauen zu Gütterlitz unserer Hochgehrtesten Frauen in Gütterlitz

    -1- guter Groschen per Insinuation Nuntio".

    Der Bote hatte also gerichtsverwertbar zugestellt und hierfür einen guten Groschen erhalten (Nuntio = Bote).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (16. Dezember 2009 um 11:41)

  • BaD
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    • 16. Dezember 2009 um 12:01
    • #52

    Danke euch Beiden.

    Nach solchen Erläuterungen macht das Betrachten dieser alten Briefe noch mehr Freude. Geschrieben wurde der Brief im damals noch sächsischen Neustadt an der Orla, wo der Absender als Steuereinnehmer tätig war.
    Mit besten Grüssen Bernd

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  • SitzendeUndMehr
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    • 28. Dezember 2009 um 10:53
    • #53

    Hallo,

    anbei ein Brief aus dem Jahr 1791 von Geislingen nach München.
    Was ich nicht verstehe sind die Infos auf der Rückseite: 3, mit Recepisse...

    Viele Grüße,
    SitzendeUndMehr

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    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

  • kartenhai
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    • 28. Dezember 2009 um 11:04
    • #54

    Recepisse
    [874] Recepisse (lat., empfangen zu haben), so v.w. Empfangsschein; davon Recepissiren, einen Empfangsschein ausstellen; Recepißzettel, so v.w. Empfangschein.

    Gruß kartenhai

  • SitzendeUndMehr
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    • 2. Januar 2010 um 06:54
    • #55

    Hallo,

    anbei nun zwei Schnörkelbriefe aus der Zeit der kaiserlichen Reichspost. Der erste ging von Nördlingen nach Ellwangen (1791), der zweite von Stuttgart nach Öhringen (30.01.1761).

    Nördlingen-Ellwangen:
    "Des hochfürstl. Ellwangis. Herrn Rath und ... Einer Wohlgeborn in Ellwangen"
    Mit 4 Kreuzern als Portobrief, zunächst fehlerhaft mit 6 Kreuzern taxiert.
    (Oops, stelle gerade fest, dass ich den neulich schon mal in einem anderen Thread hatte, sorry... - dennoch auch schön als Schnörkelbrief, drum lasse ich ihn drin).

    Stuttgart-Öhringen:
    Den schaffe ich nur bruchstückhaft zu entschlüsseln :(
    Mit 6 Kreuzern taxiert, "De Stuttgard" handschriftlich.

    Rückseitig außer schönen Siegeln jeweils nix.

    Hat jemand eine Tarifübersicht für die Zeit der kaiserlichen Reichspost verfügbar als PDF oder so, die er mir mailen oder hier einstellen könnte?

    Viele Grüße,
    SitzendeUndMehr

    Edit: Das mit der geänderten Taxierung Nördlingen-Ellwangen könnte sich daraus ergeben, dass die Entfernung zwischen diesen Orten so ungefähr 30 km beträgt - 4 geografische Meilen wären so ungefähr 29,7 km. Woher haben die Postler eigentlich die Entfernungen gehabt? Hatten die Tabellen der Postorte oder haben sie nachgemessen auf einer (zur damaligen Zeit ungenauen Karte)?

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    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

    Einmal editiert, zuletzt von SitzendeUndMehr (2. Januar 2010 um 06:59)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Januar 2010 um 15:18
    • #56

    Hallo SUM,

    eine Tarifübersicht über die Tarife der Reichspost kenne ich nicht. Es wird wohl auch nie eine vollständige geben, weil die Unterlagen nicht mehr vorhanden sind.

    Der fehlende Text des 1. Briefes lautet:

    "... Rath und Stadtschultheisen Emer ...".

    Die Adresse des Stuttgarter Briefes lautet:

    "Denen Wohledlen, Vesten und Hochgelehrten Gräfflich Hohenlohischen Hoffmeistern Cantzley Directorn und Räthen zu Öhringen unseren Geehrten auch Lieben Freunden und Herren Öhrigen".

    Woher die Postler wussten, was wieviel kostete?

    Man hatte Meilenzeiger für die Orte, nach denen man frankieren (oder unfrankiert) verschicken konnte.

    Orte weit ab, die man nicht kannte, waren in diesen Listen nicht enthalten. Für sie gab es Frankierungspunkte, bis wohin bezahlt werden musste. Beispiel: Aus Stuttgart nach Stockholm. Was das kostete, wusste der Stuttgarter nicht. Also musste er den Absender bis z. H. Hamburg frankieren lassen und vermerkte vorne "fco. Hbg" 24 Kreuzer. Der weitere Weg bis Stockholm war ihm egal, denn der Rückbrief war von Stockholm auch Franko Hamburg gestellt, so dass jeder ca. die Hälfte bezahlte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Online
    rama
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    1. April
    • 11. Februar 2022 um 11:36
    • #57

    ein Schnörkelbrief

    ich gehe davon aus , das dieser Brief auch durch Boten überbracht wurde.

    Absender ist Anselm Casimir Bischof von Mainz

    von 28.november 1641

    nach Aschaffenburg

    Bilder

    • Anselm Casimir Bischof Mainz Inhalt 1641.jpg
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    viele Grüße

    rama

  • Online
    rama
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    • 8. April 2023 um 17:44
    • #58

    im vorigen Beitrag habe ich Euch diesen schönen Altbrief gezeigt. Habe da nicht direkt nach einer Übersetzung gefragt, wäre aber schön auch für die anderen Mitleser wenn das jemand "übersetzen" kann.

    viele Grüße

    rama

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 10. April 2023 um 14:09
    • #59

    Moin rama

    Die Adresse: Dem ...samen .... Vice Comissario auch Scholastern Pater St. Petri .... Alexandri Siftskirchen zu Aschaffenburg. lieben andächtigen und getreuen Jacobo Leobinger.

    Den Brieftext kann ich leider nicht so vergrößern dass ich mich an eine Entzifferung anchen könnte. Ich kämpfe da immer noch mit Windows 11. Wahrscheinlich nur gewußt wie.

    Viele Grüße

    DKKW

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 10. April 2023 um 14:20
    • #60

    Vielleicht ein bisschen noch : Dem ehrsamen … Petri samt Alexandri Stiftskirchen …

    Gruss,

    Jean Philippe

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