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china einzelmarke rekordpreis

  • forensucht
  • 19. September 2009 um 07:14
  • forensucht
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    • 19. September 2009 um 07:14
    • #1

    19.09.09 6:28:

    Hongkong (dpa) - Bei einer Auktion in Hongkong hat eine chinesische Briefmarke einen Rekordpreis erzielt. Laut «South China Morning Post» zahlte ein Sammler aus Peking umgerechnet 226 000 Euro für die Marke von 1897. Dies sei der höchste jemals für eine einzelne chinesische Marke erzielte Preis. Die rot-weiße Papiermarke hat einen aufgedruckten Wert von drei Cent.

    Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag.
    Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.
    Jean Paul Getty, 15.12.1892 - 05.06.1976

  • 22028
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    • 19. September 2009 um 09:11
    • #2

    Und welche Auktion war es und um welche Marke handelt es sich? So ist die Information relativ nutzlos.
    Mir ist bekannt dass auf der letzten Inter-Asia Auktion in Hongkong hohe Preise erzielt wurden, war das die Auktion?

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Online
    kartenhai
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    • 19. September 2009 um 10:27
    • #3

    Habe mal in einem alten Asien-Katalog geblättert (1980), von 1897 ist im Michel keine einzige 3-Cent-Marke katalogisiert, aber einige Überdruck-Marken auf einer 3 Cent Marke. Die teuerste davon war die Michel-Nr. 33 I = 1 Dollar Überdruck auf 3 Cent rot mit chinesischem Aufdruck schmal (damaliger Preis: 16.000,- Michelmark).

    Die Auktionsmarke wird wohl eine andere, noch nicht katalogisierte Marke gewesen sein oder eine Abart, die es nur 1 x gibt.

    Ein Bild von ihr wird wohl noch in den Fachzeitschriften oder im Michel auftauchen.

    Hier noch ein englischer Text über diese Auktion:

    Chinese stamp sells for record 332,000 dollars
    Hong Kong, Sep 19 : A single Chinese stamp with a face value of 3 cents has sold for a world record 332,000 dollars at a Hong Kong auction, a news report said Saturday.

    The 1897 Qing dynasty stamp was bought by a Beijing collector at an auction Friday and set a new world record for a single Chinese stamp, the South China Morning Post reported.

    Among the other items auctioned, a complete 1916 Chinese empire set of 16 stamps fetched $81,600, double its pre-auction estimate, the newspaper said.

    Habe dabei noch einen interessanten Link über die Geschichte der China-Briefmarken gefunden:

  • nephrotranz
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    1. September 1971 (54)
    • 19. September 2009 um 10:28
    • #4
    Zitat

    Original von 22028
    Und welche Auktion war es und um welche Marke handelt es sich?

    Zurich Asia Auktion vom 18./19. September 2009:

    Hier der Link zum Zeitungsartikel und zu Zurich Asia (bei der Marke handelt es sich "Lot 229" auf der Startseite).


    LG
    Michael

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    kartenhai
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    • 19. September 2009 um 10:36
    • #5

    Scheint doch die Michel-Nr. 33 I gewesen zu sein, ein ganz schöner Gewinn sei 1980, als sie noch mit 16.000,- Mark (gestempelt: 21.000,- Mark) im Michel stand!

    Bilder

    • China Rarität.jpg
      • 43,64 kB
      • 141 × 170
      • 387
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    kartenhai
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    • 19. September 2009 um 10:38
    • #6

    Die Michel-Nr. 33 II hat übrigends einen breiten Aufdruck in der Mitte und kommt viel öfters vor.

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    kartenhai
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    • 19. September 2009 um 10:49
    • #7

    Hier noch die Beschreibung aus dem Katalog:

    229
    Small $1 on 3c, red, deep rich colour, near perfect centering within large even margins, fresh unused with much
    original gum, minute trace of thinning and tiny barely discernable perf. imperfection at top right bottom right corners,
    overall very fine and a truly outstanding example of the rarest regularly issued stamp of China. (Chan 86). Photo
    Provenance: E.H. Finegan, Harmer Rooke (London), 14-15 Oct 1937, lot 463.
    Reference: Huang Kuang-Sheng has listed this example as number 20 of the 32 extant of the Small One Dollar. A
    Treatise on the Extant Copies of the Small One Dollar with Illustrations (Philippines, 1975). In the Directorate General
    of Posts of Taiwan classification, this is type III, number 1, The Revenue Surcharges China, 1897, Vol.I (Taipei,
    1984).
    HK$ 1,800,000 - 2,000,000

    The CHINESE EMPIRE section contains the rarest items of
    the auction. It has been decades since such a complete selection was
    offered. These stamps were part of a fabulous collection formed over
    50 years which has been broken up in the auction. I think you will all
    agree that this is the most impressive collection of the ‘Junk’ issue ever
    formed with unrecorded varieties, proofs, booklets, postal stationery.
    There are many unique items such as the 1933 Sinkiang airmail 10
    cents with double overprint (ex Kauder collection). Other parts of this
    collection can be found throughout the catalogue such as the “Revenue
    stamps”, “Silver Yuan local chops”, “Liberated Areas” sections. It
    should be noted that the Liberated Areas offers a very strong selection
    of rare stamps and postal history.

  • HoomySimpson
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    • 19. September 2009 um 10:51
    • #8

    hallo
    die 33I wertet im michel-online aktuell mit 340.000€,
    im katalog von 2003 noch 230.000.
    hätte man besser vor 20 jahren mal gekauft....

    gruß
    henning

  • nephrotranz
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    • 19. September 2009 um 10:57
    • #9

    Na ja, dann ist die ja gerade mal für etwas mehr als 67% Michel weg gegangen - passiert doch bei ebay täglich tausendfach :D

    LG
    Michael

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    kartenhai
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    • 19. September 2009 um 11:00
    • #10

    Damals haben die Chinesen auch noch nicht so intensiv ihre eigenen Briefmarken gesammelt wie heute.

    Nach dem Wirtschaftsboom dort gibt es unter den Milliarden Chinesen heute eine Menge kapitalkräftige Sammler, die viel für eine Rarität bezahlen.

  • HoomySimpson
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    • 19. September 2009 um 11:05
    • #11

    kartenhai,
    allerdings, genau wie in russland. die älteren erzielen seit ein paar jahren auf auktionen auch höchstpreise.

    ich frage mich, ob es in albanien auch mal so kommt. immerhin drucken die nur noch 2-6.000 stück....

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    kartenhai
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    • 19. September 2009 um 12:24
    • #12

    @ HoomySimpson

    Von Albanien gibt`s auch einige Raritäten der Neuzeit, die eine sehr geringe Auflage haben.
    Könnte mir auch vorstellen, daß die später mal von den eigenen Landsleuten sehr gesucht sind.
    Vielleicht sollte man sich davon mal ein paar zulegen, als Geldanlage sozusagen, anstatt irgendwelche blöden Aktien zu kaufen, bei denen es alle paar Jahre einen Crash an der Börse gibt.

    :D :D :D

  • 22028
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    • 19. September 2009 um 12:27
    • #13

    Bei der InterAsia Auktion hatte ich auch ein Gebot abgeben, war aber zu geizig..., mehr wie Euro 5500 (plus Aufgeld) wollte ich halt nicht ausgeben.... und das war schon hoch für das Stück, aber ein anderer hatte halt einen dickeren Geldbeutel und man kann (muss) ja auch nicht alles haben.

    Bilder

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  • HoomySimpson
    erfahrenes Mitglied
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    24. Oktober 1970 (55)
    • 19. September 2009 um 15:55
    • #14

    kartenhai,
    genau so ist es, ich habe mal die versandstelle angeschieben, angeblich klappt das gut mit denen.
    interessanter als irgendwelche massenware ist es allemal.

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