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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Belege Dänemark

  • gründi
  • 5. September 2009 um 13:54
  • miasmatic
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    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. September 1971 (54)
    • 3. November 2015 um 20:34
    • #221

    Moin DKKW,

    vielen Dank für Deine Informationen.
    Dein Hintergrundgrundwissen beeindruckt mich wieder einmal. :dankeschoen::]

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • DKKW
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    • 3. November 2015 um 22:04
    • #222

    Hallo miasmatic,

    da nich für. Schön, wenn ich Dir etwas weiterhelfen konnte.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 8. November 2015 um 20:04
    • #223

    Hallo zusammen,

    neulich habe ich einen unterfrankierten Wertbrief aus Nykjøbing nach Maribo gezeigt, der mit drei 24 Øre Marken (72 Øre, richtig wären 88 Øre gewesen) frankiert wurde.

    Hier jetzt ein korrekt frankierter Wertbrief (pengebrev) über 3.700 Kronen aus Bandholm nach Maribo:

    Briefporto: 8 Öre bis 30.9.1902
    Versicherung: 16 Öre bis 200 Kronen
    Versicherung: je 4 Öre je weitere 200 Kronen bis 1.000 Kronen = 16 Öre
    Versicherung: je 16 Öre je weitere 1.000 Kronen = 48 Öre
    Zusammen: 88 Øre

    Der Brief ist korrekt mit je einer 4 und einer 50 Øre Marke der zweifarbigen Ziffernausgabe 1895 sowie eine 10 und einer 24 Øre Marke der Våbentype-Ausgabe (1895 bzw. 1901) frankiert.

    Der Absender hatte zudem die Nachzählgebühr (siehe "Talt"-Stempel) sowie die Siegelgebühr (die rückseitigen Siegel sind Postsiegel) bar zu zahlen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, Værdibrev med 3.700 kroner fra Bandholm til Maribo, 1901.jpg
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  • DKKW
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    • 1. Dezember 2015 um 21:01
    • #224

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich einen Brief aus Norwegen via Russland nach Persien aus der Zeit des 1. Weltkriegs mit russischer Zensur gezeigt. So einen Beleg habe ich lange gesucht und Norwegen/Persien dürfte zu den wirklich schwierigen Destinationen gehören.

    Aus der gleichen Quelle stammt dieser 8 Öre Ganzsachenumschalg mit 12 Öre Zusatzfrankatur (= Auslandsbriefporto) aus Kopenhagen an einen Hauptmann Carlo Mattes in Teheran. Die Marken wurden mit einem Lapidarstempel des Postamts København V. abgestempelt. Rückseitig sieht man eine reiche Stempelflora wie sich ein dänischer Auktionator ausdrücken würde. Bei den russischen Stempeln scheint es sich um Bahnpoststempel zu handeln die ich abe mangels Fachliteratur nicht zuordnen/identifizieren kann. Oben mittig ist relativ deutlich der persische Kreisstempel von Täbriz 19.12. abgeschlagen, oben links dürfte sich ein recht undeutlicher Abschlag von Teheran befinden.

    Es handelt sich übrigens um den einzigen registrierten Brief aus Dänemark nach Persien via Russland vor 1905!

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 8 øre konvolut + 12 øre tofarven 1875 udgaven til Persia via Rusland,1885.jpg
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  • DKKW
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    • 5. Dezember 2015 um 14:06
    • #225

    Hallo zusammen,

    noch ein Nachtrag zum Persienbrief. Die 12 Öre Marke läßt sich plattieren. Es handelt sich um die Pos. 50 der 12. Auflage. Die 12. Auflage wurde vom 9.10.1884 bis zum 29.1.1885 an das dänische Postwesen ausgeliefert. Die nachfolgende 13. Auflage wurde erst 1888 gedruckt.
    Die Bogenposition 50 weist keinen Ovalfehler auf, der Rahmen hat aber drei charakteristische Merkmale:
    1) Der "Federbusch" oben rechts weist zwischen der rechten unteren und der rechten oberen Feder einen Punkt auf.
    2) Zwischen der dicken und der dünnen unteren Rahmenlinie befindet sich links ein Punkt, bzw. Ansatz an der dünnen Rahmenlinie.
    3) das dritte Merkmal ist ein Schnitt auf der rechten Seite der dicken oberen Rahmenlinie, der ist bei meiner Marke unter starker Lupe zu erahnen aber durch die Druckfarbe ausgefüllt.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 12 øre tofarven 1875 udgaven fra brev til Persia via Rusland,1885.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 6. Dezember 2015 um 09:41
    • #226

    Die meisten der russischen Stempel sind Bahnpoststempel. Die Postwaggonnummern lassen sich aber nur teilweie entziffern. Dadurch ist eine Zuordnung und die Streckenführung nur schwer möglich. Der Stempel rechts unten zeigt aber klar TIFLIS.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
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    • 6. Dezember 2015 um 09:54
    • #227

    Hallo 241264hsv-fan,

    vielen Dank für den Hinweis. Mit Deiner Hilfe war es jetzt leicht, den Ortsnamen mit Hilfe des Michalove abzugleichen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 6. Januar 2016 um 18:29
    • #228

    Hallo zusammen,

    eine nicht so häufige Überseedestination stellt Neuseeland dar. Hier ein Biref aus dem Jahr 1897 (25.6.97) zum erhöhten 30 Öre Überseeporto (bis 31.12.1898) aus Randers nach Auckland.

    Der Brief ist portorichtig mit einem Dreierstreifen der 10 Öre Wappentype-Ausgabe 1895 frankiert. Rückseitig ist der Ankunftstempel "Auckland 11 AU 97" abgeschlagen, also 47 Tage Laufzeit.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 3 x 10 øre Våbentype på brev til New Zealand, 1897.jpg
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  • DKKW
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    • 9. Januar 2016 um 13:03
    • #229

    Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit verfolge ich das Thema Rückscheine mit großem Interesse. Hier konnte ich einen (leider beschädigten) Rückschein aus dem Jahr 1916 erwerben, der innerhalb Kopenhagens verschickt wurde.

    Dieser Rückschein ist portorichtig mit einer 5 Öre Christian X Briefmarke frankiert. Absender (und damit Empfänger des Rückscheins) war das Skattedepartement, also die dänische Steuer- bzw. Finanzverwaltung.

    Rückscheine mit Ortszustellung sollten eigentlich erheblich seltener sein als Rückscheine zum Inlandsporto, nachdem aber vor vielen Jahren einem dänischen Sammler ein größerer Fund von Rückscheinen der Kopenhagener Finanzverwaltung gelang, sind Ortsrückscheine aus Dänemark häufiger am Markt als Inlandsrückscheine. Aber immer noch selten genug.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 5 øre Christian X på lokalt modtagelsesbevis, 1916.jpg
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  • DKKW
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    • 4. Februar 2016 um 21:42
    • #230

    Hallo zusammen,

    Afrika ist nicht die einfachste Destination für Briefe aus Dänemark, ich jage Postsendungen nach Afrika schon seit Jahren hinterher und träume immer noch von einem Brief in den damals noch belgischen Kongo.

    Viel seltener als Belgisch-Kongo ist allerdings Sansibar. Bis 1905 sind gerade mal zwei Postsendungen aus Dänemark nach dieser früher mal sehr bedeutenden Inselgruppe vor Ostafrika registriert, eine Drucksache ( 5 Öre Ganzsachenstreifband, unterfrankiert und mit Nachporto belegt) und ein eingeschriebener Brief aus dem Jahr 1903.

    Den eingeschriebenen Brief konnte ich unlängst erwerben und habe mich darüber sehr gefreut.
    Der Brief wurde am 27.5.1903 beim Postamt Kjøbenhavn K. abgefertigt und erreichte am 28. Juni 03 Zanzibar (brit, Postamt). Empfänger war allerdings das französische Postamt in Sansibar. Zu den Postverhältnissen auf der Insel könnte sicherlich Forumsfreund säckingen einiges erzählen, wenn er denn mag.

    Der Brief wurde portorichtig mit zwei 10 Öre und einer 15 Öre Marke der Wappenausgabe frankiert (20 Öre Auslandsbriefporto und 15 Öre Einschreibegebühr). Wie und warum der sorgfältig mit Blaustift gestrichene R-Numeratorstempel 2112 auf den Brief kam, kann ich leider nicht beantworten. Da der zweite R-Numeratorstempel die Nummer 0596 aufweist, neige ich zu der Auffassung, dass der gestrichene Stempel irrtümlich bei einem anderen Postamt abgeschlagen wurde. Dies ist aber nur eine Vermutung.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 25. Februar 2016 um 14:54
    • #231

    Hallo zusammen,

    Island gehörte bis zum 30.11.1918 zum Königreich Dänemark, hatte aber seit dem 1. Januar 1873 hatte Island sein eigenes Postwesen.

    Mit dänischen Marken frankierte Briefe aus Island vor dem 1.1.1873 gehören zu den großen Raritäten sowohl der dänischen als auch isländischen Philatelie.

    Aber auch Briefe aus Dänemark nach Island sind ein reizvolles Thema. Die Briefe aus der Zeit der Skilling-Währung sind ebenfalls ganz grosses Kino aber ab der Öre-Periode wird es erschwinglich. Für die direkte Postdampferverbindung galten Sonderporti, beim Versand über Großbritannien musste das normale Auslandsporto bezahlt werden.

    Ich zeige hier einen Brief der 2. Gewichtsklasse, das Porto betrug 30 Öre (vom 1.8.1876 bis 31.12.1907). Es wurden je zwei 5 Öre und 10 Öre Marken der Wappentype-Ausgabe 1895 verklebt. Der handschriftliche Vermerk oben links: "pr. Laura" bezeichnet den dänischen Dampfer, mit dem der Brief nach Island verschifft werden sollte.

    Der Brief wurde am 21.9.96 in Kopenhagen I aufgegeben und erreichte am 6.10.1896 Reykjavik. Gerichtet war der Brief nach Havnefjord (isländisch: Hafnarfjördur). Das Städtchen liegt unweit von Reykjavik.

    Die isländische Post gab im Jahr 1995 eine Briefmarkenausgabe mit Abbildungen von Postdampfern heraus (Zusammendruckbogen), die Marke unten links zeigt die Laura.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 6. März 2016 um 16:06
    • #232

    Hallo zusammen,

    erst kürzlich konnte ich einen frankierten Rückschein (dän. Modtagelsesbevis) aus dem Jahr 1916 präsentieren. Frankiert wurden diese Formulare im Inland bis ca. 1927. Sind Rückscheine schon selten, so sind Auszahlungsbestätigungen (UPU-Begriff Avis de payement) noch um einiges seltener. Von Dänemark habe ich kürzlich meine erste Auszahlungsbestätigung (dän. Udbetalingsbevis) erwerben können. Innerhalb Kopenhagens gelaufen und (leider) aus der Periode nach 1927, also ohne Briefmarkenfrankatur. Aus dem Zeitabschnitt bis 1927 habe ich noch nie eine Auszahlungsbestätigung gesehen.

    Dieser Udbetalingsbevis wurde von Herrn Pardrup in Kopenhagen V (Vesterbro) für den Betrag von 667 Kronen 50 Öre ausgestellt, den er per Postanweisung am 19.5.1932 an das Kopenhagener Gericht (Kbh's Domhus) geschickt hatte. Am 20.5.32 4. OMB (= 4. Verteilung) wurde die Postanweisung zugestellt und die Auszahlung quittiert. Am 20.5.32 14.45 wurde der Udbetalingsbevis vom Postamt København K an Hr. Pandrup zurückgeschickt.

    Das Formular, es konnte sowohl als Rückschein als auch als Auszahlungsbestätigung verwendet werden, trug die Formularnummer 58, das Druckdatum ist der 21.6.26.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 9. März 2016 um 20:16
    • #233

    Hallo zusammen,

    nach langer Zeit mal wieder ein Transsibirien-Brief aus Dänemark nach Ostasien. Die normalen Postsendungen kann ich inzwischen ganz gut darstellen, die Sendungsformen, die mir fehlen, tauchen nie auf, eventuell existieren sie gar nicht oder sind "schweineselten"

    Hier ein "normaler" Brief aus Dänemark via Sibirien nach Shanghai im japanisch besetzten China. Über den Empfänger "Atlas Stamp Company" habe ich in der Vergangenheit bereits berichtet.

    Dieser Brief wurde am 6. 2. 1941 in Kopenhagen aufgegeben, durchlief die deutsche Zensur (siehe Zensurbanderole auf der Briefrückseite) und landete schließlich in China, siehe den unleserlichen chinesischen Stempel auf der Briefrückseite.

    Die handschriftliche Nummer 857 auf der Briefvorderseite könnte unter Umständen bedeuten, dass sich die Postfach-Nummer dieses chinesischen Briefmarkenhändlers geändert hatte.

    Der Brief ist mit einem 40 auf 30 Öre Provisorium frnakiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 26. März 2016 um 08:04
    • #234

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Brief aus der Westenholz-Korrespondenz. Aage Westenholz (1859 - 1935) stammte aus einer wohlhabenden dänischen Famlie und diente zunächst beim siamesischen Militär, später in verschiedenen siamesischen Unternehmen.

    Bekannt ist die Westenholz-Korrespondenz für ihre Siam-Briefe. Dieser Brief hier ist aber nach Penang gerichtet. Penang ist eine Hafenstadt auf der malaiischen Halbinsel, die damals zusammen mit der Hafenmetropole Singapur die britische Kolonie Straits Settlements bildete. Offenbar befand sich Hr. Westenholz auf einer Europareise, denn die Adresse lautet
    Aage Westenholz Esq(uire)
    Passenger onboard "Prinz Heinrich"(fr. Singapore to Genova)
    Penang

    Es sind gerade mal fünf Auslandsbriefe nach den Straits Settlements bis 1905 registriert, darunter drei mit 4 x 5 Öre Vaabentype der Ausgabe 1902.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 4 x 5 øre vaabentype 1902 udgaven, utlandsbrev til Penang, 1903.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (26. März 2016 um 08:05)

  • DKKW
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    • 12. April 2016 um 17:58
    • #235

    Hallo zusammen,

    ab dem Jahr 1919 gab es die Möglichkeit sich für gewöhnliche Briefe und Einschreiben im Inland ein Ablieferungsattest ausstellen zu lassen. Die Gebühr für das Attest (dän.: Afleveringsattest) war auf dem Brief zu frankieren. Da die Atteste briefmarkenlos blieben interessieren sich nur wenige Altpapiersammler so wie ich für diese Formulare.

    Briefe mit der Zusatzleistung Afleveringsattest sind selten zu finden. Ich kann hier einen Beleg aus dem Jahr 1979 präsentieren und gleich noch das passende Attest dazu. Das riecht natürlich nach philatelistischer Mache und ich gehe mal davon aus, das es sich hier um eine "provozierte" Sendung zwischen Sammlern handelt.

    Das Porto für einen gewöhnlichen Inlandsbrief betrug seinerzeit DKR 1,30, die Attestgebühr DKr. 6,00. Der Brief war also portorichtig frankiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, brev fra Charlottenlund til Valby med afleveringsattest, 1979.jpg
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  • DKKW
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    • 22. April 2016 um 11:13
    • #236

    Hallo zusammen,

    ab dem 1. Mai 1929 wurde in Dänemark die reguläre Zustellung von Postsendungen an Sonn- und Feiertagen eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt gab es eine Sonntagszustellung nur noch gegen einen Zuschlag zum gewöhnlichen Porto. Am 30. 06.1972 wurde auch diese Form der Sonntagszustellung abgeschafft. Anschließend war eine Zustellung am Sonntag nur noch per Expresssendung möglich.

    Ich zeige hier eine Ortspostkarte aus Kopenhagen vom 23. September 1933 mit dem Vermerk "Søndagsk." und dem vorschriftsggemäßen Kreuz über der Anschrift.

    Das Ortsporto betrug seinerzeit für Postkarten 7 Öre, der Zuschlag für Sonntagszustellung 10 Öre. Daraus ergibt sich das "schräge" Porto in Höhe von 17 Öre. Die Frankatur besteht aus je einer 7 Öre und 10 Öre Marke der Freimarkenausgabe 1930 mit dem Wellenlinie-Motiv.

    Auf der Bildseite sehen wir Christiansborg Slot, das auf der Insel Slotsholmen im Zentrum von Kopenhagen liegt. Christiansborg Slot ist Sitz des Folketings, des Ministerpräsidenten sowie des Obersten Gerichts von Dänemark. Auf den Schlossturm führt ein Lift, von oben hat man einen schönen Ausblick über Kopenhagen.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 12. Juli 2016 um 20:18
    • #237

    Hallo zusammen,

    heute möchte ich eine Ganzsache präsentieren die ich hoffentlich noch nicht gezeigt habe. Es handelt sich um ein 5 Öre Streifband mit dem Wertstempel "Wappentype" mit großer Ecksziffer.

    Das Streifband (dän. korsbånd) wurde in Kopenhagen K. in den Briefkasten eingeworfen (Stempelzusatz KB = kassebrev, B nicht leserlich) und war nach Malaga in Spanien adressiert. Spanien ist eine eher seltene Destination der Dänemark-Philatelie. Ein früherer Besitzer hatte mit Bleistift "R.R.R. 2 expl. kendt" auf dem Streifband notiert. Nun, aktuell hat Karsten Jensen drei 5 Öre Streifbänder nach Spanien registriert. Macht die ganze Angelegenheit aber nicht wirklich häufig.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 26. Juli 2016 um 21:52
    • #238

    Hallo zusammen,

    nochmals eine Drucksache, diesmal aber markenfrankiert.

    Es handelt sich um eine ganz gewöhnliche Drucksache aus Kopenhagen nach Björgen in Norwegen. Eventuell soll das Bergen heissen, einen Ort Bjørgen konnte ich jedenfalls nicht lokalisieren.

    Das ist definitiv keine Rarität, kommt aber sehr schön daher. Bei der 5 Öre Marke der Wappentype - Ausgabe handelt es sich übrigens um die Ausgabe 1884, 13. Druckauflage. deshalb auch meine Vermutung, dass die Drucksache im Jahr 1892 verschickt wurde. Der zur Entwertung benutzte Lapidarstempel weist ja, wie gewöhnlich bei diesen Stempeln, keine Jahreszahl auf.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 5 øre tryksag til Norge, form. 1892.jpg
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  • JH
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    16. August 1951 (74)
    • 26. Juli 2016 um 23:13
    • #239

    Vielleicht hilft dieser Link etwas weiter:

  • DKKW
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    • 27. Juli 2016 um 20:32
    • #240

    Hallo JH,

    herzlichen Dank für den Link. Also ist Bjørgen nicht identisch mit Bergen sondern ein Ort im Fylke Sør-Trøndelag.

    Behaupte mal jemand, in diesem Forum wird einem nicht geholfen.

    Viele Grüße
    DKKW

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