Ich aktiviere mal diesen aelteren Beitrag mit einem neuen Posting, da ich mir ueber die Bewertung von Feldpstbriefen 2. Wk immer noch nicht ganz im klaren bin.
Also, was ich hier bislang gelernt habe, gibt es zwei Dinge worauf man achten muss, die dreistellige Nummer des Feldpostamtes (FPA) im Stempel und die zur Kriegszeit 5-stellige Feldpostnummern (FPN), die die Einheit identifiziert. Der erste Brief, den Daddy zeigt, hat nun beides nicht: Keine FPN in der Absenderanabe und auch keine dreistellige Nummer im Feldpoststempel. Der zweite Brief hat die FPN des Absenders, aber das FPA ist nicht identifizierbar.
D.h. also, ich frage das, weil der Beitrag ja "Bewertung von Feldpost" heisst, dass fuer Sammler, die die Feldpoststempeln der verschiedenen Feldpostaemter sammeln, beide Belege nicht "sammelbar" sind, weil sie das Aufgabepostamt nicht identifizierbar erkennen lassen? Gleiches gilt dann fuer Sammler, die "nach Einheiten" sammeln, fuer den ersten Brief, weil es keine FPN gibt? Grundsaetzlich: Ist die Angabe von FPN in der Absenderangabe alleine "vollwertig", oder wuerde man einen Briefstempel mit Angabe der Einheit vorziehen?
Zweiter Fragekomplex: Postweg Heimat - Front: Zaehlen Briefe in die andere Richtung ueberhaupt als "Feldpost" oder sind das normale Briefsendungen? Wenn man nach FPN sammelt, kann die Einheit des Empfaengers ja aus der Empfaengeranschrift entnommen werden. Das FPA vielleicht aus einem Eingangsstempel? Gibt es fuer Briefe die mit der Feldpost in die andere Richtung transportiert worden sind ueberhaupt ein Sammlerinteresse?
Im uebrigen vermute ich mal, dass fur die Feldpostbelege dieselben Qualitaetsanforderung gelten wie fuer andere Belege auch, d.h. keine Risse, Knicke etc. Vielleicht kann jemand mal die Minimalkriterien die ein sammelwuerdiger "normaler" Feldpostbeleg mit Ruecksicht auf Anschriften und Stempelabschlaege erfuellen muss auflisten.