1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland

Michel Spezial - Bayern -

  • bayern klassisch
  • 25. August 2009 um 07:32
  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. August 2009 um 07:32
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    weil es in einem anderen Forum zu unterschiedlichen Aussagen bezüglich der Innovationsfähigkeit des Schwaneberger Verlages (Michel - Kataloge) kam und ein Sammler gefunden werden sollte, der den Finger in die Wunde legen sollte, ohne dabei kleinlich oder rechthaberisch zu wirken, habe ich am 24.8. eine E-mail an die Michel - Redaktion gesandt, die wegen ihrer Länge von über 16.000 Zeichen auf zwei Postings verteilt werden muss.

    Das Thema ist allein Bayern Nr. 1 - 13, also die Quadratausgaben. Über die vielen folgenden Marken wäre noch sehr viel zu schreiben. Dies würde aber jeden überfordern, wollte ich doch nur einmal klarstellen, dass viele Fehler und Ungenauigkeiten das Bild des größten und populärsten Katalogherstellers nicht trüben müssen, wenn man sich neuerer Forschung öffnet und richtig recherchiert.

    Hier der 1. Streichl und der zweite folgt sogleich ...

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Name ist Ralph Bernatz, ich bin seit über 20 Jahren Vorstandsmitglied der ARGE Bayern klassisch e. V. () , Aussteller mehrere Goldsammlungen im Rang 1 und Autor von weit über 100 Fachpublikatrionen im In- und Ausland. Nachdem ich Ihren Deutschland - Spezial gelesen habe, möchte ich Ihnen helfen, diesen inhaltlich/fachlich zu verbessern.

    Hierzu habe ich mir den Bayernteil vom Beginn bis zur Nr. 13, also die Quadratausgaben, ausgesucht, weil man mir diesbezüglich eine gewisse Kompetenz kaum wird abstreiten können.

    Mir zur Verfügung steht lediglich der Katalog aus 2008 - sollten dortige Unstimmigkeiten, die ich hier anspreche, in neueren Katalogen ausgemerzt worden sein, bitte ich die entsprechenden Punkte als gegenstandslos zu erachten.
    Alle von mir angegebenen Seitenzahlen beziehen sich daher auf den Spezial von 2008, da mir mein Verein keinen neueren Katalog zur Verfügung stellen konnte.

    Ihre Prämisse, dass ein Spezialkatalog nicht leisten könne, was ein Handbuch leisten kann und soll, habe ich verinnerlicht. Es geht mir allein um korrekte und konkrete Aussagen, die der Sammler eines solchen populären Werkes erwarten kann und nicht um Kleinigkeiten wie Bewertungen von Plattenfehlern o. ä..

    Seite 34 Sie schreiben ...

    ... seit 1815 im Deutschen Bund (ab 1.1.1871 Deutsches Reich).

    Richtig ist: Am 1.1.1871 gab es kein Deutsches Reich, in dem Bayern hätte sein können. Im Spiegelsaal von Versailles wurde am 18.1.1871 das Deutsche Reich proklamiert.

    Seite 34 Sie schreiben ...

    ... Mit dem Beitritt zum Deutschen Bund im Jahr 1815 fand mit der Schaffung von 8 Regierungsbezirken ... und Pfalz (Speyer) die endgültige Neuordnung Bayerns statt.

    Richtig ist: Die Rheinpfalz kam erst zum Mai 1816 an Bayern und wurde postalisch in den ersten 2 Maiwochen von der Taxispost übernommen.

    Seite 35 Sie schreiben ...

    ... Zweikreisstempel (OPD Durchmesser 22 mm) und zeigen einen von Regensburg.

    Richtig ist: In Bayern wurden die OPDen am 1.4.1907 gegründet. Der Begriff OPD (= Oberpostdirektion) kann mit einem Stempel der Vormarkenzeit (VMZ) nicht in einem Satz genannt werden. Es handelt sich bei diesen Zweikreisstempeln, die noch in der Pfennigzeit verwendet wurden, auch nicht um sog. OPA - Stempel, weil kein bayerisches Oberpostamt jemals einen derartigen Stempel führte. Richtig ist, dass die Hauptbriefpostexpeditionen am Sitz der OPÄ diese Stempel (bis auf Speyer) führten. Der Zusatz OPD ist also wegzulassen bzw. ggfls. durch die hier genannte Erkenntnis zu ersetzen.

    Seite 36 Sie schreiben ...

    ... Hauptsächliche Entwertungen der Markenzeit:

    Richtig ist: Von den abgebildeten Stempel sind nur der Einringstempel, der Halbkreisstempel, der Zweikreisstempel und die beden Mühlradstempel unter diesem Tenor zusammen zu fassen.
    Die ebenso abgeblideten Einzeiler, Aushilfsstempel, Rahmenstempel einer Posthilfsstelle und Fingerhutstempel waren nicht üblich und sind nur in wenigen Fällen als Entwerter bekannt. Die Preise sind entsprechend.
    Die Überschrift ignoriert die üblichen Entwertungen der gesamten Bayernzeit und suggeriert Raritäten als Standard.

    Seite 36 Sie schreiben ...

    ... Vom 1.8.1850 bis 9.3.1869 war die Marken-Entwertung mittels Mühlradstempeln vorgeschrieben (Ausnahme: Ortsbriefe und Sonderfälle).

    Richtig ist: Jede Freimarke musste bis zum 9.3.1869 mit dem Mühlradstempel entwertet werden. Bitte zeigen Sie mir die Fundstelle in der Primärliteratur, in der steht, dass Ortsbriefe anders zu behandeln waren.
    Was verstehen Sie unter "Sonderfälle"? Diesen Terminus kenne ich nicht und ich würde mich freuen, hier hinzu lernen zu können.

    Seite 36 Sie schreiben ...

    ... 1.8.1850-20.11.1850 1. Verteilung (Nr. 1-603) geschlossene Mühlradstempel;

    Richtig ist: Nach Ablauf des 19.11.1856 sollten die Mühlräder an die Materialverwaltung in München gesandt werden, wo sie überprüft und neu zugeteilt wurden. Wäre Ihre Version richtig, gäbe es am 20.11.1856 keine Ortsstempelentwertungen (Umtauschstempel). Diese gibt es jedoch dutzendfach.

    Seite 36 Sie schreiben ...

    ... 1.12.1856 bis 9.3.1869 2. Verteilung geschlossene Mühlradstempel (Nr. 1-606) ...

    Richtig ist: Die Mühlräder mit den Nummern 54, 67, 76, 197, 252, 391, 475 und 493 sind bisher nicht aus dem betreffenden Zeitraum bekannt bzw. kann es nicht geben, weil es dafür keinen Bedarf gab (Speyer z. B. erhielt sofort am 1.12.1856 den offenen Mühlradstempel 493, um nur ein konkretes Beispiel zu nennen). Der Text suggeriert, dass es alle Stempel von 1 - 606 gegeben hätte. Dies ist nicht richtig.

    Seite 37 Sie schreiben ...

    ... Landbriefträgerstempel Type I (nur auf 1 Kr. zulässig).

    Richtig ist: Landbriefträgerstempel durften nur auf Briefen innerhalb des Gangbezirks auf Marken abgeschlagen werden. Bei Drucksachen ab der 3. Gewichtsstufe hätten auf entsprechend höheren Nominalen Entwertungen vorgenommen werden müssen. Korrekt ist, dass die überwiegende Zahl bekannter Abschläge auf 1 Kr. Marken zu finden ist.

    Seite 38 Sie schreiben ...

    ... ab 1.7.1849 Ortsverkehr bis 1 Loth unfrankiert 1 Kr., über 1 - 4 Loth unfrankiert 2 Kr..

    Richtig ist: Unfrankiert bis 1 Loth 3 Kr., über 1 - 4 Loth unfrankiert 6 Kr.. Die Moderation galt nur für frankierte Poststücke.

    Seite 38 Sie schreiben ...

    ... Postgebühren Kreuzerzeit ab 1.8.1865 je angefangenes Loth im Fernverkehr 3 Kr.. und unterscheiden noch zwischen Bayern und der Pfalz.

    Richtig ist: Ab 1.8.1865 kosteten einfache Briefe bis 1 Loth unabhängig von der Entfernung (also auch Bayern - Pfalz et vice versa) nur noch 3 Kr.. Wogen sie über 1 bis 16 Loth, dann kosteten sie nur 6 Kr. und nicht je Loth 3 Kr.. Die Spalte Fernverkehr ist ab diesem Datum im inneren Verkehr von Bayern obsolet.

    Seite 38 Sie schreiben ...

    ... ab 1.10.1868 ...

    Richtig ist: Ab 1.1.1868 galten die neuen Regelungen. Vermutlich haben Sie dieses Datum (1.10.1868) von den Ergänzungswerten übernommen, was falsch ist. Zum 1.10.1868 ergab sich in Bayern keine Gebührenneuerung.

    Seite 38 Sie schreiben ...

    ... Express: im Ortsbestellbezirk (bis Ende 1867 Barzahlung) ... + 9 Kr.. Im Landzustellbezirk ... + ortsübliche Ganggebühr bzw. 9 Kr..

    Richtig ist: Diese Darstellung ist stark vereinfacht und wäre dutzendfach angreifbar. Der Postsonderdient Express ist sehr umfänglich und ist daher nicht geeignet, in einem Spezial - Katalog abgehandelt zu werden. Sollten Sie mehr Informationen darüber wünschen, so können Sie in unserem Rundbrief Nr. 39 aus 09/2002 in meinem Artikel mehr darüber erfahren. Unsere RBe liegen in jeder phil. Fachbibliothek zur Einsichtnahme aus (München, Frankfurt am Main etc).

    Seite 38 Sie schreiben ...

    ... Drucksachen und Warenproben anfangs je Loth, später je 2 1/2 Loth .... 1 Kr..

    Richtig ist: Warenproben bis 31.12.1867 haben mit den von Ihnen genannten Gebühren nichts zu tun. Sie galten als einfach, wenn sie einem unter ein löthigen Brief angehängt waren und kosteten je 2 Loth exklusive das einfache Briefgewicht (ab 1.7.1858 bis 31.12.1868). Zuvor gab es im inneren Bayerns keine Ermäßigung auf Warenproben und Muster ohne Wert, weil man das im Reglement aufzuführen vergessen hatte.

    Seite 38 Sie schreiben ...

    ... ab 1.1.1872 bis 50g .... 1 Kr..

    Richtig ist: Ab 1.7.1872 im inneren Verkehr von Bayern. Auch wurde ab dem 1.1.1875 das Maximalgewicht von Drucksachen von bisher 500g auf 1 kg erhöht. Preis dafür 11 Kr..

    Seite 38 Sie schreiben ...

    ... Einschreiben: ab 1.7.1850 (Barzahlung auf Postschein) ... + 6 Kr. und ab 1.1.1872 (Frankatur) ... + 7 Kr..

    Richtig ist: Barzahlung auf Postschein vom 1.7.1850 bis 31.12.1867 + 6 Kr.. Ab 1.1.1868 bis 31.12.1875 + 7 Kr.. Ab dem 1.2.1874 wurde die Chargégebühr in Marken verklebt. Ab dem 1.1.1861 (neuer Postvereinsvertrag) durfte man auch Portochargébriefe versenden, womit der Empfänger mit der Chargégebühr und dem Briefporto belastet wurde (Bayern und Postverein). Dies galt bis 31.12.1875 fort.

    Seite 40 ... Sie schreiben ...

    ... Bis 31.12.1860: 1 Loth = 1/32 Zollpfund = 15,625g. Ab 1.1.1861: 1 Loth = 1/30 Zollpfung = 16 2/3g.

    Richtig ist: Ab dem 1.1.1862 wurden die Briefe im Postverein nach dem neuen Zollgewicht tarifiert, innerbayerische Briefe erst ab dem 1.4.1862. Das genannte Datum entspricht dem des neuen Postvereinsvertrages. Hierin war aber die von mir genannte Datierung veröffentlicht worden.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. August 2009 um 07:33
    • #2

    ... und der zweite Streich:

    Seite 42 ... Sie schreiben ...

    ... MiNr. 1 wurde im Oktober 1851 vom Schalterverkauf zurückgezogen.

    Richtig ist: Es gibt keine Verordnung, die dies belegt. Sollten Sie über eine Fundstelle verfügen, bitte ich um Offenlegung derselben (mir liegt die komplette Primärliteratur von 1842-1875 Bayerns vor).

    Seite 44 ... Sie schreiben ...

    ... 2II 4 und 5 weisen eine stärkere Weiß-Beimischung der Farbe Blau auf.

    Richtig ist: Nur die Platte 5 wurde mit Deckweiß gestreckt. Gerade die Platte 4 weist in der Regel ein tiefes und kräftiges Blau auf, nicht zu vergleichen mit der Platte 5, die fast komplett sehr hell gedruckt wurde.

    Seite 45 ... Sie schreiben ...

    ... 3 ... 1 Kr. hellilarot bis lebhaftrotkarmin 1.10.1850 ... FDC 3.500 Euro.

    Richtig ist: Die Nr. 3 Bayerns erschien nicht am 1.10.1850. Daher kann es auch keinen FDC vom 1.10.1850 geben. Woher haben Sie die Preisnotierung als Marktbeobachter?
    Mit Verordnung vom 1.10.1850 verkündete die Generalverwaltung in München ihren nachgeordneten Dienststellen, dass zum 1.10.1850 eine neue Marke in rosa Farbe ausgegeben werde. Bis diese VO bei den Postexpeditoren war, dürften ein bis zwei Tage vergangen sein. Erst danach hätte man sie schriftlich anfordern können. Am 1.10.1850 hatte also niemand, der Marken verkaufen durfte, die Kenntnis von dieser MiNr. 3 (RB Nr. 37 aus 09/2001, S. 1823 der ARGE Bayern klassisch).
    Die nach jahrelanger Forschung früheste bekannte Verwendung einer Nr. 3 ist der 13.12.1850 - noch dazu in Mischfrankatur mit einem Schwarzen Einser 1II aus Nürnberg (s. 42. Kruschel Auktion aus 10/1997 und RB Nr. 38 aus 3/2002, S. 1850 der ARGE Bayern klassisch).

    Seite 45 ... Sie schreiben ...

    ... 6 ... 12 Kr. rot 1.7.1858 ... FDC 7.500 Euro.

    Richtig ist: Es ist bis heute kein Ersttagsbrief der Nr. 6 bekannt. Das Verwendungsdatum 1.7.1858 wäre nur theoretisch möglich. Ich bitte um Angabe, welcher Kauf für 7.500 Euro Ihrer Bewertung zugrunde liegt.

    Seite 45 ... Sie schreiben ...

    ... 7 ... 18 Kr. gelblichorange (19.7.1854) ... FDC 10000 Euro.

    Richtig ist: Es ist bis heute kein Ersttagsbrief der Nr. 7 aufgetaucht, weil es zum 19.7.1854 keine Marken hiervon an den Postschaltern gab. Im Verorndungsblatt Nr. 39 vom 25.7.1854 (!) unter lfd. Nr. 13730 wurde die neue Marke vorgestellt. Wenn man die internen Abläufe der bayer. Post kennt (die Darstellung würde hier den Rahmen sprengen), dann wäre das früheste Verwendungsdatum der 28.7.1854, doch lag noch nie eine Marke aus dem Juli 1854 überhaupt vor (s. RB Nr. 45 aus 09/2005, S. 2439ff der ARGE Bayern klassisch).
    Auch hier bitte ich um die Angabe, welches Geschäft für 10000 Euro Ihrer Katalogbewertung zugrunde lag.

    Seite 46 ... Sie schreiben ...

    ... 4II Platte 1 (Sept. 1850 bis 1857)

    Richtig ist: Die Platte 1 war 1857 längst nicht mehr verfügbar. Auch als Druckdatum wäre 1857 falsch.

    Seite 46 ... Sie schreiben ...

    ... 4II Platte 2 (Juli 1855 bis 1863)

    Richtig ist: Die Platte 2 war im Jahre 1863 längst von den Schaltern zurückgezogen worden (Umtausch erfolgte im Oktober 1862). Schon im August 1862 wurden keine anderen Marken mehr gedruckt als die neue Ausgabe vom 1.10.1862. Zwar war die Marke noch gültig, aber eine Erwähnung des Jahres 1863 ist mir unverständlich.

    Seite 47 ... Sie schreiben ...

    ... Halbierungen (H): Vor dem 28.7.1856 waren Halbierungen verboten!

    Richtig ist: Halbierungen waren immer verboten, nicht nur vor dem 28.7.1856. Würde man das glauben, was Sie schreiben, wären alle Halbierungen (und die Masse wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt verwendet) rechtens gewesen, was nicht der Fall war.

    Seite 48 ... Sie schreiben ...

    ... 9c - körniger "trockener" Druck

    Richtig ist: Mit dem Druck hat dies nichts zu tun, der wurde vorher wie nachher gleich gehandhabt. Tatsächlich wurde die Spätauflage dieser Marke, hier c) genannt, auf dickem Papier hergestellt, welches eine andere = geringere Farbabsorption hatte, als das übliche, weichere Markenpapier. Nicht der Druck ist also verschieden, sondern das Papier.

    Das gleiche gilt für die Nr. 10II b, die ebenfalls kurz vor 1867 aus Angst nachgeschoben wurde, da man annahm, die noch vorhandenen Markenbestände könnten vor der Neuemmission zum 1.1.1867 zu Ende gehen, womit man richtig lag.

    Seite 48 ... Sie schreiben ...

    ... 12 Kr. grün ... FDC 4000 Euro.

    Richtig ist: Es ist kein Ersttagsbrief dieser Marke bekannt. Ich bitte um Vorlage eines Beleges und um Angabe über das Zustandekommen dieses Wertes.

    Seite 48 ... Sie schreiben ...

    ... 18 Kr. dunkelzinnoberrot ... FDC 6000 Euro.

    Richtig ist: Es ist kein Ersttagsbrief dieser Marke bekannt. Auch hier bitte ich um Vorlage eines Scans oder von nachprüfbaren Angaben, die einen solchen Katalogpreis ergeben haben.

    Seite 49 ... Sie schreiben ...

    ... Probedrucke (P) 10 P 2 ultramarin ... * 3000 Euro ... gestempelt 10.000 Euro.

    Richtig ist: Es gibt keine gebrauchten Probedrucke bei Bayern - weder von der Nr. 10, noch von sonst einer Kreuzermarke. Ungeachtet der Schwankungsbreite einer Marke, deren Farben von Hand gemischt wurden und die 15.200.000 mal gedruckt wurde, waren Probedrucke dieser Ausgabe nicht auf Seidenfadenpapier gedruckt worden. Alle als 10P eingeschätzten Marken weisen das normale Seidenfadenpapier auf.
    Echte Probedrucke weisen sedenfadenloses Kreidepapier auf in verschiedenen Farben - es gibt diese Probedrucke nicht gebraucht, das sie von der Druckerei auf gezähltem Papier hergestellt und im Miniserium begutachtet und abgelegt wurden. In den Handel kamen sie erst viele Jahrzehnte später.

    Es sind mindestens 2 verschiedene Mühlradstempel auf den angeblichen 10P bekannt - 325 München und 721 Mussbach in der Pfalz. Wie hätten Probedrucke in über 400 km Entfernung zueinander entwendet und verbraucht werden können?
    Diese Angaben sind aus der Luft gegriffen und eines Michel - Spezialkataloges nicht würdig. Man sollte sie in das Reich der Fabel verabschieden.

    Ich möchte hier meinie Aufzählung enden lassen, um den Umfang nicht unübersichtlich werden zu lassen. Tatsächlich wäre noch vieles zu korrigieren, zu streichen oder hinzu zu fügen. Belassen wir es vorest dabei.

    Beim Überfliegen der anderen Teile Ihres Kataloges fielen mir weitere Ungereimtheiten auf, wie z. B. der unrichtig angegebene Beitritt Bremens zum DÖPV (Sie schreiben am 1.12.1852 - richtig war der 1.1.1852, jedoch mit Wirkung vom 1.5.1851 wegen des Taxis - Oberpostamts dort und dem gleichzeitigen Eintritt von Thurm und Taxis zum 1.5.1851 in den DÖPV der wichtigsten, belehnten Territorien). Es sind jedoch viel zuviele, um sie hier abseits von Bayern weiter aufzulisten.

    Worum ich Sie bitten würde: Prüfen Sie das von mir Geschriebene nach, natürlich bevorzugt unter Zuhilfenahme der Primärquellen. Oft wurde in der Sekundärliteratur nur tradiert, was zuvor schon falsch geschrieben wurde, so dass sich hier Generationsfehler ausmachen lassen, wie ich sie oben aufgezeigt habe.

    Prinzipiell würde eine Zusammenarbeit bei dem mit Abstand größten und beliebtesten Sammelgebiet Altdeutschlands seitens Ihrer Redaktion einerseits und seitens hochkompetenter Sammlern andererseits Ihrem Spezialkatalog inhaltlich gut tun.

    Sicher wird man bei einem solch großen Werk nicht alle Fehler ausmerzen können, als Schriftführer von über 50 ca. Hundertseitigen Rundbriefen weiß ich, wovon ich spreche, aber an einer Minimierung sollte allen Beteiligten vorrangig gelegen sein.

    Gerne lese ich Ihre Antwort und verbleibe, sie herzlich grüßend,

    Ralph Bernatz, Schriftführer der ARGE Bayern klassisch e. V. im BDPh

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 25. August 2009 um 09:08
    • #3

    Hallo bayern-klassisch,

    vielen Dank für Ihre umfangreichen und meist überfälligen Richtigstellungen gegenüber der Michel-Redaktion.

    Auf eine Reaktion des Verlages - falls es dazu kommen sollte - bin ich sehr gespannt.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Dienstheini
    aktives Mitglied
    Beiträge
    305
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    10. September 1948 (77)
    • 25. August 2009 um 10:27
    • #4

    Hallo.
    Auch von mir ein herzliches Dankeschön für das Schreiben an die Michel Redaktion. Endlich einer der sich traute und mal schrieb.
    Ich habe schon vor einiger Zeit an Michel geschrieben wegen der Vorlage von Plattenfehler der Pfennigzeit, wollte wissen wie man das bei Michel einreichen muß. Aber bis Heute keine Antwort, warscheinlich nicht Interesant genug. Vieleicht hätte das den Katalogpreis erheblich nach oben gebracht, Arbeit kostet ja auch Geld, und der jetzige GÜNSTIGE PREIS für einen Katalog wäre nicht zu halten gewesen. Auch setzt sich Michel fast nicht mit Prüfern in Verbindung um die im Katalog befindlichen Fehler auszustreichen. Umgekehrt findet das meines Wissens schon Statt.
    Gruss Diensheini.

  • mar-vel
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    768
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. März 1970 (56)
    • 25. August 2009 um 10:36
    • #5

    Diesem Dank möchte ich mich anschließen.
    Bayern ist zwar nicht mein Sammelgebiet, aber vielleicht wird es das ja noch.
    Auf jeden Fall drucke ich mir diesen Beitag aus und lege ihn in meinen Spezial.

    Schönen Gruß
    Marc

    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/veltwisch/gif/schl.gif] 
    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. August 2009 um 10:39
    • #6

    Hallo Bayern-Kreuzer und Dienstheini,

    danke für eure guten Wünsche. Ich denke, jeder hat eine faire Chance verdient.

    Weil ich eben nicht auf Bewertungen oder Plattenfehler eingehen wollte, sondern fundamentale Fehler berichtigen will, denke ich nicht, dass man dort meine Mail ohne Antwort löscht. Was ist schreibe ist unzweideutig und nicht finanziell gelenkt oder sammlerische einseitig (was ich Heini niemals unterstellen würde, das ist ja wohl klar).

    Sollte man dies trotzdem tun, wäre es sicher nicht meine letzte Mail nach München.

    Mehr als Hilfe zur Selbsthilfe geben kann niemand. Jedenfalls hat Dienstheini völlig zu Recht den wunden Punkt angeprochen: Wer viel Geld für seinen Spezialkatalog nimmt, sollte auch daran leistungsmäßig gemessen werden.

    Um es auf lokale Verhältnisse umzustellen: Eine ARGE, die 100 Euro Jahresbeitrag fordern würde, aber nur alle Jubeljahre einen dünnen Rundbrief auflegen würde, hätte ihre Mitglieder schnell verloren.

    Marktmacht sollte nicht dazu benutzt werden, sich selbst die Taschen zu füllen mit Informationen, die nicht richtig sind. Den meisten Revolutionen von oben ging eine von unten voraus, womit ich die Himmelsrichtungen nicht angsprochen haben möchte. :D

    Wir warten also ab und werden sehen, was sich in der Metropole der Philatelie regt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. August 2009 um 10:45
    • #7

    Hallo mar-vel,

    wenn du auch anderes sammelst als Bayern, dann wäre es ja nicht falsch, das Wissen über dein Sammelgebiet in Einklang mit denW Angaben des Michel - Spezial zu bringen und die eventuellen Unstimmigkeiten gemeinsam zu klären.

    Ob die Prüfer, bei Bayern und anderswo, alle so ein virulentes Interesse an der Verbesserung der Kataloge haben, könnte auch bezweifelt werden.

    Wer auf einer blühenden Insel gut und sorgenfrei lebt, erbt nicht gerne ein garstiges Eiland mit schroffer Küste ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der sich über jeden Sammler freut, über Sammler von Bayern aber natürlich ganz besonders ... :) :) :)

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 25. August 2009 um 11:17
    • #8

    @ALLE

    Wie wäre es, wenn der Schwaneberger Verlag jetzt bayern klassisch zu einem persönlichen Gespräch (evtl. ein Treffen auf der Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen) einladen würde?
    Die präzise Nennung aller Fehler ist schon eine Riesenarbeit, für die MICHEL dankbar sein sollte
    (und die wir schon exklusiv und kostenlos von bayern klassisch erhalten haben) – DANKESCHÖN, lieber bayern klassisch, für diesen Vorstoß, der hoffentlich auf fruchtbaren Boden fallen möge.

    Wäre ein „Runder Tisch“ mit Michel-Redaktion, Bayern-Prüfer und ARGE-Mitglied(er) nicht das einfachste, um Fehler zu berichtigen und neue Forschungsergebnisse in die Michel-Kataloge aufzunehmen?

    Dazu möchte ich noch einen Vorschlag „einreichen“:

    Mein Wunsch ist seit langer Zeit die Wiederauflage des „Michel-Bayern-Spezial-Katalog“ von 1999 – anlässlich 150 Jahre bayrische Briefmarken, der ALLES von Bayern enthält: Marken und Ganzsachen 1849 – 1920*.

    Mit diesem Katalog, der aus den Michel-Katalogen, den Teil Bayern Marken und Ganzsachen in einem Bändchen zusammenfasste ist eine erste und schnelle Einordnung von Marken und Ganzsachen möglich und soll kein Handbuch (Spezialliteratur) ersetzten.
    Zudem ist das eine preiswerte Zugriffsmöglichkeit auf die Michel-Informationen – Michel-Nummern - (die gerade für die sogenannte Pfennigzeit und den Ganzsachen verwendet werden), ohne gleich teure Deutschland-Spezial-Kataloge kaufen zu müssen.
    So wie ich den Schwaneberger Verlag verstanden habe, scheitert eine Wiederauflage an der zu geringen Nachfrage (Auflage).

    Deshalb könnte dieser Wunsch – wenn er nicht nur von mir kommt – in dieses Projekt mit aufgenommen und in naher Zukunft erfüllt werden. Allerdings, ob ich das 200. Geburtstagfest der ersten Bayern-Marke und dann erst die Neuauflage des Michel-Bayern-Spezial-Katalog 2049 noch mitfeiern kann?.

    Luitpold

    *
    Aber der enthielt wohl auch schon Fehler, wie aus dem Inhalt von Rundbrief Nr. 4 / 1999
    Der Arbeitsgemeinschaft Bayern e. V., gegr. 1997 „Der Michel-Bayern-Spezial-Katalog 1999
    – Buchbesprechung und Fehlerberichtigung“ zu entnehmen ist. Leider liegt mir dieser Rundbrief nicht vor.

    Bilder

    • MICHEL.jpg
      • 138,1 kB
      • 612 × 800
      • 440

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (25. August 2009 um 11:21)

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.480
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (64)
    • 25. August 2009 um 11:50
    • #9

    Hallo bayern klassisch

    Ich habe leider nur Zeit für deine erste Hälfte gehabt.

    Aber was du in diieser Hälfte gezeig hast :oneien: :oneien: :oneien: :oneien:

    Falls den Rest der Arbeit bei dieser Verlag so genau ist :O_O: :O_O:


    Besten Dank für die Mühe, bayern klassisch.
    Hoffentlich wird es sich Lohnen. Für uns Forumsmittglieder, die hier lese, hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Kramix
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.118
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. August 2009 um 12:32
    • #10

    Hallo Ralph,

    danke erst mal für die Riesenarbeit, die Du Dir angetan hast, wie ich Dich kenne, hast Du das im Interesse der Sammler aber gerne auf Dich genommen.

    Mein Kommentar:

    Viel Arbeit, viel Müh, aber das Ergebnis wird vorauszusehen sein: Es ändert sich nichts.
    Falls die Michel Redaktion überhaupt reagieren sollte ( was ich bezweifle ) sind die Antworten schon jetzt vorprogammiert:
    - Arbeitsüberlastung
    - Vorschläge sind zur Kenntnis genommen, benötigen aber einer genauen Überprüfung durch interne und externe Fachkräfte ???
    - wir sind zur Zeit mit der Erstellung aktueller Kataloge beschäftigt, daher müssen Grundsatzfragen zunächst zurückgestellt werden
    -wir danken für Ihre Informationen, können z. Zt. aber dazu keine Stellungnahme abgeben

    Habe diese stereotypen Antworten vor einiger Zeit erhalten, als ich auf grundsätzliche Fehler im postgeschichtlichen Bereich hingewiesen habe.
    Na ja, als quasi Monopolist gibt es bestimmte Möglichkeiten, Antworten bzw. Recherchen abzublocken, wäre ja auch ein Zeichen von Schwäche, Fehler mal zuzugeben.
    Ich hoffe, dass Deine Abhandlung vielleicht die Denkweise von bestimmten Redakteuren verändern kann.
    Dennoch ein kleiner Trost für die Michel-Redaktion:
    Für " Otto - Normalsammler " kommt keiner an diesem Katalog vorbei, es ist immer noch die Bibel, und genau das weiss der Verlag. Die Masse macht den Umsatz, nicht der Spezialsammler. Ob man damit dem Anspruch als führender Kataloghersteller weltweit allerdings gerecht wird, wer mag das beurteilen? Ich jedenfalls nicht !!!
    Danke nochmals an @bk für diese tolle Aufarbeitung, vielleicht wird meine Skepsis ja as absurdum geführt

    Schönen Tag an alle

    Kramix

    Geld kann Leben nicht kaufen ( Bob Marley )

  • Dienstheini
    aktives Mitglied
    Beiträge
    305
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    10. September 1948 (77)
    • 25. August 2009 um 13:02
    • #11

    Hallo_
    Luitpold.
    Deinen Wunsch nach einem Bayernkatalog kann dir Michel schon heute erfüllen.
    Du kannst beim Verlag einen sogenanten Individual - Katalog bestellen, nur den Teil Bayern aus dem Neuen Spezial, hab ich auch gemacht.
    Der kostet pro Seite ca. 0,40 Cent , also so ca. 36,- € für den Katalog. Ist aber noch immer billiger als der Ganze Spezial, überhaupt wenn man nur Bayern braucht.
    Gruss Dienstheini.

  • phila4ever
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.501
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. März 1972 (54)
    • 25. August 2009 um 13:27
    • #12

    Hallo Ralph,

    auch ich möchte mich dem Dank der anderen anschließen - nein - nicht nur anschließen - ihn explizit nochmal aussprechen D A N K E - auch wenn ich "noch am Anfang" meiner Bayern-Sammelleidenschaft stehe, ist es doch wieder bewiesen, daß man (Mann und Frau!) hier im Forum viel lernen kann und geballt Fachkompenz zum Nulltarif bekommt - was heutzutage, gerade in der Philatelie - leider sehr selten ist.

    auch wenn es anstrengend ist, aber die Lektüre (dein Beitrag) lohnt sich wie viele weitere aus deiner Feder um sein (Fach)Wissen Zug um Zug zu erweitern.

    Mich würde mal interesieren wie hoch die Auflage des MiSpezial eigentlich ist (tätsächlich verkaufte Ex.) - und wieviele davon auf Bayern-Sammler zurückzuführen sind, die leider keine andere Lektüre bekommen können (z.B. Michel Bayern Spez.) oder noch viel besser SEM & Co (Bd2 Pfennig-Asg ist ja leider seit Jahren vergriffen - nach langen Recherchen konnte ich dann einen ergattern (neu!! zumindest seit '82 nicht ben.) :rolleyes: bis dahin hatte ich mich auch mit einem MiSp zwangsweise beschäftigt

    Fachliteratur wird nie Mio-Auflagen erreichen - klar - aber wer Briefe/BM oder andere Belegarten im 2, 3, 4 und tlw. 5 stelligen Bereich kauft gibt auch gern mal ein paar EUR für gute (gut rech. und richtige!!) Literatur aus.

    Bis dahin freue ich mich auf weitere Beiträge - Richtigstellungen a' la BK und drucke den Beitrag gleich aus und lege ihn zu meinen SEMs dazu (oder besser zum MiSp07... mein erster und letzter MSp - garantiert

    phila4ever - wieder etwas besser informiert


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.153
    • 25. August 2009 um 13:28
    • #13

    Dienstheini

    Die 36 EUR für den Individual kann man sich schenken und dafür lieber wirkliche Handbücher kaufen. Wie wäre es mit dem Semkatalog Band 1 zu den Kreuzerausgaben ?
    Kostet 39 EUR und ist ein wirklicher Fundus an Wissen..........

    meint KJ, von Bayern (noch) fast gar keine Ahnung

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.153
    • 25. August 2009 um 13:32
    • #14

    Vielen Dank an Ralph für die umfangreichen Ausarbeitungen. Ich bin eigentlich ziemlich sicher, daß die Michelredaktion daran nicht vorbeigehen kann.
    Insofern teile ich den Pessimismis von Kramix nicht.

    Meine eigenen Erfahrungen mit Michel habe ich schon irgendwo niedergeschrieben. Zusammengefasst: Es DAUERT, aber dann kommt eine Reaktion. Der nächste Katalog ist aber dann genau zu prüfen. Nicht alle Wünsche werden auch absprachegemäß übertragen.......

    Warten wir es also ab und bitten Ralph, etwaige Reaktionen aus München hier zu präsentieren.

    Gruß
    KJ

  • phila4ever
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.501
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. März 1972 (54)
    • 25. August 2009 um 13:38
    • #15

    ....noch ne Ergänzung zu meinem Beitrag eben: ich würde Michel den Link zu diesem Thread schicken - inkl. der Nutzerzahlen des Forums - da dies ja öffentlich zu ergoogeln ist, kommt es einem offenen Brief gleich - und sowas kann doch hier und da Wunder bewirken.... daher vorher auch meine Anpielung auf die Auflagezahlen :P

    Ich wünsch uns allen Sammlern viel Glück und einen generellen Wandel beratungsresistenter Verlage

    p4e


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • Dienstheini
    aktives Mitglied
    Beiträge
    305
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    10. September 1948 (77)
    • 25. August 2009 um 14:12
    • #16

    Hallo:
    Kontrollratjunkie.
    Die Kataloge von Sem habe ich auch beide, und vieles mehr, z.b. Helbig Stempelhandbücher 4,Bände Handbuch für Dienstmarken u.s.w.
    Mann mus sich informieren da mus es schon mal etwas mehr sein, darum lese ich in vielen Quellen.
    Die besten Grüsse aus dem Bayerischen Wald.
    Dienstheini.

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    689
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    10. September 1983 (42)
    • 25. August 2009 um 15:13
    • #17

    Hallo!
    Auch ich möchte mich dem Dank an bayern klassisch anschließen. War bestimmt eine Menge Arbeit. Da kann man wirklich nur hoffen, dass sich die Redaktion endlich mal einsichtig zeigt...

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 25. August 2009 um 15:24
    • #18

    @ Dienstheini

    Als Bayern "Universalsammler" möchte ich keine 20 Kg-Literatur auf Börsen und Ausstellungen mitschleifen. Was ich meine steht schon im Vorwort des erwähnten Bayern-Spezial (siehe Anhang).

    @ Alle

    In der 'Philatelie' - Ausgabe Juli 2009 - S. 24 ff wurde die Michel-Mannschaft vorgestellt. Danach ist unser Ansprechpartner Herr Heinz Adler (stellv. Chefredakteur Zitat aus dem Beitrag: "er zeichnet für den MICHEL Deutschland-Spezial-Katalog verantwortlich. Er hat diesen Katalog in höchster Präzision zu einem anerkannten und unübertroffenen Standardwerk der Deutschland-Philatelie entwickelt und Jahr für Jahr verbessert".

    Warum also sollte Herr Heinz Adler Vorschläge zur Verbesserung (noch von einem Vorstandsmitglied einer ARGE) nicht beachten?
    Schade, die Email-Adresse von Herrn Adler war nicht angegeben, jedoch die Tel.-Durchwahl 089/3 23 93-336.

    Kennt ihr noch den Slogan "Ruf doch mal an"?

    Luitpold

    Bilder

    • Michel.jpg
      • 217,02 kB
      • 1.601 × 541
      • 344
  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. August 2009 um 15:46
    • #19

    Lieber Luitpold,

    danke für deine Fleißarbeit - ich hatte es auch gelesen, aber diese Ausgabe schon entsorgt.

    Anrufen würde bei dem Umfang wenig bringen, glaube ich. Auch könnte man später etwas behaupten, was nicht zu belegen wäre. Daher sei es mir gestattet, nur in schriftlicher Form zu korrespondieren.

    Ein wenig Arbeit hat es schon gemacht, das ist richtig. Aber andere Forumsmitglieder machen sich auch Arbeit für andere Sammler, so dass diese kleine Dienst nichts besonderes ist.

    Wenn er am Ende zu etwas nutze ist, hat es sich doch für alle von uns gelohnt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Kreuzerjäger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    315
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. August 2009 um 15:55
    • #20

    Hallo @bayern klassisch.

    Schön, dass du mal einige Fehler von Bayern an die Michel-Redaktion weitergeleitet hast. Kann dem Michel ja nur helfen. Natürlich auch nur, wenn sie bereit sind, sich helfen zu lassen.

    Ich hoffe jedenfalls, dass du eine positive Antwort bekommst und die Michel-Redaktion die richtigen Schlüsse daraus zieht und deine Hilfe annimmt.

    Hoffen wir alle mal das Beste.

    Viele Grüße von
    dreikreuzer

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™