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Bayern MiNr 2Ib

  • mikrokern
  • 2. August 2009 um 17:40
  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. August 2009 um 07:46
    • #21

    Hallo mikrokern,

    wenn man sich allein die 1. und 5. Marke betrachtet, die beide als 5aa geprüft sind, sollte man schon etwas nachdenklich werden.

    Die 5. Marke ist eine typische frühe 5aa, daher habe ich sie sofort als solche erkannt. Sie hat (noch) die mangelhafte Farbdeckung der allerersten Auflage (wohl nur ein paar Bögen), von der sie aber schon nicht mehr stammt (kein Steingrün). Der Stempel 18 ist der erste von Augsburg, so dass ich das Verwendungsjahr auf 1850 festsetzen würde (Stempel war nagelneu).
    Zeitlich dahinter liegt die 4. Marke mit dem gM 144, bei der man schön sehen kann, dass sie "bläulicher" ist und der Farbauftrag noch immer etwas mangelhaft ist.

    Die 1. Marke ist sicher grenzwertig zur 5b, wobei diese ja erst 3 Jahre nach der 5aa gedruckt wurde. Der Druck ist sauberer ausgeführt und, an NEUN und FRANCO gut zu erkennen, nicht verwässert wie zuvor.

    Diese 1. Marke müsste also in der Chronologie eine ganz späte 5aa darstellen (gedruckt Spätsommer - Frühherbst 1850).

    Kleine Anekdote (wenn man es so sehen will) vom alten Hasen:

    Der abgebildete Brief wurde in der Schweiz anläßlich der Versteigerung der Hegi - Sammlung (ein wahnsinniger Schweizer Bayernsammler, der nur Luxusstücke besaß ) von meinem Freund und einer BPP, welche nebeneinander im Auktionssaal saßen und sich gut kannten, beboten.

    Bei umgerechnet 700 Euro fiel der Hammer, wobei sich beide ein Bietergefecht geliefert hatten. Mein Freund übergab nach Bezahlung den ungeprüften Brief sogleich nach Auktionsende der BPP mit der Bitte um Prüfung. 3 Wochen später lag ein Einschreiben für ihn da - tiefstgeprüft als Luxusbrief der seltenen Type I in der Farbe c
    !!!

    Es bedarf keines gewaltigen Vorstellungsvermögens, wie die Farbprüfung wohl ausgefallen wäre, wenn er für 680 Euro an die Gegenbieterin gegangen wäre ...

    So viel zu bayerischen Farben der Extraklasse.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • mikrokern
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    • 4. August 2009 um 07:50
    • #22

    Hallo bayern klassisch,

    oh wei, also wenn das keine 5a ist, dann fall ich vom Glauben ab...

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. August 2009 um 08:02
    • #23

    Hallo mikrokern,

    genau so hat das mein Sammlerfreund auch gesehen (und ich ebenfalls). Und die BPP wohl auch, oder?

    Vielleicht kann ein PC - As mal die Marke meines Briefes ausschneiden und neben deine 5aa, 5a und 5c "einschieben". Das wäre doch mal aufschlußreich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nerv
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    • 4. August 2009 um 17:44
    • #24

    Hallo zusammen !

    @ mikrokern - danke, daß du mich zum 9-Kr. Farbenkönig gemacht hast :ups:
    @ bk - danke für die Anekdote vom alten Hasen - wenn man dann tatsächlich weiterdenkt, wie die Prüfung alternativ hätte ausgehen können !??? ?(

    Auch für mich sieht diese Marke nach 5 a aus.

    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Bayern-Nils
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    • 4. August 2009 um 19:16
    • #25

    Hallo Freunde

    Gibt es in diesem Thread ein Fazit? Meiner Meinung nach hat meine Gedanken über die Farbenkatalogisierung sich gestärkt. Aber eins finde ich trotz dem etwas komisch. Wie können wir eigentlich meinen dass die Markenfarbe ein 5a oder 5aa, 2Ia oder 2Ib wenn wir gleichzeitig behaupten dass diese Unterscheidungen von Farben kein Sinn hat, weil.....?

    Ich möchte auch gern zwei kleine Paletten zeigen. Einige Nr 5 und meine 2I.

    Sollte eigentlich einfach sein.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • toxc
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    • 4. August 2009 um 19:26
    • #26

    Hallo :)

    Dann tippe ich mal lustig drauf los...

    5c, 5c, 5b, 5a, 5a

    Díe 2I sind für mich alle 2Ia

    Bin dann ja mal gespannt auf die Überraschung...

  • toxc
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    • 4. August 2009 um 19:51
    • #27

    Also ich tippe mal 5c und 5a ;)...
    ...Spaß beiseite, ist wirklich heftig wie der Hintergrund die Scanfarben beeinflusst, das ist bei meinem Gerät leider auch so, wobei ich bei einem dunklen Hintergrund meistens noch die besten Ergebnisse erhalte.
    Dieses Beispiel sollte uns aber auch zeigen wie ernst man die Farben auf Bildern im Internet nehmen darf, nämlich gar nicht, vor allem nicht bei Auktionsplattformen. Dazu kommt noch dass die Farben auf meinem Laptop nochmal ganz anders rauskommen als auf meinem Röhrenbildschirm im Büro.
    Es bleibt dabei, um die Farbe zu beurteilen muss man das Original in den Händen halten, alles andere ist nicht aussagekräftig.

  • Bayern-Nils
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    • 4. August 2009 um 20:33
    • #28

    Hallo Freunde

    Ja, wenn nur toxc sich an mein Rätsel versucht, ist er der klare Gewinner. :)

    Es gibt eigentlich vier Antworte.

    Meine zwei ist die Farben Blau und Grün ;)

    Der Prüfer hat 2Ia (nur ein ist geprüft) und 5 a, a, b, b, b Geantwortet.


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • mikrokern
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    • 4. August 2009 um 20:48
    • #29
    Zitat

    Original von toxc
    Also ich tippe mal 5c und 5a ;)...
    ...Spaß beiseite, ist wirklich heftig wie der Hintergrund die Scanfarben beeinflusst, das ist bei meinem Gerät leider auch so, wobei ich bei einem dunklen Hintergrund meistens noch die besten Ergebnisse erhalte.
    Dieses Beispiel sollte uns aber auch zeigen wie ernst man die Farben auf Bildern im Internet nehmen darf, nämlich gar nicht, vor allem nicht bei Auktionsplattformen. Dazu kommt noch dass die Farben auf meinem Laptop nochmal ganz anders rauskommen als auf meinem Röhrenbildschirm im Büro.
    Es bleibt dabei, um die Farbe zu beurteilen muss man das Original in den Händen halten, alles andere ist nicht aussagekräftig.

    Hallo,

    habe mal meine "diskussionswürdige" 5aa mit weissem, grauen und schwarzem Hintergrund eingescannt (600 dpi). Sehe da aber nicht wirklich einen Farbunterschied, wenn man mal vom jeweiligen Kontrast zum Hintergrund absieht.
    Eigentlich sollte jeder Scanner kalibrierbar sein und einen Weissabgleich durchführen können, d.h. auf "Reinweiss" so zu normieren, dass alle anderen Farben in Relation dazu reproduzierbar (korrekt) dargestellt werden.

    Für den Fall, dass ein admin hier mitliest: vielleicht kann der thread in "Bayern Kreuzer - Farbproblematik" umbenannt werden. Mit 2Ib hat er z.Zt. nicht mehr viel zu tun...

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    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. August 2009 um 21:25
    • #30

    ... da würde man in Bayern nur sagen: liegt noch im Toleranzbereich der jeweiligen Tönung. :D

    Schwacher Trost, oder?

    Farben, die teuer sind und nicht durch Besonderheiten auffallen, würde ich am PC nicht hochsteigern. Auf Brief geht es noch, weil die meisten über die Datierung klar oder unmöglich sind, aber lose ... :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (4. August 2009 um 21:26)

  • Luitpold
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    • 5. August 2009 um 08:16
    • #31
    Zitat

    Original von Bayern-Nils
    Hallo Freunde

    .... Fazit? .... Unterscheidungen von Farben kein Sinn hat, weil.....?
    Viele Grüsse
    Nils

    Hallo Nils,

    nur durch Deine Frage kann ich es nicht lassen, hier nochmal als Stift (Lehrling) einen Kommentar zu schreiben.

    In meinem Luitpold-Thema hat Dienstheini von einem Bekannten geschrieben, der Drucker war bzw. sich mit Drucktechnik auskannte. Vielleicht könnten solche "Techniker" Licht in das Dunkel bringen. Und vielleicht gibt es doch noch Unterlagen die aufzeigen, wie damals die Farben gemischt wurden (fertige Farben gab es breits - siehe unter Druckfarben), dann kämen wir ein großes Stück weiter.
    Ich bin der Meinung - wie ich es versucht habe oben aufzuzeigen, dass die Farbe blau bei der 2I im Druck-Verlauf hellere Töne zeigen (ähnlich wie später bei der 2 II). Es wäre zu prüfen, ob dazwischen auch wieder kräftigere Blautöne vorkommen (schwarz-grün-blau), eben mehr Farbe blau (cyan) und weniger weiße Farbe.
    Bei Deinen 2I ist offensichtlich eine frühe (Ortsstempel) hellere Marke dabei, die mit gMR sind graublau. Jedoch isti bei meinen auch eine spätere hellblaue mit gMR dabei.

    Ergänzung: Ja, es hat einen Sinn Farben zu unterscheiden, wenn dadurch Druckauflagen unterschieden werden können (könnten). Nur mein persönliche Meinung: Es macht einfach Freude bei den einfachen Motiven der Bayernmarken (Ziffernquadrat/Wappen) unterschiedliche Töne bei blau, rot, grün zu sehen. Wäre doch langweilig, wenn alle die gleiche Farbtönung hätten. Oder?

    Aber ich bin ja nur der Stift und hab nix zu sagen
    Luitpold

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    4 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (5. August 2009 um 08:31)

  • Bayern-Nils
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    • 5. August 2009 um 10:13
    • #32

    Hallo Luitpold

    Deine Frage ist nicht einfach zu Antworten, ich bin ja hier auch nur ein Stift. :D

    Man soll nie eine Frage mit eine Gegenfrage beantworten, aber hier kann ich es nicht anders.

    Meine Gegenfrage ist: Ist es überhaupt möglich eine Farbmischung von zB 2. Februar 1850 zu auf alle die zu dieser Zeit gedrückte Marken zu identifizieren? Falls ja, wäre das schön.
    Nächste Drück findet zB 2. April statt, und die neue Farbmischung hat vielleicht ein bisschen mehr cyanid in der Mischung. Dann muss man sich die gleiche Frage wie oben stellen. Kann man auch hier ja sagen, ist es auch schön.

    Aber das Problem kommt zB wenn man bei eine Farbmischung nicht genau identifiezieren kann. Und ich bezweifle dass man mehrere Farben nach 150 Jahren die ganz nahe einander liegen überhaupt GENAU unterscheiden kann. Wenn wir die 150 Jahr alte Unterlagen hätte, könnten wir vielleicht naher kommen. Aber die verschiedenen Alterungsprozessen bei die Marken sind schwieriger zu messen.

    Und wenn es so viel Zweifel gibt, dann kann man meiner Meinung nach die Farbunterschiede nicht nach Einfall katalogisieren. Und das meine ich weil die Kataloge leider bei kauf/verkauf wertbestimmend sind.

    Als Stift muss man Fragen stellen, wo man nicht weiss. Bis jetzt hat keine eine Beweise geführt, nur einige Indizien. Es ist die Katalogherstelleren und BPP's die hier etwas Beweisen muss, weil die hier etwas Behaupten - das es eine 2Ib, ein 5a oder ein 21c gibt.

    Was schlimm hier ist, ist dass die die etwas Behaupten auch die Premissen darstellt. Also diktatorisch.
    Wir als Laihen können gar nichts machen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • toxc
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    • 5. August 2009 um 11:11
    • #33
    Zitat

    Original von Bayern-Nils
    Wir als Laihen können gar nichts machen.

    Hallo Nils :)

    Ich denke da etwas anders, wir Laien haben das durchaus in der Hand. Ich zum Beispiel zahle keinen höheren Preis für eine 2Ib, 1Ib, 21c...usw...
    Damit bestimme ich zu einem winzig kleinen Teil den Markt, und wenn das mehrere so sehen gewinnt dieser winzig kleine Teil allmählich an Bedeutung. Und selbst wenn ich die Welt nicht ändere ;) und der Einzige bleibe der so denkt dann habe zumindest ich nach der nächsten Änderung der Prüfkriterien kein Geld aus dem Fenster geworfen...

    Wenn eine meiner Marken zufällig als bessere Farbe geprüft wird freut mich das zwar, aber ich werde es nicht überbewerten.

    Das alles soll jetzt aber nicht heissen dass mir die Farben egal sind, ganz im Gegenteil, ich widme ihnen sehr viel Aufmerksamkeit und lege von quasi jeder Markenausgabe Farbstrecken an, versuche herauszufinden welche Farben häufiger sind oder ob manche markante Töne auffällig oft um die gleiche Zeit herum gestempelt wurden...usw...nur die gängige a-b-c-d 'Michelgläubigkeit' lasse ich dabei aussen vor ;)

    Etwas anders sieht es bei Farben aus die in Zusammenhang mit einem bestimmten Druckbild (trocken/nass) oder Papier (pergament/rötlich/gelblich...) stehen oder bei denen die Übergänge nicht fliessend sind, da halte ich mich dann schon auch an die gängige Bezeichnung.

    Einmal editiert, zuletzt von toxc (5. August 2009 um 11:19)

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 5. August 2009 um 11:29
    • #34

    Hallo toxc

    Ich stimme was du hier sagt völlig zu :)

    Aber ich glaube leider dass die Katalogglaubigen noch lange die Mehrheit haben.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
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    • 5. August 2009 um 13:55
    • #35

    Hallo Nils,

    was ich meine, ist die Frage, welche Farben wurden damals verwendet und wie wurden z.B. die Druckplatten eingefärbt. Das hängt natürlich von der Druckmaschine ab. Bei nicht gleicher Farbzuführung oder Einfärbung können doch Unterschiede auch in einer Druckauflage entstehen. Vielleicht steht ja eine Antwort in:i

    Julius Sesar: Der Druck der Bayerischen Postwertzeichen (Archiv für Postgeschichte in Bayern 1/1950)

    - Wer hat diesen Band und kann zum Inhalt etwas sagen?

    bzw. im Sonderdruck - Ausgabe So/1999 - Sonderausgabe zur IBRA ´99 - der DGPT Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte e.V.

    Hier ein Fundstück zu der Druckerschwärze, die zeigt, dass wir es heute sehr einfach - selbst der Zeitungsdruck ist vielfarbig - haben:

    Die zuerst in England fabrikmäßig erzeugte Buchdruckerschwärze, Druckerschwärze, fand daher überall bereitwillig Aufnahme, und bald entstanden auch in Deutschland Anstalten zur Fabrikation von B., deren Produkte den ausländischen an Güte nicht nachstehen. Die schwarze B. wird je nach ihrer Bestimmung und der dieser entsprechenden Qualität klassifiziert in feine Illustrationsdruckfarbe, in Werk- oder Zeitungs-, Schnell- oder Handpressenfarbe und neuerdings auch in Rotationsmaschinenfarbe, die vor allen Dingen rasch trocknen muß und nicht kleben darf. Die Farben zu buntem Druck werden von den Farbefabriken entweder in trocknem Zustand oder fertig, mit Firnis verrieben, geliefert. Bei geringerm Bedarf fertigen sie auch heute noch viele Buchdrucker selbst, indem sie den Firnis mit den Farbstoffen innig verreiben. In neuerer Zeit werden auch die Anilinfarben benutzt, die sich durch vorzügliches Lüster auszeichnen, jedoch meist wenig lichtbeständig sind.
    Aus Lexikon um 1900

    Luitpold

    3 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (5. August 2009 um 14:01)

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 5. August 2009 um 15:52
    • #36

    Hallo Luitpold

    Ich denke dass die damaligen Druckverfahren auch interessant ist. Ob es etwas mit den heutigen Sammeltätigkeit zu tun hat, ist eine andere Sache. Und diese Frage kann ich nicht beantworten - ich habe eigentlich keine Ahnung davon :(

    Freude an Farben habe ich auch :)

    Nur ist es schwierig eine ganzen Farbenpalette mit Briefe zu belegen. Aber ich habe nicht etwas dagegen wenn ich 20 neue Briefe mit Nr 2 oder 5 bekomme. Wer hätte?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. August 2009 um 17:38
    • #37

    Hallo Luitpold,

    ich habe seinerzeit als Autor des IBRA 1999 Kataloges mitgewirkt, finde aber in diesem keine Beschreibung des Druckverfahrens der bayer. Marken.

    Auch in dem Ausstellungskatalog, den jeder Besucher bekam, kann ich keinen derartigen Artikel finden. Bitte kläre mich doch auf, wo ich das nachlesen könnte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • nitram
    neues Mitglied
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    47
    • 5. August 2009 um 17:56
    • #38

    Hallo bayern klassisch,

    meines Erachtens ist der Sonderdruck der DGPT gemeint. 1999 habe ich diese Zeitschrift aber noch nicht bezogen! Insofern kann ich nicht helfen.

    Viele Grüße von nitram

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. August 2009 um 18:09
    • #39

    Hallo nitram,

    vielen Dank für die Aufklärung - ich dachte schon, ich hätte etwas übersehen.

    Wer hat das Werk und kann die benötigten Stellen hier zeigen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
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    13. Juli 1962 (63)
    • 6. August 2009 um 07:24
    • #40
    Zitat

    Original von nitram
    Hallo bayern klassisch,

    meines Erachtens ist der Sonderdruck der DGPT gemeint. 1999 habe ich diese Zeitschrift aber noch nicht bezogen! Insofern kann ich nicht helfen.

    Viele Grüße von nitram

    Hallo nitram,

    DGPT kenn ich nur als "Deutsche Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie" ?( ;)

    Gruss

    µkern

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