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Bayern: Prinzregent Luitpold - Marken, Karten, Souvenirs

  • Luitpold
  • 28. Juli 2009 um 16:31
  • Luitpold
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    • 13. August 2009 um 08:32
    • #61

    Die Ankündigung im “Verkehrsministerialblatt- Postdienstlicher Teil” vom 29. Mai 1911 wird wohl die gesamte Sammlerschaft in Aufregung versetzt haben. Noch nie zuvor gab es in Bayern eine Markenausgabe - Erinnerungsmarke -, bei deren Erscheinen bereits das Datum der letzten Gültigkeit bekannt gegeben wurde. So eine blitzartige auf- und untertauchende Markenausgabe - was würden wir heute dazu sagen? Denn die Marken waren nur vom 10. mit 30. Juni 1911 gültig. Übrigens, der 10. Juni war ein Samstag!

    Warum die Erinnerungsmarken: “Am 10. Juni 1911 vollenden Seine Kgl. Hoheit der Prinzregent Luitpold von Bayern das 25. Jahr der Regentschaft. Zur Erinnerung an dieses bedeutsame Ereignis werden von der bayerischen Postverwaltung zwei besondere Freimarken zu 5 und 10 Pfennig ausgegeben werden.

    Weitere Besonderheit: Gesuchen um Abstempelung der Erinnerungsmarken mit dem Tagesstempel des 10. Juni dürfen die Postanstalten bies einschließlich 14. Juni entsprechen. Das die Marken auch auf Vorbestellung (-Vorauszahlung) erhältlich waren, sei nur noch angemerkt. Ob das klappte: “die vorausbestellten Marken werden so rechtzeitig abgeschickt werden, dass sie am 10. Juni früh in die Hände der Empfänger gelangen.” Denn vor dem 10. Juni dürfen diese Marken unter keinen Umständen verkauft oder verwendet werden.

    Abbildung:

    Souvenirs vom 10. Juni 1911. Gefälligkeitsstempel vom Postamt 9, Marken auf Postkarten einer Firma aufgeklebt.

    Nebenbei: Kennt sich jemand aus mit der Kamm- bzw. Linienzähnung dieser Marken. Eckrandstücke sind wohl nicht so häufig, da die Größe der Marken + Rand kaum auf Karten oder Briefen unterzubringen waren.
    Das Markenformat - mit den Mark-Werten der Luitpoldausgabe - das größte Format aller Bayernmarken: “Das Bild der Erinnerungsmarken ist 35 ¼ mm breit und 29 ¼ mm hoch. Und noch eine Sensation: “Die Marken sind auf weißem Papier (ohne Wasserzeichen) in Vierfarbendruck (Steindruck) hergestellt.”

    Über Geschmack lässt sich trefflich streiten und manche Zeitgenossen haben genüsslich über die Gestaltung und das Markenbild "gelästert". Dennoch sind diese Erinnerungsmarken etwas besonderes, wie oben aufgezeigt.

    Luitpold

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  • Dienstheini
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    • 13. August 2009 um 09:53
    • #62

    Hallo:
    @ Luitpold.
    Die zwei Zähnungsarten bei der Jubiläumsausgabe Kamm und Linienzähnung kann man sehr gut erkennen. Bei der Kamm-Zähnung sind die Ecken immmer Gleich und sauber, bei der Linien-Zähnung hingegen sind die Ecken immer unterschiedlich und offt die Marken auch unterschiedlich groß. Siehe Abbildung, dies Marken habe ich schon mal in einem anderen Thread gezeigt, den es müste dann auch sogenannte Zwerge geben, aber bis jetzt hat mir noch kein solches Stück vorgelegen. Bei den gezeigten Marken ist die größte ca. 4mm grösse als die Normalmarke. Siehe auch die Ecken der Linienzähnung unten.
    Grüsse aus Niederbayern
    Dienstheini.

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    Einmal editiert, zuletzt von Dienstheini (13. August 2009 um 09:55)

  • Luitpold
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    • 13. August 2009 um 16:12
    • #63

    Hallo Dienstheini,

    was ist mit der mittleren Luitpold-Marke passiert?

    Gruß
    Luitpold

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  • Dienstheini
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    • 13. August 2009 um 17:11
    • #64

    Hallo:
    Luitpold.
    Ich Rate mal, sie ist zu lange dem UV Licht ausgesetzt gewesen.
    Habe nämlich schon einige Marke gesehen da wo fast nur noch der Stempel und die Farbe Gelb klar zu erkennen war, Grün war fast ganz verschwunden. Ansonsten kann ich mir nur ein ungesundes Bad in Benzin oder dergleichen vorstellen.
    Gruss Dienstheini.

  • Luitpold
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    • 13. August 2009 um 17:29
    • #65

    Hallo Dienstheini,

    das würde passen - Danke für Deine Einschätzung. Denn die Marke wurde dann "zur Rettung" auf eine Postkarte gepappt und dann noch ein "historisch wertvoller" Kartentext* entworfen, der die Echtheit dokumentieren sollte. Ja, ja, die Sammler sind schon findige Kerlchen ;)

    Luitpold


    *Kartentext - vielleicht für Euren nächsten Urlaub vormerken:

    Bin hier gut angekommen, sonst alles wohl. Gruß Freund Bernhardt.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (13. August 2009 um 17:33)

  • Dienstheini
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    • 13. August 2009 um 18:01
    • #66

    Hallo:
    Luitpold.
    Die Karte ist meiner Meinung Zeitgerecht, Schrift sieht zumindestens so aus. Aber wenn der Scann nicht täuscht war die Karte bei einem Händler im Schaufenster, da die Karte selbst auch sehr nachgebräund ist, die müste viel weißer sein.
    Gruss Diensheini.

  • Luitpold
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    • 14. August 2009 um 11:52
    • #67

    Die 10 Pf. Erinnerungsmarke auf einem Anwaltsbrief an das Königliche Amtsgericht in Marktbreit. Ob der Rechtsanwalt Sammler war oder nur zufällig am 10. Juni die neue Marke verwendete, bleibt im Dunkel der Vergangenheit.
    Der größere Umschlag selbst ist Hinweis auf ein höheres Briefgewicht, sodaß die Frankatur als Fernbrief bis 20g = 10 Pf. als korrekt anzunehmen ist.

    Über das kgl. Amtsgericht gibt es ja die bekannte Fersehserie, die auch heute noch (Wiederholungen) gesendet wird:

    Diese Info aus dem Internet zu Marktbreit (so um 1900):

    Marktbreit, Stadt im bayr. Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt Kitzingen, links am Main und an der Linie Treuchtlingen-Würzburg-Aschaffenburg der Bayrischen Staatsbahn, 207 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Pfarrkirche, ein Schloß, eine Handelsschule, ein Amtsgericht, Fabrikation von Maschinenkämmen, Zigarren, Farben und landwirtschaftlichen Maschinen, eine Farbholzmühle, Gerberei, Bierbrauerei, bedeutende Kalksteinbrüche, Obst- und Weinbau und (1885) 2445 meist evang. Einwohner. M., seit 1819 Stadt, gehörte ehemals zur gefürsteten Grafschaft Schwarzenberg. Vgl. Plochmann, Geschichte der Stadt M. (Erlang. 1864).

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (14. August 2009 um 11:53)

  • Luitpold
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    • 16. August 2009 um 12:42
    • #68

    Was man begonnen hat, soll man auch zu Ende führen. Deshalb bis zum Finale nur noch ein paar wenige Briefe, dann ist's geschafft 8-)

    Hier im Bild zwei Briefumschläge, jeweils mit der 10 Pf. und 20 Pf. Luitpold. Zwar sind das nur einfache Standardbriefe Inland und Ausland und dem hohen Anspruch in diesem Forum wohl nicht mehr gerecht. Mein Augenmerk gilt jedoch - wie sollte es anders sein - den Umschlägen selbst, die in der Kreuzerzeit nicht so häufig - Ausnahme Behördenbriefe - als sogenannte Vordruckbriefe sogar separate bewertet werden (ein Vordruckbrief ist z.B. mit Absenderangabe auf der Briefvorderseite. Nach 1875 ist das eben anders, weil die Absenderangabe und weitere Zudrucke auf der Vorderseite der Briefe üblich wurde. Und es wäre ein eigenes Thema sich mit der Frage zu beschäftigen, wie und wann die Absenderangabe allgemein auf den Briefumschlägen gedruckt oder geschrieben wurde.

    Interessant und ganz besonders reizvoll ist der Schweiz-Brief (auch wenn die Marke rechts oben “Eckzahnlos“ ist). Er verdient den Namen “Reklameumschlag”: vor allem eine Lithografie auf der Rückseite weist ihn als frühe “Fremdenverkehrs-Werbung” aus.
    Und die Vignette zur Bayrischen Gewerbeschau auf der Rückseite ist nochmals ein Schmankerl, denn sie passt ja wunderbar zum Thema. Ach und als Stempelfan, was für ein klarer, sauberer Ankunftstempel. Einfach toll - Schweizer Präzision eben!

    Einen erholsamen Sonntag Nachmittag wünscht
    Luitpold

    *

    Nebenbei aus dem Internet - und was aktuell und alte Briefe mitteilen können:
    Das Hotel Post in Garmisch gibt es noch, was Wunder bei dem Namen und nennt sich heute ATLAS POSTHOTEL. Offensichtlich wechselte der Inhabername Clausing erst 1991. „
    Das "Clausing´s Posthotel" in Garmisch soll von einem Ausländer übernommen worden sein. Dafür hat Familie Clausing jetzt ein schönes Hotel in Lübbenau im Spreewald!“

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  • Luitpold
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    • 18. August 2009 um 16:53
    • #69

    Hier ein Standard-Inlands-Einschreiben (R-Gebühr 20 Pf. - Fernbrief bis 20g 10 Pf. = 30 Pf. Mi. 81 I ?( - siehe größeren Scan der Marke. Danke.

    Diesmal verschone ich mit eigenem Geschwätz und "würze" mit einer Zeitungsmeldung von 1911:

    13. Juni 1911 "Schweres Unwohlsein des Prinzregenten Luitpold - Absage der Empfänge und Besuche. Die 'Leipziger Neuesten Nachrichten' erhalten aus München folgende Meldung: Am 25. Jahrestage der Prinzregenteneinsetzung wurde in München bekannt, daß der Regent am Donnerstag im Nymphenburger Schloßpark beim Abendessen von einem schweren Anfall heimgesucht wurde. Der Regent verließ Berchtesganden vorzeitig, weil der Leibarzt bei der andauerenden rheumatischen Affektion Komplikationen befürchte und zur Rückkehr nach München drängte. Der Regent hat den Anfall überwunden, muß sich aber Schonung auferlegen und wird deshalb die vorgesehenen Besuche in den Münchner Kunstausstellungen nicht abstatten. Dem Gottesdienst für König Lundwig II. am nächsten Donnerstag wird er jedoch beiwohnen. Der am 18. und 19. d.M. vorgesehene Besuch des Königs von Sachsen in München unterbleibt wahrscheinlich. Zu unmittelbaren Besorgnissen ist kein Anlass.

    gez. Luitpold

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (18. August 2009 um 17:05)

  • Luitpold
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    • 20. August 2009 um 17:14
    • #70

    Eine häufige Verwendung der 80 Pf. Luitpold als Einzelfrankatur findet sich auf Auslands-Paketkarten (vor allem in die Schweiz).
    Tarif 80 Pf. für Pakete bis 5 Kg - links hs. in rot 80 - Von Nürnberg über Romanshorn (Zollkontrollstempel) nach Zürich vom 29. August 1911.
    Attraktiv und nicht teuer! Auf einer Internet-Auktion ist z.Zt. eine solche Paketkarte im Angebot.

    Luitpold


    Im Bild: Mi. 85 - Type I

    Postpaketadresse (außeramtlich auch Begleitadresse), das vorgeschriebene Formular, das jedem mit der Post zu befördernden Paket vom Absender ausgefüllt beizugeben ist. Bis zu drei an denselben Empfänger gerichtete Pakete können mittels einer Postpaketadresse ausgeliefert werden. Der Abschnitt mit etwaigen Mitteilungen vom Absender wird dem Empfänger ausgehändigt, die eigentliche Postpaketadresse nebst Wertzeichen bleibt Eigentum der Post. Die Postpaketadressen dienen zur Buchung der Pakete, zur Erleichterung der Übersicht und zur Verrechnung des Frankos.
    (Aus einem Lexikon von 1908)

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  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 21. August 2009 um 15:56
    • #71

    Aus München kommt die Trauernachricht, daß Prinzregent Luitpold verschieden ist. Die Kunde von dem Hinscheiden des greißen Regenten hat im ganzen Lande das tiefste Bedauern hervorgerufen. Prinzregent Luitpold ist um 4 Uhr 50 Minuten früh verschieden.

    Im Verordnungsblatt vom 13.12.12 steht u.a.

    "Unser königliches Haus und das in altbewährter Treue mit ihm verbundene Bayernvolk sind nach Gottes unerforschlichen Ratschlusse von einem tiefschmerzlichen Verluste getroffen worden, indem Unser teuerer Vater Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold, des Königreichs Bayern Verweser, am 12. Dezember 1912 nach einer mehr als 26jährigen zum reichsten Segen des Vaterlandes geführten Regentschaft aus diesem Leben geschieden sind. ...
    Ludwig Prinz von Bayern, des Königreichs Verweser.

    Abb.
    Privatbildpostkarte zum 14. Bay. Bundesturnfest in Würzburg mit der vorderseitigen Abbildung seiner Kgl. Hoheit Prinz Ludwig von Bayern, der erst im November 1913 als König Ludwig III die Regierung des Landes antrat und "nach Gottes Gnade zukommenden königlichen Rechten vollen Besitz ergriffen" hat.

    Die Karte ist offenbar von einem Sammler gemacht worden, der diese "historische Stunde" festhalten wollte. Zum Glück für mich hat er nicht irgendeine "Luitpold"-Karte genommen, sondern eben die des am 12.12.12 neuen Prinzregenten - siehe links oben - Vermerk auf der Karte.
    Nur nebenbei: Geschichte und Briefmarken sind eine ideale Kombination, egal wer von beiden den Anlass zum Nachlesen gibt.

    Ende.

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  • Erdinger
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    • 22. August 2009 um 13:45
    • #72

    Lieber Luitpold,

    in den Herzen seiner Regentschaftsuntertanen blieb er lebendig ...
    Ziehen wir den Hut und senken wir den Blick im Gedenken.

    And now for something (almost) completely different:
    Der bekannte Posthilfstellensammler Ludwig Sauter ließ sich private Drucksachen anfertigen, die er an Posthilfstellen versandte, um Stempelabschläge anbringen zu lassen. Seine Erkenntnisse hat er in einer 1915 bei Philipp Kosack erschienenen Broschüre zusammengefasst. Die Belegsammlung wurde später in alle Winde verstreut. Deshalb kommen auch Schmalspurphilatelisten wie meine Wenigkeit in den Genuss solcher Stücke. Jedem Ende wohnt auch ein Anfang inne, oder so ähnlich.

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/bbqjjwp00d02pds64.jpg]

    Als Heimatsammler freut mich auch der nicht ausgesprochen häufige Stempel des Postamts Dorfen 2.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • perry4850
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    • 28. November 2009 um 15:18
    • #73

    Ich möchte mich auch mal wieder mit einer interessanten Mischfrankatur melden.

    Habe beim letzten Tauschtag in Freilassing eine Wappen/Luitpold Mischfrankatur erstanden.
    Der Stempel ist vom 28. Juni 1912 von Kapsweyer/bay. Pfalz nach München.
    Anbei noch 2 Fragen zum Brief, bei denen ich noch von Spezialisten eine Bestätigung benötige.

    1) Der 28. Juni 1912 war für die Wappenausgabe ein ziemlich später Abschlag, da die Gültigkeit mit 30. Juni 1912 endete. Stimmt diese Feststellung?

    2) Hierbei handelt es sich anscheinend um eine Überfrankatur (2 Pfg.), da man für Fernverkehr bis 20g damals 10 Pfg. Gebühren zu bezahlen hatte, oder?

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  • Abarten-Hannes
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    • 29. November 2009 um 00:23
    • #74

    Diese Ganzsachen mit Zusatzfrankatur hat sicher ein Monarchist und Sammler hergestellt und sich selbst zuschicken lassen; rückseitig sind sie nämlich ohne Nachricht.
    Eine Einschreiben-Ortspostkarte kostete seinerzeit 25 Pf, insofern war die erste Karte richtig frankiert.
    Die zweite Karte ist vor lauter Königstreue reichlich überfrankiert; und leider sind beide dazugeklebten Fünfer lädiert, aber naja:

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  • Dienstheini
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    • 29. November 2009 um 09:05
    • #75

    Hallo:
    perry4850
    Ja deine Einschätzungen sind richtig, es ist eine Spätverwendung der 3, Pfg. Wappenmarke, sie wurde am 30.06.1912 Ungültig. Den Beleg halte ich für aus dem Postverkehr, ein Postbenutzer hatte Warscheinlich noch 3,Pfg. Marken vorätig und muste sie bis 30. 06. aufbrauchen, darum das Überporto von 2, Pfg.
    @ Alle.
    Nun möchte ich noch einige Belege zeigen aus dem Luitpoldzeit.
    1,) Sonderkarte ,Einschreiben aus Cham mit der 1,Mark TypI, Überfrankiert !!! Ersttag!!!!
    2,) Einschreiben, Sammlerbrief mit der 20,Mark TypI, Überfrankiert!!!!
    3,) Flugpostkarte Ganzsache ,gelaufen .
    mfg. Dienstheini.

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  • Bayern-Nerv
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    • 28. Dezember 2009 um 11:49
    • #76

    Hallo zusammen!

    Da ich finde, daß diese Vignetten hier gut in den thread reinpassen, hier zum Ansehen - bitteschön !

    Schöne Grüße vom
    bayernfarbenvielfaltverrückten

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Bayern-Nerv
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    • 28. Dezember 2009 um 14:05
    • #77

    Hallo zusammen!

    Was macht man an so einem trüben Tag wie heute ?
    Aufräumen natürlich, liebe Leute !
    Und, mit einem Trend zum gesteigerten Briefmarkenexhibitionismus,
    ich wieder mal einige nette Stempelabschläge zeigen muß !
    Passend hier in diesem Thread zum Prinzregent Luitpold,
    werd`ich sie zeigen, auch wenn ihr nicht wollt !
    Jeweils Nr. 77 + 78 Typ 1 - 3 kommen hier daher,
    viellleicht zeig`ich später davon noch mehr!

    Schöne Grüße vom
    bayernfarbenvielfaltverrückten

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Bayern-Nerv
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    • 28. Dezember 2009 um 14:35
    • #78

    Hallo zusammen!

    Wie eben schon "angedroht", hier schnell noch mal ein Scan, diesmal Dienst Nr.8 Typ II + III, auch hier, finde ich, sind doch schöne Stempelabschläge drauf!

    Schöne Grüße vom
    bayernfarbenvielfaltverrückten

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Bayern-Nerv
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    • 28. Dezember 2009 um 17:10
    • #79

    Hallo zusammen!

    Der exhibitionistische Stempelfetischismus geht weiter - hier mit Nr. 80 I + II .

    Schöne Grüße vom
    bayernfarbenvielfaltverrückten

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Bayern-Nerv
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    • 28. Dezember 2009 um 17:19
    • #80

    Hallo zusammen!

    Da habe ich was angestellt, jetzt wollen sie alle auf den Scanner, aber bitte hübsch der Reihe nach : 81 I + II

    Schöne Grüße vom
    bayernfarbenvielfaltverrückten

    Bayern-Nerv

    Bilder

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

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