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Internetmarken

  • gründi
  • 26. Juni 2009 um 17:09
  • gründi
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    • 26. Juni 2009 um 17:09
    • #1

    Hallo zusammen,
    wie mir aufgefallen ist, gibt es in diesen Forum noch keinen Thread zu Internetmarken der DPAG.
    In der Tagespost von heute habe ich einen mit Internetmarken frankierten Umschlag gefunden. (Siehe Anhang.)
    Die Marken kann man im Internet unter der Adresse www. beschaffen, indem man ein schon vorgefertigtes Bild auswählt, die gewünschte Portostufe angibt, den Betrag online bezahlt und schließlich die Marke(n) ausdruckt und auf den Umschlag klebt.
    Anstatt der vorgefertigten und schon von der DPAG nach Kategorien sortierten Motive kann aber auch ein selbst fotografiertes und/ oder am PC bearbeitetes Bild vom heimischen PC hochgeladen werden.

    Nun meine Frage:
    Müssen die Internetmarken extra per Stempel entwertet werden oder nicht?
    Ist im Code eine einmalige Verwendung schon vorgesehen?
    An meinem gezeigten Beispiel fällt auf, dass der Stempel direkt an den Marken vorbeiführt, frei nach dem Motto: "Knap daneben ist auch vorbei".

    Bilder

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    8 Mal editiert, zuletzt von gründi (26. Juni 2009 um 17:42)

  • Pete
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    20. September 1982 (43)
    • 26. Juni 2009 um 17:30
    • #2
    Zitat

    Original von gründi
    ...
    Nun meine Frage:
    Müssen die Internetmarken extra per Stempel entwertet werden oder nicht?
    Ist im Code eine einmalige Verwendung schon vorgesehen?

    Die Internetmarken sollen nicht gestempelt werden. Ausnahmefälle kommen vor und sind auch belegt.

    Im Code ist eine einmalige Verwendung vorgesehen. Einige Mitbewerber der Deutschen Post AG nutzen diese Technik bereits seit einigen Jahren und dies augenscheinlich auch erfolgreich(Bsp. ). Hier wird die Codierung auch zur Sendungsverfolgung genutzt.

    Gruß
    Pete

  • gründi
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    • 26. Juni 2009 um 17:44
    • #3

    @ Pete: vielen Dank für deine schnelle Antwort.

    Vielleicht gibt es im Forum noch andere Nutzer, die auch Belege mit Internetmarken zeigen können. Haben diese eigentlich einen philatelistischen Wert? Tauchen sie im Michel oder aber in einem anderen Katalog auf?
    Sind sie letztenendes sammelwürdig?

  • uli
    Stamm Mitglied
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    2.817
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    Männlich
    • 26. Juni 2009 um 17:48
    • #4
    Zitat

    Vielleicht gibt es im Forum noch andere Nutzer, die auch Belege mit Internetmarken zeigen können.


    Ich könnte, eine ganze Menge. Sammelt die denn jemand?
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • gründi
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    31. August 1994 (32)
    • 26. Juni 2009 um 17:50
    • #5

    Zeig doch am besten mal welche, damit man sich einen Eindruck verschaffen kann.
    gruß gründi

    :)

  • Pete
    aktives Mitglied
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    20. September 1982 (43)
    • 26. Juni 2009 um 18:00
    • #6
    Zitat

    Original von gründi
    ...
    Haben diese eigentlich einen philatelistischen Wert? Tauchen sie im Michel oder aber in einem anderen Katalog auf?
    Sind sie letztenendes sammelwürdig?

    Sammelwürdigkeit liegt immer im Auge des Betrachters, halt jedem das Seine. Unter dem Gesichtspunkt Postautomation gehören meinem Eindruck nach Belegexemplare dazu. Ich hatte es schon erlebt, dass 2 Motivsammler aufgrund der Abbildungen sehr daran interessiert waren.

    Ich denke nicht, dass die Internetmarken (zumindest derzeit) im Michel-Deutschland-Katalog auftauchen außer als Notiz.
    Rein rechtlich handelt es sich nicht um eine Ausgabe des Bundesministeriums für Finanzen sondern um eine Eigenausgabe der privatisierten Deutschen Post AG. Demnach könnten die Internetmarken im Privatpostmarkenkatalog als nicht katalogisierungsfähige Marken genannt und Beispiele abgebildet werden; nicht katalogisierungsfähig daher, weil jeder am heimischen PC bzw. Drucker diese Marken ausdrucken kann. Für das Kriterium "katalogisierungsfähig" muss das Merkmal der Herstellung in einer Druckerei erfüllt sein.

    Philatelistischer Wert: Wer Interesse an diesen Marken hat, für den haben diese Marken einen Wert. Ich lasse mich überraschen, wie gelaufene Exemplare auf Briefstück die nächsten 10-20 Jahre überleben, bedingt durch die Art der Aufbringung der Marken auf einen Beleg mittels selbstklebenden Papieres bzw. Klebestift (beide im Laufe der Zeit durchfettend???).

    Gruß
    Pete

  • Saguarojo
    Gast
    • 26. Juni 2009 um 18:25
    • #7

    Schau mal hier, das Thema hatten wir hier schon.

  • gründi
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    31. August 1994 (32)
    • 26. Juni 2009 um 18:31
    • #8

    Ok, habe ich wohl übersehen.
    Macht ja nichts, hier geht es ja nicht nur um die Vorstellung der Internetmarke als Neuerfindung der DPAG sondern auch um die Präsentation durch einige Forummitglieder.

    gruß

    gründi

    :)

  • PW0001
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    13. Juni 1950 (76)
    • 27. Juni 2009 um 02:10
    • #9

    Als die Internetmarke aufkam habe ich mir einige Etikettenbögen gedruckt und für Geschäftspost verwendet. Selbst habe ich aber noch keine so frankierte Post erhalten.
    Ich finde die Sache praktisch. Aber letztendlich werden damit die Herstellungskosten der Briefmarken auf den Verbraucher abgewälzt ohne dafür einen Rabatt zu gewähren.
    Ich hatte immer mit paypal bezahlt. Als dann aber später bei der Bezahlung ein Limit auf 10 € gesetzt wurde, habe ich diesen Service nicht mehr genutzt, da man für 10 € keinen Etikettenbogen voll bekommt. Man kann zwar angefangene Etikettenbögen weiter benutzen aber es ist mir zu umständlich Zehneuroweise diese Marken zu drucken.
    Ist das immer noch so mit diesen 10 €? kann mir das jemand sagen?

    Zur Sammelwürdigkei schließe ich mich der Meinung von Pete an.
    Ein paar Belegexemplare, wer meint diese unbedingt haben zu müssen aber ansonsten für mich vollkommen sammelunwürdig.

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

  • Saguarojo
    Gast
    • 27. Juni 2009 um 06:46
    • #10

    Wer diese Marken sammelunwürdig nennt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Der Trend geht immer mehr zur Einsparung von Personal, und das ist ein erster Schritt in diese Richtung, ob wir das gutheißen oder nicht.

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (42)
    • 27. Juni 2009 um 09:27
    • #11

    Ich hoffe die Briefmarke verkommt nicht zum "nur ins Album Steck" Objekt. Deutschland hat doch sehr schöne Briefmarken die die Geschichte wiederspiegeln, wär echt schade.

    Sammelwürdig sind diese "Wertaufkleber" nicht im geringsten, dass ist für mich keine Briefmarke mehr.

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • T-M 123
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    • 27. Juni 2009 um 11:48
    • #12

    Als Briefmarken würde ich die Internetmarken nicht ansehen, da man sie selbst druckt. Für mich ist es eher eine Art Freistempel, denn auch da wird ja die Frankatur selbst gedruckt. Eine Marke ist für mich nur dann eine Briefmarke, wenn man für sein Geld tatsächlich eine Marke erhält, und nicht nur das Recht, sich selbst eine zu drucken.

    Ob man sie sammelt, bleibt jedem selbst überlassen, mich persönlich interessieren sie jedenfalls nicht, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass sich derartige Verfahren in Zukunft durchsetzen werden. Die Post spart sich den Aufwand, Marken zu drucken und zu verteilen, und der Kunde muss nicht extra zur Post um Marken zu kaufen. Das Stempeln spart man sich auch, Wiederverwendung ist automatisch ausgeschlossen. Vielleicht werden irgendwann Briefmarken wirklich nur noch zum sammelobjekt ohne wirklich Funktion, wobei dass für mich dann auch keine Briefmarken mehr wären. Aber noch ist es gottseidank nicht so weit.

  • gründi
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    • 29. Juni 2009 um 12:41
    • #13

    Ich denke, dass Internetmarken im Gegensatz zu Automatenmarken eine große Beliebigkeit aufweisen, vor allem im Hinblick auf die Motivwahl. Jeder DPAG Kunde, der einen PC mit Internetanschluss besitzt und außerdem noch online seine Briefmarken kaufen möchte, kann dies mit selbstgestalteten Marken tun.
    Ich denke es wird nie zu einer umfassenden Katalogisierung durch Michel kommen, da einfach zu viele Varianten möglich sind.

    Im Hinblick auf die Postautomation/ Postgeschichte sind Belege, welche mit Internetmarken versehen sind, trotzdem sammelwürdig.
    Ich werde meinen aufheben.

    Vielen Dank für eure Antworten!

    grüße gründi

    ;)

  • Herbie60
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    • 2. Juli 2009 um 18:17
    • #14

    Heute habe ich nun auch einen Brief mit "Mehrfachfrankatur" von Internetmarken bekommen. Leider mit 3 x 55 Cent (= 165 Cent) leicht überfrankiert zu den erforderlichen 145 Cent. Im Briefzentrum 25 (Elmshorn) wurde dieser Brief am 30.06.2009 mit Wellenstempel "entwertet". So ganz einig scheint man sich bei der DPAG noch nicht zu sein, ob diese "Marken" nun gestempelt werden sollen oder nicht!

    Weiß denn jemand, ob es sichergestellt ist, dass diese Marken auch von Geräten, welche den Strichcode erfassen, auch (regelmäßig, meist oder sogar immer) eingelesen werden?

    Ich denke, dass eine Stempelung dieser Belege nicht vorgesehen ist, dies aber bei der "Massenabfertigung" dennoch hin und wieder passiert!

    Gruß
    Herbie60

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    Markige Grüße aus dem Süden Holsteins

    ;)Herbie60 :]

    2 Mal editiert, zuletzt von Herbie60 (2. Juli 2009 um 18:22)

  • Bernd HL
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    • 28. Juli 2009 um 21:16
    • #15

    Mir ist heute ein zusammenhängendes 3-er-Stück in die Hände gefallen. Leider war der Umschlag so zerrissen, dass ich nur noch die (auch hier überhöhte) Frankatur retten konnte. Hübsch auch das Motiv Brandenburger Tor :).

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    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Kontrollratjunkie
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    7.205
    • 28. Juli 2009 um 22:29
    • #16

    So ein Ding habe ich auch gefunden, obwohl es nicht so hässlich ist.......

    Gruß
    KJ

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  • Bernd HL
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    • 29. Juli 2009 um 06:29
    • #17
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    ... obwohl es nicht so hässlich ist.......

    ?(Was ist denn am Brandenburger Tor hässlich???

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Kontrollratjunkie
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    7.205
    • 29. Juli 2009 um 08:08
    • #18
    Zitat

    Original von Bernd HL

    ?(Was ist denn am Brandenburger Tor hässlich???

    Das Brandenburger Tor ist nicht hässlich, sondern eines der symbolträchtigsten Bauten der Deutschen Geschichte.
    Diese "Marken" sind m.E. hässlich und haben auf einem Sammlerbrief nix zu suchen.

    Gruß
    KJ

  • Bernd HL
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    • 29. Juli 2009 um 10:18
    • #19

    Na ja, dass das keine Marken nach unserem Geschmack sind, ist klar. Und meine klebten auf der Eingangspost im Betrieb, nicht auf Sammlerpost. Obwohl ich auf Sammlerpost (gerade ebay) auch schon sehr oft lieblose Label hatte... :oneien: X(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Rostigeschiene
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 29. Juli 2009 um 10:55
    • #20

    ich überlege mir gerade ob ich für die Kassenbons aus meinem Supermarkt oder die vom Bächer ein Album anlege, Aber die Rechnungsbelege von meinem Schornsteinfeger sind optsch anspruchsvoller, vielleicht werde ich damit ein neues Sammelgebiet eröffnen. Auserdem sind seine Rechnungen nicht so häufig und somit ein überschaubares Sammelgebiet.

    Hier im Forum schon tausendmal erwähnt. Jeder sollte das sammeln was ihm freude bereitet.
    schöne Grüße aus Bochum
    Werner

    Schöne Grüße aus Bochum

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