1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland

Preise Altdeutschland Marken

  • Johensen
  • 21. Mai 2009 um 10:20
  • Johensen
    neues Mitglied
    Beiträge
    30
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Mai 2009 um 10:20
    • #1

    Hallo Altdeutschland-Sammler,

    meinem Eindruck nach, hat es allein innerhalb der letzten etwa 5-7 Jahre (!) einen deutlichen Preisverfall von Altdeutschland-Marken gegeben. Zumindest auf dem Marktplatz ebay.
    Täuscht mein Eindruck, ich bin mir nicht sicher, habt ihr die gleiche Erfahrung gemacht?
    Und falls es tatsächlich so ist, wo sind die Gründe? Weniger Sammler, weniger Nachfrage...?

    Beste Grüße

    Johensen

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.275
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (65)
    • 21. Mai 2009 um 10:32
    • #2

    Johensen

    einen Preisverfall bei besonders guten Stücken, sauberer Beschreibung und gewerblichen Verkäufern ist meines Erachtens nicht gegeben. Allerdings wird viel 0815-Ware angeboten und dies führt zwangsläufig zu einem Überangebot. Ursache sind die vielen Privaten, welche glauben Katalogpreise erzielen zu können.
    Ist nur mein persönlicher Eindruck.

    Gruß Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Mai 2009 um 10:42
    • #3

    Hallo Johnesen,

    der Trend, schon seit vielen Jahren deutlichst zu beobachten, geht hin zum Beleg und weg von der Marke.

    Selbst überdurchschnittliche lose AD - Marken dürften i. d. R. um die 30% des Katalogpreises zu haben sein, wenn wir die Sonderfälle, die es bei wohl allen AD - Gebieten gibt, mal außen vor lassen wollen. Manche sogar für weit weniger.

    Für diese 20 - 30% aber einen Klasse - Brief zu finden, dürfte deutlich schwerer sein.

    Luxus geht bei losen Marken, wenngleich vermindert, auch preislich nach Süden. Bei Briefen ist es ähnlich, wenn sie nichts besonderes darstellen.

    Hat man aber eine marken- und postgeschichtliche Rosine in einem, dann reichen oft 200% des Katalogpreises nicht, um sie zu ergattern. Auch 2000% sind da mal in Ausnahmefällen drin. Dergleichen wirst du bei losen Stücken nie erleben ...

    Wie sagte Guido W. von einer blau - gelben Partei mal so schön: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

    Auf Sammlungen trifft das genauso zu ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, schon seit Jahrzehnten diesen Trend zuerst ahnend und ihm dann treu folgend ...

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    650
    • 21. Mai 2009 um 10:46
    • #4

    Hallo Johensen,

    der Eindruck sinkender eBay-Preise bei Altdeutschland täuscht nicht, aber die Schlussfolgerungen daraus würde ich differenzieren:

    1. Internet-Auktionen sind nur ein Marktsegment und insbesondere bei höherwertiger, fälschungsgefährdeter und stark von der Erhaltung abhängiger Ware sind andere Absatzkanäle (Saal-Auktionen, [Versand-]Händler usw. mit besseren, sicheren Möglichkeiten der Kauf[rück]abwicklung) nach wie vor - und somit eben anders als bei in Hülle und Fülle auf den Markt(preis) drückender, moderner Standard-Ware - gefragt.

    2. Daraus folgt, dass auf Internet-Auktionen nicht selten zweifelhafte Objekte (gefälschte, reparierte, minderwertige Ware) offeriert werden, die sich über einen zwar relativ zum Katalogpreis geringen, aber angesichts der Qualität/Erhaltung dennoch überhöhten Preis verkaufen sollen. Hier wird auf die Unerfahrenheit von (Spontan-)Käufern, die Anonymität der virtuellen Welt und andere Einflüsse gesetzt, die im stationären Handel Probleme machen würden (z. B. Imageverlust durch Angebot dubioser Ware, Gewährleistung gewerblicher Verkäufer, Kunden/Sammler mit Spezialwissen etc.).

    3. Dem allgemeinen Abwärtsstrudel des Briefmarkensammelns kann sich natürlich auch die klassische Philatelie nicht ganz entziehen, aber hier spielen doch einige Sonderfaktoren eine Rolle. Altdeutschland oder Klassik allgemein war und ist ein eher exklusives Sammelgebiet, das aus finanziellen und wissensbedingten Gründen nur relativ wenige, dafür um so engagiertere Sammler betreiben. Im Gegensatz zu moderner Ware ist das AD- bzw. Klassik-Material relativ knapp. Die knappen Bestände zeichnen sich zudem durch eine sehr unterschiedliche Erhaltung aus. Aufgrund der Seltenheit vieler Ausgaben wurde in der Vergangenheit jeder "Knochen" aufbewahrt, teilweise sogar meisterhaft repariert; von (Ganz-)Fälschungen ganz zu schweigen.

    4. Bei den Katalogbewertungen für AD-Gebiete gilt noch viel mehr als bei modernen Gebieten, dass nur wirklich absolut einwandfreie, unverfälschte Erhaltung stattliche Handelspreise erwarten lässt. Auf Real-Auktionen sind solche Qualitäten und die dafür erzielten (Liebhaber-)Preise zu beobachten; natürlich wird auch dort der eine oder andere Schrott angeboten, aus Imagegründen ist dies aber eher die Ausnahme. Umgekehrt verirrt sich natürlich auch das eine oder andere hochwertige, tadellose Stück in eine Internet-Auktion, wird dann aber oftmals von Experten als solches erkannt und entsprechend hochgesteigert. Ausnahmen (Niedrigpreise für geprüfte 1A-Qualität auf eBay) bestätigen die Regel.

    Alles in allem ist das Thema also wesentlich komplexer als es auf einen bloßen Preisverfall infolge sinkender Nachfrage zu reduzieren.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (21. Mai 2009 um 10:58)

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    640
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Mai 2009 um 10:52
    • #5

    Preisverfall

    Ich sehe das so, wie es Bayer Klassisch beschrieben hat. Mit Glück kann hin und wieder ein Schnäpchen bei Ebay gelingen. Aber für Qualität muss dort meistens tief in die Tasche gegriffen werden.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das einzelne seltene Stücke (z. B eine aktuell geprüfte Hannover 6 b) in guter Qualität selbst für den vollen Michelpreis nicht zu kaufen gewesen ist.

    Gängige Marken aus Altdeutschland werrden zu Hauf angeboten in allen Qualitätsstufen. Da geht der Preis nach unten, dass gehorcht halt dem Marktgesetz.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Mai 2009 um 10:57
    • #6

    Hallo,

    die Preislage bei diesen Internet-Auktionen ist nach meinen Beobachtungen sehr unterschiedlich. Marken und Briefe in überdurchschnittlicher Qualität erreichen in der Regel auch sehr gute Preise, gelegentlich aber auch überhaupt nicht.
    Man kann an einem Tag ein schönes Stück für 50% des Katalogwertes kaufen und erzielt beim Wiederverkauf in der nächsten Woche nur noch 25%. Manchmal reicht eben, dass sich 2 Bieter gegenseitig hochschaukeln, und manchmal fehlt auch der zweite, um einen sehr guten Preis zu bekommen.

    Interessant finde ich auch einen Vergleich mit den normalen Auktionshäusern. Ich würde behaupten, dass man für gute Stücke dort in der Regel immer noch mehr bekommt (oder mehr bezahlen muß) als im Internet. Es gibt aber inzwischen viele Beispiele, wo es genau umgekehrt ist.
    Ich hatte gerade eine Marke unter Beobachtung, die im Internet für einen hohen Preis verkauft wurde, aber erst vor wenigen Wochen für die Hälfte bei einem normalen Auktionshaus zugeschlagen wurde. War das nun mutig von dem Verkäufer oder ein neues Geschäftsmodell?

    Einen generellen Preisverfall bei qualitativ guten Stücken sehe ich nicht ...

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    650
    • 21. Mai 2009 um 11:23
    • #7

    Hallo nochmal,

    nachdem ja schon viele interessante Aspekte angesprochen wurden, darauf aufbauend noch zwei weitere, persönliche Eindrücke:

    5. Sowohl AD-Sammler als auch die entsprechenden eBay-Kategorien sind sehr spezialisiert, d. h. es gibt z. B. Baden-Experten und die recht übersichtliche Rubrik bei eBay. Da reicht es schon, wenn also beispielsweise einige Internet-affine Baden-Sammler die neu eingestellten Angebote regelmäßig durchforsten. Besonderheiten werden so fast garantiert entdeckt und hochgesteigert, 08/15-Kram wird hingegen verschmäht, weil es jeder Baden-Spezialist bereits zur Genüge besitzt. Folge: Spreizung der Preise - niedrig bewertetes Material wird tendenziell immer billiger; seltenes, höherwertiges Material hingegen tendenziell teuerer. Wie schon gesagt, spielt aber auch der Zufall auf eBay eine viel größere Rolle als im Realauktionsbereich, wo Profis wohl kaum keine Chance ungenutzt lassen (potenzielle Konkurrenz = Aufkäufer kaufen nicht [nur] für eigenen Bedarf, sondern vor allem für Wiederverkauf und stützen so die [Markt-]Preise - getreu dem Motto 'Wenn es niemand anderes für diesen [Schnäppchen-]Preis will, nehme ich es eben und versuche morgen, es teuerer weiterzuvertickern').

    6. Apropos Profis (Händler, "Market Maker"): Die scheinen sich bei eBay auf der Käuferseite nicht so stark zu tummeln, sei es der hohe (zeitliche) Aufwand, die Risikoscheu oder anderes, was sie davon abhält, eigentlich günstig einkaufen zu können. Umgekehrt ist es auf Real-Auktionen: Hier sind keineswegs die Endverbraucher (= Sammler) die kaufkräftigste Klientel, sondern die Wiederverkäufer, Händler, Anleger, Spekulanten u. ä. Aus dieser Aufkauf-Quelle Realauktion nährt sich auch der Nachschub für das II.-Wahl- & Ungeprüft-ohne-Obligo-Segment bei eBay: Alles, was aus real ersteigerten Sammlungen nicht hochpreisig verwertbar ist, wird bei eBay abgeladen, in der Hoffnung, dass auch "wertloser Abfall" mit blumigen Umschreibungen aufgepeppt oder einem bewusst nichtssagenden "siehe Scan" noch ein paar Euro einbringt (nach Möglichkeit über "private" oder ständig wechselnde Accounts, der eingeschränkten Gewährleistung wegen).

    7. Irrationales Händler-Verhalten: Genauso wie bei Realauktionen sogenannte "Wanderlose" unverkauft von einem Haus zum anderen tingeln, scheint es auch bei eBay solche immer wieder auftauchenden Exemplare zu geben. Offenbar findet niemand so recht Gefallen daran (versteckte Mängel?) und so werden sie immer wieder neu verscherbelt. Die Handelsspanne muss auch schon relativ groß ausfallen, damit sich so manches An-&Verkaufsgeschäft überhaupt rentiert. Ein Beleg, der z. B. bei der einen Realauktion für € 300,- + ca. 20 % Aufgeld erworben wird, muss also woanders erstmal über € 400,- abzüglich Verkaufsprovision bringen, damit sich das Geschäft also überhaupt rentiert (Zeitaufwand mal unberücksichtigt). Hier lügen sich doch einige "Händler" ganz schön in die Tasche, dass ihr Hin und Her summa summarum wirklich etwas anderes als Beschäftigungstherapie abwirft. Wieviele Verlustbringer stehen denn da einer Verkaufsgranate, die alles andere überkompensiert, gegenüber???

    8. Last but not least hat sich die "Umschlaghäufigkeit" von AD-Material wohl erheblich erhöht. Was einst über mehrere Generationen oder zumindest einige Jahrzehnte wie ein Schatz gehütet wurde, nur mühsam und mit viel Einsatz - auch finanziell - zusammenzutragen war, blieb damit der schnöden Liquidation über den Markt auf lange Zeit entzogen. Die ahnungslosen Erben, enttäuschten Altersvorsorge-Sammlungsauflöser oder auch einige Sammelgebiet-wie-Taschentücher-Wechsler von heute trennen sich hingegen mitunter achtlos und leichtfertig davon, was der aktiven Sammlerschaft zwar durchaus durch viel Angebot zugute kommt, andererseits eben auch das Preisniveau bei einem späteren Wiederverkauf beeinträchtigt.

    Soviel noch als Nachtrag.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

    2 Mal editiert, zuletzt von philnum (21. Mai 2009 um 12:13)

  • toxc
    aktives Mitglied
    Beiträge
    201
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. September 1966 (59)
    • 21. Mai 2009 um 12:52
    • #8

    Hallo :)

    Erst mal Danke für diesen sehr interessanten Thread und die guten Beiträge !!

    Ich kann was AD betrifft nur für mein Sammelgebiet Bayern sprechen und da habe ich folgenden Eindruck : Wirklich gut erhaltenes Material fällt keineswegs im Preis und ist immer gefragt und hart umkämpft.

    Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie mir alte Hasen vor vielen Jahren als ich zu sammeln anfing geraten haben 'kaufe nur bestes Material'. Damals war das natürlich für mich Quatsch, erstens hatte ich als Anfänger gar nicht die Erfahrung um 'bestes' Material von 'gutem' zu unterscheiden und zweitens wollte ich nicht alle zwei Monate eine Marke kaufen sondern alles sofort haben ;)
    Heute weiss ich was sie meinten, sie hatten recht. Ich achte mittlerweile bei Briefen wie auch bei losen Marken extrem auf Qualität, die Preise liegen bei sehr guten Einzelmarken ca. zwischen 50% und 300% des Katalogpreises und ich bin mir sicher da hat sich die letzten Jahre nichts spürbar verändert.
    Bei Briefe kann ich da keine Prozentzahlen angeben da ich der Meinung bin Briefe kann man nicht an Katalogbewertungen messen, sondern nur an persöhnlichen Erfahrungswerten. Trotzdem habe ich bei guten Briefen in den letzten Jahren nicht das Gefühl einen Wertverfall zu bemerken.

    Anders sieht es natürlich bei durchschnittlicher und unterdurchschnittlicher Ware aus. Auf diesem Markt tummeln sich halt alle, vom Ahnungslosen bis zum gezielt suchenden Profi und dementsprechend unvorhersehbar sind auch die Preise. Dennoch würde ich auch bei diesem Gebiet nicht wagen einen Preistrend nach oben oder unten zu benennen.

    Das zumindest mal mein Eindruck :)

  • CHDDK
    Gast
    • 21. Mai 2009 um 15:43
    • #9

    Hallo AD-Sammler und Interessierte,

    zunächst schließe ich mich toxc an und danke für all die interessanten Beiträge! :)

    Viele wichtige und gut analysierte Aspekte wurden schon genannt, deswegen von meiner Seite diesmal nur soviel:

    - nach mehr als 10 Jahren Ebay-Aktivität habe ich durchgängig ein Phänomen feststellen können (welches ich im Forum bereits angesprochen habe): die Mehrheit der Bieter bewertet seltenere, aber qualitativ minderwertige Ware in der Tendenz fast immer zu hoch (gemessen an den Katalognotierungen), wogegen einwandfreie bis überdurchschnittliche Qualität wiederum im Vergleich zu Realauktionen häufig überraschend niedrig zugeschlagen wird
    -> dieses Phänomen ist sowohl für lose Marken als auch für klassische Belege zu beobachten, insofern schlägt sich nach meiner Wahrnehmung der von @bayern klassisch genannte Trend hin zum Beleg auf Ebay (noch) nicht nieder

    - in diesem Zusammenhang fällt mir seit längerer Zeit auf, dass seltenere, qualitativ sehr gute, deutlich lesbare sowie zentrische Stempelabschläge (z.B. Nachverwendungen) auf Brief wie auf loser Marke extrem unterdurchschnittliche Preise auf Ebay erzielen

    - bestimmte Marktsegmente der deutschen Klassik werden nur äußerst selten oder erst gar nicht auf Ebay angeboten, sondern sind nach wie vor eher auf Realauktionen vertreten. Schnulli nannte in diesem Zusammenhang indirekt den Fall der Hannover 6b, welche so gut wie nie in einwandfreier Qualität auf Ebay zu bekommen ist - und wenn doch, dann eben zu 100% und mehr vom Katalog

    - es ist, wie Magdeburger bereits eingangs bemerkte, die Masse der klassischen 0815-Ware in z.T. erbärmlicher Erhaltung, welche undifferenziert die Schlußfolgerung zulassen könnte, es gebe einen allgemeinen Preisverfall bei allen klassischen deutschen Marken
    -> ich denke vielmehr, dass heute eine Art Marktbereinigung stattfindet. Während es noch Mitte der 1990er Jahre nicht wenige Ladengeschäfte gab, in denen bspw. AD-Standardware völlig unabhängig von der Qualität nach Katalognummern einheitlich ausgepreist wurde (!) (wobei ich hier nur von der Situation in Berlin berichten kann), existiert heute dank Internethandel eine sehr viel breitere Markttransparenz. Auf einmal wird die ganze AD-Masse (sic!) sichtbar, die Nachfrage danach hält sich in Grenzen. Viele der genannten Berliner Ladengeschäfte gibt es übrigens heute nicht mehr.

    Ok, ich wollte mich ja ursprünglich gar nicht so ausführlich äußern, ist aber ein so spannendes Thema ;) Abschließend noch Folgendes: Manchmal habe ich auf Ebay schon das ein oder andere tolle Schnäppchen machen können: da ging einwandfreie (überdurchschnittliche) Ware zu 10-30% vom Katalog weg. Der Grund dafür dürften aber kein allgemeiner Preisverfall, sondern vielmehr ungünstige (selbstverschuldete) Bedingungen für den Anbieter gewesen sein: Schlecht eingestellte Bilder (bei denen man immer mal einen besseren Scan anfordern sollte), kurze Auktionslaufzeiten verbunden mit z.T. völlig "ungünstigen" Schlußzeitpunkten wie etwa Dienstag, 9:30h vormittags etc.
    Es gab aber auch schon Briefmarken, die habe ich trotz moderater Michelbewertung vergebens auf Ebay gesucht. So war es mir über drei Jahre hinweg nicht möglich, an die in meiner Signatur abgebildete Lübeck #13b in dieser ansprechenden Erhaltung auf Ebay zu gelangen. Schließlich bin ich dann bei einem nordrheinwestfälischen Auktionshaus fündig geworden. :) Ebay ist und bleibt nur ein Teil des gesamten Marktes...

    Viele Grüße von

    Harald

    Einmal editiert, zuletzt von CHDDK (21. Mai 2009 um 15:50)

  • Dienstheini
    aktives Mitglied
    Beiträge
    305
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    10. September 1948 (77)
    • 30. Mai 2009 um 11:33
    • #10

    Hallo:
    Bin ein Neuer in eurem Forum, und möchte auch meinen Senf dazugeben. Sammle Bayern und besonders Dienstmarken.
    Kann zu dem Tema vollgendes sagen, es gibt nach meiner Meinung nur einen leichten Preisverfall, und der ist von Marke zu Marke verschieden.
    Für die mittlere Preisklasse so von ca. 20,- bis 50,- Euro Michel wird für geprüfte Marken ein guter Preis bezahlt. da sie wegen dem geringen Michelwert selten geprüft werden. Bei beseren Marken wird es schon etwas anders.Kann nur für Pfennigausgaben reden, da Kreuzer nicht mein Ding. Marken um ca. 100,- Euro und höher bekommt man bei Ebay für geprüfte Marken nur noch ca. 20% -25% selten mehr.
    Ich bin noch zufrieden damit, bei Briefen ist das anders, gute Belege bringen immer gute Preise.
    mfg, Dienstheini

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™