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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Briefmarken als Geldanlage

  • bjoerngerlach
  • 31. März 2009 um 11:20
  • bjoerngerlach
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    • 31. März 2009 um 11:20
    • #1

    Schwarzer Einser und Sachsen Dreier die Stars der Köhler-Auktion

    [Blockierte Grafik: http://www.main-rheiner.de/bilder/205480001.jpg]

    Die Finanzkrise scheint sich nicht nur nicht negativ auf dem Briefmarkenmarkt auszuwirken, sondern ihn eher noch zu beflügeln. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus dem Verlauf der beiden jüngsten Köhler-Auktionen ziehen, die in der vergangenen Woche in Wiesbaden stattgefunden haben.

    An insgesamt vier Tagen er-zielte das Auktionshaus einen Umsatz von rund 5,2 Millionen Euro. Immer wieder hörte man während der Versteigerung am Samstag, bei der die berühmte Kirchner-Sammlung unter den Hammer kam: "Wir investieren unser Geld lieber im Briefmarkenalbum, statt es auf die Bank zu bringen. Das ist siche-rer, und dazu haben wir als Sammler auch noch unsere Freude daran."


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  • m.w.myname
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    • 31. März 2009 um 12:20
    • #2

    Hallo,
    hört sich nicht schlecht an - aber beachten solche Käufer auch, daß
    zwischen Kauf und Verkauf ein Auktionshaus zu nicht unerheblichen
    Prozenten zweimal an einem Objekt verdient ?

    m.w.myname

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
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    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2009 um 12:33
    • #3

    Hallo m.w.myname,

    zufällig kenne ich den Käufer aus der Schweiz - ihn interessiert ein möglicher Verlust von 10, 20 oder 30% so sehr, wie dich die Sardinendosenproduktion Sri Lankas von 1976 bis 1977. :D

    Wenn es denn überhaupt beim Verkauf zu einer Realisierung eines Verlustes kommt.

    Der gute Karl wird nicht ewig leben, aber bis zum Ende seines hoffentlich noch langen Lebens Stücke besitzen, von denen die meisten Sammler froh wären, sie hätten eine gute Kopie davon.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • 22028
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    • 31. März 2009 um 13:12
    • #4

    Wenn der Markt so gut ist dann sollte ich evtl. meine Tibet Sammlung verkaufen?

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Lacplesis
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    • 31. März 2009 um 13:13
    • #5

    Also ich habe das Gefühl, von der Finanzkriese zu profitieren. Einige russischer Bieter, die mir in den vergangenen Jahren das leben schwer gemacht haben, sind auf einmal nicht mehr dabei.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • 22028
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    • 31. März 2009 um 13:17
    • #6

    .. dafür hab eich meine Semstvo Marken und Briefe in der Boomzeit nach Russland verkauft...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • m.w.myname
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    • 31. März 2009 um 17:46
    • #7

    hallo bayern Klassisch,
    es war doch aber von Geldanlage die Rede - oder haben wir von
    Sammeln gesprochen ?
    Ich möcht Dich mal sehen, wenn Du Aktien erstmal mit 20% Verlust
    kaufst und dann etwas später mit 20% Verlust wieder verkaufst.
    Wir sprechen nicht von Sammelleidenschaft.
    Ich bleibe dabei - Briefmarken sind ein miese Geldanlage

    m.w.myname

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
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    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

  • Max und Moritz
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    • 31. März 2009 um 17:59
    • #8

    Wir wissen doch alle, worum es geht.....
    Als Geldanlage sind Briefmarken weitgehend ungeeignet. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Es geht darum, wenigstens einigermaßen werterhaltend zu sammeln, also die Sammelleidenschaft mit einem Blick auf eher seltenes zu verbinden und nicht das ganze Geld für Massenware aus dem Fenster zu schmeißen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2009 um 18:06
    • #9

    Hallo m.w.myname,

    die 20% sind nur eine anwendbare Größe beim Verkauf von kleinen Stücken oder minderwertige Ware.

    Wer, und darauf bezog sich der Artikel, solche Granaten einliefert, dürfte 5% Abzug vom Zuschlagspreis zugestanden bekommen.

    Wenn man sie kauft, da hast du Recht, kommen zwischen 13 und 20% auf den Zuschlagspreis oben drauf.

    Aber dieser Betrag wird ja in der Regel dann auch wieder als Ausruf im Falle eines Verkaufs angesetzt.

    Also: 10.000 Euro Zuschlagspreis plus 20% = 12.000 Euro brutto.

    Nach Jahren soll verkauft werden:

    12.000 Euro Ausruf im Katalog und z. B. 13.000 Zuschlag. 5% vereinbarte der Verkäufer mit dem Auktionshaus, so dass 13.000 minus 5% davon = 12.350 Euro in die Schatulle des Verkäufers fließen.

    Nur Standardware wird immer billiger - was Klasse hatte und hat wurde und wird nicht viel günstiger. Rechnet man die Inflation herein, hast du in den meisten Fällen Recht, da würde ein Festgeldkonto vermutlich ökonomisch besser abschneiden.

    Ein Freund von mir hat auf Eurobasis sechsstellig vor 10 Jahren gekauft und nun verkauft. Unterm Strich +/- Null. Eine schwarze Null. Aber er hatte viele schöne Stücke, über die er sich freuen konnte.

    Wenn die AG morgen Pleite machte, auf die ich all mein Geld gesetzt hätte, könnte ich mir nur die Wände tapezieren. Von daher wäre eine gute Sammlung nicht zu verachten.

    Aber wer Briefmarken oder Poststücke nur des Geldes wegen kauft, hat sowieso verloren.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • DrMoeller_Neuss
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    • 31. März 2009 um 18:17
    • #10
    Zitat

    Original von aerotech
    An insgesamt vier Tagen er-zielte das Auktionshaus einen Umsatz von rund 5,2 Millionen Euro. Immer wieder hörte man während der Versteigerung am Samstag, bei der die berühmte Kirchner-Sammlung unter den Hammer kam: "Wir investieren unser Geld lieber im Briefmarkenalbum, statt es auf die Bank zu bringen. Das ist siche-rer, und dazu haben wir als Sammler auch noch unsere Freude daran."

    Lasst Euch doch den zweiten Hauptsatz auf der Zunge zergehen: "Und dazu haben wir als Sammler auch noch unsere Freude daran."

    Viel Luxus ist eine schlechte Geldanlage - denkt nur an die Nobelschlitten in den Garagen der Millionäre. Taxi fahren wäre immer die billigere Lösung. Wer das Geld hat, kann auch in Unsinn investieren.

    Und so unsinning ist ja das Investment auch nicht: Nehmen wir mal an, der Besitzer stirbt. Briefmarken lassen sich unauffällig und diskret vererben und verschenken, jedenfalls am Fiskus vorbei. Bei einem ungünstigen Verwandschaftsgrad greift der Staat 30% im Erbfall ab. Immobilien und Aktien lassen sich nicht am Fiskus vorbeischmuggeln, Wertsachen schon eher. Kein noch so edles Material der Welt hat eine solche hohe "Wertdichte" wie Briefmarken, berechnet als Wert pro Gewicht und Volumen. Briefmarkenhändler sind diskret, und auch manch EURO Schwarzgeld hat seinen Weg in die Philatelie gefunden. Einen Sechserblock Bayerneinser wird auch der beste Geldspürhund an der Schweizer Grenze nicht erschnüffeln können.

    Als Geldanlage sind Briefmarken ungeeignet - jedenfalls als kurzfristige. Langfristig sieht es schon anders aus. Neben beim Kauf von Wertpapieren anfallenden Spesen fallen für die Vermögensverwaltung weitere Kosten an, vielleicht 1% pro Jahr. Nach etwa 15 Jahren hat man den Auktionsaufschlag gegenüber der konventionellen Anlage wieder hereingeholt. Und wer es mit den Steuern nicht ganz so genau nimmt, holt sogar noch mehr heraus. :D

    Und wenn alles schief geht, das Haus mit der Sammlung abbrennt und einstürzt, kann man immer noch sagen: "Und dazu haben wir als Sammler auch noch unsere Freude daran (gehabt)."
    Der Mensch lebt schliesslich nur einmal.

  • Max und Moritz
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    • 31. März 2009 um 18:48
    • #11

    Also vor allem in Briefmarken aus der Schweiz und Liechtenstein und von den Bahamas investieren. Satte Renditen garantiert..... :D

  • asmodeus
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    • 31. März 2009 um 18:50
    • #12

    Es bleibt ein Hobby. Von einer Geldanlage kann ich nicht von Reden. Bei vielen Stücken vielleicht. Es kommt immer darauf an, zu welchem Preis man eingekauft hat.

  • soaha
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    • 31. März 2009 um 19:13
    • #13

    MAL EIN DICKES WORT VON Mir.

    ICH meine das Briefmarken, wohl gemerkt! nicht Äpfel mit Birnen verwechseln,
    einer der sichersten Geldanlagen ist.

    Auf allle im Markt befindlichen Geldanlagen spekulativen/festen obliegt ein schwankender Kurs.
    Mal himmelhoch jauchzend und dann zu tode betrübt.

    Ich meine sogar das seltene "Briefmarken, Briefe..." algemein seltenes philatelistsiches Material fast so sicher ist wie Gold.
    OBWOHL wie allgemein klar/bekannt auch das Gold den Kursschwankungen des Marktes ausgesetzt, dem folgt.

    Sammler die in der oberen Liga spielen, gehorchen anderen Marktgesetzen, da ist manchmal die Laune oberstes Gesetz.

    Das war das Wort zum Sonntag.

    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • ameisi
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    • 31. März 2009 um 20:22
    • #14
    Zitat

    Also vor allem in Briefmarken aus der Schweiz und Liechtenstein und von den Bahamas investieren. Satte Renditen garantiert.....

    u ui ui, ist 'ne gefährliche Aussage Max und Moritz, die Schweizer und Liechtensteinischen Briefmarken zählen längst nicht mehr das gleiche wie noch vor vielleicht 20 Jahren!

    Da sind leider auch nur noch die Klassiker gefragt. Alles nach 1960 gehört zur Zeit zur "Massenware" und ist nicht mehr gefragt (ausser die Postfrischen Stücke, die werden zum Frankieren verwendet).

    Gruss
    ameisi :schweiz:

  • sudetenphilatelie
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    • 31. März 2009 um 22:08
    • #15
    Zitat

    Original von ameisi

    u ui ui, ist 'ne gefährliche Aussage Max und Moritz, die Schweizer und Liechtensteinischen Briefmarken zählen längst nicht mehr das gleiche wie noch vor vielleicht 20 Jahren!


    Gruss
    ameisi :schweiz:


    Wie ich Max und Moritz kenne hat er auch nicht diese Marken direkt gemeint, sonder die Steueroasen, wo das Geld :urlaubmachen: macht.

    Aber wenn ich mich hier schon einlinke, muss ich natürlich auch meinen Senf dazu geben, zumindest für die, die ihn noch nicht kennen:

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • sudetenphilatelie
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    • 31. März 2009 um 22:10
    • #16

    So, das war´s für die nächsten 2 Wochen, denn jetzt mache auch ich

    :urlaubmachen:

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • kartenhai
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    • 23. April 2016 um 15:55
    • #17

    Artikel aus dem letzten Jahr:

    Anleihe-Milliardär setzt auf Briefmarken

    Der »Anleihen-Guru« und Fondsmanager Bill Gross zum Beispiel; geschätztes Vermögen: etwa 2,1 Milliarden US-Dollar ‒ investiert privat in »Wertpapiere« ganz anderer Art: Der Amerikaner sammelt Briefmarken und erzielte damit in den vergangenen Jahren eine bessere Rendite als mit seinem Fonds.


    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (23. April 2016 um 15:56)

  • struppi
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    • 23. April 2016 um 17:53
    • #18

    Nun ja, wenn man es hat.

    Ohne ein gewisses Startkapital läuft doch gar nichts.
    Und wenn ich Milliarden habe, kann ich auch Millionen einsetzen und eventuell
    auch verlieren.

    struppi

  • KuK
    neues Mitglied
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    18. Mai 1968 (57)
    • 11. Mai 2016 um 13:03
    • #19

    Ich gehe den Weg allerdings in die andere Richtung.

    Nach dem sogenannten"Kulturgutschutzgesetz" kaufe ich nur noch für den Spaß an der Freud.Im niedrigen dreistellige Bereich ist Feierabend.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 13. Juli 2016 um 16:56
    • #20

    10-jährige Bundesanleihen bringen zur Zeit keine Zinsen mehr, sondern der Anleger muß sogar Minuszinsen dafür bezahlen, daß er nach dieser langen Zeit seine Anlage wieder zurückbekommt! Eine unglaubliche Entwicklung, aber auch auf dem Sparbuch oder bei Festgeld-Anlagen bekommt man nur noch 0,1 % Zinsen. Trotzdem starke Nachfrage nach den Anleihen :oneien:

    Eine total verrückte Welt! :O_O:

    Ob die Anleger da irgendwann einmal auch auf Briefmarken als Geldanlage umsteigen, so wie die Chinesen die letzten Jahre ?(


    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (13. Juli 2016 um 17:27)

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