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Farbbestimmung mittels ...

  • Jurek
  • 17. Januar 2009 um 15:13
  • Jurek
    Stamm Mitglied
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    1.038
    • 17. Januar 2009 um 15:13
    • #1

    H a l l o !

    Kann mir bitte jemand helfen?
    Ich suche alles Nützliche zur „Bestimmung“ der Farbvarianten bei Briefmarken (egal ob Gerätschaften oder Software etc.).
    Hat nun jemand irgendeine PC Software oder kennt wer ein weiterführendes web-Link zu dem Thema?
    Früher gab es mal im Internet ein Farbprogramm für Briefmarken, aber dieses war mir damals zu teuer, dann wurde diese Seite geschlossen…
    Für jegliche Hilfe bin ich dankbar. (Auch ggf. per PN)

    Schönes WE! ;)

  • Gernesammler
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    • 17. Januar 2009 um 17:13
    • #2

    hallo Jurek

    ich benutze zur Farbestimmung den Michel Farbenführer 36te Ausgabe und eine Tageslichtlampe.
    Bei Marken wo die Bestimmung schwer ist weil zu viele Farbvarianten existieren kann man nur versuchen Anhand von geprüften Marken die Farbnuance zu finden.
    Bei teuren Marken wie z.B. der 319 AWb 20 Mio. schwarzblau sollte man weil es viele Farbnuancen ins dunkelblau gibt die Marke prüfen lassen bevor man sich später ärgert das doch nur dunkelblau ist.
    Normale Massenware da lohnt sich das prüfen normalerweise nicht meist kann man auch die Farbe so bestimmen und mit der Zeit gewöhnt sich das Auge an so manche Farben und man kann diese auch so auseinander halten.

    Gruß der Gernesammler

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • 22028
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    • 17. Januar 2009 um 17:29
    • #3

    Farbbestimmungen mittels Computer oder über das Internet, vergiss es. Es gibt sicher technische Möglichkeiten, Farben am Computer zu bestimmen, dazu sind aber extrem teure Gerätschaften erforderlich.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • skabene
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 17:32
    • #4

    @ Gernesammler:

    Geprüfte Marken hat ja nicht jeder in seiner Sammlung. Wie kann man denn dann anhand solcher überprüfen? Gibt es Bücher, wo sie in Originalgröße und möglichst in guten Farbdruck zu sehen sind? Websites mit guten Abbildungen könnten vielleicht auch hilfreich sein, obwohl ich hier eine verfälschte Farbdarstellung durch Programme und Monitore befürchten würde.

    skabene

    Einmal editiert, zuletzt von skabene (17. Januar 2009 um 17:37)

  • Totalo-Flauti
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    • 17. Januar 2009 um 17:55
    • #5

    Hallo skabene,

    ich nutze für die grobe Farbbestimmung die Mitglieder im Briefmarkenverein mit Ihren geprüften Beständen und meinen örtlicher Briefmarkenhändler. Der hat ebenfalls eine Menge geprüfter Marken, wo ich meine Marken gegenlegen kann. Wie gesagt es bleibt nur eine grobe Bestimmung. Ansonsten bleibt Dir nichts anders übrig als die Marken einem Prüfer vorzulegen.

    Gruss Totalo-Flauti

  • uli
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    • 17. Januar 2009 um 17:57
    • #6

    PC-Programme und -Beispiele helfen einem aus bekannten Gründen nicht. Gleiches gilt für Bücher, wenn auch ggf. in einem geringerem Maße. Farbtabellen können ebenso nur einen Anhaltspunkt geben.

    Meine Meinung: Ohne Vergleichsmaterial kann man für ein seltenes Stück eine Farbbestimmung mit einem halbwegs sicheren Ergebnis nicht machen. Wenn man kein Vergleichsmaterial hat, muss man jemanden suchen, der welches hat (und ggf. dafür bezahlen --> Prüfer).

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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  • Gernesammler
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    • 17. Januar 2009 um 18:22
    • #7

    hallo 22028

    wer sagt denn das man die Farben am Computer bestimmen soll oder kann jeder noch so gute Monitor hat eine gewisse Farbverzerrung ich meinte die Farbenführer von Michel auch wenn dieser nur für eine grobe Bestimmung gut ist aber man kann gewisse Farben schon mal eingrenzen.

    hallo Scabene

    man muss keine geprüften Marken zentnerweise haben aber es gibt so wie auch Totali Flauti sagte Sammlerfreunde mit denen man sich austauschen kann.
    Aber alll das ersetzt trotzdem nicht den Prüfer bei teuren Werten wenn man sich sicher sein will oder möchte ( das der bezahlt werden will ist klar )

    Gruß der Gernesammler

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • 22028
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    • 17. Januar 2009 um 18:36
    • #8
    Zitat

    Original von Gernesammler
    hallo 22028

    wer sagt denn das man die Farben am Computer bestimmen soll oder kann jeder noch so gute Monitor hat eine gewisse Farbverzerrung ich meinte die Farbenführer von Michel auch wenn dieser nur für eine grobe Bestimmung gut ist aber man kann gewisse Farben schon mal eingrenzen.

    Die Fragestellung war:

    Zitat

    Original von Jurek
    Ich suche alles Nützliche zur „Bestimmung“ der Farbvarianten bei Briefmarken (egal ob Gerätschaften oder Software etc.).
    Hat nun jemand irgendeine PC Software oder kennt wer ein weiterführendes web-Link zu dem Thema?
    Früher gab es mal im Internet ein Farbprogramm für Briefmarken, aber dieses war mir damals zu teuer, dann wurde diese Seite geschlossen…

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Jurek
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    • 17. Januar 2009 um 18:39
    • #9

    Vielen Dank für eure netten Kommentare. :)

    @ Gernesammler
    Ja, die Sache ist auch nicht immer so einfach, und weil die Augen nicht immer mitmachen (und ich nicht immer alle geprüfte Farbnuancen mir leisten kann/will), wollte ich wohl etwas günstiger eine technische Unterstützung haben.
    Ich weiß nicht so recht, ob der Michel-Farbenführer sich für alle Marken (egal ob DR oder DDR…) immer so optimal als Alternative eignet…

    @ 22028
    An welche Gerätschaften denkst du da?

    @ skabene
    Man kann den Monitor kalibrieren…

    @ Totalo-Flauti
    Toll, wenn man wen hat, wo man hingehen kann und mit geprüften Briefmarken vergleichen kann.

    @ Uli
    Nun, wie erwähnt, ich hatte mal früher ein Farbprogramm für PC (für Briefmarken) mal gesehen, aber leider war der doch recht teuer. Aber später wurde diese Seite aufgelöst und ich habe keinen Zugang mehr dazu. (Zumal ich mir einbilde, dass die Technik doch besser Farbtöne miteinander vergleichen könnte als ich) ...
    Ich hoffte, dass vielleicht hatte sich wer so was gekauft und/oder kann was dazu näheres anführen …

    Gruß an alle! ;)

  • 22028
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    • 17. Januar 2009 um 18:48
    • #10

    Jurek,

    es gibt da was aus Schweden...

    Dnan auf >>Products >> NCS Colour Tools

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  • uli
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    • 17. Januar 2009 um 19:20
    • #11
    Zitat

    Nun, wie erwähnt, ich hatte mal früher ein Farbprogramm für PC (für Briefmarken) mal gesehen,


    Was hat das Programm denn gekonnt? Konnte man eine x-beliebige Marke scannen, prüfen und bekam dann das sichere Resultat "Farbe xy" - ? Das kann nur mit großem HW-Aufwand und etwas Unsicherheit gehen. Konnte man eine eine x-beliebige Marke scannen, mit einem anderen Scan vergleichen und bekam dann das Ergebnis "Farbe gleich / unterschiedlich"? Das kann ggf. relativ gut funktionieren, setzt aber auch gute und teure Hardware voraus. Ähnliches gilt für Kalibrierungen von Monitoren und Scannern.

    Das Problem was dann bei allen "farberkennenden" Lösungen bleibt: Als Ergebnis erhält man eine Angabe, z.B. "RAL xy", mit der man wenig anfangen kann, denn sie entspricht nicht den Farbangaben in den Katalogen.

    Gruß
    Uli

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    Einmal editiert, zuletzt von uli (17. Januar 2009 um 19:20)

  • Jurek
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    • 17. Januar 2009 um 19:50
    • #12

    @ 22028
    Danke. – Auf die Schnelle wohl 665 Euro…?
    Zumal so was wie das, wird für Briefmarken eh nix sein……
    Billiger ist deswegen nicht immer besser …
    __________________

    hallo Uli,

    Zitat

    Was hat das Programm denn gekonnt? Konnte man eine x-beliebige Marke scannen, prüfen und bekam dann das sichere Resultat "Farbe xy" - ?


    Zumindest dieses Programm besaß (soweit ich mich überhaupt jetzt noch erinnere, weil ich wusste nicht, dass die Seite wieder wegkommt) eine große Vielfalt von Farbnuancen die anscheinend auch digital benannt waren (sowie RGB-Werte eines Graphikprogramms oder so…[?]) und wenn ich da am Monitor auf entsprechenden Farbton kam (der Monitor könnte demnach auch SW sein), dann zeigte die jeweiligen Werte an, oder so…
    Zumindest überall wo ich die Farben testete, zeigte exakt die Werte, die drauf angegeben waren. –(nur so als Text).

    Zitat

    Konnte man eine eine x-beliebige Marke scannen, mit einem anderen Scan vergleichen und bekam dann das Ergebnis "Farbe gleich / unterschiedlich"? Das kann ggf. relativ gut funktionieren, setzt aber auch gute und teure Hardware voraus. Ähnliches gilt für Kalibrierungen von Monitoren und Scannern.


    Leider weiß ich eben nichts weiter genaueres, als nur, dass die Software für mich zu teuer war (wohl so eine CD oder DVD vielleicht so 60 Euro oder wie viel… - Sorry, ich weiß leider nicht. Hätte ich gewusst, dass die Seite aufgelassen wäre, hätte ich Kopien gemacht. Nachher hat der Link auf einmal nicht mehr funktioniert. …

    Zitat

    Das Problem was dann bei allen "farberkennenden" Lösungen bleibt: Als Ergebnis erhält man eine Angabe, z.B. "RAL xy", mit der man wenig anfangen kann, denn sie entspricht nicht den Farbangaben in den Katalogen.


    Wobei (soweit ich mich erinnere – wenn überhaupt richtig), dieses Programm hat die Werte den entsprechenden Vorgespeicherten Tausenden von Farbtönen zugeordnet und dann als Farbe benannt… = Und, soweit ich wohl mich erinnere, darin wurden die Michel-Farbnamen kritisiert und mit dem Programm wie auf einem Nenner gebracht … - Irgend so… Keine Ahnung!
    Deswegen wäre ich froh gewesen, wenn jemand damals (ist schon wohl 2 oder gar 3 Jahre her! [?]) so was gekauft hätte und mir darüber Auskunft hätte geben können…
    - meine Angaben nur sehr wage -

    Gruß – Jurek

  • 22028
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    • 17. Januar 2009 um 19:55
    • #13

    Jurek,

    das Problem der Farbbestimmung von Briefmarken ist dass die farbbestimmende Fläche eist sehe klein und meist keinen durchgehenden ´Farbauftrag hat. Der Messsensor, sollte es auf elektronischem Weg erfolgen müsste daher extrem klein und höchstauflösend sein. Bei "CSI" gibt es sowas evtl. aber sonst?

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • uli
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    • 17. Januar 2009 um 20:10
    • #14
    Zitat

    Wobei (soweit ich mich erinnere – wenn überhaupt richtig), dieses Programm hat die Werte den entsprechenden Vorgespeicherten Tausenden von Farbtönen zugeordnet und dann als Farbe benannt…


    Das kann nicht sicher funktionieren! Alleine schon dein Scanner besitzt die große Unsicherheit die Farben nicht 100%ig oder gar vergleichbar erfassen zu können. Der muss nur ein klein wenig daneben liegen und schon wird das Programm etwas falsches anzeigen. In Firmen, die sich damit professionell beschäftigen (grafischer Bereich, z.B. Druckereien, meine momentane berufliche Heimat), werden "Unsummen" ausgegeben, nur um auch nur annähernd "farbechte" Ergebnisse zu erhalten. Für 60 Euro kann es nix vernünftiges geben, und wenn es ein gutes Programm gewesen wäre, gäbe es das auch noch.
    (Was dich nicht abhalten soll es zu suchen, zu finden und auszuprobieren.)
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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  • postschild
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    • 17. Januar 2009 um 21:53
    • #15

    eine sichere Farbbestimmung mittels PC ist schlichtweg unmöglich, möge die Hardware bzw. Software auch noch so gut sein!

    Auch das kalibrieren des Monitores hilft hier nicht weiter.

    Das drucken von Farbechten Farbtafeln ist nach heutigem Stand der Technik ebenfalls nicht möglich, auch wenn es einen Farbenführer des Schwaneberger Verlages gibt, alles Nonsens und Geldmacherei.

    Wir hatten (Arge K&A Team das am Pfennig Handbuch gearbeitet hatte) für das Handbuch mehrere Versuche von Profi Druckereien vorliegen, aber das beste Ergebnis, nach dem Nachgearbeitet wurde war, kam nur annähernd an eine Farbechtheit heran.

    Das ist Stand der Dinge, wer Farben sammelt oder will, der muss sich wohl oder übel intensiv mit der Materie befassen, Grenzbereiche von Farben kennen und erkennen, oder schlichtweg, wie 90% der Sammler, mit dem sammeln von Prüfzeichen zufrieden geben.

    Ein bestimmen von Farben auf Knopfdruck, eventuell in ein paar Jahren?

    Gruß

  • stampsx
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    • 18. Januar 2009 um 02:30
    • #16

    Hallo,

    weiter oben wurde geschrieben, man brauche kein Vergleichsmaterial. Das ist völliger Quatsch, kontraproduktiv und genaugenommen ein Trollbeitrag.

    Wie bei jedem Beitrag zu dem Thema stelle ich fest, das die "Blinden" von der "Farbe" reden. Kauft euch das Buch "Pfennige, Pfennig und Krone/Adler von Michael Jäschke-Lantelme. Lest es sagen wir 10 mal, dann könnt ihr mitreden. Wie viele Farben sind auf dem ersten Bild in dem Beitrag zu sehen?

    Das Problem ist oft, dass die teuren Farben in einem großen Farbbereich der billigsten Farbe liegen. Ich mache keinen Hehl daraus, Farben die nicht einer Auflage oder Verwendungsdaten zugeordnet werden können, sind Mumpitz!

    Trotzdem werden sie katalogisiert. Es gibt in Zukunft noch viel zu tun. Viele echte Farbunterschiede sind nicht katalogisiert und katalogisierte Unterschiede sind zum Teil einfach völlig zufällig. Wen interessiert denn, ob ein Drucker eine Spachtel mehr oder weniger an die Rolle geklatscht hat?

    Wer Farben am PC auch nur versuchsweise erkennen will, braucht eine spezielle Ausstattung. Entsprechende Monitore (Erweitertes RGB) kosten ab 1.000,- Euro und eine spezielle Grafikkarte braucht man auch noch dazu. Scanner Epson V750 Pro, der Name ist der Preis (um 750 Euro) ist ebenfalls ein Minimum. Natürlich träumen wir alle davon, eine Art Spardose, oben werfen wir die Marke rein und unten sagt der PC die Michelnummer und wer das Stück hat und wer es sucht. Dann müssen wir noch das "beamen" lernen.

    Ich habe eine ordentliche Ausstattung. Trotzdem wird eine grünere, blaue Marke am Monitor roter dargestellt. Glaubt ihr nicht? Versucht DR 49b und c und als Härtetest Baden 19aa, 19ab usw. Gerade die roten und grünen Anteile im blau werden verkehrt dargestellt.

    Kauft lieber 10.000 Stück Bündelware, als ein überflüssiges Gerät.

    Wie postschild schon schrieb wird alles einmal kommen. Es ist aber noch nicht da.

    Noch ein Hinweis an Jurek. Er hat mich gefragt ob ich nicht so ein Programms schrieben will. Da es noch keinen Sinn mit heutiger Hardware hat (zu volkstümlichen Preisen), werde ich noch warten. Ein heißer Tipp, wer selbst programmieren will: das Topp-Programm XnView ist in Delphi geschrieben.

    Besorgt euch das Programm und Handbücher, Foren gibt es auch und dann geht es los!

    Noch eine Frage, wie gefällt euch die Farbskala die erscheint, wenn man mit der Maus über die Marke fährt?

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

    3 Mal editiert, zuletzt von stampsx (18. Januar 2009 um 03:02)

  • Jurek
    Stamm Mitglied
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    • 18. Januar 2009 um 07:38
    • #17

    @ 22028

    Zitat

    das Problem der Farbbestimmung von Briefmarken ist dass die farbbestimmende Fläche eist sehe klein und meist keinen durchgehenden ´Farbauftrag hat. Der Messsensor, sollte es auf elektronischem Weg erfolgen müsste daher extrem klein und höchstauflösend sein. Bei "CSI" gibt es sowas evtl. aber sonst?


    Und was hältst du von der Idee zumindest mit eigenem Scanner bei postfrischen Briefmarken den ganzen Bild der Briefmarke (vergrößert genau knapp über den Druckrand ausgeschnitten) z.B. mit 1000 dpi zu scannen, und jeweils mit einem Histogramm den Gesamtwert abzuspeichern und so im Vergleich wieder auf eigenem Scanner wieder zu vergleichen? =(Natürlich ohne exakten Ergebnis wie mit Spektralphotometer und noch dazu am PC mit 3D-Auswertung, aber halt mit eigenen Datenbanken anhand von geprüften Material – ohne nach Koordinaten eine 0,5 cm große Fläche – bei gestempelten Briefmarken) …
    Ich meine nur, um nicht übermäßig viel Geld auszugeben…
    _______________________

    @ uli,

    Zitat

    Das kann nicht sicher funktionieren! Alleine schon dein Scanner besitzt die große Unsicherheit die Farben nicht 100%ig oder gar vergleichbar erfassen zu können.


    Das stimmt schon und ich weiß das auch. – Das Problem ist nur, dass ich mich nicht mehr genau erinnern kann, was das für ein Programm genau gewesen ist.
    Im Grunde genommen hab ich mit meinem EPSON PERFECTION 1240U da wenig Chancen…, auch wenn ich mir zumindest eine annähernd relative „Alternative“ dazu suchen würde.
    Ich weiß nicht (bei meinem bes. Interesse an Farben), ob ich mir dieses teure Gäret, welches 22028 meinte/anzeigte, dazu kaufen könnte……
    Aber ob es alternative Hilfe gebe, die zwar nicht exakt ist, aber die verhelfen könnte immer gleiche Markenfarbtöne zu erkennen – auch wenn etwas daneben … ;)

    Zitat

    (Was dich nicht abhalten soll es zu suchen, zu finden und auszuprobieren.)


    Das tue ich gerade, und deswegen frage ich euch ja nach möglichen Alternativen …

    Noch ganz nebenbei etwas: Ein Großsammler, der aus D nach A zum Großtauschtagen kommt (2x im Jahr), der hat mir erzählt, dass er (oder sein Sohn) hat ein Programm, wo man den Scanner einstellen (kalibrieren kann, oder vielleicht die Eigenschaften der Farbwiedergabe umrechnen kann [?]), wo man dann einfach die Briefmarken einscannen kann und das Programm gibt vor, um welchen Farbton sich dabei handelt. Er behauptet, dass er (oder eben sein Sohn) das von einem Briefm.-Prüfer hat, dem er versprechen musste das niemanden weiter zu geben … = ???
    _______________________

    @ postschild

    Zitat

    eine sichere Farbbestimmung mittels PC ist schlichtweg unmöglich, möge die Hardware bzw. Software auch noch so gut sein!


    Das mag stimmen (bzw. stimmt auch), aber eine gewisse Hilfe könnte es trotzdem sein – ähnlich einem „Spielzeug“-Auflichtmikroskop, welches kein Profimikroskop ist.

    Zitat

    Auch das kalibrieren des Monitores hilft hier nicht weiter.


    Vergleicht man das mit einem PROGRAMM, dann ist völlig Wurscht, was der Monitor da für Farben anzeigt.

    Zitat

    Das drucken von Farbechten Farbtafeln ist nach heutigem Stand der Technik ebenfalls nicht möglich, auch wenn es einen Farbenführer des Schwaneberger Verlages gibt, alles Nonsens und Geldmacherei.


    Mit heutigen stand der Technik (will man das überhaupt erreichen), könnte man sicher >90% eine Annäherung an das jeweilige Farbton erreichen (aber mit entspr. Beschreibung dazu!!).
    Wer schon die professionell gefälschten Euros gesehen hat, der weiß was ich meine… ;)

    Zitat

    Wir hatten (Arge K&A Team das am Pfennig Handbuch gearbeitet hatte) für das Handbuch mehrere Versuche von Profi Druckereien vorliegen, aber das beste Ergebnis, nach dem Nachgearbeitet wurde war, kam nur annähernd an eine Farbechtheit heran.


    Mehr als nur annähernd an eine Farbechtheit will ich (und mit mir „100000“ Sammer) wohl auch kaum!

    Zitat

    Das ist Stand der Dinge, wer Farben sammelt oder will, der muss sich wohl oder übel intensiv mit der Materie befassen, Grenzbereiche von Farben kennen und erkennen, oder schlichtweg, wie 90% der Sammler, mit dem sammeln von Prüfzeichen zufrieden geben.


    Der Reiz wäre schon wie günstig das mit der vorhandenen Technik auszureizen…
    Denn die Augen können schon einem großen Streich spielen! = Wer meint dass in diesem Beispiel A dunkler sei wie B, der irrt und womöglich erkennt nicht mein Anliegen, wo man das schon am PC im einfachen Graphikprogrammwerkzeug erkennen kann. = Das meine ich.

    Zitat

    Ein bestimmen von Farben auf Knopfdruck, eventuell in ein paar Jahren?


    Ja, das ist nicht bloß dumme Träumerei von Jurek, sondern damit beschäftigen sich auch andere Leute (zumindest aus einer Artikelserie aus „philatelie“ meine ich das zu wissen.
    _______________________

    @ stampsx

    Eben, dein Beispiel mit den 6 Marken zeigt eben das, was ich meine. Solche „Farbenblinde“ wie ich, wären unheimlich froh eine technische Hilfe zu haben, die nicht gleich in Tausende von Euros geht!

    Wer da geschrieben hat, das so direkt, dass man kein Vergleichsmaterial braucht, weiß ich nicht und das war ich auch nicht. Aber das aufgreifend = wenn man mit einem Spektralphotometer das alles genau ausmessen würde und ein „Lexikon“ von Daten sich anfertigen würde, dann kann ich mir denken, dass wenn man eine Briefmarke vor sich hat, kann man die Farbvariante genau auch ohne Vergleichsmaterial bestimmen.

    Zitat

    Wie bei jedem Beitrag zu dem Thema stelle ich fest, das die "Blinden" von der "Farbe" reden. Kauft euch das Buch "Pfennige, Pfennig und Krone/Adler von Michael Jäschke-Lantelme. Lest es sagen wir 10 mal, dann könnt ihr mitreden.


    Bleib erst mal am Teppich, lieber Jürgen! ;)
    Ich meine jetzt nicht Profimäßig (da du natürlich gleich davon schreibst), sondern nur annähernd Amateurmässig als gewisse Hilfe, aber keine Endlösung!
    Außerdem dieses Buch kostet auch um die 100 Euro.
    Bevor ich fast 100 Euro so weggebe, möchte ich schon auch von dir wissen, ob ich als DDR Sammler, der sich mit DDR Farben beschäftigt, wirklich das auch gut dazu verwenden könnte? (und sonstiger Literatur, die vielleicht auch NUR zur Bestimmung der Farben wo kostenlos? vorhanden ist… (?)
    Es geht doch nur um das eine Thema und nicht um „Krone/Adler“… ;)

    Zitat

    Das Problem ist oft, dass die teuren Farben in einem großen Farbbereich der billigsten Farbe liegen. Ich mache keinen Hehl daraus, Farben die nicht einer Auflage oder Verwendungsdaten zugeordnet werden können, sind Mumpitz!


    Es gibt auch „Zwischenfarbtöne“ wo die Prüfer auch unterschiedlich prüfen könnten = eben, weil sie keine Maschinen sind, auch wenn man das elektronisch(!) trennen kann!
    Ob die Zukunft an Elektronik auch für diesen Bereich liegen wird, wo niemand rein Visuell prüfen wird? Wollen das überhaupt die Prüfer so was? (…)

    Zitat

    Wen interessiert denn, ob ein Drucker eine Spachtel mehr oder weniger an die Rolle geklatscht hat?


    Auch da würde die Technik Superdienste leisten. ;) Mensch kann das nicht, sonst könnten die Prüfer allein nur unter sich die Farbnuancen vergleichen, ohne die zur Vermessung zu schicken!
    Dann sind die vermessen (und auch noch je nachdem = Beispiel DDR-MiNr.251 wo zwei unterschiedliche Ergebnisse vorliegen, da der Einer mit 2D, der andere mit 3D vermisst) –Ergebnisse dann da, und die werden von Prüfern dass rein Visuell unterschieden… = Mahlzeit!
    Auch wenn man elektronisch z.B. die DDR-MiNr.273 genau trennen kann, wer will sie so 100% visuell wirklich trennen? … - Ich weiß nicht…

    Zitat

    Wer Farben am PC auch nur versuchsweise erkennen will, braucht eine spezielle Ausstattung. Entsprechende Monitore (Erweitertes RGB) kosten ab 1.000,- Euro und eine spezielle Grafikkarte braucht man auch noch dazu.


    Wieso schreiben alle von entspr. Monitoren? Verstehe ich nicht.
    Die Farben werden nicht WIEDER auch noch am Monitor optisch (mit eigenen Augen) vergliechen, sondern NUR mit entsprechenden Farbwerten! Da könnte der billigste S/W Monito genauso reichen!
    Was die Graphikkarte betrifft, das mag natürlich wichtig sein, aber da würde man individuelle Werte nur für sich selbst anlegen, mit EINEM Scanner und EINER Graphikkarte – oder?
    Wieso soll das dann nicht annähernd funktionieren? Auch die Prüfer haben bestimmte Fehlerquote (nachweislich!) beim Prüfen… = Ich will doch nicht DAS Prüfgerät haben, sondern annähernd eine Hilfe… =?

    Zitat

    Scanner Epson V750 Pro, der Name ist der Preis (um 750 Euro) ist ebenfalls ein Minimum.


    Ich habe Epson Perfection 1240U. Nicht das neueste, noch beste Modell, aber es reicht.
    Und bevor ich 750 Euro für diesen von dir angegebenen Scanner ausgebe, würde ich doch das Geld für einen vielleicht gebrauchten Spektralphotometer mit Software ausgeben.

    Zitat

    Kauft lieber 10.000 Stück Bündelware, als ein überflüssiges Gerät.


    Für diese Summe, könnte ich mir leicht auch neuen Spektralphotometer leisten, mit dazugehöriger guter Software!

    Zitat

    Wie postschild schon schrieb wird alles einmal kommen. Es ist aber noch nicht da.


    Ja, viele schreiben nur darüber, aber keiner tut es! - Ich kann nicht programmieren…
    In der „philatelie“ stand was darüber, wann es vielleicht so was geben soll, aber dazu reicht nicht dieses Leben aus! …

    Zitat

    Noch ein Hinweis an Jurek. Er hat mich gefragt ob ich nicht so ein Programms schrieben will. Da es noch keinen Sinn mit heutiger Hardware hat (zu volkstümlichen Preisen), werde ich noch warten. Ein heißer Tipp, wer selbst programmieren will: das Topp-Programm XnView ist in Delphi geschrieben.


    Wenn ich selbst programmieren könnte, dann hätte ich damit schon längst begonnen.
    Ich habe mir bei PHILOTAX die CD gekauft mit „Vergleichen“-Option, di

  • Jurek
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    1.038
    • 18. Januar 2009 um 07:40
    • #18

    Das Posting hat anscheinend die Länge überschritten. Hier der Rest davon:

    Zitat

    Noch ein Hinweis an Jurek. Er hat mich gefragt ob ich nicht so ein Programms schrieben will. Da es noch keinen Sinn mit heutiger Hardware hat (zu volkstümlichen Preisen), werde ich noch warten. Ein heißer Tipp, wer selbst programmieren will: das Topp-Programm XnView ist in Delphi geschrieben.


    Wenn ich selbst programmieren könnte, dann hätte ich damit schon längst begonnen.
    Ich habe mir bei PHILOTAX die CD gekauft mit „Vergleichen“-Option, die mehr als enttäuschend ist… Aber ein kleines Programm, wo man quasi auf Knopfdruck die Stempel extrahieren könnte, Wz. sichtbar machen könnte, Geraderichten/Verbiegen und einige wichtige Filter und auch andere Eigenschaften auch von Michel-Perfoscope u.a. dabei wären, aber moderner und nicht wie das „Perfoscope“ für Win3.11 = von Ausführung her.
    Wieso könnte man nicht ein ANFANG machen, und dann immer später verbessern und ergänzen? Jeder beginnt mein klein – aber das wäre mal Anfang!
    Darüber würden sich Sammler womöglich so stürzen, wie einst auf das winzige Laptop, wo an ersten 2 oder 3 Tagen war Europaweit alles ausverkauft…

    Gruß und Dank an alle!
    Schönen Sonntag! :)

  • KEN
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    1.034
    • 18. Januar 2009 um 08:56
    • #19

    Generell stimme ich Jurek zu, was die "professionelle" Farbbestimmung betrift.
    Farben erkennen und bestimmen ist für "Otto Normalverbraucher" eine subjektive Angelegenheit.
    Ich kann mich erinnern, dass in den Michel-Nachträgen (vor ca. 10 Jahren) mal darüber berichtet wurde, dass man die Bautenserie der Alliierten Besatzung per Spektralanalyse versuchte zu klassifizieren.

    Etwas zu meiner Orgie der Farbbestimmung der österreichishen Bautenserie:
    Es fiel mir persönlich auf, dass ich zwar farbliche Unterschiede (Nuancen) erkennen konnte, jedoch dann kam das Problem der Zuordnung was ist nun
    schwarzbläulichgrün
    oder
    schwärzlichbläulichgrün
    oder
    schwarzgelblichgrün (Töne)
    oder
    schwarzblaugrün
    oder
    schwärzlichblaugrün.

    Wenn ich nun ein Hilfsmittel hätte, das mir genau diese Farben unterscheidet, hat dann der Michel-Verlag (der diese Farbkatalogisierung vorgibt) das gleiche Hilfsmittel, damit wir die einheitliche Sprache sprechen???
    Was nützt ein Histogramm-Vergleich, wenn ich schwärzlichbläulichgrün als Histogramm nicht einstellen kann.
    Der Farbführer von Michel ist hier wenig hilfreich.

    Ich bin also so vorgegangen, dass ich SUBJEKTIV die Farben zugeordnet habe.

    Ich sammle gerne Briefmarken, das ist mein Hobby und ich bin mit meiner Vorgehensweise glücklich und zufrieden.

    Gruß

    KEN

  • Jurek
    Stamm Mitglied
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    1.038
    • 18. Januar 2009 um 10:31
    • #20

    Nun ja, wenn aber manchmal (von Außen) das Hobby zu Wissenschaft wird (gemacht)? … ;)
    Soweit ich das weiß, werden die Farben NICHT vom „Michel“ bestimmt, sondern eher von Prüfern und den Leuten, die das dann photospektaltechnisch einteilen…

    Was ich so schon (auch wenn Bruchteil) von DDR-Markenfarben weiß, was für Unstimmigkeiten und Probleme gar bei Prüfern gibt, und wo Serien gar Jahrelang ausgesetzt werden von Farbprüfung, wundert es mich, warum streichen die (nicht nur das was bis jetzt geschah) dann nicht die komplizierten Farbvarianten? ………

    Gruß! ;)

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