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Abstimmungsgebiet Oberschlesien

  • King Lucki
  • 12. Januar 2007 um 19:55
  • William
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    • 12. April 2010 um 09:19
    • #81

    Dieser Aufdruck Fälschung war nicht zu Schaden der Post, aber zu Schaden der Sammler,
    weil Marken ohne Aufdruck waren immer noch gültig zu dieser Zeit.

    Gibt es einen Grund diese Fälschungen zu sammeln? Vielleicht nur zu
    zeigen wie die Fälschungen aussehen, besonders die 5Pf Briefmarke weil
    es sie mit diesem Aufdruck nicht gab?

    Ich hab das Folgende in meinem alten Katalog entdeckt:

    10,000 Sätze behielt die Ententekommission für sich. Jeder Beamte der
    Besatzung erhielt 2 Sätze, jeder deutsche Postbeamte in O.S. über
    25 Dienstj. 1 kompl., unter 25 Dienstj. 1 kleinen Satz (5 Werte).

    Preise * und 0 gleich (Zumeist alles Gefälligkeitabstempelung).

    Quelle Michel Katalog 1923.

    Cheers, William.

  • Pete
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    20. September 1982 (43)
    • 12. April 2010 um 17:58
    • #82
    Zitat

    Original von William
    ...
    Ich hab das Folgende in meinem alten Katalog entdeckt:

    10,000 Sätze behielt die Ententekommission für sich. Jeder Beamte der
    Besatzung erhielt 2 Sätze, jeder deutsche Postbeamte in O.S. über
    25 Dienstj. 1 kompl., unter 25 Dienstj. 1 kleinen Satz (5 Werte).

    Preise * und 0 gleich (Zumeist alles Gefälligkeitabstempelung).

    Quelle Michel Katalog 1923.

    Cheers, William.

    Die Gefälligkeitsentwertung ist die übliche Erhaltung für diese Serie, da nahezu alle gestempelten Marken nur das Stempeldatum vom Sonntag, den 20.03.1921 tragen und gelaufene Belege kaum vorliegen. Spätere Verwendungen sind sehr selten, allerdings auch literaturbekannt.

    An der damaligen Einstufung * = o hat sich heute etwas geändert. Nach dem Michel-Deutschland-Katalog 2008/09: * 150,00Euro; ** 800,00Euro und o 350,00Euro; die Preise gelten für BPP-geprüfte Stücke.

    Gruß
    Pete

  • Abarten-Hannes
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    • 25. Mai 2010 um 16:19
    • #83

    Eine wunderschöne Reihe missratener Exemplare der Oberschlesien-Ausgabe von 1920 mit jeder Menge Doppel- und sogar Dreifachaufdrucken, dazu teilweise kopfstehend - ein gefundenes Fressen für den Abarten-Sammler!

    Wenn da nicht im MICHEL der verhängnisvolle Satz dabeistünde:
    FALSCH - Marken mit Prüfzeichen "Haertel", "Dr.Müller" und "Richter" unbedingt nachprüfen lassen!
    Nun, ich fürchte, das Nachprüfen brächte nur für den Prüfer einen Gewinn...

    Trotzdem ist es natürlich als Dokumentation des Ideenreichtums eines entsprechend gezinkten Zeitgenossen für mich eine unterhaltsame Zusammenstellung:

    Dateien

    O-Schles.susp..jpg 111,54 kB – 401 Downloads Stempel Dr.Müller.jpg 10,92 kB – 381 Downloads
  • Pete
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    • 25. Mai 2010 um 18:26
    • #84
    Zitat

    Original von Abarten-Hannes
    Eine wunderschöne Reihe missratener Exemplare der Oberschlesien-Ausgabe von 1920 mit jeder Menge Doppel- und sogar Dreifachaufdrucken, dazu teilweise kopfstehend - ein gefundenes Fressen für den Abarten-Sammler!
    ...

    Richtig *g*
    Das macht das Oberstimmungsgebiet Oberschlesien aus meiner Sicht u.a. auch interessant ;)


    Zitat

    ...Wenn da nicht im MICHEL der verhängnisvolle Satz dabeistünde:
    FALSCH - Marken mit Prüfzeichen "Haertel", "Dr.Müller" und "Richter" unbedingt nachprüfen lassen!...

    Der Satz hat auch seine Berechtigung. Die Mehrheit (fast alle?) signierten Marken von Dr. Müller/ Leobschütz und M.[ax] Haertel aus Oppeln gehören nach dem heutigen Stand der Dinge in die Kategorie Aufdruckfälschungen.
    Richter kenne ich bislang als Signatur auf Oppelner Notausgaben. Nur hat Richter laut Prüfliste diese Marken NIE geprüft...
    Ich möchte den damaligen Prüfern (Dr. Müller bis max. 1944 und Haertel bis max. 1935/36) nichts unterstellen, mutmaße allerdings, dass Aufdruckabarten aus Nachauflagen der Mi-Nr. 10 und 11 seinerzeit als echt angesehen wurden, während Aufdruckfehler heute nur aus der ersten Auflage als Original eingestuft werden. Von der Mi-Nr. 10 und 11 gab es jeweils 3 reguläre Auflagen.

    Wenn man allerdings dabei war, Nachauflagen der Mi-Nr. 10 bzw. illegale Neudrucke mit Originaldruckplatten der Mi-Nr. 10 herzustellen, konnte man eben auch noch Bogen der Mi-Nr. 5 dazwischenlegen (Ergebnis: Mi-Nr. 10f).


    Zu deinen Marken:

    Die beiden Briefstücke der Mi-Nr. 10 und 11 halte ich für Murks, allein anhand des Tagesstempels Oppeln (und verwendeter blasser Stempelfarbe bei *1k). Die Tagesstempelabschläge tragen doch sicherlich ein Datum vom Mai 1920?

    Wenn du eine UV-Lampe hast, schaue dir einmal die Aufdrucke der Mi-Nr. 11 an ;)
    Im Optimalfall hast du dann die Aufdruckfarben von 2 verschiedenen Auflagen (1x normal, 2x als zusätzlicher Aufdruck) unter der UV-Lampe.

    Bei den 5Pf-Marken lohnt es sich auch, den Aufdruck mit der Lupe zu betrachten. Gerade bei Marken mit 3 Aufdrucken pro Marke kann man manchmal Interessantes an Aufdruckauflagen entdecken.

    Der Scan der Mi-Nr. 12 zeigt alle Aufdrucktypen:
    12aIa; 12aIIa
    12aIIIa; 12aIIIb; 12aAIIIa; 12aBIIIa
    12aIVa; 12aIVb und
    12aVa

    Gruß
    Pete

    Dateien

    OS%2010er%20Einheit.jpg 48,71 kB – 350 Downloads OS%2011Ua.jpg 49,03 kB – 322 Downloads OS 10F BPP-Attest 02 a.jpg 351,61 kB – 355 Downloads Oberschlesien Typen 12a.jpg 252,01 kB – 349 Downloads

    Einmal editiert, zuletzt von Pete (25. Mai 2010 um 18:28)

  • Abarten-Hannes
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    • 26. Mai 2010 um 10:52
    • #85

    Vielen Dank, Pete,

    für Deine ausführlichen Einlassungen zu dieser Ausgabe! Meine Güte - was es da alles gibt!!

    Ja, die beiden Marken auf Briefstücken zeigen den 7.5.20 als Datum des Oppelner Stempels; stammen dann wohl aus einer eifrigen Werkstatt?!

    Du hast da ein sehr schönes Sortiment gezeigt und Dich offenbar u.a. auch auf dieses Themengebiet fixiert. Bewundernswert! Und brachte auch Deine unfreiwillige neue Wortschöpfung "Oberstimmungsgebiet" zum Vorschein! :D

    Nochmals besten Dank und freundliche Grüße!
    Abarten-Hannes

  • Pete
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    • 26. Mai 2010 um 19:41
    • #86
    Zitat

    Original von Abarten-Hannes
    Vielen Dank, Pete,

    für Deine ausführlichen Einlassungen zu dieser Ausgabe! Meine Güte - was es da alles gibt!!

    Die Provisorien Mi-Nr. 10-12 und 10F geben so ziemlich alles her, was man sich an Aufdruckvarianten vorstellen kann:
    1. Normalaufdrucke
    2. Kopfsteher
    3. Schrägaufdrucke
    4. verschobene Aufdrucke (waagerecht bzw. senkrecht)
    5. Kombinationen wie 1.1.(+1.); 2.+2.(+2.); 1.+2.; 1.+4.; ...
    Im Michel sind längst nicht alle Varianten erfasst.


    Zitat


    Ja, die beiden Marken auf Briefstücken zeigen den 7.5.20 als Datum des Oppelner Stempels; stammen dann wohl aus einer eifrigen Werkstatt?!

    Ich mutmaße einmal, dass nahezu alle Mai-Entwertungen auf der Mi-Nr. 10-12 und 10F aus der gleichen Werkstatt stammen, wobei im Einzelfall rückdatierte Stempelabschläge frühestens 1921 (1 Jahr nach Ausgabe) geschaffen wurden. Üblich sind Briefstücke (selten mit Teilen des Nachbarstempels auf dem Briefstück), im Einzelfall auch lose (abgeweichte) Marken.


    Zitat


    Du hast da ein sehr schönes Sortiment gezeigt und Dich offenbar u.a. auch auf dieses Themengebiet fixiert. Bewundernswert! Und brachte auch Deine unfreiwillige neue Wortschöpfung "Oberstimmungsgebiet" zum Vorschein! :D

    Abstimmungsgebiet, Oberstimmungsgebiet, Abstammungsgebiet - bei ebay ist es doch alles das Gleiche *g*

    Die Mi-Nrn. 10-12 bieten sich an, sich als Sammler auszutoben - sei es die Typenvielfalt der normalen Aufdrucke (siehe Bsp. Scan der Mi-Nr. 12) bzw. in Kombination als Paare/ Bogenteil/ Bogen inklusive möglicher Bogenfeldbestimmung (Plattierung) oder dito als Aufdruckabarten.
    Es existieren viele altsignierte Fälschungen der Aufdruckabarten, gelegentlich befinden sich daraunter auch alt- bzw. nichtsignierte Originale. Die gestern gezeigte Mi-Nr. 10F ist ein solches Beispiel: ungeprüft im Lot bei ebay zusammen mit weiteren Aufdruckfehlern (davon 1 weiterer echt) für weniger als 10Euro erworben, zuhause eingehend betrachtet, anschließend zur BPP-Prüfung geschickt und einige Tage später mit Attest zurück :)

    Nachfolgend als Scans noch einige Beispiele der Provisorien:
    1. Doppeldruck des Aufdruckes ähnlich Mi-Nr. 10 VIII, allerdings mit nach unten verschobenem Aufdruck (ähnlich Mi-Nr. 10 XIII)
    2. Doppeldruck des Aufdruckes ähnlich Mi-Nr. 10 VIII, allerdings mit nach unten verschobenem Aufdruck (ähnlich Mi-Nr. 10 XIV)
    3. Mi-Nr. 10 XIV (senkrecht verschobener, einzelner Aufdruck)
    4. senkrecht verschobener Aufdruck (ähnlich Mi-Nr. 11 XI)
    5. doppelter + waagerecht verschobener Aufdruck (ähnlich Mi-Nr. 11 VI)

    6. Spielerei mit der Mi-Nr. 10F mit allen Aufdrucktypen (als Aufdruckfälschungen + Stempelfälschungen) mit den Typen
    Ia; IIa
    IIIa; IIIb; IIIAa
    IVa und IVb

    Gruß
    Pete

    Dateien

    Oberschlesien 10 BPP.jpg 106,65 kB – 271 Downloads Oberschlesien 11 VI.jpg 84,07 kB – 256 Downloads Oberschlesien 11XI.jpg 85,55 kB – 238 Downloads Oberschlesien 10F Aufdruckfälschung.jpg 288,33 kB – 239 Downloads
  • Frankreichsammler
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    • 31. Oktober 2010 um 18:04
    • #87

    Ich stolpere gerade in einem alten Vordruckalbum über eine gestempelte Mi 24 c (blaugrün)
    (75 Pfg) von Oberschlesien. Mein etwas angestaubter Michel-Deutschland-Spezial von 1991 nennt folgende Farben:
    a) graugrün
    b) schwarzgrün
    c) blaugrün

    Für die c-Farbe nennt der Michel nur -.- -.- -.- -.-

    Besteht evtl. Grund zur Freude?

  • Kontrollratjunkie
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    • 31. Oktober 2010 um 18:55
    • #88
    Zitat

    Original von Frankreichsammler
    Ich stolpere gerade in einem alten Vordruckalbum über eine gestempelte Mi 24 c (blaugrün)
    (75 Pfg) von Oberschlesien. Mein etwas angestaubter Michel-Deutschland-Spezial von 1991 nennt folgende Farben:
    a) graugrün
    b) schwarzgrün
    c) blaugrün

    Für die c-Farbe nennt der Michel nur -.- -.- -.- -.-

    Besteht evtl. Grund zur Freude?

    Grund zur Freude besteht bei der Beschäftigug mit der Philatelie doch immer....

    Bist Du sicher, daß es eine Mi.Nr. 24 c ist ? Geprüft ?

    Die aktuelle Ausgabe der "Bibel" nennt folgende Preisansätze:
    1500 *
    2200 **
    1500 o

    Allerdings gibt es inzwischen 4 Farben.

    a - (dunkel)grün
    b - schwarzgrün
    c - bläulichgrün
    d - dunkelgraugrün

    Es sieht danach aus, als wenn hier eine neue Bestimmung fällig wird.
    Stelle doch einen Scan ein, vielleicht kann cihs dann schon eine Tendenz angeben.

    Gruß
    KJ

  • Frankreichsammler
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    • 31. Oktober 2010 um 21:22
    • #89

    Das ging ja flott. Danke schonmal!
    Bläulichgrün - fast noch besser...
    Mit der graugrünen 40 Pfg nicht die Spur verwandt in der Farbe.
    Im Gegensatz zur Farbe der 5 Pfg. Diese sicher nicht grün (b) sondern wohl bläulichgrün (a). Dazu noch eine entweder graugrüne oder olivgrüne zum Vergleich.
    Insgesamt wirken die Marken in Natura etwas blauer als es zumindest mein Monitor anzeigt.
    Hoffe es klappt mit dem dranhängen des Bildes...

    Dateien

    osl.jpg 140,53 kB – 383 Downloads
  • cihs
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    • 31. Oktober 2010 um 21:39
    • #90

    @ frankreichsammler

    ich bin schon da, meine tendenz geht in Richtung verfärbt!?
    Es ist aber bei dem Bild schwer die Marke einzuordnen, da die c-Farbe, bläulichgrün, leicht verfälscht werden kann. Diese Verfälschung ist sehr leicht herzustellen. Die Farbe der Marke kann ich nur durch eine Vorlage im Original bestimmen.

    Gruß
    cihs

  • Frankreichsammler
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    • 31. Oktober 2010 um 22:26
    • #91

    Schneller als die Polizei erlaubt...
    Das Schaubek-Welt-Album wurde ganz offensichtlich in den 30er Jahren in Schlesien oder Ostpreussen gesammelt. Die Marken des Deutschen Reiches zeigen fast ausschliesslich entsprechende Stempel. Keine Marke im Album war jünger als 1940. Das Album habe ich ungeplündert für 50 Euro erstanden.
    Erlöst habe ich bereits ein vielfaches davon, da jede Menge besserer Farben, Abarten bis hin zu, mittlerweile als echt geprüften Altschweiz enthalten waren.
    Der damalige Sammler hat jedoch nicht nach Farben differenziert, sondern halt ein Exemplar pro Feld eingefalzt. Weder diese noch andere bessere Farben waren irgendwie markiert oder hervorgehoben. Zusammengenommen scheint mir eine gezielte Verfärbung daher eher unwahrscheinlich zu sein.
    Ich nehme mal an, die Prüferanschrift finde ich irgendwo.
    Marke kommt die Tage per Post.
    Danke vorab

    Einmal editiert, zuletzt von Frankreichsammler (31. Oktober 2010 um 22:29)

  • B-reeze
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    • 31. Juli 2011 um 09:21
    • #92

    Guten Morgen liebe Experten,

    mein Fragen betreffen Oberschlesien. Bei einer Albumseite, die mir unter die Finger gekommen ist, sind ein paar Unsicherheiten.

    Zunächst bitte ich mal um eine Einschätzung der gezeigten Marken. Mir kommt es komisch vor, dass die meisten Stempel sehr klar sind und fast alle die gleichen Daten zeigen. Wurde hier getrickst/gefälscht?

    Dann bei den Aufdruckmarken habe ich - aufgrund der "9" schon den Eindruck, dass der Stempel echt sein könnte. Aber auch hier verwundern mich die gleichen Daten.

    Wer kann mal eine Einschätzung geben?

    Gibt es hier jemand im Forum der die Marken gerne haben möchte? Ich habe bisher mit Oberschlesien nichts am Hut und ich weiß nicht, ob ich da jetzt mit anfangen soll. Es sei denn, die Antworten hier sich so spannend, dass ich Blut lecke....

    Schönen Sonntag noch und danke
    Thomas

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    Schlesien.jpg 278,6 kB – 386 Downloads

    Ich mag ganz alte Sachen: Briefe, Postkarten, Ganzsachen, Marken, Nachlässe mit viel Sortiermaterial für lange Abende (ich habe keinen Fernseher ;)) oder Ländersammlungen weltweit von Beginn bis ca. 1965.

  • Zackenzaehler
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    • 31. Juli 2011 um 10:14
    • #93

    Die einheitliche Abstempelung rührt daher, daß im Zusammenhang mit der Volksabstimmung in OS oftmals ganze Sätze auf Schreibpapier geklebt wurden und zur Gefälligkeitsentwertung vorgelegt wurden.
    Die Volksabstimmung fand am 20.3.1921 statt.
    Da es sich dabei um eine zeitgerchte Entwertung handelt, sind die Marken vollwertig.
    (Es sei denn, der betreffende Stempel steht auf einer "Schwarzen Liste" - eventuell mal bei Herrn Gruber BPP nachfragen)

    MVG Z.

  • Kontrollratjunkie
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    • 31. Juli 2011 um 14:17
    • #94

    Bei den Stempeln der Normalmarken habe ich auch keine Zweifel an der Echtheit.
    Wie Zackenzaehler schon beschrieben hat, wurden massenhaft Komplettsätze gefälligkeitshalber entwertet. Solche Blätter sammele ich z.B. auch, sieht schön aus. Zumindest für diejenigen, die auf alte Stempel stehen.....
    Die Marken sind an sich nicht selten, aber in guter Stempelqualität nicht leicht zu bekommen. Meistens sind die Abschläge auf den Marken Oberschlesiens verwischt oder schlecht lesbar.

    Die Aufdruckwerte zur Volksabstimmung sind nur geprüft sammelbar. Da gibt es reichlich Aufdruckfälschungen.
    Schicke den Scan doch einmal an Pete hier im Forum. Der kennt sich mit Oberschlesien bestens aus.

    Gruß
    KJ

  • B-reeze
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    • 1. August 2011 um 11:39
    • #95

    Danke für die Infos Zackenzähler und KJ,

    ich habe jetzt mal Herrn Gruber angemailt. Bin gespannt, ob ich eine Antwort bekomme oder ob meine Frage für einen Spazialisten zu profan ist. Anschließend versuche ich es bei Pete.

    Schönen Tag noch
    Thomas

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  • dijatel
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    • 20. September 2012 um 12:48
    • #96

    hallo zusammen
    kann jemand sagen was für Stempel (oder Aufdruck?) ist da drauf ?

    Danke im Voraus

    [Blockierte Grafik: http://imageshack.us/a/img580/4410/2011l.jpg]

  • saeckingen
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    • 20. September 2012 um 13:16
    • #97

    C.I.H.S. französisch: Commission Interalliée der Haute Silésie

    Abstimmungsgebiet Oberschlesien.

    Mein Tipp: Aufdruckfälschung

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Wandervogelgelb
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    • 20. September 2012 um 13:17
    • #98

    Falls der Stempel echt sein sollte, handelt es sich um eine "Oppelner Notausgabe" der Französischen Besatzungsbehörde (von Oberschlesien) auf einer 10 Pf. Nationalversammlungsmarke des Deutschen Reiches (Mi. 107). Michel Nr. 19 der Ausgaben der französichen Besatzungsbehörde.

    Diese Marken sind allerdings extrem fälschungsgefährdet. Der verwaschene Stempel nicht gerade besonders originell aus.

    CIHS heißt ins Deutsche übersetzt Interalliiierte Kommission (zur Verwaltung) von Oberschlesien.

  • Baldersbrynd
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    • 20. September 2012 um 13:18
    • #99

    Hallo dijatel

    Dieser Stempel sind von dem französischen Besatzungsbehörde in Oberschlesien in 1920. Siehe unter deustche Abstimmungsgebiete.
    Dar steht C.I.H.S. bedeutet: Commission Internationale Haute Silesie

    Viele Grüße
    Jørgen

  • mx5schmidt
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    • 20. September 2012 um 13:23
    • #100

    Hier ein aktuelles Angebot dieser Ausgabe bei ebay, das nach meiner persönlichen, unmaßgeblichen Einschätzung ebenfalls gefälschte Aufdrucke beinhaltet.


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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    KGrHqZHJDQE-nwFjyBPQcEo6GQ60_12.jpg 27,73 kB – 268 Downloads

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