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Norwegen-Deutschland ohne Marken

  • Bayern-Nils
  • 7. Dezember 2008 um 17:35
  • Bayern-Nils
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    • 7. Dezember 2008 um 17:35
    • #1

    Hallo Alle

    Inspiriert von Totalo-Flautis schöne Norwegen-Brief mache ich hier eine neue Thread mit Briefe von Norwegen nach Deutschland und umgekehrt. Ich wage hier auch Briefe nach die eigentliche Vorphilazeit zu zeigen. Viele Briefe habe ich nicht aber hoffentlich zeige ihr eure Briefe auch hier.

    Wie Totalo-Flautis Brief ist mein Brief auch von Leipzig in 1860 gegangen. Aber mein Brief hat nicht so viele Stempeln und zeige deswegen den Leitweg nicht so deutlich. Nur ein Stempel rückseitig - der dänische KDOPA-Stempel.

    Taxierung ist wie es sein sollte von Leipzig bis Dänemark - 3 Silbergroschen rückseitig notiert, nochmals vorne und diese danach in 4 lübsche Schillinge reduziert. Diese entspricht der deutsche Anteil.
    Rückseitig ist es auch mit blaue Tusche 1 und 24 geschrieben. Ich glaube dass 1 hier ein Kartenummer ist und dass 24 Skilling Species die Gesamtkosten des Briefes ist.

    Ich glaube auch vorne ein blaue 6 zu sehen - das kann 6 lübsche Schillinge sein, die die Kosten nach Norwegen entsprach. Die Voraussetzung war das der Brief von Dänemark mit Dampfschiff gegangen ist. Aber die Dampfschiffe sollte in 1860 nicht nach 20. Oktober gehen. Gesamtkosten werden hier dann 10 lübsche Schillinge oder 20 Skilling Species. Also stimmt nicht mit die Blaue Tusche.

    Falls der Brief über Land gehen sollte war die kosten etwas höher zwischen Hamburg und Christiania. Hier sagt mein Circulaire 20 skilling Species allein für diese Fahrt, dazu kommt auch die deutsche Anteil 8 Skillling Species. Zusammen 28 Skilling Species.

    Etwas stimmt nicht.

    Vielleicht hat solid611 etwas zu meine Brief zu sagen. :)


    Viele Grüsse
    Bayern-Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (7. Dezember 2008 um 19:40)

  • woermi
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    • 7. Dezember 2008 um 17:57
    • #2

    ich hab auch so ein teil...

    ich hab auch ein paar stunden gebraucht bis ichs raus hatte... (hoffentlich stimmts)

    Bilder

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  • Bayern-Nils
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    • 7. Dezember 2008 um 19:49
    • #3

    Hallo woermi

    Du hast ein sehr schöner Frankobrief nach Norwegen.
    Wäre es möglich auch die Rückseite zu sehen?

    Viele Grüsse
    Bayern-Nils

    NEH

  • woermi
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    • 7. Dezember 2008 um 21:35
    • #4

    da gibts nix besonderes...

  • solid611
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    129
    • 7. Dezember 2008 um 23:49
    • #5

    Hallo an Alle,

    Nils
    Ich kann was dazu sagen. :)

    Der Brief ist von Hamburg mit dem Schiff nach Christiania befördert worden. Er war am 23. September in Hamburg, also in der Schifffahrtsperiode. Die ging 1860 auch bis Dezember. Die "Bergen" ist noch am 15. Dezember 1860 gefahren.

    Bei der Taxierung nach den Circularen muss man genau schauen, ob die Gebühren dort für Post aus Dänemark oder für Transitpost durch Dänemark ausgewiesen sind. Ermäßigungen im Postverkehr Dänemark-Norwegen wurden nicht immer gleich auch für Transitsendungen umgesetzt. So ist es auch hier. Der Brief von Totalo-Flauti ist im Januar 1860 noch zu den alten Sätzen taxiert. Die neuen ab 1.1.1860 wurden bei Transitpost aus dem DÖPV erst im Laufe des Jahres angepasst.

    Dein Brief ist dann nach den neuen Gebühren taxiert.
    Für den DÖPV blieb es bei 3 NGr = 3 Sgr = 4 LSK = 8 SkSp.
    Das dänische Transitporto, das Seeporto und das Landporto waren jeweils auf 2 2/3 LSK = 5 1/3 SkSp gesenkt worden. Zusammen also 16 SkSp + die deutschen 8 SkSp = 24 SkSp Gesamtporto. Die sind mit Kartiernummer 1 siegelseitig angeschrieben.
    Die anderen blauen "Kringel" sind keine Taxen.

    woermi
    Dein Brief ist völlig korrekt beschrieben. Nur warum steht er unter der Überschrift "unfrankierte Briefe"? Er ist zwar Bar- aber doch frankiert.

    Viele Grüße
    solid611

  • Bayern-Nils
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    • 8. Dezember 2008 um 07:29
    • #6

    Hallo solid611

    :D Ich habe 22. november gelesen (22.XI). Ja, wenn man ein Dato nicht lesen kann, dann... :D

    Aber nächste mal schaffe ich es hoffentlich. :)

    Besten Dank für deine Hilfe, solid611

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • flow47
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    • 8. Dezember 2008 um 14:50
    • #7

    Hallo Nils,

    hier ein Brief aus Drammen vom Mai 1858 an die Firma Hopf in Ühlfeld bei Nürnberg. Die Firma Hopf handelte, wie könnte es anders sein, mit Hopfen.
    Für die Taxierung galt der Postvertrag vom 1. Juli 1855. Ein Portobrief kostete 21 Kreuzer norwegisch-dänische Taxe +9 Kreuzer Postvereinstaxe - zusammen also 30 Kreuzer.

    Viele Grüße
    flow47

  • woermi
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    • 8. Dezember 2008 um 16:06
    • #8

    @solid, danke für den hinweis.

    für mich gilt keine marken = unfrankiert


    [Blockierte Grafik: http://www.japhila.cz/hof/0391/exh003.jpg]

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Dezember 2008 um 16:46
    • #9

    Hallo woermi,

    weil es bei deinen Stücken nach einer Ausstellungssammlung aussieht:

    Aufgeber bezahlt Porto - heute würde man das so stehen lassen können, da der Begriff Porto in der Regel die Bezahlung bei der Aufgabe verwendet wird.

    Wenn du aber über die Klassik oder Semi - Klassik sprichst, wärst du semantisch gut beraten, von Franko und Porto zu sprechen und diese zu unterscheiden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • woermi
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    • 8. Dezember 2008 um 17:23
    • #10

    wenn ich jedoch zu diesem "spezial" vokabular greife dann verstehts keiner...

    mir wurde beim aufbau der sammlung gesagt so einfach als möglich,...

  • Baldersbrynd
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    • 13. Dezember 2008 um 08:15
    • #11

    Hallo Alle

    Schöne Briefe aus Norwegen nach Deutschland.
    Ich schauen ein Brief aus Memel nach Tönsberg, sendet am 24.8. (1865) 7-8A. Gestempelt in Lübeck St.P.A. am 28.6. und auf das dänische Postamt "KDOPA Lübeck 26.8. 4½-9N. Gestempelt mit Schiffsstempel Sandøsund 31.8.1865.
    Porto von Memel nach Lübeck mit rötel 7 Sgr.? und mit blau ?5¼ ? Porto von Lübeck nach Tönsberg?

    Viel Grüße aus Dänemark.
    Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (18. März 2009 um 08:49)

  • solid611
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    • 21. Dezember 2008 um 21:03
    • #12

    Hallo Jørgen ,

    deine Frage hätte ich fast übersehen. Deinen schönen Brief natürlich nicht. :)

    Er ist mit 7 Sgr vollständig bis Norwegen frankiert. 5 1/4 ist dann das Weiterfranko für Norwegen. Das waren 5 1/4 Skilling Species.

    1865 war ein spannendes Jahr mit insgesamt 4 verschiedenen Frankoperioden. Das Franko für Briefe aus Preußen und allen anderen Postvereinsländern (außer den Hansestädten) wurde dreimal gesenkt. Es betrug:
    bis 30.4. 1865 10 Sgr
    vom 1.5.-30.6. 1865 8 1/2 Sgr
    vom 1.7.-30.9. 1865 7 Sgr
    ab 1.10. 1865 6 Sgr

    Die 7 Sgr waren daher nur 3 Monate als Franko gültig.

    Viele Grüße
    solid611

  • Bayern-Nils
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    • 31. Januar 2009 um 20:22
    • #13

    Hallo Alle

    Ich habe hier ein Portobrief von Magdeburg nach Bergen und der ist 12. Juni 1852 abgeschickt. Also nach den preussische Konvention von 1851. Deswegen ist die vorne geschriebene 3 Silbergroschen (blau), der preussische Anteil, in 4 Lybische Schilling reduziert - immer mit Rötel geschrieben.
    Rückseitig ist den Gesamtbetrag geschrieben, hier 28 Skilling Species.

    Interessant hier ist auch der gut belegte Laufweg durch Preussen.

    Alles richtig hier sollid611? :)


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • solid611
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    • 2. Februar 2009 um 22:42
    • #14

    Ja alles perfekt Nils! :D

    Viele Grüße
    solid611

    Einmal editiert, zuletzt von solid611 (2. Februar 2009 um 22:42)

  • Bayern-Nils
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    • 3. Februar 2009 um 06:51
    • #15

    Guten Morgen sollid611

    Na, endlich hat es geklappt!!
    Danke für deine Bestätigung :) :) :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • liball
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    • 19. März 2009 um 10:09
    • #16

    Hallo,

    ich habe hier einen Brief vom 10.2.1854, der aus Freyburg in Schlesien wohl irrtümlich über Bayern nach Fredrickshald in Norwegen lief.
    Mit dem Porto habe ich Probleme. Mein Versuch:
    12 Kr. taxiert in Preußen für Portobrief über 20 Meilen
    Von Bayern über Coburg und Gotha nach Hamburg geleitet
    DÖPV 4 LSK = 8 Sksp
    Dänemark 4 LSK = 8 Sksp
    Seegebühr 4 LSK = 8 Sksp
    Norwegen 3 LSK = 6 Sksp
    Gesamtporto: 30 Sksp
    Vielleicht kann jemand hier weiterhelfen.

    Grüsse
    liball

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  • Bayern-Nils
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    • 19. März 2009 um 15:52
    • #17

    Hallo liball

    Danke fürs Zeigen. Wunderschöner Brief, aber nicht einfach zu beschreiben.

    Die taxen kann ich nicht aus dem Kopf nehmen, aber die rückseitige Summe ist 31 Skilling nicht 30.

    Mit ein 12 Kreuzer Taxierung ist der Brief nicht irrtümlich in falscher Sack gelegt. Also beabsichtig nach irgendwo mit eine Name Fredrikshald ähnlich. Aber wo kann es sein?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • solid611
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    • 20. März 2009 um 22:38
    • #18

    Hallo liball,

    einen interessanten Brief zeigst du uns. Mit der Taxierung haben nicht nur wir, sondern auch die Post vor 150 Jahren schon Probleme.

    Wo auch immer man zunächst Fredrikshald vermutete, jedenfalls nicht in Norwegen, sondern irgendwo im Postverein.
    Deswegen ist der Brief von Preußen mit 4 Sgr in blau nach dem Vereinsporto für die dritte Entfernungstufe taxiert. Diese sind für Bayern, dann zutreffend in 12 Kreuzer, nach den Vereinsregeln umgerechnet und ebenfalls in blau notiert. In Bayern merkte man das Fredrikshald "etwas" nördlicher lag und leitete den Brief nach Hamburg. Dort wurde er zutreffend mit 4 LSK in rot = 3 Sgr als Vereinsanteil taxiert. Der Portozuschlag von 1 Sgr galt nur im Postverein nicht gegenüber dem Ausland.
    Dann ging es über Dänemark nach Norwegen. Dänemark erhielt 4 LSK Transitgebühren, die ebenfalls notiert sind.
    Das Seeporto betrug jedoch 3 LSK, wie auch das norwegische Inlandsporto. Der Brief hätte also nur 28 SkSp Porto kosten sollen, wie der den Nils etwas weiter oben gezeigt hat von Magdeburg nach Bergen 1852.
    Ich denke in Norwegen hat man die preußischen 4 Sgr und nicht die 4 LSK als Vereinsanteil berechnet und kam auf 5 1/3 LSK = 10 2/3 SkSp und somit auf 31 SkSp Gesamtporto.

    Viele Grüße
    solid611

  • liball
    neues Mitglied
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    • 21. März 2009 um 08:52
    • #19

    Hallo solid611,

    vielen Dank. Ich kann immer nur staunen über deine Kenntnisse.

    mfg
    liball

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 14. Dezember 2009 um 10:55
    • #20

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:
    Eingeschriebener Teilfrankobrief (frei Hamburg)
    von München nach Christiana (Norwegen) vom
    18. Januar 1847. Der Absender bezahlte bei der
    Briefaufgabe neben der Charge Gebühr von 4 Kr,
    12 Kreuzer bis zur bayer. Grenze und von dort bis
    Hamburg weitere 18 Kreuzer.
    Wie sich die weitere Gebühr über Dänemark nach
    Norwegen aufschlüsselt, müssen die Spezialisten,
    wie solid611, aufzeigen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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