1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland

Briefe an Regenten

  • bayern klassisch
  • 29. November 2008 um 18:34
  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.709
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Oktober 1967 (58)
    • 2. Dezember 2009 um 19:06
    • #41

    Wo wir grade dabei sind...
    Ich habe immer noch die unbantwortete Frage im Nacken, warum (oder ob?) dieser Brief Portobefreit war:

    1852 von der russischen Botschaft in Frankf./M. an den Premierminister von Detmold/Lippe Christian Theodor von Meien in Detmold.

    Bilder

    • rus_02_01.jpg
      • 49,26 kB
      • 713 × 457
      • 382
    • rus_02_02.jpg
      • 37,2 kB
      • 702 × 447
      • 369

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    Einmal editiert, zuletzt von Lacplesis (2. Dezember 2009 um 19:06)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 2. Dezember 2009 um 21:44
    • #42

    Lieber bayern klassisch,

    ein sehr schöner Brief, den Sie uns zeigen
    noch dazu an König Ludwig II. Herzlichen Dank.

    Ich denke, daß es daher kommt, daß zum 1.1.1870
    im Norddeutschen Bund alle Portofreiheiten aufgehoben
    wurden. Nur die regierenden Fürsten des Norddeutschen
    Bundes, deren Gemahlinnen und Witwen, verblieb die
    Portofreiheit der Postgebühren gemäß § 1.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.893
    Geburtstag
    29. Juli 1980 (45)
    • 2. Dezember 2009 um 23:50
    • #43

    Wahnsinn und hier kann man neidisch werden!

    Also wenn jemand Belege aus dem Haus TuT oder an das Haus TuT los werden will, bitte an mich denken, auch ist es wunderbar wie ihr die Belege beschreibt, man lernt hier nie aus!

    MfG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. Dezember 2009 um 16:34
    • #44

    Liebe Sammlerfreunde,

    einen (hoffentlich) weiteren Brief zum neidisch werden möchte ich aus den USA an Seine Majestät, den bayerischen König zeigen.

    Aus Boston von einer Heizungsfirma an den König von Bayern wurde der Brief mit 30 Cents (rechts oben im Frankostempel versteckt) für die PCM (Prussian Closed Mail) bezahlt. Er erhielt keinen Abgangs- bzw. Aufgabestempel, so dass er wohl direkt am Ausschiffungspostamt im Hafen von BOSTON aufgegeben wurde.

    Am 4. März 1853 kam der Brief in Boston in einen geschlossenen Postsack und wurde mit dem Zug nach New York gebracht. Von dort ging es am 5.3 auf die ARCTIC der Collins – Line. In Liverpool kam er am 16.3. an. Über Belgien erreichte er Aachen am 18.3..

    Boston kreditierte 7 Cents an Preußen. Der Franco Stempel stammt vom Aachener Austauschpostamt. Einen weiteren Brief aus den USA an Seine Majestät, den bayerischen König, kenne ich nicht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • IMG_0001.jpg
      • 538,35 kB
      • 1.636 × 1.492
      • 342
  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Januar 2010 um 18:28
    • #45

    Auch wenn das Thema vlt. nicht jeden interessiert, möchte ich mal einen Fürstenbrief von Taxis an die Fürstin Louise von Thurn und Taxis zeigen.

    In Mannheim am 11.5.1848, laut fürstlichem Absender bei bestem Wetter und freiem Blick auf den Melibokus, wurde er mit der für Baden unwichtigen Franchise unten links aufgegeben. Als Portobrief taxierte man ihn dort zutreffend mit 12 Kr., die halbscheidig zwischen Baden und Bayern zu teilen waren (!).

    In Würzburg sah man die Franchise und den Namen der Empfängerin und strich die 12 Kr. durch, weil die Fürstin in ihrem Ansbacher Schloß nichts zu bezahlen hatte (persönliche Postportofreiheit).

    Bayern strich also die 12 Kr. ab, musste jedoch Baden die zustehenden 6 Kr. vergüten (aus dem Staatssäckel).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • IMG_0001.jpg
      • 645,57 kB
      • 1.977 × 1.561
      • 306
  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.481
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 20. Januar 2010 um 19:35
    • #46

    Hallo bayern klassisch

    Ein schöner Brief - Glückwünsche. :)

    Eine Frage nur. Warum musste Bayern 6 Kreuzer an Baden bezahlen, wenn Baden hier ein Fehler gemacht hat. Hatte Baden hier keine Verantwortung oder war es eigentlich zu viel Arbeit für die bayerische Behörden.
    Oder war es vielleicht so dass die Fürstenfamilie nur in Bayern Portofrei waren? Denke dass die Antwort hier liegt.
    Aber Württemberg musste man vielleicht vergüten, oder machten die Württemberger hier bei T%T eine Ausnahme? T&T war ja auch für die Transporte durch Württemberg noch verantwortlich.

    Danke fürs Zeigen. Hoffentlich nicht sehr blöde Fragen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Januar 2010 um 19:44
    • #47

    Hallo Nils,

    auf deine erste blöde Frage warte ich noch ... ;)

    Baden hatte einen Vertrag mit Bayern, der ihm 6 Kr. je Brief dieser Art zusicherte. Ob Bayern das Geld vom Empfänger bekam, war Baden egal. Einen Fehler machte Baden nicht.

    Taxis hatte nur in Bayern Portofreiheit, nicht in Baden. Durch Württemberg lief er nicht, aber gesetzt den Fall, er hätte auch Württemberg transitieren müssen, wäre er auch für den Transit durch Württemberg kostenpflichtig gewesen. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.481
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 20. Januar 2010 um 19:59
    • #48

    Hallo bayern klassisch

    Blöde Fragen oder nicht, eine blöde Antwort von dir habe ich auch nie gesehen ;) :D

    Danke für die Antwort. Dann bin ich auch Heute kluger geworden.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 19. Mai 2010 um 18:00
    • #49

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Barfrankierter Brief (unten links „frei“ – Siegelseite „8“ Kreuzer) von
    Bayreuth an den Churfürsten in München. Der Stempel „R.3.BAREUTH“
    war laut Feuser von 1806 bis 1808 in Verwendung. Laut Winkler von
    1805 bis 1808. Die Verwendung dieses Briefes wird somit im zweiten
    Halbjahr des Jahres 1805 liegen, denn Churfürst Maximilian IV wurde
    am 1.1.1806 der erste König im Königreich Bayern (König Maximilian I.
    Joseph). Zu diesem Zeitpunkt hatte die kaiserliche (Thurn und Taxis)
    Post noch durchgehend das Postregal im Fürstentum Bayreuth (seit 28.
    Januar 1792 bis 26. November 1806 zum Königreich Preußen) und in
    Bayern. Daher nur eine Taxierung auf der Siegelseite des Briefes
    (8 Kreuzer von Bayreuth bis München).


    Folgende Links habe ich angehängt:


    (Bayern)

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

    • a11a.jpg
      • 457,93 kB
      • 1.814 × 922
      • 300
    • a11b.jpg
      • 429,55 kB
      • 1.832 × 926
      • 284

    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (19. Mai 2010 um 18:02)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. Mai 2010 um 18:25
    • #50

    Lieber VorphilaBayern,

    ein sehr seltener Brief aus wechselvoller Zeit - üblich wären ja portofreie bzw. Dienstbriefe gewesen. Dieser hier zu höchst eigenen Händen hatte da aber einen ganz anderen Charakter und ist daher umso höher zu bewerten.

    Danke fürs Ziegen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 20. Mai 2010 um 04:55
    • #51

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihre Kommentierung des Briefes
    aus dem preußischen Bayreuth an Kurfürst Maximilian IV,
    dem späteren König Maximilian I. Joseph von Bayern.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 6. Juni 2010 um 07:47
    • #52

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Teilfrankobrief von Aschaffenburg (ab 26.6.1814 bayrisch)
    nach Datschitz in Mähren (Österreich) vom 12. November
    1816. Karl Theodor von Dalberg befand sich sicherlich im
    Schloß Datschitz, das im Familienbesitz von Dalberg war.

    Dazu folgende zwei Links:


    Der Absender bezahlte 16 Kreuzer rhein. bis zur bayr.
    österr. Grenze und von da bis Datschitz mußte der
    Empfänger 14 Kreuzer C.M. bezahlen, denn Herr Dalberg
    hatte in Österreich keine Gebührenfreiheit.

    Kurze Zeit später, am 10. Februar 1817,
    starb Karl Theodor von Dalberg in Regensburg.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

    • asch.1..jpg
      • 328,55 kB
      • 1.226 × 908
      • 235
    • asch.2..jpg
      • 285,67 kB
      • 1.241 × 919
      • 235

    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (6. Juni 2010 um 07:48)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 11. Juni 2010 um 13:33
    • #53

    Liebe Sammlerfreunde,

    leider nur eine Vorderseite eines Charge Briefes
    mit Teilinhalt aus Miltenberg an König Maximilian II.
    Joseph von Bayern vom 18. März 1855.

    Folgenden Link zum König:

    (Bayern)


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

    • a1.33.jpg
      • 175,05 kB
      • 1.067 × 641
      • 225
    • a1.34.jpg
      • 227,52 kB
      • 1.073 × 790
      • 220

    3 Mal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (11. Juni 2010 um 13:36)

  • senziger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    176
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    27. Juni 1962 (63)
    • 29. Juni 2010 um 21:48
    • #54

    Hallo,

    auch in Norddeutschland gab es Regenten, die gelegentlich einen Brief erhielten ;)

    Hier ein Brief an (Paul) Friedrich, Großherzog von Mecklenburg, der damals gerade in Paris weilte, geschrieben am 21.10.1837 in Hamburg und aufgeben beim TT-Postamt. Der Brief hat einen Trauerrand, da der Großvater von Paul Friedrich, von dem er den Titel erbte, am 1.2. dieses Jahres verstorben war.

    Der Inhalt des Briefes ist, so weit ich es entziffern kann, rein geschäftlicher Natur, es werden größere Geldsummen erwähnt.

    Gruß vom

    senziger

    Bilder

    • img049.jpg
      • 334,33 kB
      • 1.932 × 1.391
      • 210
    • img050.jpg
      • 250,9 kB
      • 1.878 × 1.668
      • 220
    • img054.jpg
      • 221,03 kB
      • 1.257 × 1.425
      • 197
    • img055.jpg
      • 137,84 kB
      • 1.257 × 1.140
      • 228

    Einmal editiert, zuletzt von senziger (29. Juni 2010 um 21:57)

  • toxc
    aktives Mitglied
    Beiträge
    201
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. September 1966 (59)
    • 27. August 2010 um 18:00
    • #55

    Hallo :)

    Um diesen schönen Thread am Leben zu erhalten möchte ich hier mal einen meiner neuen Briefe vorstellen.
    Ein Brief vom 6. Februar 1847 an König Ludwig I der mir allein wegen seiner ansprechenden Optik so gut gefiel dass ich ihn haben wollte obwohl er nicht direkt in eine meiner Sammlungen passt.
    Wäre toll wenn jemand vielleicht sogar weiss von wem das Siegel 'M' stammt, habe natürlich erst mal an Frau Montez gedacht, glaube aber nicht dass die im Februar 1847 in Feuchtwangen war ;)

    Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/bm/koenigsbrief-vs.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/bm/koenigsbrief-rs.jpg]

    Einmal editiert, zuletzt von toxc (27. August 2010 um 18:01)

  • Postgeschichte-Kemser
    aktives Mitglied
    Beiträge
    217
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    7. Oktober 1963 (62)
    • 27. August 2010 um 18:15
    • #56

    Hallo zusammen,

    auch von mir einer - man beachte die Schreibweise des Wortes "Prinzregent".... - der gute Luitpold wird sich sicher schlapp gelacht haben... :D

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Bilder

    • A-01566.jpg
      • 345,29 kB
      • 850 × 571
      • 175

    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. August 2010 um 18:19
    • #57

    Hallo toxc,

    ein sehr schöner Brief, der Lust auf mehr macht. :P :)

    Ob Lola Montez sich der gewöhnlichen Dienste der Post für ihre Briefe an die Majestät bedienen musste, glaube ich weniger. Wenn sie sich in Feuchtwangen aufgehalten hätte (was man nicht ausschließen kann), dann wäre von dort sicher eine Estafette abgegangen - die 150 km hätte locker innerhalb eines knappen Tages geschafft.

    Wie du siehst, hat der Absender nichts bezahlt - der Brief hat zwar ein liegendes X für Franko/Chargé, aber notiert wurde nichts. Man kann also davon ausgehen, dass der Absender auch portofrei gewesen ist und die Majestät hätte sowieso nichts bezahlt.

    Wer das extreme Leben von Miss Montez kurz nachvollziehen möchte, den verweise ich auf folgenden wiki - Link:


    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.481
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 27. August 2010 um 18:24
    • #58

    Hallo toxc

    Der Brief habe ich auch gesehen - sehr schön. Glückwünsche :)

    Die schöne Lola hätte sicher eine schöneren Siegel gehabt. Sicher eine tanzende Rose oder so :D :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™