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Du sollst auf Qualität achten

  • Luitpold
  • 20. Oktober 2008 um 11:33
  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Oktober 2008 um 11:44
    • #21

    Hallo Luitpold,

    genau so ist es - und bei der Notpaketkarte (Vermerk links oben "verte") scheint ja noch etwas interessantes hinten drauf zu sein ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • 22028
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    • 21. Oktober 2008 um 11:53
    • #22

    Wie Qualität bei Philatelistischen Sammelstücken aus dem echten Postalischen Bedarf aussehen sollte hängt auch vom Sammelgebiet ab. Wer klassische Überseegebiete sammelt (ich denke hier mal an meine Sammelgebiete Tibet, Nepal und einiges arabische) der sollte sich vom aussehen moderner FDC's verabschieden, er wird nicht glücklich damit.
    Siehe dazu z.B. den Thead zu meiner Schatzkiste, da werden teilweise Belege gezeigt die mancher Sammler mit Altpapier gleichsetzt..., nichtsdestotrotz sind sie philatelistisch gesehen echte Rosinen.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Oktober 2008 um 12:20
    • #23

    Hallo 22028,

    das ist es ja, was ich begreiflich zu machen versuche.

    Wer nur auf Frische, Stempelqualität und Katalogwert schielt, dem bleiben die "inneren Werte" verborgen.

    Wie du ein extremes postgeschichliches Wissen haben musst, um überhaupt beurteilen zu können, warum ein Brief deiner Sammlung so aussieht, wie er aussieht, und was es mit ihm auf sich hat, so einfach ist es für einen modernen Ländersammler, bei dessen Sammelgebiet ja nicht mal mehr die Qualitätsangabe im Katalog vorgesehen ist.

    Der folgende Brief ist sicher alles andere als Luxus - Einriße im Kuvert, Marken nicht perfekt gestempelt, ital. Portomarken teils defekt und über den Rand geklebt, Taxen verwischt und übermalt und alles nicht wirklich frisch. Und dennoch - wer würde ihn nicht gerne haben? Etwas besseres in Qualität und Aussage wird sich schwerlich finden lassen, zumindest in den nächsten Jahren.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    • 21. Oktober 2008 um 14:16
    • #24

    Oder wie diese hier, geknickt, paar leichte Einrisse, aber wer hat noch eine anzubieten.

    Stadtpostentwertung Sankt Petersburg, Dritte Gewichtsstüfe nach Paris.

    Zum Glück wüßte der Verkäufer nicht was er mal in den Händen hatte.

    mfG

    Nigel

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    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • 22028
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    • 21. Oktober 2008 um 16:22
    • #25

    Auch hier..., Brief geknickt etc..wer erkennt das besondere an dem Brief?

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Oktober 2008 um 16:41
    • #26

    Hallo 22028,

    zwei verschiedene Marken mit jeweils verschiedenen Stempeln - Mischfrankatur?

    Schlecht sieht er ja weiß Gott nicht aus. :)

    Gruß von bayern klassisch

  • asmodeus
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    • 21. Oktober 2008 um 16:47
    • #27

    Denke das besondere an dem Brief ist, das es eine Briefmarke aus Nepal aufweist und es ein Auslandsbrief ist. Die Briefmarken waren nur innerhalb Nepals frankaturgültig. Der Beleg wurde nochmal zusätzlich mit einer indischen Marke frankiert. Das Residency Postoffice war für Auslandspost zuständig.

  • 22028
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    • 21. Oktober 2008 um 18:03
    • #28

    Das ist ein Beispiel des frühen inoffiziellen Postaustauschs Nepal-Indien.
    Solche Kombinationsbriefe sind sehr selten (nur 5-6 Briefe bekannt), die Postverbindung von Nepal ins Ausland war bis 1937 nur über das Indische Postamt in der Indischen Residenz in Kathmandu möglich. Dies ist nun der 2. solcher Briefe in meiner Sammlung.
    Der Brief ist von Palpa nach Kalkutta adressiert und wurde vermutlich über Taulihawa oder Parisi (die beiden Nepalesischen Orte liegen am nähsten an der Grenze zu Indien) nach Bridgmanganj/ Indien transportiert und von dort nach Kalkutta. Der Weg über Kathmandu wäre viel weiter und hatte länger gedauert.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 (21. Oktober 2008 um 18:13)

  • postschild
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    • 21. Oktober 2008 um 18:33
    • #29

    Soll ich oder soll ich nicht, das ist hier die Frage.........??????

    ICH stehe auf dem Standpunkt:

    immer die best mögliche Qualität, was sich auch schon als richtig erwiesen hat als ich meine Markensammlung Pfennige-Pfennig und Krone Adler Stück für Stück veräußert habe. Für seltene Marken in 1a Qualität gab es auch entsprechende Preise und das ist Qualität.

    Wenn nun aber Sascha sagt, z.B. ein Zwischenstegpaar mit Bug und Zahnfehler reicht mir aus, dann ist das in Ordnung........ABER dann darf man auch nicht ständig von Katalogpreisen reden oder "was ist das Wert" so macht man sich nur selbst etwas vor, aber das ist oftmals leider die Realität!

    Bei meiner Portostufensammlung gehe ich ganz klar von dem best möglichen aus, aber hier komme ich an Grenzen wenn ich z.B. einen Vor UPU Brief nach Jamaica angeboten bekomme der eben nicht FDC Charakter hat. Hingegen einen einfachen Einschreibebrief Inland per rückschein, den muss man etwas suchen, aber den bekommt man in verschiedenen Qualitätsstufen und da nehme ich die bessere oder ich lasse es ganz, wenn zu teuer nach meiner Ansicht.

    Nun poste aber niemand daß er nicht wegen dem Geld sammelt, so einen Quatsch, das tue ich auch nicht, ABER wenn ich einmal mein sauer verdientes Geld in die Sammlung stecke und diese irgendwann, warum auch immer loswerden will, dann möchte ich zumindest einen Großteil davon wiedersehen und ich weis daß das geht ...........mit Qualität

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von postschild (21. Oktober 2008 um 18:34)

  • doktorstamp
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    • 21. Oktober 2008 um 19:05
    • #30

    postschild insofern gebe ich dir Recht.

    Allerdings es gibt die Ausnahmen die den Regel bestimmen.

    Nämlich wirklich Spezialsammlungen (International ausgestellt und bekannt),
    Forschungssammlungen (Literatur entstanden),
    und Prüfersammlungen (je nach Bekanntheit und Beliebtheit des Prüfers)

    Alles andere ist halt gezwungen auf Qualität verwiesen. Vor allem reine Markensammlungen. Besonders wenn sie keine Rosinen beinhalten.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • postschild
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    • 21. Oktober 2008 um 19:32
    • #31

    Doc: da sind wir uns ja einig ;)

    Noch ein Wort zu

    Zitat

    Forschungssammlungen

    Für das KOS Archiv welches das Fundament der KOS Forschung ist nehme ich jede Art von Stempelabschlag, wenn sie mir denn fehlt. Da können alle unliebsamen Fehler dran sein, bis hin zu abgeschnittenen Zähnen, das ist ja auch keine Sammlung im eigentlichen Sinne :)

    Du kennst ja meine 37er Belege, die gezeigte Paketkarte ist eine Mef der Nr.37a ABER wer die Taxierungen anschaut sieht......3800 Pfennig, verklebt sind 18 Exemplare der 37a (auch in einer Einheit) und 1 Exemplar ist irgendwann abgefallen. Hier zu sagen....ich warte auf ein besseres Stück, viel Spaß, es gibt keines und das sind die "Grenzen" in sachen Qualität die ich meine :O_O:

    Gruß

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  • Drudenfus
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    • 22. Oktober 2008 um 06:18
    • #32
    Zitat

    Nun poste aber niemand daß er nicht wegen dem Geld sammelt, so einen Quatsch


    Warum ist das ein Quatsch? Ich halte es für einen Quatsch des Geldes wegen zu sammeln.
    Ich sammle neben Briefmarken ja auch noch andere Dinge und bisher hat es mich bei keinem einzigen meiner Gebiete interessiert, was das Zeug wert ist. Warum soll mich das auch interessieren, schließlich habe ich ja auch nicht vor, die Sachen zu verkaufen. Und was eventuell irgend welche Erben irgend wann mal damit anstellen, das ist mir doch dann egal.

    Daraus resultiert z.B. auch, das es mir völlig egal ist, ob ich eine Marke in ** oder * habe. Ungebraucht ist ungbraucht, es macht einfach keinen Unterschied.

  • philnum
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    • 22. Oktober 2008 um 14:24
    • #33

    Hallo,

    als noch nicht ganz so alter Sammler kann ich mich noch gut in die Lage eines Anfängers/jungen Menschen hineinversetzen, dessen finanzielle Mittel sehr begrenzt sind und der dann von "uralten" Sammlern entsprechend "altkluge" Ratschläge bekommt, was und wie man gefälligst zu sammeln habe. Was diese Ratgeber allzu gern vergessen: Sofern sie keine Sammlung geerbt haben, mussten auch sie mal ganz klein anfangen. Nach vielleicht 50 oder 75 Jahren Sammlerleben sieht man wohl naturgemäß einiges anders als etwa ein 20- oder 35-Jähriger. Tipps wie "Kauf nur allerbeste Qualität" kann man dann nur mit "Ohne Moos nix los" begegnen. Soll also das monatliche Taschengeld besser über Jahre für den Erwerb einer sündhaft teuren Super-Luxus-Marke gespart werden als regelmäßig kleine Ausgaben für interessante Marken zu tätigen, sich daran zu erfreuen und weiterzubilden???

    Der "Qualitätsfetischismus" kommt mit der Zeit und dem Wissen von ganz allein, und im Laufe dessen wächst hoffentlich auch das finanzielle Budget entsprechend mit. Ist ein Sammelgebiet mehr oder weniger komplett, geht es entweder in Richtung weiterer Spezialisierung und/oder Vervollkommnung (auch in qualitativer Hinsicht). Dann erst weiß man Farbunterschiede, Wasserzeichen-Varianten, Abarten, Verwendungsformen ... richtig (ein-) zu schätzen, kann sie sich leisten gezielt zu kaufen oder hat das Glück so etwas in irgendwelchen günstigen Posten zu entdecken. Das macht doch wahre Sammelleidenschaft aus und nicht Sammeln nach der Devise "Viel (Geld) hilft viel", "Qualität hat eben ihren Preis" oder "Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben".

    Also egal, wo man selbst beim Sammeln steht, man sollte weder hochnäsig auf (noch) weniger bemittelte Sammler herabschauen, ihre mühevoll zusammengetragenen "Schätze" mit überkritischen Ansprüchen madig machen, noch neidisch auf "alte Hasen mit dicker Brieftasche" sein, ihre überzogenen Qualitätsanforderungen verteufeln und ihre ewige Besserwisserei bemängeln. Und dieses fruchtbare Für- und Miteinander scheint in diesem Forum doch ganz gut zu gelingen.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • postschild
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    • 22. Oktober 2008 um 16:54
    • #34

    Drudenfus:

    wenn du schon zitierst, dann nicht aus dem Zusammenhang heraus, sondern den ganzen Satz!

    Zitat

    Nun poste aber niemand daß er nicht wegen dem Geld sammelt, so einen Quatsch, das tue ich auch nicht,

    Auch auf die Gefahr hin daß ich wieder Schimpfe bekomme, aber ich muss mir alles was ich in die Sammlung stecke hart erarbeiten, habe keine einzige Marke oder Brief geerbt auch sonst keine Reichtümer. Wenn ich dann von meinem Geld mir etwas leiste, dann will ich, wenn ich es einmal abgebe einen Großteil wieder bekommen.

    Wenn ich "nur" Bund/Berlin im Abo sammele brauche ich mir da keinen Kopf machen, dich wollte ich aber sehen wenn du z.B. für einen seltenen Beleg einmal 500 Euro ausgibst, den dann abgeben willst und du nichts mehr dafür bekommst.

    Zitat

    Daraus resultiert z.B. auch, das es mir völlig egal ist, ob ich eine Marke in ** oder * habe. Ungebraucht ist ungbraucht, es macht einfach keinen Unterschied.

    damit hast du völlig recht, aber nur solange wie du dir nicht den ** Preis als "Wertansatz" nimmst und das tun sehr viele und wundern sich dann!

    Gruß

  • uli
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    • 22. Oktober 2008 um 18:04
    • #35
    Zitat

    dich wollte ich aber sehen wenn du z.B. für einen seltenen Beleg einmal 500 Euro ausgibst, den dann abgeben willst und du nichts mehr dafür bekommst.


    Und das ist dann dieser große Unterschied, der für viele schwer nachvollziehbar ist: Ich würde mir nie einen Beleg kaufen, gleich für welchen Preis, wenn es mir nicht egal wäre, ob und für wieviel ich diesen irgendwann wieder verkaufen könnte. Entweder kaufe ich ihn, weil ihn haben will, oder ich lasse es, egal aus welchem Grund. Ansonsten wäre Briefmarkensammeln für mich kein Hobby mehr.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • doktorstamp
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    • 22. Oktober 2008 um 18:53
    • #36

    Eins sollte doch jedem klar sein. Die Ansprüche eines Postgeschichtlers sind nicht mit denen eines Markensammlers in Einklang zu bringen und umgekehrt.

    Der eine betreibt das Hobby so, der andere mal so. Jeder hat sein Spaß dran.

    Das das Hobby von der Bemittelung abhängig ist, ist uns auch allen klar, manche haben mehr, manche weniger, der mit weniger erfreut sich genau so viel über seine Schätze wie der gut betuchte und bemittelte Sammler.

    Jeder von uns hat seine Schmerzgrenze, mal überschritten haben wir sie alle. Das Portmonnaie strapaziert und ins Dreck geworfen, die Kreditkarte genötigt und geprügelt.

    Ich gebe auch freilich zu, ich denke auch an den Wiederverkaufswert, den Erlös, mit dieser Begrundung, ich habe vor, noch zu Lebzeiten, meine Sammlungen zu veräussern, auf dieser Art und Weise kann ich halbwegs versichern, sie werden oder sollen das Geld bringen was sie annähernd Wert sind.

    Miene Söhne haben und wollen auch keine Ahnung von Marken aneignen. Und werden die Sammlungen wohl für ein Appel und Ei hergeben, sprich in ihrem Eifer an das Geld was drinne steckt ranzukommen, werden sie sich über den Tisch ziehen lassen.

    Das will ich vermeiden.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (23. Oktober 2008 um 09:10)

  • Drudenfus
    aktives Mitglied
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    • 23. Oktober 2008 um 06:49
    • #37
    Zitat

    Auch auf die Gefahr hin daß ich wieder Schimpfe bekomme, aber ich muss mir alles was ich in die Sammlung stecke hart erarbeiten, habe keine einzige Marke oder Brief geerbt auch sonst keine Reichtümer. Wenn ich dann von meinem Geld mir etwas leiste, dann will ich, wenn ich es einmal abgebe einen Großteil wieder bekommen.


    Und das ist ein Gedankengang, den ich nicht verstehe. Ich habe auch keine Reichtümer zu Hause, um es mal nett zu formulieren :D
    Aber ich kaufe NIE irgendetwas mit dem Hintergedanken, was es mir den bringt, wenn ich es wieder verkaufe.

    Ich sammle z.B. auch alte Super-8 Filme. Die werde ich niemals wieder verkaufen können, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und zwar weil sich die alten Filme nach und nach auflösen. D.h. entweder verkaufe ich sie jetzt, dann habe ich nichts davon, denn ich will ja die Filme haben, oder ich warte bis sie in ein paar Jahren anfangen nach Essig zu riechen und zu klebrigen Klumpen zusammenschmelzen.

    Genau das selbe ist es mit den Briefmarken. Wenn ich mit 80 im Altenheim sitze und irgend wer will die Marken verkaufen und bekommt nurnoch 5,- dafür... ja und, das ist mir dann doch egal und nichtmehr mein Problem. Und da ich vorher nicht verkaufen möchte, wenn mich nicht irgend eine Katastrophe dazu zwingt, mache ich mir über solche Dinge überhaupt keine Gedanken.


    Zitat

    dich wollte ich aber sehen wenn du z.B. für einen seltenen Beleg einmal 500 Euro ausgibst, den dann abgeben willst und du nichts mehr dafür bekommst.


    Uli hat es schon ganz treffend ausgedrückt.
    Wenn ich den Beleg nicht haben will, dann kaufe ich ihn auch nicht, egal zu welchem Preis. Wenn ich ihn haben will, dann kaufe ich ihn nicht mit dem Hintergedanken, was er mir eventuell bringen könnte, wenn ich ihn wieder verkaufen würde. Das macht keinen Sinn.

    Zitat

    damit hast du völlig recht, aber nur solange wie du dir nicht den ** Preis als "Wertansatz" nimmst und das tun sehr viele und wundern sich dann!


    Ich nehme überhaupt keinen Preis als Wertansatz ausser den "Was bin ich bereit dafür zu zahlen"-Preis.
    Wie man sieht funktioniert das ab und an recht gut:

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 23. Oktober 2008 um 08:42
    • #38
    Zitat

    Original von Drudenfus
    Wenn ich ihn haben will, dann kaufe ich ihn nicht mit dem Hintergedanken, was er mir eventuell bringen könnte, wenn ich ihn wieder verkaufen würde.

    Mache ich auch nicht. Doch ist es nicht hilfreich zu wissen, welcher Katalogwert anzusetzen wäre, was dafür derzeit bezahlt wird (und hier helfen Qualitätsbeschreibungen */** - bei Altdeutschland eben voll-breit-überrandig usw. usw. ?( Ausgangspunkt des Threads war eben Qualität der Sammlungsstücke). Nigel hat eine gute Zusammenfassung zur allgemeinen Sammlungstätigkeit gegeben. Mögen wir also ALLE weiterhin viel Freude daran haben ;)

    Luitpold

  • Drudenfus
    aktives Mitglied
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    • 23. Oktober 2008 um 10:29
    • #39
    Zitat

    Ausgangspunkt des Threads war eben Qualität der Sammlungsstücke


    Ja, meine Aussage dazu war ja aber eben, das Seltenheit usw. kein Qualitätsmerkmal sind.
    Ich kann sowohl eine Bayern 2II O mit Katalogwert 3,50 als auch einen Heydrich-Block in jeweils guter, als auch schlechter Qualität haben.
    Oder noch extremer kann ich eine aktuelle Blumen-Dauermarke mit schönem Rundstempel in guter Qualität haben. Das macht die Marke aber nicht automatisch wertvoll und garantiert mir auch nicht, das ich dafür jemals wieder das bekomme, was ich selbst bezahlt habe. Das wurde hier ja aber unmittelbar mit der "Qualität" in Zusammenhang genannt, das selbige eine Art "Garant" bei einem Weiterverkauf sei.
    Meiner Meinung nach beschreibt die Qualität aber ausschließlich den Zustand; wie gesagt - kaputt oder nicht kaputt.
    Alles andere hängt vom Sammler und dessen Gebiet ab und wie sich Angebot und Nachfrage entwicken.

    Das selbe gilt z.B. bei * oder **. Ich habe durchaus * Marken, die bei weitem besser aussehen, als die nebendran eingeordnete **. Damit ist die Qualität der * besser, als die der ** - weil es einzig und alleine um den allgemeinen Zustand geht, denn die ** hat z.B. Farb"abrieb" auf der Vorderseite, fällt also unter die Kategorie "Kaputt", die * hat bloß kein Gummi mehr, also "Nicht Kaputt".
    So einfach kann mans sich machen :D

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    879
    • 23. Oktober 2008 um 11:41
    • #40
    Zitat

    Original von Drudenfus
    [Das selbe gilt z.B. bei * oder **. Ich habe durchaus * Marken, die bei weitem besser aussehen, als die nebendran eingeordnete **.D

    Also dann geht es nur um die optische Qualität (Sieht besser aus)?

    Zitat

    Original von Drudenfus
    denn die ** hat z.B. Farb"abrieb" auf der Vorderseite, fällt also unter die Kategorie "Kaputt", die * hat bloß kein Gummi mehr, also "Nicht Kaputt". D

    Ich würde bei neueren Ausgaben nur * mit * und ** mit ** vergleichen. Worum es mir geht, sind zunächst vergleichbare Qualitätsmerkmale, wie sie eben in den Katalogen deffiniert sind. Es ist schon ein Unterschied bei Verkäufen - wie hier schon ein Praktiker verlautete, welchen Zustand die Marken haben. Bei einem Kabinettstück - wie bei SEM beschrieben - kann ich wieder einen Preis für Kabinett erwarten. Jedoch für ein Prachtstück wird nicht mehr herauszuholen sein. Selbstverständlich ist zu berücksichtigen, wie selten (und begehrt) das Stück ist und ob die Marktlage hohe Preise zulassen und es gäbe hier noch manchen Grund zu berücksichtigen. Also, wenn ich Schrott habe, bekomme ich nur Schrottpreise, wenn ich Gold habe, .... Und Schrottpreise mit Goldpreisen vergleicht ja keiner? *

    Luitpold


    * Ergänzung: Es geht hier nicht um "Entdeckungen", die aus einem hässlichen Entlein schon einen Schwan zaubern können. Gemeint sind evtl. Plattenfehler, Wasserzeichen usw. seltene Verwendung von Stempeln usw. ich denke ihr wisst schon was ich meine.

    2 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (23. Oktober 2008 um 11:47)

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