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Echt oder Falsch

  • erron
  • 10. Oktober 2008 um 21:48
  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.495
    • 10. Oktober 2008 um 21:48
    • #1

    Dieser Verkäufer bietet eine gestempelte Dienstmarke Nr 65 des Deutschen Reich an.


    Die Marke ist mit einem Zweikreis-Stempel abgestempelt.

    Zusätzlich ist auf der Markenrückseite ein Prüfzeichen abgeschlagen.

    Was meint ihr: Echte Abstempelung oder primitive Fälschung?

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    17. April 1957 (68)
    • 10. Oktober 2008 um 21:54
    • #2

    ich weiss nicht....
    Mein Bauch sagt mit: "Finger weg", kann es aber nicht begründen, ist ja auch nicht mein Gebiet. Aber der Stempel sieht mir für die INFLA-Zeit einfach zu schön aus, und bei diesem hochwertigen Stück in der gezeigten Qualität würde ich ein Attest anfertigen lassen, das Geld dürfte ich leicht wieder raus haben

  • mx5schmidt
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    25. September 1958 (67)
    • 10. Oktober 2008 um 22:13
    • #3

    Hallo erron,

    mein spontanes Bauchgefühl sagt mir: primitive Fälschung

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • kauli
    Stamm Mitglied
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    14. November 1942 (83)
    • 10. Oktober 2008 um 22:28
    • #4

    Von dem Stempel mal abgesehen, der fraglich ist,
    würde mich auch das Prüfzeichen stören.

    Neben ECHT stehen normalerweise Buchstaben
    oder Sterne.
    Bei meinen jedenfalls

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 10. Oktober 2008 um 23:52
    • #5

    Der Stempel ist m.W der entwendete Stempel aus Augsburg. Inflaheft 13

    Das Prüfzeichen halte ich für falsch, vorab die Farbe. Die Marke an sich ist natürlich echt.

    Es könnte für den Verkäufer ein teuerer Spaß sein, sollte die Marke zur Nachprüfung verschickt werden.

    Ob privat oder nicht wenn in Deutschland einer seine Rechte wahrnehmen möchte.................Die Anwälte werden der Reihe nach stehen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.075
    • 11. Oktober 2008 um 01:25
    • #6

    Hallo erron,

    vorderseitig sieht die Marke ja noch gut aus, leider ist mein Literaturbestand in Sachen Infla noch nicht ausgereift..........
    Aber wenn doktorstamp der Abschlag schon gefunden hat, bestätigt es meine Vermutung.

    Denn der Prüfstempel kann nicht echt sein, viel zu dunkel und zu fett. Meine Inflasignaturen sind filigraner und eher von grauer Stempelfarbe.

    Gruß
    KJ

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (11. Oktober 2008 um 01:25)

  • Norbert01
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    22. Januar 1964 (62)
    • 11. Oktober 2008 um 08:19
    • #7

    Hallo,

    also der Stempel steht im Band 13, wie doktorstamp schrieb. Was aber allein keine absolute Gewissheit gibt da diese Stempel auch einmal zeitgerecht verwendet wurden. Der 'Prüfstempel' auf der Rückseite aber erinnert mich an einen Tintenstrahldrucker. Spätestens da ist der Punkt für mich diese Marke als falsch/verfälscht einzustufen.

    Alles natürlich nur soweit am Scan erkennbar :D

    MfG
    Norbert

  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 11. Oktober 2008 um 08:49
    • #8

    Norbert

    Da der Stempel auch echt und zeitgerecht wasmeinerseits nicht bestritten wird vorkommt schrieb ich "entwendet".

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Germaniafan
    Stamm Mitglied
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    22. März 1960 (65)
    • 11. Oktober 2008 um 09:50
    • #9

    Das Prüfzeichen ist eine Fälschung. Solch ein Prüfzeichen (Schriftbild usw.) wurde von keinem Inflaprüfer verwendet. Der einzige der neben " ECHT" keine Zeichen hatte, war Gustav Kobold. Aber auch von seinem Prüfzeichen weicht der gezeigte Prüfstempel stark ab.
    Schöne Grüße
    Guido

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    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafan (11. Oktober 2008 um 21:14)

  • toxc
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    2. September 1966 (59)
    • 11. Oktober 2008 um 12:43
    • #10

    Hallo,

    Da ich bei meinem Gebiet 'Bayern' mich mit den selben Fragen beschäftige hier mal meine Einschätzung.
    Den Stempel würde ich als Zweiring 'Au bei Freising' bezeichnen, dies ist ein bekannter falscher Stempel. Die Stempelfarbe hat dann meistens einen sehr leichten violett-ton mit beigemischt.
    Das Prüfzeichen möchte ich nicht beurteilen da ich mich da nicht gut genug auskenne.

    Aber noch was ganz anderes, selbst wenn wir mal annehmen würden es wäre alles echt (was ich nicht glaube) , dann wäre die Marke immer noch in einem kaum Sammelwürdigem Zustand. Prüfzeichen oder Besitzzeichen die durchschlagen und dann von der Markenvorderseite sichtbar sind, verringern den Wert eines solchen Stücks auf einen Bruchteil.

  • stampsx
    erfahrenes Mitglied
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    504
    • 11. Oktober 2008 um 12:54
    • #11

    Hallo,

    im Infla-Band 13, auf Seite 3, sind Augsburgstempel gelistet. Die bayerische Form "Nr. 2" ist nur bei einem Stempel ohne Stern gelistet. Dieser Stempel ist also nicht als Falschstempel in dem erwähnten Band aufgeführt. Vermutlich ist es aber nicht Augsburg, sondern "AU b. FREISING". Der steht dann auch tatsächlich mit Form 2 und Stern in Band 13.

    Was allerdings ohne größeres Bild und ohne Zweifel gesagt werden kann, die Signatur auf der Marke ist falsch. Sie stimmt in Zeichenfolge und Zeichnung, mit keinem echten Stempel überein. Die Vorlage für die falsche Signatur ist weitgehend frei gezeichnet. Die echten Signaturen sind zum Beispiel in Band 62 der Infla-Bücherei veröffentlicht.

    Ich habe den Artikel zum Löschen weitergegeben.

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

    4 Mal editiert, zuletzt von stampsx (11. Oktober 2008 um 13:24)

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    2.880
    • 11. Oktober 2008 um 13:20
    • #12

    Der gleiche Anbieter hat da noch eine Marke mit dem gleichen Prüfzeichen auf der Rückseite:


    Diesmal ist aber noch ein weiterer Stempel rückseitig abgeschlagen. Was ist von dieser Marke zu halten? Kann man den vorderseitigen Stempel überhaupt prüfen? Wenn, dann nur im Block.....aber wenn der Prüfstempel bei der 1. Marke schon falsch ist, nehme ich an, das er es auch bei dieser Ausgabe ist.

    Bin gespannt, was ihr darüber zu berichten habt.....auch wenn das überhaupt nicht in mein Sammelgebiet gehört. Ich schaue gerne mal über den Tellerrand hinweg ;)

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • stampsx
    erfahrenes Mitglied
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    504
    • 11. Oktober 2008 um 13:27
    • #13

    Hallo Alfredolino,

    der Anbieter hat die Zeichen sicher nicht selbst gefälscht. Tatsächlich ist es ein anderes Signum. Vor dem "E" von ECHT siehst du noch ein Symbol. Das identifizierte den Prüfer, wenn das Zeichen echt wäre.

    Die Zeichen sind auch wahllos auf die Marke geballert. Die schräge Stellung wäre für eine durchstochene Marke.

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
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    Einmal editiert, zuletzt von stampsx (11. Oktober 2008 um 13:33)

  • Ingo Diekmann
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    • 11. Oktober 2008 um 15:21
    • #14

    Ich habe mal 2 Bücher in die Hände genommen:

    1. INFLA Band 50, Seite 154 OPD München: Die OPDen in Bayern wurden mit der Rollenmarke nicht beliefert. Abschläge sind Sammlereinfluß.

    2. Stempelfälschungen auf Bayerischen Briefmarken 1912-1920: Der Stempel Au b. Freising mit violettanteil in der Stempelfarbe ist falsch (gibt es nicht echt) Was für die Bayernausgaben gilt sollte sinngemäß für INFLA-Marken auch gelten.

    Der Stempel-Abschlag ist also falsch.

    Freundliche Grüße

    Ingo Diekmann

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    • 11. Oktober 2008 um 16:33
    • #15

    Hier noch ein Querverweis zur Ergänzung............

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    Männlich
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    • 11. Oktober 2008 um 16:38
    • #16

    Es fand heute bei uns eine Tauschbörse auf Regionalebene statt. Unten abgebildetete Marke habe ich hier entdeckt.

    Der Verkäufer wollte stolze £200 für die Marke, worauf ich ihm sagte, "kannst haben, aber die Marke wird sofort zur Prüfung verschickt". Wohlwissend nach unseren Gesetzen, er hatte das Geld, sowie Prüfgebühren als auch meine Unkosten zu erstatten, beschloß er mir die Marke umsonst zu geben.

    Mit der nächsten Prüfsendung wird sie abgehen damit sie passend als solche gekennzeichnet wird.

    mfG

    Nigel

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    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (11. Oktober 2008 um 16:40)

  • erron
    Moderator
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    2.495
    • 11. Oktober 2008 um 20:47
    • #17

    doktorstamp

    Ich gebe dir Recht.

    Deine "geschenkte" Nr D 65 ist eine 100% ige Stempelfälschung.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.495
    • 11. Oktober 2008 um 20:58
    • #18
    Zitat

    Original von erron
    Dieser Verkäufer bietet eine gestempelte Dienstmarke Nr 65 des Deutschen Reich an.


    Die Marke ist mit einem Zweikreis-Stempel abgestempelt.

    Zusätzlich ist auf der Markenrückseite ein Prüfzeichen abgeschlagen.

    Was meint ihr: Echte Abstempelung oder primitive Fälschung?

    mfg

    erron

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    Wer sagst´s denn.

    Der Anbieter hat sein Angebot beendet.

    Die Nr 307 des DR mit dem gefälschten Infla Prüfzeichen ist auch verschwunden.

    Fehlen jetzt nur noch die beiden anderen Marken mit dem gefälschten Infla Prüfzeichen.


    und

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

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