Hallo Bayern-Nils,
das wäre doch sehr weit von Norwegen bis in die Oberpfalz.
Ich habe nur 70 km.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo Bayern-Nils,
das wäre doch sehr weit von Norwegen bis in die Oberpfalz.
Ich habe nur 70 km.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo VorphilaBayern
Gott sei Dank gibt es Post! Der Post legt auch schönere Spuren hinter als ich Schaffe. ![]()
Hallo Alle
Ich zeige hier ein Brief der von Vilsbiburg nach Waldmünchen im Jahr 1883 gelaufen ist. Der Brief ist mit Mi Nr 49 und 50 frankiert und hat ein Einschreibezettel mit gestempelten R.
Rückseitig gibt es drei Stempeln: Landshut, Furth im Wald und Waldmünchen. Der waldmünchener Postbeamter hat vergessen sein Stempel zu ändern, so es sieht aus ob der Brief erst nach Waldmünchen ging und danach nach Furth (es gibt keine Weiterleitungsvermerke).
Unten links über "Frei" ist es etwas geschrieben. Kann jemand helfen?
Hallo Nils,
schöne späte Bayernbriefe werden hier gezeigt. ![]()
Das gesuchte Wort ist "Einschreiben".
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Also so einfach ![]()
Danke!!!!!
Viele Grüsse
Nils
Hallo VorphilaBayern
Ich habe Heuet von Verlag Lassleben ein positives Antwort gekriegt, die schicken mir die früher erwähnte Heften.
Hallo Alle
Ich zeige hier ein Brief mit Mi Nr 11 und ein roten Chargestempel. Und der Brief ging von Passau nach Frankfurt.
Was fehlt auf die Vorderseite? Ein Kartenummer. Aber die Nummer steht statt dessen auf die Rückseite.
Der undeutliche offene Mühlradstempel hat Nummer 385 Typ d.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
siehst du, das ist das schöne an Bayern - jeden Tag etwas Neues!
Gerne würde ich hier ein Pendant zeigen - aber ich habe keines ... ![]()
Glückwunsch zu dem Stück sagt bayern klassisch
Guten Morgen,
auch ich möchte euch einen Charge-Brief aus Bayern zeigen:
ein Brief von Pappenheim nach München, 2.Entfernungsstufe und daher mit 6 Kreuzer frankiert (würde meinen MiNr. 4II1).
Der Postbeamte in Pappenheim muß viel Zeit gehabt haben, wenn er nicht nur den Charge-Nebenstempel abschlug, sondern auch noch diverse Rötel-Kreuze anbrachte (denn vorgeschrieben war das nicht).
Aber dadurch ist der Brief nicht gerade weniger dekorativ geworden ![]()
Viele Grüße
Nordlicht
Hallo Nordlicht
Danke fürs Zeigen.
Sehr schöner Brief. Ich sehe auch ein Platte 1.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nodlicht,
sehr attraktriver Chargébrief mit der 4II1 :P, das habt ihr beide richtig gesehen.
Danke fürs zeigen sagt bayern klassisch
Liebe Sammlerfreunde,
möchte noch einen Postablage - Beleg in besonderer Verwendung zeigen.
Fahrpostbrief (Postnachnahme) als Parteisache von Stamsried (Postablage) vom 19.4.1864 mit Aufgabestempel RODING (Oberpfalz).
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
habe noch einen "POSTABLAGE" Beleg
in besonderer Verwendung:
Barfrankierter Wertbrief
(Vermerk "Wert: 1 Gulden 30 Kreuzer"
und "frei gegen Schein" - es ist aber kein
Vermerk auf der Rückseite, bzw. Vorderseite
vorhanden - wurde wahrscheinlich nur auf
dem Postschein vermerkt) von Leuzendorf
mit Aufgabestempel "POSTABLAGE Burgpreppach"
an das Hochwürdigste bischöfliche Ordinariat Würzburg.
Kein Ankunftsstempel vorhanden.
Burgpreppach (Unterfranken) bekam am 1.1.1862
eine Postablage der Expedition Hofheim.
Wurde am 1.7.1865 zur Postexpedition erhoben.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber VorphilaBayern,
ein wunderbares Stück - gerade Postablagen - Stempel sind in dieser Qualität Seltenheiten; und dann kommt ja noch die Verwendung als Wertbrief hinzu ...
Der Absender hat sicher einen Schein erhalten - einen der Fahrpost. Dennoch müsste Brief und Schein dieselbe Manualnummer aufweisen, weil ja sonst später niemand mehr hätte nachvollziehen können, wie er die 60 km nach Würzburg abgelaufen war.
Außergewöhnliches Stück in jeder Beziehung - vielen Dank fürs zeigen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Freunde
Nach der rote Charge-Zeit zwischen 1861 und 9. Juni 1872 folgte eine neue Dienstanweisung. Die Charge-Stempeln sollte nachher die selbe Farbe wie die Ortsstempeln haben. Das heisst in Normalfall schwarz. Aber oft es kommt vor, wie wir in einen anderen Thread gesehen habe, dass auch blaue oder violette Ortsstempeln noch bis 1874 benutzt geworden ist.
So wenn der hier gezeigte Brief der Charge-Stempel in die gleiche violette Farbe wie der Ortsstempel hat, ist alles nach diese Verordnung richtig. Nur die generelle Stempelfarbe Bestimmungen sind nicht gefolgt. Mehr von diese Stempelfarbentema ist in einem anderen Thread zu lesen:
7 Kreuzer Charge-Gebühr ist in 1873 immer noch bar zu bezahlen.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
sehr schöner Brief - Super!
Nicht vergessen wollen wir auch die Sondertye des Chargé - Stempels.
Dem Nürnberger hat er aber nicht so gut gefallen. Lieber hat er das handschriftliche "Chargé" mit dem Rötelstift unterstrichen, als seinen Chargé - Stempel.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Freunde
Wie in meiner letzte Beitrag erwähnt sollte Charge ab 1861 mit rot gestempelt werden. So war es auch in Abensberg. Aber hier hatten die eine eher aussergewöhnliche Stempelfarbe. Mehr gegen Rosalila. Oder ist diese Farbe durch Änderungen entstanden?
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ich denke nicht, dass die Farbe durch Umwelteinflüsse verändert wurde.
Ich zeige hier mal einen Brief aus Regensburg (Beschreibung kommt später im Nr. 10 Thread), der P.D. - Stempel von Regensburg in der gleichen Farbe zeigt. Auch diese hätten eigentlich rot sein sollen, aber violett / lila kam auch hin und wieder vor.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Besten Dank für deine Antwort. Und ich freue mich auf die Beschreibung. ![]()
Viele Grüsse
Nils
So, nach einem harten Bieterkampf und eine Lehrstunde in Einkaufspolitik möchte ich heute meine eben eingetroffenen Errungenschaft im Bereich der Chargebriefe vorstellen.
Der hier gezeigte R-Brief von Augsburg nach Berlin ging am 05.03.1875 via Einschreiben (Einschreibezettel geschnitten mit Nr 72) an den hr Levy nach Berlin - dort kam er dann am 07.03. auch wohlbehalten an
Die Einschreibegebühr von 7 Kreuzer wurde nicht in bar, sondern als Franko aufgebracht. Wenn ich die postgeschichtliche Seite richtig gedeutet habe dann war dies in dieser Form nicht allzulange möglich (erst seit 1.3.1874) - danach wurde hauptsächlich die 10 Kreuzermarke verklebt (?)
Hier wurde folgende Kombination verwendet: 22ya und 3x 23y
Optisch war der Brief für mich Liebe auf den ersten Blick, da hat das Bauchgefühl über die Vernunft gesiegt ![]()
So - freue mich über zahlreiche Diskussionen/Kommentare oder was auch immer
Gruß
phila4ever - total happy
![]()
Von allem Postgebührlichen mal abgesehen:
Mir gefällt am Besten die Art und Weise, wie seinerzeit die Briefanschriften regelrecht kalligraphisch gemalt wurden! So einfach ist das nämlich nicht, einen Federschwung exakt zu setzen. Und heutzutage nötigt einem das gehörigen Respekt ab!
Vielen Dank phila4ever fürs Zeigen!
Abarten-Hannes
Hallo phila4ever
Der Brief ist sehr schön. Glückwünsche. ![]()
Aber weil ich immer etwas mistrauisch bin sehe ich ab und zu Sachen wo ich denke, hier Stimmt etwas nicht. Und oft habe ich mich geirrt, hoffentlich auch hier.
Wenn ich den Stempel auch die linke Marke sehe, finde ich die Abstemplung etwas komisch. Der G in Agsburg liegt etwas unter die Marke. Und 7-8 in "Nm 7-8" steht etwas weit und schief von einander. Dazu kommt es dass der Kreis trotzdem ganz rund ist. Ich weiss nicht warum es so ist, und es muss deswegen nichts Falsch sein.
Sind die Marke vielleicht entfernt und zurückgesetzt?
Kannst du 1875 irgendwo im Brief lesen?
Viele Grüsse
Nils