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Block 42 FDC ?

  • Glühwürmchen
  • 12. August 2008 um 17:10
  • Glühwürmchen
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    • 12. August 2008 um 17:10
    • #1

    Hallöchen,
    ;)
    Ich hab da mal eine Frage zum Block 42
    ... in meinem Mi-Katalog steht "kein amtlicher FDC",
    was hat denn das zu bedeuten??? ?( ... gibt's nun welche oder nicht ???

  • Rainer
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    • 12. August 2008 um 17:34
    • #2

    FDC heißt lediglich First Day Cover, also Ersttagsbrief
    Die ehemalige DDR gab zu verschiedenen Anlässen zur Briefmarkenausgabe amtliche Umschläge heraus, das sind die sogenannten "amtlichen FDC". Alle anderen Umschläge, auch mit Zudruck sind dann private FDC. Zum von Dir genannten Block wurde kein separater Umschlag gefertigt, daher ist jeder Brief mit aufgeklebtem Block und Entwertung vom 06.05.1975, egal ob mit Sonderstempel oder Tagesstempel entwertet, ein FDC, der im aktuellen Katalog immerhin mit 55,- € bewertet wird

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Glühwürmchen
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    • 12. August 2008 um 17:43
    • #3

    Danke für die Info rainer .... :)
    leider hab ich kein gestempelten Block 42 :( , der den ich habe ist postfrisch...naja besser als keinen zu haben ;)

    Hab noch eine Frage aber zu DDR MiNr. 2038-2041
    dieser auch (leider) postfrische Satz steckte(wo ich ihn bekam) in einem passenden (Aufdruck) Briefumschlag.... was hat es denn mit dem auf sich???
    Gab's den einfach so dazu??? ?(
    weiß jemand etwas darüber zu berichten???

  • Rainer
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    • 12. August 2008 um 17:47
    • #4

    Da gehe ich einmal davon aus, daß es der Versandumschlag der Versandstelle für Sammlermarken (so hieß es jedenfalls in der damaligen BRD ;) ) war, hast Du die Möglichkeit den Umschlag zu zeigen?

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Glühwürmchen
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    • 12. August 2008 um 18:52
    • #5

    so hab den Umschlag gescannt...wenn's was hilft :unsicher:
    ich hoffe es hat mit dem Anhängen der Datei geklappt....

    Bilder

    • briefumschlag.jpg
      • 288,45 kB
      • 1.264 × 932
      • 402
  • Rainer
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    • 12. August 2008 um 19:04
    • #6

    Ja danke ;)

    Versuche bitte, Fragen immer mit Bildern zu stellen, meist ist es dann leichter zu antworten. Der Umschlag ist der offizielle FDC-Umschlag, wahrscheinlich kam der ** Satz von der Versandstelle. Und bevor Du Dich nun wunderst: Der entsprechende Block paßt nicht auf den Umschlag, ohne den Eindruck zu verdecken. Daher gibt es den Satz auf offiziellen FDC, den Block nur auf privaten.

    Bilder

    • IMG_0004.jpg
      • 504,26 kB
      • 1.244 × 1.837
      • 381

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Glühwürmchen
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    • 12. August 2008 um 19:11
    • #7

    also hab ich einen Umschlag der eigentlich ein FDC wäre, wenn jemand die Marken aufgeklebt hätte und diese auch gestempelt hätte.....
    na, toll nicht's halbes und schon gar nichts ganzes ... :oneien:

  • Rainer
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    • 12. August 2008 um 19:20
    • #8

    Du hast doch schon einmal Satz + Block **, ist das etwa nichts?

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Glühwürmchen
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    • 13. August 2008 um 07:38
    • #9

    ja, ja.... hast ja recht :D und einen hübschen Umschlag hab ich ja auch noch ;)

  • Moonspell
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    • 19. Februar 2009 um 13:26
    • #10

    Sind denn amliche oder privat erstellte FDC sammlungswürdiger in euren Augen? Ich meine, dass privat erstellte von Natur aus individueller und somit einzigartiger sind als die Amtlichen.
    Hat unter anderem auch den Hintergrund, dass Verwandte von mir zu jeder neu erscheinenden Sondermarke einen eigenen Umschlag entwerfen nund damit schon gestaltete nicht-amtliche FDC machen.
    Aber hat das einen Wert außer dem persönlich Ästhetischen?
    Eure Meinungen dazu?

    LG
    Moonspell

  • philnum
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    • 19. Februar 2009 um 15:00
    • #11

    Hallo,

    die Herstellung von - privat gestalteten - Ersttagsbriefumschlägen geht auf eine Erfindung amerikanischer Briefmarkenhändler ungefähr in der Mitte des 20. Jahrhunderts zurück (daher hat sich auch hierzulande die englischsprachige Bezeichnung bzw. Abkürzung FDC eingebürgert, als diese Mode zu uns herüberschwappte).

    Im Unterschied zu den angelsächsischen Ländern hatte speziell in Deutschland ein post-"amtliches" Erzeugnis eine höhere Wertschätzung als ein "nicht-amtliches", also privates. Zur Absatzförderung der Briefmarkenversandstellen begann man insbesondere in Berlin (West) und in der DDR, höchst offiziell herausgegebene, möglichst noch mit ausgabebezogenem Sonderstempel versehene Ersttagsbriefumschläge, später auch Ersttagsblätter (ETB) und andere Souvenirs, zu produzieren. Zugleich konnte dadurch die aufwändige Bearbeitung vieler einzeln eingehender Aufträge zur Ersttags-, Sonder- und Gefälligkeitsabstempelung von privater Seite (Händler- und Sammlerschaft) eingedämmt werden.

    Aufgrund dessen sind FDCs mit wenigen Ausnahmen, die noch in sehr geringer Auflage hergestellt wurden oder auch lose relativ seltene Markenausgaben tragen, heutzutage Massenware. Der Sammlergeschmack hat sich zudem gewandelt: Nicht postalisch gelaufene Briefe (vor allem solche ohne Empfängeranschrift), nicht bedarfsmäßig gebrauchte, nicht portorichtig frankierte so genannte "Sammlerbriefe" sind immer weniger gefragt, weil sie "philatelistische Mache" sind. Interessanter und oftmals viel seltener sind hingegen portogerechte Einzel-, Misch- und Mehrfachfrankaturen, die bedarfsmäßig verwendet wurden.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • Moonspell
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    • 19. Februar 2009 um 17:26
    • #12

    Vielen Dank für die Info Philnum...

    Ich denke auch, das tatsachlich gelaufene und bedarfsmäßige Umschlage, deren sammlungswürdiger Erhalt Glück ist, einen auch ideel größeren Wert hat, als ein spezielles philatelistisches hergestelltes Stück.
    Es erinnert mich an die PP-Prägungen in der Numismatik, die mich auch niemals interessieren würde. Mir bedeutet es viel mir vorzustellen, welchen Weg das STück (egal ob Marke doer Münze) genommen hat und durch wessen Hände es ging.
    Philatelistische FDC würden mich nur als geschichtliches Dokument der jeweiligen Marke interessieren, aber das wäre nur Hintergrundinfo...

    Dank dir nochmal...

  • harweg
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    • 24. September 2009 um 19:59
    • #13

    Hallo,

    eine kleine Ergänzung zum Thema FDC:
    Es ist richtig, dass nicht zu allen Ausgaben amtliche, motivbezogene Umschläge ausgegeben worden sind. Dass hatte jedoch wohl nicht nur die Ursache in der Größe der Marke (Block).
    Jedenfalls bestand die Möglichkeit, im Postamt einen sogenannten "allgemeinen Erstagsbriefumschlag (ETBU)" zum Preis von 20 Pfg zu erwerben, um dann die aufgeklebte Marke(n) mit einem (Ersttags-)Stempel des jeweiligen Postamtes entwerten zu lassen.
    Diese Möglichkeit der Selbstherstellung bestand im übrigen auch mit den sogenannten "amtlichen ETBU", die ebenfalls zum Preis von 20 PFg. an den Sammler am Schalter zum Verkauf kamen. Dank der seltsamen Verkaufspolitik konnte man häufig eben nur einen Umschlag erwerben (zumindest weiß ich das aus den 60-igern), so dass oftmals die Marken nur schwer oder gar nicht vollständig untergebracht werden konnten.
    Egal, wie man zu solchen "gebastelten Belegen" steht, es sind nun einmal Zeitdokumente.

    Gruß harweg

    PS.: zum Beleg eines solchen allgemeinen ETBU ein kleiner Scan

    Bilder

    • FDC_allg.jpg
      • 554,68 kB
      • 1.322 × 944
      • 284

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Einmal editiert, zuletzt von harweg (24. September 2009 um 20:00)

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