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Landespost in Belgien

  • mx5schmidt
  • 3. August 2008 um 18:00
  • BaD
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    • 9. November 2008 um 20:09
    • #41

    Ist das Postamt 7 oder Maschine 7?
    Mit besten Grüßen BaD

    Dateien

    Brüssel.jpg 123,61 kB – 189 Downloads Brüssel II.jpg 105,34 kB – 183 Downloads
  • Concordia CA
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    • 9. November 2008 um 22:11
    • #42

    @ BaD

    Es handelt sich um Postamt BRÜSSEL 1 *. Der violette Stempel über dem Tagesstempel verleitet dazu, eine 7 zu erkennen. Ein Maschinenstempel Brüssel 7 * hat es aber zu dieser Zeit nicht gegeben.

    Zwei Vergleichstempel aus Februar 1917 zeigen nach meiner Meinung dieselbe Maschine. Die Länge der Wellen sollte ca. 47 mm betragen. Ab März 1917 gibt es einen neuen Stempel, dessen Wellen nur 45 mm lang sind.

    Mit besten Sammlergrüßen
    Concordia CA

    Dateien

    Brüssel 1_ 01.jpg 322,19 kB – 155 Downloads

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

  • BaD
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    • 10. November 2008 um 01:54
    • #43

    Jetzt wo Du es sagst, sehe ich es auch, es ist eine 1.

    Danke

    Mit besten Grüßen BaD

  • ubahuga
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    • 2. Dezember 2008 um 19:01
    • #44

    Im Anhang ein (philatelistischer) Beleg, frankiert mit Germanias überdruckt mit Belgien, abgestempelt GIVET 11.2.17.
    GIVET liegt zwar knappstenst an der Grenze aber nicht auf belgischer Seite, sondern in Frankreich.

    Da sind - mindestens für mich diverse Fragen - offen.
    ?(
    Erste Frage: War das erlaubt? Respektive war Givet mal für kurze Zeit in den Kriegswirren zu Belgien geschlagen oder von deutschen Truppen besetzt, so dass ordentlich belgisch-deutsche Marken zur Verwendung kamen?
    Oder ist es einfach ein durch geschlüpfter Sammlerbrief? Quasi eine Konstruktion ohne Existenzberechtigung ...

    Der hinten mit gleicher Schrift vermerkte Absender gab als Wohnort Fumay. Das ist ebenfalls französisches Gebiet.

    ubahuga :)

    Dateien

    1 Germania Belgien.jpg 91,07 kB – 307 Downloads
  • mremeier
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    • 2. Dezember 2008 um 21:43
    • #45

    Auf dem Link siehst Du den Frontverlauf Dez. 1917

    Gruss

    Erich

  • ubahuga
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    29. Juni
    • 2. Dezember 2008 um 21:59
    • #46

    Aha, alles klar.
    Also, war GIVET zu jener Zeit deutsch besetzt. Das heisst, die Germania-Marken waren offizielle Postwertzeichen. Gibt es vielleicht Daten von wann bis wann?

    Jetzt wird aus dem Stück mit philatelistischem Hintergrund plötzlich ein Stück Geschichte. Interessant!

    Gruss

    ubahuga :D

  • ad_notam_de
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    • 6. Juni 2009 um 19:16
    • #47

    Hallo,

    vielleicht kann jemand einem Neuling helfen.
    Würde gerne die folgenden Ganzsachen identifiziert und den Wert geschätzt haben wollen. Ich danke schon allen Fleißigen im Vorraus.

    1. GS dt, Besetzung Belgien 5 Cetimes; 3.12.15, Brüssel, Ortskarte
    an Vizefeldwebel Hensler, Generalgouvernment
    2. GS dt, Besetzung Belgien 5 Cetimes; 14.1.1916, Fleurus nach Dodogne?
    Stempel: Überwachungsstelle geprüft - Charleroi
    3. GS dt, Besetzung Belgien 10 Cetimes; von Belgien nach Ulm/ Deutschland,
    4. GS dt, Besetzung Belgien 10 Cetimes; 28.10.1915 von Brüssel nach Alkmaar/ Holland, Stempel: E.17 im Viereck; Auslandsstelle Aachen - Freigegeben
    5. GS dt, Besetzung Belgien 10 Cetimes; 5.10.1916, Brüssel nach Charlottenburg (Berlin), Stempel: Militärische Überwachungsstelle Brüssel - geprüft, 14 im Kreis

    Dateien

    #jun1 0017.jpg 705,88 kB – 212 Downloads #jun1 0018.jpg 354,37 kB – 229 Downloads #jun1 0019.jpg 290,5 kB – 241 Downloads #jun1 0020.jpg 338,22 kB – 215 Downloads #jun1 0021.jpg 373,09 kB – 232 Downloads
  • findus
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    • 6. Juni 2009 um 21:09
    • #48

    Hallo ad_notam_de

    Deine Ganzsachen gehören zu den Deutschen Besatzungsausgaben des Ersten Weltkrieges - Landespost Belgien.

    Nr. 1 und 2 haben lt. Michel die Nr. P1 Format 140 x 90 mm und stehen in meiner Ausgabe von 2007 mit 6,00 €

    Die anderen 3 im gleichen Format sind die P2 mit 4,00 € gestempelt.

    Gruß findus

  • ad_notam_de
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    9. Dezember 1976 (49)
    • 9. Juni 2009 um 20:58
    • #49

    Hi Findus,

    vielen Dank, das hilft mir sehr weiter.
    Werde mir wohl doch den neuen Ganzsachenkatalog zulegen.

  • Stamp_Charly
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    • 13. August 2009 um 20:04
    • #50

    Ein hallo in die Runde,

    habe die gezeigte Ganzsachenpostkarte Dt. Besetzungen 1.WK. "Belgien" P1 in meinen Besitz gebracht und entdeckt das in den Wellenlinien des Maschinenstempels eine "1" (oder auch "I") und ein "C" zu sehen sind? Welche Bedeutung haben diese Buchstaben denn...
    Kann mir vielleicht jemand generell näheres über den Stempel sagen?

    Danke im voraus und Grüße,
    Charly

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    IMG.jpg 148,44 kB – 226 Downloads

    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

  • Concordia CA
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    • 13. August 2009 um 20:46
    • #51

    Stamp_Charly

    Es handelt sich bei dem gezeigten Maschinenstempel um einen Stempel der amerikanischen Firma International Postal Supply Company of New York. Diese Stempel waren in aller Welt, mit Ausnahme von Deutschland, wo man andere Hersteller bevorzugte, weit verbreitet.

    Das von Dir gezeigte Exemplar wurde während der deutschen Besetzung im I. Welktkrieg aus belgischen Beständen weiter verwendet. Spätere Abschläge zeigen, dass die Stempelköpfe teilweise mit den Städtenamen gemäß der deutschen Sprache ausgestattet wurden.

    Die Zahlen und Buchstaben hatten in den USA die Funktion, als Maschinennummer und Service-Letters. Service-Letters sollen zeigen, wie der Beleg dem Postverkehr zugeführt wurde bzw. dass er ein Durchgangspostamt passiert hat. Außerhalb der USA haben sie in aller Regel keine Bedeutung. Vielfach hat man sie auch aus der Stempelfahne einfach rausgelassen.

    Hier die Aufstellung der vier möglichen Buchstaben und die Bedeutung:

    C = Collected
    D = Dropped
    R = Received
    T = Transit

    Einige der Stempelmaschinen wurden von der deutschen Beatzungsmacht zur Abfertigung der Zensurpost umgebaut. Der Stempelkopf wurde entsprechend ausgetauscht. Ein Beispiel aus Antwerpen habe ich angehängt.

    Mit besten Sammlergrüßen
    Concordia CA

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    GGB 002_1200x780.jpg 142,29 kB – 141 Downloads

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
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  • B-reeze
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    • 23. Dezember 2017 um 15:42
    • #52

    Guten Abend,

    Weihnachtszeit ist wieder Zeit sich um die Hobbies zu kümmern.

    Ich habe hier zwei Briefe aus dem besetzten Belgien 1915/16. Die groben Daten sind mir bekannt.
    Trotzdem würde ich zu gerne mehr über diese Briefe wissen.
    Zb. beim ersten:
    Was heißt die Zeile oben links? Stabsarzt?.....
    Weiß jemand wo und wie lange das Lazarett 6.2 existierte?
    Heißt "bay" bayrisch?
    A.C. bedeutet?
    Beim zweiten Brief würde mich der Wortlaut der Absenderangabe interessieren.
    Warum wurden die Briefe frankiert, wo es doch die Möglichkeit der Feldpost gab?
    Und was es sonst noch wissenswertes zu der Zeit gibt...

    Wer hat Lust zu antworten?

    Lieben Gruß
    Thomas

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    DSCI00021.jpg 119,95 kB – 629 Downloads DSCI00031.jpg 142,62 kB – 685 Downloads

    Ich mag ganz alte Sachen: Briefe, Postkarten, Ganzsachen, Marken, Nachlässe mit viel Sortiermaterial für lange Abende (ich habe keinen Fernseher ;)) oder Ländersammlungen weltweit von Beginn bis ca. 1965.

  • Markdo
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    • 23. Dezember 2017 um 15:55
    • #53

    bayr* bayrisch

    a.c deute ich als Artillerie Corps

    da unter wk1 Gliederung sieht man wo sie waren,Argonner Wald usw.

    *Deutschland,USA+ Kanada
    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • kartenhai
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    • 23. Dezember 2017 um 16:54
    • #54

    Hallo Thomas,

    Stabsarzt beim 1. Brief lese ich auch. A. C. ist die Abkürzung für das 2. bayerische Armee-Corps:

    (Alte_Armee)#Erster_Weltkrieg

    Der Link funktioniert nicht. Mal hier probieren:


    (6. Link Alte Armee bei GenWiki klicken!)

    Fd. Laz. wird die Abkürzung für Feld-Lazarett sein.(No. 6, nicht 6.2)

    Wenn Du das Stempel-Datum noch entziffern kannst, kann man mit dem ersten Link vielleicht noch den genauen Feldzug oder das Gefecht bei Courtrai in Westflandern feststellen. Über das Feldlazarett 6 habe ich nichts im Netz gefunden.

    Zum 2. Brief:

    Abs.: Oberveterinär Beil ( B = ?), aber wohl Heil (wie im 2. Brief besser zu lesen!)
    6. Reserve-Korps
    43. Reserve-Fuss- oder Fahrzeug-Kolonne? Vielleicht kann das jemand anderes besser entziffern? Nach Fuß kommt ein Buchstabe "z", aber da fällt mir kein Wort dazu ein.
    Könnte auch Fahrz.(eug)oberkommando heissen?

    Gruß kartenhai

    4 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (23. Dezember 2017 um 17:13)

  • Filli
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    • 23. Dezember 2017 um 18:03
    • #55

    Na, da will ich meinen Senf auch noch zugeben :D:

    Absender ist: Stabsarzt Dr. Lau?(leben?)

    "Lau" dürfte sicher sein.

    Die Mitte macht mir Sorgen (ein oder sogar zwei Buchstaben?: "t"?). Das "leben" ist auch recht unsicher, weil flüchtig geschrieben. Evtl. hilft es weiter.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • kartenhai
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    • 23. Dezember 2017 um 18:08
    • #56

    Lese den Namen als Dr. Sanftleben.

    Gruß kartenhai

  • Filli
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    • 23. Dezember 2017 um 19:50
    • #57

    Bietet sich an, ist aber nicht nachvollziehbar. Begründung:

    bei "S"wäre ein geschlungenes "Anstrich-"S", wie bei meiner eigenen Unterschrift (oder im "S" von Stabsarzt) nötig :D
    a= o.k.
    scheinbares "n mit langem Überstrich" = "u"
    die "Knotenschlinge unten" im nächsten Buchstaben deutet auf "t". Für ein mögliches "f" fehlt eine obere Schlinge.
    ?
    das "-leben", wie oben bereits geschrieben ist nicht sauber eindeutig (hin geschludert, wie üblich in den letzten Teilen eines Wortes beim auslaufen der Schrift)

    B-reeze, wäre ein größerer / deutlicherer Scan des Namens möglich?

    Nachtrag:

    Dateien

    usl175.jpg 89,64 kB – 522 Downloads

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

    2 Mal editiert, zuletzt von Filli (23. Dezember 2017 um 20:01)

  • jmh67
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    1.281
    • 23. Dezember 2017 um 20:24
    • #58

    Beim ersten Brief geruhten Herr Stabsarzt lateinische und deutsche Schreibschrift zu mischen (siehe Adresse), da ist "Sanftleben" schon naheliegend.

    Beim zweiten schrieb der Herr Oberveterinär recht seltsame "p" (man beachte, wie er "Korps" schrieb), so dass ich da "Res. Fuhrpark. Kolonne" lese. Dan "n" in "Kolonne" ist überstrichen, also verdoppelt.

    -jmh

  • Filli
    Stamm Mitglied
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    1.932
    • 23. Dezember 2017 um 21:09
    • #59
    Zitat

    Original von jmh67
    Beim ersten Brief geruhten Herr Stabsarzt lateinische und deutsche Schreibschrift zu mischen (siehe Adresse), da ist "Sanftleben" schon naheliegend.

    -jmh

    ohja, da hatte ich gar nicht daran gedacht :O_O:. Ich korrigiere meine Meinung.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 23. Dezember 2017 um 21:34
    • #60

    @ jmh:

    Fuhrpark-Kolonne klingt gut, die gab es wirklich im 1. Weltkrieg. Außerdem steht die Abkürzung dafür auch im Stempel drin, den ich gar nicht beachtet habe. :jaok:


    Das fand ich noch in einem anderen Forum zum Thema:

    Fuhrpark-Kolonnen gehörten zum "Train". Das waren Versorgungs- und Unterstützungstruppen. Fuhrpark-Kolonnen stellten Fahrzeuge und Fahrer für den Transport von Kriegsmaterial zur Verfügung und wartete/reparierte diese.

    Gruß kartenhai

    3 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (23. Dezember 2017 um 21:45)

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