Ist das Postamt 7 oder Maschine 7?
Mit besten Grüßen BaD
Landespost in Belgien
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@ BaD
Es handelt sich um Postamt BRÜSSEL 1 *. Der violette Stempel über dem Tagesstempel verleitet dazu, eine 7 zu erkennen. Ein Maschinenstempel Brüssel 7 * hat es aber zu dieser Zeit nicht gegeben.
Zwei Vergleichstempel aus Februar 1917 zeigen nach meiner Meinung dieselbe Maschine. Die Länge der Wellen sollte ca. 47 mm betragen. Ab März 1917 gibt es einen neuen Stempel, dessen Wellen nur 45 mm lang sind.
Mit besten Sammlergrüßen
Concordia CA -
Jetzt wo Du es sagst, sehe ich es auch, es ist eine 1.
Danke
Mit besten Grüßen BaD
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Im Anhang ein (philatelistischer) Beleg, frankiert mit Germanias überdruckt mit Belgien, abgestempelt GIVET 11.2.17.
GIVET liegt zwar knappstenst an der Grenze aber nicht auf belgischer Seite, sondern in Frankreich.Da sind - mindestens für mich diverse Fragen - offen.

Erste Frage: War das erlaubt? Respektive war Givet mal für kurze Zeit in den Kriegswirren zu Belgien geschlagen oder von deutschen Truppen besetzt, so dass ordentlich belgisch-deutsche Marken zur Verwendung kamen?
Oder ist es einfach ein durch geschlüpfter Sammlerbrief? Quasi eine Konstruktion ohne Existenzberechtigung ...Der hinten mit gleicher Schrift vermerkte Absender gab als Wohnort Fumay. Das ist ebenfalls französisches Gebiet.
ubahuga

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Auf dem Link siehst Du den Frontverlauf Dez. 1917
Gruss
Erich
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Aha, alles klar.
Also, war GIVET zu jener Zeit deutsch besetzt. Das heisst, die Germania-Marken waren offizielle Postwertzeichen. Gibt es vielleicht Daten von wann bis wann?Jetzt wird aus dem Stück mit philatelistischem Hintergrund plötzlich ein Stück Geschichte. Interessant!
Gruss
ubahuga

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Hallo,
vielleicht kann jemand einem Neuling helfen.
Würde gerne die folgenden Ganzsachen identifiziert und den Wert geschätzt haben wollen. Ich danke schon allen Fleißigen im Vorraus.1. GS dt, Besetzung Belgien 5 Cetimes; 3.12.15, Brüssel, Ortskarte
an Vizefeldwebel Hensler, Generalgouvernment
2. GS dt, Besetzung Belgien 5 Cetimes; 14.1.1916, Fleurus nach Dodogne?
Stempel: Überwachungsstelle geprüft - Charleroi
3. GS dt, Besetzung Belgien 10 Cetimes; von Belgien nach Ulm/ Deutschland,
4. GS dt, Besetzung Belgien 10 Cetimes; 28.10.1915 von Brüssel nach Alkmaar/ Holland, Stempel: E.17 im Viereck; Auslandsstelle Aachen - Freigegeben
5. GS dt, Besetzung Belgien 10 Cetimes; 5.10.1916, Brüssel nach Charlottenburg (Berlin), Stempel: Militärische Überwachungsstelle Brüssel - geprüft, 14 im Kreis -
Hallo ad_notam_de
Deine Ganzsachen gehören zu den Deutschen Besatzungsausgaben des Ersten Weltkrieges - Landespost Belgien.
Nr. 1 und 2 haben lt. Michel die Nr. P1 Format 140 x 90 mm und stehen in meiner Ausgabe von 2007 mit 6,00 €
Die anderen 3 im gleichen Format sind die P2 mit 4,00 € gestempelt.
Gruß findus
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Hi Findus,
vielen Dank, das hilft mir sehr weiter.
Werde mir wohl doch den neuen Ganzsachenkatalog zulegen. -
Ein hallo in die Runde,
habe die gezeigte Ganzsachenpostkarte Dt. Besetzungen 1.WK. "Belgien" P1 in meinen Besitz gebracht und entdeckt das in den Wellenlinien des Maschinenstempels eine "1" (oder auch "I") und ein "C" zu sehen sind? Welche Bedeutung haben diese Buchstaben denn...
Kann mir vielleicht jemand generell näheres über den Stempel sagen?Danke im voraus und Grüße,
Charly -
Es handelt sich bei dem gezeigten Maschinenstempel um einen Stempel der amerikanischen Firma International Postal Supply Company of New York. Diese Stempel waren in aller Welt, mit Ausnahme von Deutschland, wo man andere Hersteller bevorzugte, weit verbreitet.
Das von Dir gezeigte Exemplar wurde während der deutschen Besetzung im I. Welktkrieg aus belgischen Beständen weiter verwendet. Spätere Abschläge zeigen, dass die Stempelköpfe teilweise mit den Städtenamen gemäß der deutschen Sprache ausgestattet wurden.
Die Zahlen und Buchstaben hatten in den USA die Funktion, als Maschinennummer und Service-Letters. Service-Letters sollen zeigen, wie der Beleg dem Postverkehr zugeführt wurde bzw. dass er ein Durchgangspostamt passiert hat. Außerhalb der USA haben sie in aller Regel keine Bedeutung. Vielfach hat man sie auch aus der Stempelfahne einfach rausgelassen.
Hier die Aufstellung der vier möglichen Buchstaben und die Bedeutung:
C = Collected
D = Dropped
R = Received
T = TransitEinige der Stempelmaschinen wurden von der deutschen Beatzungsmacht zur Abfertigung der Zensurpost umgebaut. Der Stempelkopf wurde entsprechend ausgetauscht. Ein Beispiel aus Antwerpen habe ich angehängt.
Mit besten Sammlergrüßen
Concordia CA -
Guten Abend,
Weihnachtszeit ist wieder Zeit sich um die Hobbies zu kümmern.
Ich habe hier zwei Briefe aus dem besetzten Belgien 1915/16. Die groben Daten sind mir bekannt.
Trotzdem würde ich zu gerne mehr über diese Briefe wissen.
Zb. beim ersten:
Was heißt die Zeile oben links? Stabsarzt?.....
Weiß jemand wo und wie lange das Lazarett 6.2 existierte?
Heißt "bay" bayrisch?
A.C. bedeutet?
Beim zweiten Brief würde mich der Wortlaut der Absenderangabe interessieren.
Warum wurden die Briefe frankiert, wo es doch die Möglichkeit der Feldpost gab?
Und was es sonst noch wissenswertes zu der Zeit gibt...Wer hat Lust zu antworten?
Lieben Gruß
Thomas -
bayr* bayrisch
a.c deute ich als Artillerie Corps
da unter wk1 Gliederung sieht man wo sie waren,Argonner Wald usw.
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Hallo Thomas,
Stabsarzt beim 1. Brief lese ich auch. A. C. ist die Abkürzung für das 2. bayerische Armee-Corps:
(Alte_Armee)#Erster_Weltkrieg
Der Link funktioniert nicht. Mal hier probieren:
(6. Link Alte Armee bei GenWiki klicken!)
Fd. Laz. wird die Abkürzung für Feld-Lazarett sein.(No. 6, nicht 6.2)
Wenn Du das Stempel-Datum noch entziffern kannst, kann man mit dem ersten Link vielleicht noch den genauen Feldzug oder das Gefecht bei Courtrai in Westflandern feststellen. Über das Feldlazarett 6 habe ich nichts im Netz gefunden.
Zum 2. Brief:
Abs.: Oberveterinär Beil ( B = ?), aber wohl Heil (wie im 2. Brief besser zu lesen!)
6. Reserve-Korps
43. Reserve-Fuss- oder Fahrzeug-Kolonne? Vielleicht kann das jemand anderes besser entziffern? Nach Fuß kommt ein Buchstabe "z", aber da fällt mir kein Wort dazu ein.
Könnte auch Fahrz.(eug)oberkommando heissen?Gruß kartenhai
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Na, da will ich meinen Senf auch noch zugeben :D:
Absender ist: Stabsarzt Dr. Lau?(leben?)
"Lau" dürfte sicher sein.
Die Mitte macht mir Sorgen (ein oder sogar zwei Buchstaben?: "t"?). Das "leben" ist auch recht unsicher, weil flüchtig geschrieben. Evtl. hilft es weiter.
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Lese den Namen als Dr. Sanftleben.
Gruß kartenhai
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Bietet sich an, ist aber nicht nachvollziehbar. Begründung:
bei "S"wäre ein geschlungenes "Anstrich-"S", wie bei meiner eigenen Unterschrift (oder im "S" von Stabsarzt) nötig

a= o.k.
scheinbares "n mit langem Überstrich" = "u"
die "Knotenschlinge unten" im nächsten Buchstaben deutet auf "t". Für ein mögliches "f" fehlt eine obere Schlinge.
?
das "-leben", wie oben bereits geschrieben ist nicht sauber eindeutig (hin geschludert, wie üblich in den letzten Teilen eines Wortes beim auslaufen der Schrift)B-reeze, wäre ein größerer / deutlicherer Scan des Namens möglich?
Nachtrag:
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Beim ersten Brief geruhten Herr Stabsarzt lateinische und deutsche Schreibschrift zu mischen (siehe Adresse), da ist "Sanftleben" schon naheliegend.
Beim zweiten schrieb der Herr Oberveterinär recht seltsame "p" (man beachte, wie er "Korps" schrieb), so dass ich da "Res. Fuhrpark. Kolonne" lese. Dan "n" in "Kolonne" ist überstrichen, also verdoppelt.
-jmh
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Zitat
Original von jmh67
Beim ersten Brief geruhten Herr Stabsarzt lateinische und deutsche Schreibschrift zu mischen (siehe Adresse), da ist "Sanftleben" schon naheliegend.-jmh
ohja, da hatte ich gar nicht daran gedacht
. Ich korrigiere meine Meinung. -
@ jmh:
Fuhrpark-Kolonne klingt gut, die gab es wirklich im 1. Weltkrieg. Außerdem steht die Abkürzung dafür auch im Stempel drin, den ich gar nicht beachtet habe.

Das fand ich noch in einem anderen Forum zum Thema:
Fuhrpark-Kolonnen gehörten zum "Train". Das waren Versorgungs- und Unterstützungstruppen. Fuhrpark-Kolonnen stellten Fahrzeuge und Fahrer für den Transport von Kriegsmaterial zur Verfügung und wartete/reparierte diese.
Gruß kartenhai
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