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DALAI LAMA: unverausgabte Marke

  • philatelikus
  • 11. Mai 2008 um 23:24
  • philatelikus
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    92
    • 11. Mai 2008 um 23:24
    • #1

    Die meisten Sammler halten Neuerscheinungen ja für nicht (mehr) sammelwürdige Vignetten. Das mag so stimmen oder auch nicht - Gründe gebe es wahrhaftig einige dafür.

    Umso erfrischender ist es, dass in den neuesten Österreich Spezialkatalogen von MICHEL und ANK eine neue unverausgabt gebliebene Sondermarke der Österreichischen Post gelistet wird, die im Jahr 2005 anlässlich des 70. Geburtstages des Dalai Lama erscheinen hätte sollen.

    Ganz offensichtlich war dies aber jemanden nicht recht. Der MICHEL Spezialkatalog formuliert das folgendermaßen (S. 325):
    "Auf Intervention Chinas vom Verkauf zurückgezogen. Einige Exemplare gelangten jedoch in den Umlauf."

    Man beachte, dass zuletzt im Jahr 1946 unter dem Druck der Alliierten Besatzungsmächte in Österreich Marken aus politischen Gründen nicht verausgabt wurden. Es sind dies die berühmten Stücke Blitz/Totenmaske, die mit SS-Runen und dem Antlitz Hitlers als Totenmaske zwei verbotene Symbole zeigten. 1974 gab es in Österreich ebenfalls eine unverausgabte Marke, die Gemeindetagsmarke, die aber aus einem vergleichsweise trivialen Grund, nämlich einer Veranstaltungsabsage unverausgabt blieb.

    Dass im Falle der Dalai Lama Marke aus dem Jahr 2005 der Arm Chinas bis nach Wien reichte ist zumindest bemerkenswert. Von der politischen Aussagekraft her ist das wahrlich nicht zu unterschätzen. Immerhin ist Österreich ein neutrales, blockfreies Land, Mitglied der Europäischen Union und Teil des Europäischen Währungssystems ....

    Sind von Blitz/Totenmaske und Gemeindetag 1974 doch einige dutzend oder auch hunderte Bögen á 50 Stk. in den Umlauf gekommen, so scheinen es von der Dalai Lama Marken nur ganz wenige zu sein, die in Kleinbögen á 10 Stück nach aussen gelangten.

    Die erste am Markt erhältliche Dalai Lama Marke (sie trägt übrigens die Michel Nummer IX) wird im Juni vom Düsseldorfer Auktionshaus Felzmann mit einem Rufpreis von € 4.000,- angeboten. Es wird sich zeigen, wie die Sammlerschaft auf dieses Stück reagiert. Ich hänge zu diesem Beitrag ein Bild von der Felzmann Website von Marke und Attest an.

    Beste Grüße

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    Einmal editiert, zuletzt von philatelikus (11. Mai 2008 um 23:27)

  • Saguarojo
    Gast
    • 12. Mai 2008 um 07:22
    • #2

    Es ist schon traurig, wenn eine Regierung oder Postbehörde gegenüber einem totalitären Staat wie China einknickt.

  • koala
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    • 15. Mai 2008 um 19:01
    • #3

    traurig ist wohl ein hilfsausdruck - einfach eine schande, dass man die marke nicht ausgegeben hat - china okkupiert tibet und dann wird interveniert - schlimm.........
    aber noch schlimmer ist das "hintenreinkriechen" der österr. post - ein bisschen rückgrat und die marke wäre verausgabt worden oder wiird (noch) verausgabt - schon alleine deswegen, um den spekulationen der sicherlich noch zur genüge auftauchenden stücke einhalt zu gebieten!!! regulär können diese marken ja eigentlich nicht in privathände gekommen sein oder??

    die österr. post sollte sich hier mal ein beispiel an papua-neuguinea nehmen - 1992 wurden vogelmarken irrtümlich mit falscher wertangabe gedruckt und vorlagestücke sind (von pressesendungen?) auf den markt gekommen und angeboten worden (und auch verkauft - zu mehreren tausend $$$) - um diesem treiben einhalt zu gebieten, hat die post kurzerhand die marken nachträglich noch verausgabt (Michel 647/50 II)...........

  • philatelikus
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    • 16. Mai 2008 um 11:04
    • #4

    Naja .... ob traurig oder nicht, es ist nunmal politische Realität, dass China ein bisserl mehr auf der Weltbühne zu sagen hat als Österreich. Oder um mit Bismarck zu sprechen: Politik ist die Kunst des Möglichen und diese Marke zu verausgaben war zu diesem Zeitpunkt eben nicht möglich. Ich sage das ganz ohne Bewertung der politischen Umstände, die zu beurteilen zwar naheliegt aber ich denke, das ist der falsche Ort hierfür.

    Dass diese Marke nachträglich noch verausgabt wird ist nicht zu erwarten, sie wurde anlässlich des 70. Geburtstages entworfen und der ist nunmal vorbei. Selbst wenn noch irgendwann eine Marke mit ähnlichem Sujet aufgelegt wird ist es doch nicht dieselbe, die hier zur Diskussion steht und als Spiegel der weltpolitischen Gegebenheiten im Jahr 2005 zu betrachten ist.

    Ob übrigens die Post was dagegen hat, dass wieder einmal ein Farbtupfer in den grauen Eintopf der Neuerscheinungen kommt? Sind es nicht gerade diese "Ausreisser" die ein Sammelgebiet überhaupt am Leben erhalten? Ich sehe das Auftauchen von Abarten oder gar nicht erschienen Marken absolut positiv. Ich würde auch nicht gleich irgendwelche Spekulanten verhetzen, ich denke wahnsinnig viel zu spekulieren gibt es in der Philatelie nicht und ich erwarte auch nicht, dass ein Kriminalfall vorliegt .... Es sind eher Wissen und ggf. Kontakte, die behilflich sind aber nicht so sehr das Spekulantentum, das ist in letzter Zeit eher auf die Nase gefallen oder geplatzt wie eine Seifenblase.

    LG

    2 Mal editiert, zuletzt von philatelikus (16. Mai 2008 um 11:06)

  • koala
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    • 16. Mai 2008 um 16:53
    • #5

    philatelikus:

    naja, auf regulärem weg hat diese "marke" die post bzw. die staatsdruckerei wohl kaum verlassen - und wo viel geld im spiel ist (angebl. 4.000 euro startpreis bei der auktion?) lässt das wohl so manchen den finger jucken ;)

    die österr. post könnte einen einfachen schlußstrich ziehen - die marke nachträglich verausgaben, soferne diese überhaupt zur gänze gedruckt wurde (lt. einem artikel in einer dt. philatelie-zeitschrift wurden nur probeabzüge hergestellt?!?!) und auch wenn der 70. geb. tag schon vorbei ist - bei der 'falschen' michael-schumacher-marke hats ja auch funktioniert!

  • philatelikus
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    • 16. Mai 2008 um 20:55
    • #6

    Lieber Koala, du sitzt m.M leider einem Denkfehler auf: Wenn die Post diese Marke ohne weiteres verausgaben könnte, hätte sie es im Jahr 2005 ja gemacht!! Seither hat sich an der politischen Situation in der VR China aber nichts verändert. Ganz im Gegenteil, die Situation ist durch die Olympischen Spiele und die damit verbundenen weltweiten Proteste gegenüber Chinas Tibetpolitik noch brisanter und aktueller als 2005. Du kannst das nicht mit Deinem Beispiel aus Neuguinea - wo es um einen Fehler ging - oder mit anderen Banalitäten vergleichen. Der Post sind die Hände gebunden, jedenfalls hat sie sie sich binden lassen. Solange sich an dieser Konstellation nichts ändert wird es diese Marke nicht geben und falls sich die Konstellation in absehbarer Zeit ändern würde, wäre wohl auch nicht die allererste Reaktion, diese Marke im nachhinein doch noch zu verausgaben.

    Und ehrlich gesagt glaube ich auch an deine Langfinger Vermutung nicht. Der Druckereiarbeiter (oder wen auch immer Du verdächtigst) der so eine brisante Marke klaut wäre ja mehr als doof, man käme ihm doch sofort auf die Schliche. Du schreibst ja selbst was ein wahrscheinlicher Weg ist, nämlich dass einzelne Journalisten o.ä. Personen Anschauungsstücke von der zuständigen Stelle in die Hand kriegten, noch bevor daraus ein Staatsakt wurde .... allerdings gehe ich schon davon aus, dass die Marke völlig fertiggestellt ist.

    LG

    Einmal editiert, zuletzt von philatelikus (16. Mai 2008 um 20:57)

  • koala
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    • 17. Mai 2008 um 15:10
    • #7

    philatelikus:

    ja, das stimmt schon, dass sich an der politischen situation nichts geändert hat - leider........
    wenngleich ich immer noch der meinung bin (und das hat sich auch bestätigt), dass man an eine diktatur keine olympischen spiele vergeben sollte auch wenn noch soviel geld fließt...........aber das ist ja kein polititisches diskussionsforum hier, also zurück zur philatelie:

    die österr. post ist der volksrepublik china KEINERLEI rechenschaft schuldig zu welchen ehren sie marken herausbringt - ich glaube nicht, dass der absatz österr. marken in china eine riesengrosse rolle spielt (abgesehen vielleicht von den gemeinsamen ausgaben china-österr. und der feuerwerkblock hongkong-österr)..........

    eine einfache lösung der österr. post, wenn diese die marke nicht verausgaben will/kann/darf:

    an die abonennten eine gratisverteilung der "vignette" - wie vor ein paar jahren mit den ergänzungsmarken!!

  • philatelikus
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    • 21. Mai 2008 um 15:44
    • #8

    Hallo Koala,

    Habe nun erfahren, dass die Post genau das vorhatte, was Du beschreibst. Deswegen soll es diese Marke auch mit einem Aufdruck "frankaturungültig" geben, der Aufdruck ist im neuen ANK Spezial abgebildet. Der Plan der Post war anscheinend so eine Verteilung wie Du sie oben beschreibst. Bloß: auch davon wurde Abstand genommen, weil auch das nicht umsetzbar war.

  • 22028
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    • 21. Mai 2008 um 16:06
    • #9
    Zitat

    Original von philatelikus
    Habe nun erfahren, dass die Post genau das vorhatte, was Du beschreibst. Deswegen soll es diese Marke auch mit einem Aufdruck "frankaturungültig" geben, der Aufdruck ist im neuen ANK Spezial abgebildet. Der Plan der Post war anscheinend so eine Verteilung wie Du sie oben beschreibst. Bloß: auch davon wurde Abstand genommen, weil auch das nicht umsetzbar war.

    Das glaube ich erst wenn ich es gesehen habe...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • kartenhai
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    • 2. Oktober 2010 um 09:49
    • #10

    Zur Zeit sind bei Ebay insgesamt 3 dieser unverausgabten Dalai-Lama-Marken von Österreich angeboten, alle von demselben Händler. :O_O:

    Lt. Zeitungsberichten sollen es von dieser Marke nur 30 Stück geschafft haben, als Geschenk an Personen weitergegeben zu werden, der Rest wurde wegen Einspruchs von China vernichtet. Ein Kleinbogen wurde in der Schweiz versteigert für 17.000,- sFr., da von dem besagten Händler schon 2 Eckrandstücke oben links einzeln angeboten wurden, wovon einer bereits verkauft wurde, sind somit die beiden restlichen Kleinbögen auch schon zerrissen worden.

    Seltsamerweise trägt die zweite noch nicht verkaufte Marke vom Eckrand oben links einen Stempel "frankatur-ungültig" unten rechts, was sehr sonderbar ist, diesen Stempel habe ich bei dieser Marke noch nie gesehen.

    Wer weiß Näheres über diese verschiedenen Marken und über die wirkliche noch verbliebene Auflage?

    Vor einem Jahr wurde ja bereits ein Einzelstück versteigert für 4.500,- EUR + Aufschlag. Die jetzigen Marken sind für vergleichsweise billige 1.688,88 EUR zu haben, man kann sogar einen billigeren Preis-Vorschlag an den Verkäufer machen.

    Ein sehr mysteriöses Angebot von immerhin 10 % der Gesamtauflage, wer weiß, wieviele Marken dieser Händler noch hat und wie er zu diesen Marken gekommen ist ?(?(?(

    Hier noch die Links zu den 3 Marken bei Ebay:


    Gruß kartenhai

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    4 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (6. Januar 2011 um 07:17)

  • roschc
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    7. Juni 1970 (55)
    • 2. Oktober 2010 um 17:51
    • #11

    Irgendwo habe ich gehört, dass von dieser Marke überraschend einige Kleinbögen aufgetaucht sind. Vielleicht stammen die Marken ja daher?

  • Tatjana Westermayr
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    • 3. Oktober 2010 um 08:53
    • #12

    In Österreich wird es anlässlich des 70. Geburtstags des Dalai Lama am 6. Juli keine Briefmarke mit dem Sujet des tibetischen Oberhauptes geben.

    Post-Sprecher Michael Homola bestätigte der APA, dass die Marke "ohne Angabe von Gründen" nicht gedruckt wird. Auch die Frage, ob es Interventionen der chinesischen Botschaft gegeben habe, wollte Homola nicht eindeutig beantworten. Man werde aber im SN-Bericht kein Dementi von ihm finden, so der Post-Sprecher.

    (apa)

  • valgrande
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    • 3. Oktober 2010 um 11:27
    • #13

    Das Thema der Dalai Lama Marke 2005 Österreich wurde samt Pressemitteilungen ausführlich in "nicht ausgegebene Marken" behandelt, schau mal dort:

    valgrande

  • kartenhai
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    • 6. Oktober 2010 um 09:48
    • #14

    Habe mal bei der Österreichischen Post wegen der Häufung von Angeboten dieser Marken bei Ebay durch einen deutschen Händler nachgefragt. Es kamen jeweils schnelle Antworten, dafür muß man diese Post loben.

    Die erste Antwort war noch nichtssagend:

    Sehr geehrter Herr! Wir haben keine Dalai-Lama-Marken aufgelegt, daher können wir Ihnen leider keine Informationen dazu geben.

    Die zweite Antwort nach einer weiteren Anfrage war schon etwas interessanter:

    Sehr geehrter Herr! Ich ersuche um Verständnis, dass Nachforschungen zum heutigen Zeitpunkt über den Verbleib von wenigen Exemplaren der im Jahr 2005 im Rahmen einer geplanten jedoch nicht verausgabten Sondermarke nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand verbunden wären. Den Erklärungen in den Katalogen (ANK, Michel) ist daher nichts hinzuzufügen. Da es sich um keine frankaturgültige Marke handelt und Ihre Zweifel an der Echtheit sicher ihre Berechtigung haben, kann ich Ihnen nur empfehlen, Abstand vom Kauf des Angebotes des Händlers in Bad Camberg zu nehmen.

    Von den 3 angebotenen Marken sind 2 immer noch im Angebot, eine wurde bereits verkauft.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (6. Oktober 2010 um 09:48)

  • kartenhai
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    • 6. Oktober 2010 um 10:20
    • #15

    Was bei der österreichischen Post wegen Einspruchs der Chinesen nicht verausgabt werden darf, kann anscheinend als personalisierte Marke für den privaten Besteller dennoch gedruckt und verkauft werden. Wieso wird da mit zweierlei Maß gemessen? Kriegen die Chinesen das etwa nicht mit wegen der geringeren Auflage dieser Marke ?(

    Diese Marke ist ja auch frankaturgültig und könnte sogar auf einem Brief nach China geschickt werden. Dort wird sie wohl gleich geschwärzt werden und postwendend als neue seltene Postkriegs-Rarität an den Absender zurückgeschickt werden. Wenn ich Österreicher wäre und ein paar personalisierte hätte, würde ich mir da schöne Belege damit machen. :D

    Gruß kartenhai

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    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (25. April 2012 um 13:44)

  • kartenhai
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    • 17. Oktober 2010 um 22:22
    • #16

    Die zweite personalisierte Dalai-Lama-Marke von Österreich, bei diesen Marken mit nur geringen Auflagen (in diesem Falle sind es 100 Stück auf Privatbestellung) protestiert die chinesische Regierung wohl nicht.
    Die Beschreibung mit „absolute Rarität“ ist wohl etwas maßlos übertrieben für eine personalisierte Marke! Auch die Behauptung, das wäre die einzige gültige Marke von Österreich mit dem Dalai Lama, stimmt nicht, siehe vorheriges Posting, da kam schon einer vorher auf die selbe Idee. :D

    Gruß kartenhai

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  • dietbeck
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    • 18. Oktober 2010 um 07:30
    • #17
    Zitat

    Original von kartenhai


    Diese Marke ist ja auch frankaturgültig und könnte sogar auf einem Brief nach China geschickt werden. Dort wird sie wohl gleich geschwärzt werden und postwendend als neue seltene Postkriegs-Rarität an den Absender zurückgeschickt werden. Wenn ich Österreicher wäre und ein paar personalisierte hätte, würde ich mir da schöne Belege damit machen. :D

    Gruß kartenhai

    1. Da die Marke keine "offizielle" Ausgabe der österr. Post ist kennt die Marke kein Mensch. Es kann also gut sein, dass ein solcher Brief nach China einfach "übersehen" wird und zugestellt

    2. Wenn dem nicht so ist und die Marke im Postverkehr "gestellt" wird kann es gut sein, dass der Brief einfach einbehalten wird (hat es oft genug gegeben)

    3. Man müsste also gleich ein ganzes "Bündel" an Briefen an dieselbe Adresse schicken um sicherzugehen, das die Marke Aufmerksamkeit findet

    4. Es ist anzuraten die Marke NICHT an eine existente Adresse zu schicken, um dem Empfänger keine Ungelegenheiten zu bereiten (dass hat es wohl früher mit Taiwan-Marken gegeben)

    5. Ein Postkrieg besteht im strengen Sinne nur, wenn von offizieller Seite eine "Verfügung" besteht, gegen eine Marke vorzugehen. Wenn jetzt nur geschwärzt oder rückgesandt würde von einer Poststelle, die die Marke erhält ohne offizielle Anweisung (gibt und gab es), dann ist das kein Postkrieg. Ich bezweifle sehr, dass wegen einer personalisierten Marke mit äusserst geringer Auflage, wo, wenn überhaupt, nur ganz wenige Marken nach China gelangen jemand einen "bürokratischen" Aufwand treibt, um die Marke "offiziell" als unerwünscht zu erklären.

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
    -----------------------------
    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (18. Oktober 2010 um 07:31)

  • valgrande
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    • 19. Oktober 2010 um 10:09
    • #18
    Zitat

    Original von kartenhai
    Die zweite personalisierte Dalai-Lama-Marke von Österreich, bei diesen Marken mit nur geringen Auflagen (in diesem Falle sind es 100 Stück auf Privatbestellung) protestiert die chinesische Regierung wohl nicht.
    Die Beschreibung mit „absolute Rarität“ ist wohl etwas maßlos übertrieben für eine personalisierte Marke! Auch die Behauptung, das wäre die einzige gültige Marke von Österreich mit dem Dalai Lama, stimmt nicht, siehe vorheriges Posting, da kam schon einer vorher auf die selbe Idee. :D

    Ok, eine "Sensation bzw. Rarität" bleibt die PM, falls sie echt ist. :rolleyes: Angeblich ist diese PM von der Österreichischen Post herausgegeben worden. Stutzig macht ja auch der Stempel Bad Ischl. Eingestellt wurde das Angebot am 16.10., der Stempel jedoch ist vom 18.10. (gestern).

    Gruß valgrande

  • kartenhai
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    • 19. Oktober 2010 um 10:29
    • #19

    Im Internet findet man 2 Artikel über ehemals geplante personalisierte Dalai-Lama-Marken von Österreich, bei denen es die Post vor geraumer Zeit noch ablehnte, sie für Privatbesteller zu drucken. Daher wundert es mich, daß bei Ebay schon 2 verschiedene davon jetzt angeboten werden. Hat die Post etwa ihre alte Meinung jetzt revidiert ?(

    Nach dem altbekannten Motto: Was schert mich mein Geschwätz von gestern ?(:D

    Nach
    Interventionen der chinesischen Botschaft
    konnte eine Sonderbriefmarke zum 70. Geburtstag
    des Dalai Lama nicht herausgegeben
    werden; auch eine so genannte personalisierte
    Marke durfte nicht produziert werden.
    er/ar, 10.Mär 2007

    Ohne Gründe angeben zu wollen, erklärte Michael Homola, der Sprecher der österreichischen Post, dass die so genannte "personalisierte Marke", mit der Tibets Dalai Lama zu seinem 70. Geburtstag am 6. Juli geehrt werden sollte, nicht gedruckt wird. Die chinesische Botschaft habe massiv interveniert, erklärte Bürgerrechtsaktivist Heinz Stoff, der die Marke in Auftrag geben hatte.

    Gruß kartenhai

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (25. April 2012 um 13:46)

  • valgrande
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    • 19. Oktober 2010 um 10:42
    • #20

    @ kartenhaii

    schau mal dort:
    dazu eBay: "Dieses Angebot () wurde entfernt oder der Artikel ist nicht verfügbar."


    Zitat: Original von kartenhai
    "Die zweite personalisierte Dalai-Lama-Marke von Österreich, bei diesen Marken mit nur geringen Auflagen (in diesem Falle sind es 100 Stück auf Privatbestellung) protestiert die chinesische Regierung wohl nicht.
    Die Beschreibung mit „absolute Rarität“ ist wohl etwas maßlos übertrieben für eine personalisierte Marke! Auch die Behauptung, das wäre die einzige gültige Marke von Österreich mit dem Dalai Lama, stimmt nicht, siehe vorheriges Posting, da kam schon einer vorher auf die selbe Idee. großes Grinsen "


    Ok, eine "Sensation bzw. Rarität" bleibt die PM, falls sie echt ist. :rolleyes: Angeblich ist diese PM von der Österreichischen Post herausgegeben worden. Stutzig macht ja auch der Stempel Bad Ischl. Eingestellt wurde das Angebot am 16.10., der Stempel jedoch ist vom 18.10. (gestern).

    Gruß valgrande

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