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Beiträge von uli

  • Michel Nr 1828 10er Bogen Verschnitt

    • uli
    • 12. Februar 2026 um 11:34
    Zitat

    Der Druck ist um eine Markenreihe nach unten verrutscht.

    Oder beim Perforieren des Druckbogens wurde irrtümlich um eine Markenreihe versetzt gearbeitet. Das ist deutlich wahrscheinlicher, weil

    a) ein vor dem Perforieren erkannter fehlerhafter Druck aussortiert worden wäre
    b) das deutlich schneller / häufiger passiert als ein verschobener Druck.

    Ganz sicher bestimmen kann man das meistens nur, wenn man ein Exemplar ohne Randschnitt hat oder den kompletten Druckbogen sieht.

    Zitat

    Mal ehrlich, irgendwie fehlt unten was, oder sehe das falsch?

    Ich habe auch erst beim dritten Hinsehen bemerkt, dass der Bogen vollständig zu sehen ist. Das Bild ist etwas unglücklich geknipst.

    Gruß
    Uli

    P.S.: Im Michel-Spezial werden die Marken mit bedrucktem Bogenrand als 1828L geführt (-,-).

  • Michel Nr 1828 10er Bogen Verschnitt

    • uli
    • 11. Februar 2026 um 10:07

    Solche Bögen sind versehentlich nicht entfernte oder gestohlene Makulatur. Ob das ein Verschnitt oder eine Verzähnung ist, kann man nicht immer entscheiden, beides ist theoretisch möglich. Der bei einem Verkauf erzielbare Wert hängt vor allem davon ab, wie häufig diese Abart von dieser Marke / diesem Bogen angeboten wird. Ich halte hier einen Preis zwischen 10 und 20 Euro für realistisch.

    Wie sieht das untere Teil des Stückes aus? Ein Bild vom kompletten Bogen wäre schön gewesen.

    Gruß
    Uli

  • Michel Nr 268 ** Verschnitt

    • uli
    • 11. Februar 2026 um 09:52

    Zuerst einmal: Das ist kein Verschnitt, sondern eine Verzähnung. Die Echtheit ist häufig nicht nachweisbar, bei den allermeisten Stücken dieser Art handelt sich um nachträgliche Manipulationen (Spielerei, Fälschung, ...). Eine notwendige Bedingung für einen Fehler im Produktionsvorgang ist die Gleichheit von Zähnung / Perforation. Wenn ich mir diese Marke anschaue und die Perforation in der Mitte mit der an den Rändern vergleiche (Anzahl und Position der Löcher), dann sieht das schwer nach einer manipulierten Marke aus.

    Gruß
    Uli

  • SAFE Ringbinder mit passenden Kassetten und Vordrucken (Bund, Berlin, DDR)

    • uli
    • 3. Februar 2026 um 08:59

    Hallo,

    kleines Update: Die drei Ringbinder mit Bund-Vordrucken und -Sammlung haben für kleines Geld einen neuen Besitzer gefunden. Die anderen drei Angebote sind noch zu haben.

    Viele Grüße
    Uli

  • Michel Spezial jetzt in drei Teilen

    • uli
    • 31. Januar 2026 um 14:01

    IMHO ist das logisch und okay. Bund ist das einzige "aktive" Gebiet, dafür ein einzelner Band ist sinnvoll. Neuerungen bei den anderen Gebiete werden nur ganz marginal sein. Dafür benötigt "niemand" zwingend immer wieder neue Kataloge. Ich kaufe mir alle >10 Jahre neue Kataloge, die dann min. 3 Jahre sind, denn ich sehe nicht, welchen Mehrwert mir aktuellere Kataloge bringen.

    Gruß

  • Frage zur Stempeleinteilung im Feuser

    • uli
    • 31. Januar 2026 um 11:59

    Da Halle (Westfalen) nicht an der Weser liegt und Halle (Weserbergland) ein ganz anderer Ort ist, tippe ich auf einen Fehler im Katalog.

    Gruß
    Uli

  • Die Columbusserie 1893– ein Verlustgeschäft

    • uli
    • 26. Januar 2026 um 13:42

    Interessanter Beitrag. Kannst du bitte noch was zu den von dir genutzten Quellen sagen?

    Zitat

    31.4.1994

    In diesem Datum sind min. zwei Fehler. Vielleicht kannst du das noch korrigieren.

    Gruß
    Uli

  • Wie kann man heutzutage am Besten sammeln/tauschen - bin gerade ein wenig Orientierungslos

    • uli
    • 22. Dezember 2025 um 09:41
    Zitat

    Allerdings habe ich Deinen Hinweis auf "..wenn Du die guten Alben..." nicht verstanden. Könntest Du mir den noch ein wenig genauer ausdrücken?

    a) Deine Sammlung - die "Guten" Alben - war nicht komplett chronologisch / nach Katalognummern aufgebaut. Wenn du das konsequent machst, wird die Pflege von Bestands- / Fehllisten deutlich einfacher.

    b) Deine Excel-Tabellen beinhalteten auch Infos zu deinen Dubletten. Das halte ich mit Blick auf die geringe Wahrscheinlichkeit des Tausches bestimmter Marken für überflüssig. Der Aufwand für die Pflege der Tabellen ist vermutlich größer als der Aufwand für das Nachschauen, ob man bestimmte Stücke bei seinen Dubletten hat. Voraussetzung ist natürlich, dass (auch) die Dubletten nach Katalognummern sortiert in den Alben stecken.

    Zitat

    Ich dokumentiere also alles was ich ein- und verkaufe damit ich diesen Nachweis führen kann.

    Ich auch. Und ich frage mich, wie das Finanzamt meine Angaben zu einem vor "langer" Zeit getätigten Kauf über ebay, eine Kleinanzeigen-Plattform oder den Marktplatz des Forums überprüfen will. Schon alleine aus diesem Grund denke ich, dass das Thema Finanzamt weniger heiß ist, als es vielfach diskutiert wird.

    Gruß
    Uli

  • Wie kann man heutzutage am Besten sammeln/tauschen - bin gerade ein wenig Orientierungslos

    • uli
    • 21. Dezember 2025 um 12:17

    Hallo Andre,

    schön, dass es dir besser geht und du wieder dabei bist.

    Zu den Listen: Ich durfte ja deine Excel-Tabellen kennenlernen - sehr aufwändig, erinnerte stark an eine Chaotische Lagerhaltung. IMHO unnötig, v.a. wenn du die "guten" Alben konsequent sortiert führst.

    Zu ebay und Finanzamt: Man liest zu dem Thema sehr viel, auch viel widersprüchliches und wenig wirklich handfestes. Ich habe noch nie gehört, dass das Finanzamt bei einem Sammler wg. ebay-Verkäufen vorstellig geworden ist. Es gibt bei ebay viele Anbieter, die sind als "Privat" gekennzeichnet und verkaufen seit vielen Jahren pausenlos massenhaft verschiedenste Marken / Sammlungen / ... . Ich kann mir nicht vorstellen, dass die das so machen würden, wenn bei ihnen wg. vieler Verkäufe angeklopft worden wäre. Meine Vermutung ist, dass das (wenn überhaupt) erst passiert, wenn man einen "richtig hohen" Umsatz erreicht.

    Zu Dubletten: Die Situation um überschüssiges Material abzugeben ist leider nicht gut und wird immer schlechter werden. Tauschen klappt schon seit Jahren fast gar nicht und stelle ich mir in deinem Fall ("Alle Welt") wg. des Aufwands sehr schwierig vor. Ich verticke alles schnell wieder - selten einzelne Stücke, größtenteils albumweise -, aber manche Sachen gehen selbst für kleines Geld nicht weg. Entweder lasse ich es dann darauf ankommen und starte bei 1,- Euro oder ich mache aus mehreren Alben einen "Alle-Welt-Überraschungs-Karton" (... was aber auch keine Garantie für einen Verkauf ist). Der einzig gute Rat hier lautet: Selber möglichst billig einkaufen und die Finger konsequent von zu teuren Angeboten lassen.

    Gruß
    Uli

  • Briefmarken sortieren / Werte?

    • uli
    • 15. Dezember 2025 um 12:51
    Zitat von Orima

    Zum Thema Briefmarken würde ich gerne eure Einschätzung haben auf welche Briefmarken ich in Hinsicht auf Seltenheit und Wert einen Fokus setzen sollte.

    Ich würde gerne wissen welche Länder ihr vorziehen würdet

    Dazu kann dir niemand eine sinnvolle Empfehlung geben. Erstes "Problem": Was bedeutet "wertvoll"? Bestimmte Briefmarken sind wertvoll, weil sie selten sind, und nicht, weil sie aus einem bestimmten Land kommen. Gleichzeitig gibt es sehr, sehr viele Sammelgebiete ("Länder") und viele davon mit wertvollen Marken.

    Sinnvolle Empfehlungen zu deinem Vorgehen wären aber vielleicht möglich, wenn wir wissen würden, was dein Ziel ist und wenn du mal ein paar Bilder von deinen Alben hier posten würdest.

    Gruß
    Uli

  • Hilfestellung für Anfänger bei philatelistischen Fachbegriffen

    • uli
    • 14. Dezember 2025 um 10:14
    Zitat

    Aber vielleicht gibt es auch dafür eine Erklärung.


    Ich habe schon viele Sammlungen mit ungewöhnlichem, für mich nicht nachvollziehbarer/m Ordnung / System gesehen. Bei vielen dieser Sammlungen hatte ich das starke Gefühl, dass ein gehöriger Schuss Unkenntnis eine große Rolle gespielt hat. Aus dem Aufbau solcher Sammlungen würde ich daher eher nichts weiter ableiten.

    Gruß
    Uli

  • SAFE Ringbinder mit passenden Kassetten und Vordrucken (Bund, Berlin, DDR)

    • uli
    • 7. Dezember 2025 um 13:35

    Hallo,

    mein Tauschpartner Heinz-Peter ist vor ein paar Monaten verstorben. Auf Wunsch der Witwe kümmere ich mich darum seine Bestände zu veräussern.

    Bund 1949 - 1985 gestempelt in drei Ringbindern
    Bund 1960 - 1985 postfrisch in drei Ringbindern
    Berlin 1948 - 1978 gestempelt in einem Ringbinder
    DDR 1959 - 1983 gestempelt in vier Ringbindern

    Alle Sammlungen sind unvollständig, insb. fehlen die Spitzenwerte. IMHO interessanter als die Marken ist deshalb das "Zubehör". Aufbewahrt wurden die Sammlungen in quasi neuwertigen SAFE Ringbindern mit passenden Schutz-Kassetten. Ringbinder und Kassetten sind aus der Top-Reihe von SAFE, dem 14-Ring-System Favorit (verschiedene Farben und Ausführungen). Die Sammlungen stecken in Vordrucken, bis 1976 SAFE falzlos, ab 1977 SAFE dual.

    Bei Interesse an einer oder mehreren Sammlungen bitte per PN melden, ich versende dann weitere Infos und natürlich auch Bilder.

    Viele Grüße
    Uli

  • Hilfestellung für Anfänger bei philatelistischen Fachbegriffen

    • uli
    • 7. Dezember 2025 um 11:11
    Zitat

    Die Formel "Handelspreis im Ankauf = 10% vom Michelpreis" gilt seit vielen Jahren standardmässig für gängige Marken.


    Das mag lange Zeit gegolten haben, stimmt aber meinen Beobachtungen nach für sehr viele Marken seit ein, zwei Jahren nicht mehr. Die Preise für "deutsche Massenware" pendelt mittlerweile bei um die 5%, Tendenz fallend. Ich bemerke auf den üblichen Plattformen immer mehr Marken - u.v.a. unvollständige Sammlungen -, die selbst für weniger keine neuen Besitzer mehr finden. Vor ein paar Wochen habe ich über ebay eine Bund-Sammlung ohne Spitzen verkauft, die der neue Besitzer nach eigenen Angaben alleine wegen der für ihn preiswerten Alben erworben hat. Gestempelte Bund-Sammlungen vollständig bis in die 70er-Jahre (und später) in der früher allgemein akzeptierten Stempel-Qualität für unter 100 Euro - mittlerweile kein Problem.

    Gruß
    Uli

  • Hilfestellung für Anfänger bei philatelistischen Fachbegriffen

    • uli
    • 6. Dezember 2025 um 14:37
    Zitat

    Ich überlege daher ernsthaft, Marken, die einen Katalog-Preis von 0,80 € haben, für 1,- € anzubieten, denn darunter geht´s bei ebay nun mal nicht.


    ebay ist - leider - voll mit solchen Angeboten, die niemand haben will. Wenn auf solchen Marken kein "spezieller" Stempel drauf ist oder es keine ähnliche Besonderheit gibt, sind solche Marken nicht verkaufbar, auch nicht als Lot.

    Gruß
    Uli

  • Briefmarken sind teilweise verklebt und recht muffig

    • uli
    • 5. Dezember 2025 um 10:03

    Ich würde folgenden Gedankengang empfehlen:

    Wieviel hat das Album gekostet? Wie wichtig sind mir die Marken in diesem Album? Wieviel Aufwand - Zeit und Geld - muss ich in die Aufarbeitung stecken? Wie groß ist die Chance, hinterher alle / einige Marken in einem für mich sammelwürdigen Zustand zu bringen?

    ... im Vergleich zu ...

    Wie schwierig / teuer / ... ist es diese Marken auf anderem Wege zu bekommen?

    --> Welche Lösung ist die für mich bessere?

    Ich bin wirklich nicht schnell darin Marken zu entsorgen, aber in einem solchen Fall muss schon viel passieren, um die Marken aufzuarbeiten und zu behalten. Anhand deiner "spärlichen" Aussagen ist es vermutlich so am besten, wie Wolffi geschrieben hat.

    Gruß
    Uli

  • Wer nutzt welche Stempeldatenbank und warum oder warum nicht?

    • uli
    • 17. November 2025 um 10:52

    Auch ich benutze beide, auch ich kann die genannte Kritik mehr als nur nachvollziehen. Die Handhabung ist bei beiden wahrlich nicht gut.

    Mein größter Kritikpunkt ist aber die Angabe der Echtheit - wann ist ein Stempel echt, wann ein Stempelabschlag? Wie "echt" definiert ist, wie das überprüft wird und warum eine Echtheit (nicht) bestätigt wurde, wird nicht angegeben. Für mich bedeutet "echt", dass der Abschlag ohne Manipulation im regulären Postbetrieb erfolgte. Bei einigen als "echt" eingetragenen Stempelabschlägen habe ich da meine Zweifel.

    Gruß
    Uli

  • Deutsche Post: Noch mehr Automaten!

    • uli
    • 10. November 2025 um 09:43
    Zitat

    Die sind nicht Standard und flächendeckend werden sie sich vorerst nicht durchsetzen, da es Beschwerden bei der BNA hageln.

    Zudem dürfen m.W. die displaylosen Packstationen nicht als Ersatz für eine Postfiliale eingesetzt werden, sondern nur als Ergänzung zum "Mindestangebot". An displaylosen Packstationen ist kein Videocall mit einem Post-Mitarbeiter möglich und das ist eine Voraussetzung für die Erlaubnis der BNA eine Packstation als Filiale zu nutzen.

  • Deutsche Post: Noch mehr Automaten!

    • uli
    • 9. November 2025 um 12:21
    Zitat

    Kein Smartphone, keine App - keine Post. Das kann doch nicht ernst gemeint sein!

    Auch ich bin ein ganz großer Gegner des Trends, für alles Smartphone und Apps zu benötigen. Das wird sich mittel- bis langfristig aber nicht aufhalten lassen, leider ...

    Zitat

    Der Gewinn, der an Aktionäre ausgeschüttet wird erwirtschaftet nichts.

    Das sehe ich deutlich anders. Ohne Gewinne wird ein (unser) kapitalistisches Wirtschaftssystem nicht funktionieren. Das ist aber kein Thema für hier.

    Zitat

    Man erzählt den Menschen aber, daß kein Geld für die Daseinsvorsorge vorhanden ist.

    Bedeutet das, dass du prinzipiell dafür bist, ÖPNV, Post, Energieversorgung, ... (wieder) zu verstaatlichen? Wie gesagt: Diese Diskussion möchte ich hier nicht führen.

    Gruß
    Uli

  • Tipp für private Verkäufer bei ebay

    • uli
    • 9. November 2025 um 11:40
    Zitat

    Nicht ungewöhnlich ist leider bei vielen Versendern auch, einen Zustellversuch zu behaupten, der wenn überhaupt mehr so im „Vorbeifahren“ stattgefunden hat. Jedenfalls eine vertrackte Situation, wo beide Seiten irgendwie angeschmiert sind…

    Wenn du mit beiden Seiten Verkäufer und Käufer meinst: Nein!

    Bei einem Verkauf von privat bist du als Verkäufer in dem Moment, in dem du den Nachweis des Versands hast, aus dem Thema raus. Wenn es danach zu einem Problem im Versandprozess kommt, muss sich in jedem Fall der Käufer darum kümmern, nicht der Verkäufer. Das muss jedem Käufer klar sein, absolut jedem, auch denen ohne böse Absichten (also auch dir und mir!). Wenn man als Verkäufer in dem Moment trotzdem weich wird, hat man schnell Arbeit, Ärger und Kosten am Hals.

    Ich bin aus Gutmütigkeit und mangels besseren Wissens um den ebay-Käuferschutz bei einem 12-Euro-Verkauf (quasi neuwertiger Ringbinder mit ebensolchen Vordrucken, Neupreis > 100 Euro) auf 7 Euro Versandkosten sitzen geblieben. Noch schlimmer als die paar Euro fand ich die Menge an nervigen Diskussionen. Deshalb habe ich mich informiert und weise zukünftig im Text meiner ebay-Angebote deutlicher auf die Pflichten und Rechte von Verkäufer und Käufer hin und werde bei Problemen auf diese pochen, auch wenn das als ungerecht und "hartherzig" empfunden werden kann.

    Gruß
    Uli

  • Deutsche Post: Noch mehr Automaten!

    • uli
    • 9. November 2025 um 11:13
    Zitat von Francysk Skaryna

    ich sehe die Packstationen durchaus kritisch. Die Geräte haben als Ergänzung zum normalen Postbetrieb sicher ihre Daseinsberechtigung.

    [...]

    Wenn sich aber jeder ein Smartphone kaufen und dann noch extra eine App installieren mss , nur um seine Post zu bekommen, dann läuft etwas ganz grundsätzliches falsch.

    [...]

    Wir reden hier jedoch von einer Grundversorgung. Die sollte gemeinwohlorientiert sein und muß keinen Gewinn abwerfen. Es kann nicht sein, dass Menschen von der Versorgung ausgeschlossen werden!


    Auch wenn ich dir in vielen Punkte zustimme: Was soll die Post denn machen? Das Problem ...

    Zitat

    Ein Grund hierfür ist der Strukturwandel auf dem Land: Wenn in einem Dorf der letzte Krämerladen zumacht, hat die Post auch keinen Partner mehr vor Ort, der in seinem Geschäft einen Postschalter aufstellen kann.

    ... lässt sich nicht wegwischen. Das Thema ist ja wirklich nicht neu und wenn ich den Ausführungen eines Experten aus der Branche glauben darf, dann müssten Brief- und Paket-Porto min. doppelt so hoch sein, um ein flächendeckendes, DHL-eigenes Filialnetz kostenneutral betreiben zu können.

    Der langjährige Betreiber der Post-Filiale bei uns im Ort (ca. 7.000 Einwohner) hatte mir mal berichtet, dass er mit den Einnahmen nur aus dem Post-Betrieb in vielen Monaten im Bereich des Mindestlohns liegt. Lohnen tat sich das Ganze nur in den wenigen - sehr stressigen - "high-performance-Zeiten" (z.B. Weihnachten) und aufgrund der anderen Waren, die Postkunden gleichzeitig kauften. Reich geworden ist er damit aber bei weitem nicht. Letztes Jahr hat er geschlossen, weil es sich für ihn nicht mehr rechnete. Es hat viele Monate gedauert, bis ein Betreiber für eine neue Filiale gefunden wurde: Der Besitzer eines Hauses mit einem seit Ewigkeiten leerstehenden, abseits liegendem Ladenlokal.

    Gruß
    Uli

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