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  3. Werner Briefmacker

Beiträge von Werner Briefmacker

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 30. Mai 2013 um 02:07

    Hallo,

    schön finde ich, dass hier immer noch eine Diskussion stattfindet. Ich stehe voll hinter wolleauslaufs Statement und kann se53 nur auffordern, diesen Thread für sich selber "zu sperren". Auch wenn man manchmal etwas abschweift, so ist halt das Leben und eine lebhafte Diskussion zeigt auch mehr Persönliches von den teilnehmenden Personen auf. Das nimmt das "Trockene" aus solchen Threads und wenn es nicht überbordet, ist es auch mal ganz nett. Wir sind hier ja nicht auf einer Behörde oder Gerichtsverhandlung. Wem das nicht passt, der sollte einfach woanders weiterlesen und hier nicht mehr teilnehmen. So halte ich das auch mit Threads, die mich nicht ansprechen.

    Eine Forderung nach Sperrung eines Threads wegen leichter Abschweifung des Themas ist völlig daneben. Gerade auch dann, wenn derjenige, der das mehrfach und in rüdem Ton fordert selbst nichts Produktives mehr beiträgt.

    Was die Jugendarbeit angeht: ich bin auch der Meinung, dass Vereine für viele Jugendliche nicht zentral wichtig sind - insofern ist das Internet viel bedeutender. Und es ist Foren wie diesem hier zu verdanken, dass Jugendliche überhaupt noch angesprochen werden. Das finde ich gut.

    Den Prüfungsgestressten wünsche ich alles Gute. Bei mir ist das schon über 30 Jahre her, ich kann es aber noch gut mitfühlen.

    Gruß,

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 29. Mai 2013 um 13:14
    Zitat

    Original von junijuli
    Allerdings fällt mir auf, dass sich viele andere in meinem Alter darüber lustig machen, wenn jemand technische Probleme hat :(

    Es mag zwar sicher etliche jugendliche Computercracks geben. Meine Erfahrung ist aber, dass dieses Wissen bei den meisten Jugendlichen doch recht "flach" ist.

    Beispiel: Sie können wunderbar Videos erstellen und hochladen, wissen wo es die neuesten Games samt den Cheats dazu zum (illegalen) Download gibt, können auch mit Google, Ebay und Konsorten meist besser umgehen als die Alten.

    Wenn sie sich aber bösere Viren z.B. auf Crackersites oder illegalen Downloadwebseiten einfangen, sind sie meist genauso hilflos wie ältere Computernutzer. Ich musste in meinem Bekanntenkreis schon öfter zu derartigen Notoperationen ausrücken. Ähnlich verhält es sich bei komplizierteren Netzwerkproblemen. Auch die relativ einfache und saubere "Programmierung" in HTML, Java und JS ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln - denn Dreamweaver und Konsorten erledigen vieles zwar einfacher, aber bei Fehlern (Bugs) stehen sie dann meist ratlos da. Auch eine Exceltabelle selber entwerfen überfordert die meisten, denn dazu muß man nicht nur googlen können, sondern ein grundlegendes Verständnis von Mathematik haben.

    Wie gesagt, wer das Wissen hinterfragt, endet meist auf einem relativ flachgründigen Boden.

    Dazu noch eine lustige Story, die zwar auch schon wieder mindestens 15 Jahre her ist (nur zum Auflockern): Ich saß in einem Münchner Wirtshaus mit meinem nagelneuen Laptop und habe damit rumgespielt - Einstellungen angepasst usw.

    Am Nachbartisch saß ein unheimlicher Angeber, der ebenfalls einen Laptop hatte, der allerdings halt offensichtlich ca. 1000 DM teurer war und damit halt einen schnelleren Prozessor usw.. Er sprach mich an, was ich denn da für ein "minderwertiges Billiggerät" habe usw. usf. Dann sprachen wir noch über das Usenet und ich meinte, dass ich grade rec.models.scale lese - eine Newsgroup, die mich damals wg. eines alten Hobbies interessierte (Plastikmodellbau, US-Newsgroup). Er meinte, mit solchem "Kinderkram" gäbe er sich nicht ab, er lese nur die hochwissenschaftlichen Newsgroups - also sci.* usw. Nachdem ich schon gemerkt hatte, dass er wohl ein arger Schaumschläger war (z.B. weil er auch so nebenbei bemerkte, DOS wäre eine ausgewachsene Programmiersprache und er würde damit Programme schreiben), heuchelte ich Interesse an seinem tollen Gerät. Er liess mich auch mit stolzgeschwellter Brust dran. 3-5 Mausklicks weiter und ich hatte den Cookies-Ordner offen. Weiß schon, ist gemein, aber der Bursche brauchte eine kleine Lehrstunde.

    Meine nächste Frage war also: "Sie interessieren sich also sehr für die biologischen Wissenschaften, richtig? Und ich deutete dabei auf die hunderte von Cookies mit porn@...., sex@... usw. Daraufhin verlor er ziemlich Farbe im Gesicht und fragte, wie ich denn das gemacht hätte. Ich meinte dann nur noch, dass das doch für jemanden, der wissenschaftliche Newsgroups liest kein Problem sein könne.

    Aber wenn er wolle, könne ich ihm ja noch die angesehenen Bilder zeigen, die sicher auch noch auf seinem Rechner wären. Selten habe ich jemanden so schnell seinen Computer zuklappen und zahlen sehen :-))))

    Gruß,

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 28. Mai 2013 um 23:58

    Und selbst wenn: dann lernen wir eben von ihnen. Das würde sie nur noch mehr begeistern.

    Ich gebe gerne zu, dass ich heute nicht mehr up-to-date bin, aber so ganz in allen Aspekten abgehängt fühle ich mich nun auch nicht. Immerhin verstehe (oder besser verstand) ich Dinge vom Innenleben, die heute für die meisten nur noch historisch sind (Assembler z.B.).

    (Das von einem, der schon lange vor dem www im ARPANET auf der High School erste Schritte in die Computerwelt machte - das ist sozusagen der Schwarze Einser des Internets :)

    Gruß,

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 28. Mai 2013 um 15:34

    Was die Vereine angeht: das Problem ist m.E., dass zumindest seitens des offiziellen Verbandes BdPh zu sehr auf "elitäre" Kreise und zuwenig auf Anfänger mit dem kleinen Geldbeutel gesetzt wird. Wenn man Ausstellungen ansieht, sind die Rahmenwälder wenig ansprechend für einen jungen Neuanfänger. Wichtig wäre halt, das kostengünstige Sammeln (so wie es in unserer Jugend viel stärker propagiert wurde) zu fördern. Einerseits wird viel zu sehr auf "Klassik" gesetzt, andererseits ist bei Moderne grade mal "postfrisch" offiziell angesagt. Und auch Postfrisch ist halt einfach zu teuer und eigentlich reine Geldverschwendung, wenn man die Preise für postfrische Marken nach ein paar Jahren ansieht. Gut, bei Euro-Marken bleibt wenigstens der Frankaturwert erhalten. Wichtig wäre m.E., insbesondere das Sammeln gestempelter Marken, Briefe usw. aus normaler Post bzw. Kiloware zu fördern.

    Jetzt ist es aber so, dass ein Jugendlicher sich vielleicht mal auf eine Ausstellung oder auf BdPh-Seiten verirrt. Wenn er dann feststellt, dass dort zu über 90% nur relativ hochwertige Marken in allerfeinster Erhaltung Beachtung finden, ist er schnell "abgeturnt", wenn er sich die Kosten vergegenwärtigt. Insofern ist es auch kontraproduktiv, wenn man sofort über Anfänger mit ihren "Knochen" oder "Ramschware" herfällt - es sei denn, sie meinen damit wahnwitzige Geschäfte machen zu wollen.

    Man sollte den Leuten beibringen, dass man auch mit Massenware Interessantes entdecken kann - so z.B. die vielen Abarten der Dauerserien, verschiedene Stempel usw. - und da nicht nur deutsche.

    Gruß,

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 11. Mai 2013 um 12:55

    Nicht zu vergessen: Saguarojos Kakteen. Die liebe ich auch - nur mit dem Sammeln bzw. Betrachten in freier Natur hat man in D so gewisse Schwierigkeiten. In den USA dagegen kann ich mich stunden- und tagelang in Kakteenlandschaften rumtreiben, ohne dass es mir langweilig wird. Dort wird man dann nicht mal als Nerd angesehen - höchstens als Selbstgefährder (Klapperschlangen und Co.).

    Nun gehe ich mangels gutem Wetter mal wieder runter zu meinen gezackten Abbildern der Natur ...

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 10. Mai 2013 um 18:27

    Richard:

    nein, den Strizz kannte ich nicht. Für Moose interessiere ich mich allerdings nur wegen deren Zusammenhang mit meiner Lieblingspilzgattung "Galerina" (deutsch: Häublinge).

    @Saguarojo:

    Nun, ein Mensch der im Wald die essbaren Pilze meist stehenlässt und sich ausgerechnet für diejenigen interessiert, die überhaupt keinen erkennbaren Nutzen haben hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie der "Briefmarken-Nerd". Also bin ich ein Doppel- oder Dreifachnerd :)

    Gruß,

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 10. Mai 2013 um 11:44

    Damit der arme Richard nicht so alleine dasteht, oute ich mich auch mal. Jepp, ich ignoriere die 22 Mann hinter einem einzigen Ball auch fast immer - ausser mal ein WM-Endspiel oder so was. Auch sonst schaue ich kaum "Fernsehsport" - von der Superbowl mal abgesehen. 2-3x im Jahr 1-3 Std., das reicht mir voll und ganz.

    Dafür bin ich viel selber in der Natur unterwegs und interessiere mich für Pilze und Moose. Ich hoffe, jetzt kommen nicht gleich mehrere Wagen mit Männern in weissen Turnschuhen zu mir um mich abzuholen. Denn Briefmarken, Pilze und Moose lässt vielleicht auf eine arg gestörte Persönlichkeit schliessen :)

    Gruß,

    Werner

  • Wie man es nicht macht...

    • Werner Briefmacker
    • 7. Mai 2013 um 16:58

    Hallo axbuhr,

    klar, die gibt es auch und es ist schön, wenn man auf so einen trifft. Man kann allerdings ein Kreuz im Kalender machen, denn viele sind das wirklich nicht. Ich hatte vor Kurzem eine ähnliche Erfahrung mit einem Händler aus GB. Die schickten mir eine kostenlose Probe und das zum Auslandsporto. Kostete die an die 5 englische Pfund. Da fühlte ich mich dann meinerseits verpflichtet, etwas wirklich zu bestellen, obwohl ich das sonst nicht getan hätte. So was ist einfach nur schön in der heutigen Zeit.

    Aber es gibt wohl auch nicht sehr viele Kunden, die das honorieren ....

    Gruß,

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 7. Mai 2013 um 13:15

    Hallo Saguarojo,

    auch das unterschreibe ich voll. Ich bin lediglich Einzelmitglied im BdPh, aber in keinem "Verein". Mir reichen die Vereine meiner anderen Hobbies schon zur Genüge.

    Gruß,

    Werner

  • Wie man es nicht macht...

    • Werner Briefmacker
    • 7. Mai 2013 um 13:12

    Ich kann auch alles nachvollziehen, was Jonas sagt. Auch wenn ich inzwischen schon gut jenseits der 50 bin.

    Was die Amerikaner angeht - auch ich bin amerikanisch aufgewachsen. Der Unterschied ist die Servicementalität und die Offenheit im Geschäftsleben. Das betrifft nicht nur Marken - wenn ich in den USA etwas kaufe, bin ich in aller Regel König Kunde. Hier fühle mich oft als erbärmlichen Störenfried, den man u.U. und wenn man Lust hat gerade noch so in Kauf nimmt. Auch wird ein Angestellter eines Ladens in den USA für ein in D übliches Gebaren sofort gefeuert, wenn der Chef es merkt. Man kann den Amerikanern viel nachsagen, aber im Kundenservice sind sie top und wir sind absolut flop - vielleicht nur noch untertroffen von den Parisern (ich will nicht alle Franzosen in einen Topf werfen). Naja, ein paar andere Mitteleuropäer konkurrieren auch noch mit uns um die letzten Plätze in Kundenfreundlichkeit.

    Gruß,

    Werner

  • Warum nur ältere Sammler?

    • Werner Briefmacker
    • 7. Mai 2013 um 12:51

    Ich denke, einige Hauptaspekte, warum die Jugend nicht mehr wie früher sammelt, wurden noch gar nicht angesprochen oder nur am Rande erwähnt:

    1. Die Post tut fast gar nichts mehr für das Hobby. Denen ist es aus Kostengründen am liebsten, wenn wir langweilige Aufkleber oder Stempelmaschinen statt Marken nutzen. Ausserdem findet man in keiner Postfiliale mehr die früher üblichen Tafeln mit den aktuell erhältlichen Marken.

    2. Man kann Briefmarken für vieles gar nicht mehr verwenden. Pakete (und damit Paketkarten mit vielen selteneren höheren Werten) gibt es nicht mehr bzw. die kommen auch "hintenrum" nicht mehr dadurch auf den Markt. Auch für Infopost wird es einem nur elend schwer gemacht, Briefmarken zu verwenden (habe das vor Kurzem mal versucht und dann aufgegeben).

    3. Viele Postfilialen und -shops haben nur ein paar langweilige Selbstkleber im Sortiment, die meisten attraktiven Marken muß man umständlich woanders herholen oder bestellen.

    4. Das Ablösen von Selbstklebern (ganz besonders USA, GB u.a.) geht nur noch mit Chemikalien.

    5. Ein nicht unerheblicher Teil der eingehenden Post kommt mit zerstörten Marken an - durch rabiate Sortiermaschinen und Postboten ruiniert.

    6. Von manchen Ländern kommen die Marken fast nur noch ungestempelt aber gebraucht an.

    7. Die altehrwürdigen Philatelisten reden z.B. Bundsammler schlecht und auf Messen sieht man langweilige Rahmenwälder von teuerster Ware, jedoch keinerlei attraktive Angebote für den nicht betuchten Jugendsammler (ich sage es immer wieder, ein einziger Stand, an dem man neuere oder zumindest billigere Briefmarken nach Zähnung, Fluoreszenz, Plattenfehlern, Farbabarten, Zählnrn. usw. durchsuchen kann würde da m.E. einiges bringen).

    Es fehlen sicher noch einige weitere Punkte, das aber nur mal als Denkanstoß.

    Gruß,

    Werner

  • 2 Schwarten mit meistens Knochen: 6.100 US$

    • Werner Briefmacker
    • 3. Mai 2013 um 07:36

    Genau. Das letzte "echte Gebot" waren wohl $ 920, wenn nicht sogar noch weniger. Das würde mir auch grade noch einleuchten.

    Wie auch immer, der arbeitet offensichtlich mit mehreren Push-Accounts.

    Gruß,

    Werner

  • 2 Schwarten mit meistens Knochen: 6.100 US$

    • Werner Briefmacker
    • 2. Mai 2013 um 20:36

    Na, dass sowas auf ebay.de nur 200€ bringen würde, wage ich mal stark zu bezweifeln. Ob $ 6100 gerechtfertigt sind, weiß ich auch nicht sicher. Insbesondere da ich derartige Preise nur für Sachen zahlen würde, die ich selbst prüfen kann. Immerhin sind es eine Menge interessante Marken und wer die Zeit hat, die alle in den Katalogen zusammenzuschreiben, kommt sicher auf einen erklecklichen Wert.

    Wie gesagt - es sind Knochen dabei und die Fälschungsfrage ist auch wohl so nicht restlos zu klären, aber 200€? Dafür hätte ich es sofort genommen, auch für 400.

    Gruß,

    Werner

  • Bund Nr. 243 in anderer Farbe/Helligkeit

    • Werner Briefmacker
    • 22. April 2013 um 09:17

    Nun ja, aber die linke Farbe ist nun wieder anders als oben im Post von axbuhr. Ich habe mich mit dieser Marke noch nicht eingehend beschäftigt und vermute zwar auch eher, dass zumindest die rechts gezeigten Marken durch Licht geschädigt wurden. Sicher bin ich mir da aber gar nicht - es könnte sich auch zumindest theoretisch um eine Farbvariation handeln - siehe Diskussion weiter oben.

  • paypal

    • Werner Briefmacker
    • 18. April 2013 um 11:07

    Uli, das unterschreibe ich zu 120%!

    Dieses Zeug ist hochgefährlich - gerade für Leute die sich damit nicht auskennen. Also - NIEMALS, NIEMALS - auf Links in solchen Mails klicken!!

    Wenn man eine echt aussehende Mail (gibt es in Wirklichkeit kaum) von Paypal, der eigenen Bank oder Anbietern mit Bezug zum Account (Passwort usw.) bekommt und man denn unbedingt meint, man müsse das prüfen, bitte NUR wie folgt vorgehen:

    1. Im Browser SELBST die Adresse des entsprechenden Anbieters eingeben (also z.B. ) und dann im eigenen Account einloggen. Dort kann man dann nachsehen, ob es wirklich Nachrichten von irgendwelcher Bedeutung gibt.

    2. NIEMALS, NIEMALS auf Links in solchen Emails klicken - Uli hat ja schon beschrieben, wie man u.a. erkennen kann, wo diese URLs hinführen. Allerdings sind manche sehr schlau aufgebaut, deshalb kann auch hier wieder der Leichtsinnige auf's Glatteis geführt werden. So werden z.B. Adressen mit kleinsten Rechtschreibfehlern (wie - aus der Luft gegriffenes Beispiel -   o.ä.) oder aber mit unauffälligen Zusätzen (Beispiel:  ) genommen, so dass der Unvorsichtige wieder drauf klickt.

    3. Wenn man wirklich meint, es könnte sich trotz allem um eine wichtige Nachricht handeln, suche man im Internet SELBST eine gültige Emailadresse, Tel. oder Faxnr. auf der OFFIZIELLEN Seite des Anbieters und kontaktiere diesen.

    Tatsache bei allem oben Gesagten: es handelt sich jedoch nach wie vor bei 99,99% aller solcher Mails um Phishing bzw. Betrugsversuche. Deshalb ist Löschen der einzig wahre Umgang damit.

    Gruß,

    Werner

  • paypal

    • Werner Briefmacker
    • 16. April 2013 um 23:50

    Ich bin da axbuhrs Meinung. Du musst ja auch von den Papierauszügen Deiner Bank alles für das Finanzamt aufarbeiten. Das Problem ist hauptsächlich das - korinthenkackende - Finanzamt.

    Wobei - Du buchst ja in Deinem Beispiel 110€ als Einnahme. Und als Ausgabe buchst Du dann die PP-Gebühren, Ebay-Gebühren usw. Ähnlich wie Du bei Deiner Bank (bei Banküberweisung) die 110 € buchen würdest, dagegen Kontoführungsgebühren, Überziehungszinsen, Wechselkursgebühren u. dgl. als Ausgaben buchen würdest.

    Was nicht so schön an PP ist, ist dass die Auflistung der Gebühren tlw. nur durch die "+"-Zeichen einzeln aufklappbar sind. Das ist Mist und bedeutet im Zweifelsfall mehrere Ausdrucke. Dafür geht ein Import in csv und dann in Finanzsoftware. Wie gesagt, PP ist sicher in einigen Punkten kritikwürdig, aber wenn man sich Bankauszüge, Kreditkartenabrechnungen u.ä. ansieht findet man da auch was auszusetzen.

    Gruß,

    Werner

  • paypal

    • Werner Briefmacker
    • 16. April 2013 um 18:21

    Hallo Lumpus,

    ich mache mir Ausdrucke meines PP-Kontos. Diese verwende ich analog den Kontozetteln eines normalen Kontos.

    Eines verstehe ich nicht bei Deiner Darstellung: wenn Du AUF DEINEM PP-KONTO 110 € hast, dann kannst Du die auch runterbuchen. Spielt aber für die Kontoführung auf einem Bankkonto erst einmal keine Rolle - was Du machst ist ja lediglich eine Umbuchung (zwischen 2 Konten). Diese sollten zwar in einer ausführlichen Bilanz auftauchen, jedoch jeweils 1x als Soll und 1x als Haben.

    Interessanter ist dabei rein der Vorgang auf Deinem PP-Konto. Ich nehme einfach mal fiktive Zahlen:

    Du hast 100€ Auktionserlös. Davon gehen Ebay-Gebühren und PP-Gebühren 2,25 € ab. Diese Gebühren verbuchst Du als Ausgabe mit dem Beleg, den Du Dir aus Deinem PP-Konto ausdruckst . Ähnlich, wie Du ja auch Portogebühren oder sonstige Bankgebühren als Ausgabe buchst. Über die einzelnen Konten (in der Bilanz, nicht Bankkonten) kann Dich Dein Steuerberater oder auch die Beratung im Finanzamt aufklären. Komplett kann ich Dir hier nicht die Buchführung erklären.

    Ich jedenfalls habe bislang immer die Ausdrucke von PP hergenommen und die wurden bislang nie bemängelt. Ob man ggf. von PP richtige Kontenausdrucke verlangen kann, weiss ich nicht - vermutlich bekommen Powerseller sowas ...

    Was die 1€-Auktionen in dem anderen Post angeht - sorry, aber wenn Du mit 1€ nicht klarkommst, musst Du halt für 1,50 oder 2€ einstellen. Niemand ist gezwungen, für 1 € zu verkaufen. Und ja, bei 1€-Auktionen (die auch mit 1€ enden), macht PP wenig Sinn. Allerdings gibt es dazu die Sonderrabatte von PP genau für Leute, die nur solche Zahlungen annehmen. Einfach mal nachsehen auf PP - Stichwort Micropayments

    Aber für gewerbliche Anbieter machen derartige Angebote eh keinen Sinn - nur Arbeit und Kosten. Für einen privaten Anbieter frage ich mich auch so manchmal, was das bringt. Naja, zum Aufhübschen des Bewertungsstands vielleicht?

    Gruß,

    Werner

  • paypal

    • Werner Briefmacker
    • 16. April 2013 um 14:47

    Ohjeohje. Das einzige, was ich an Ebay aussetze, ist die tlw. Pflicht zur Annahme von PP.

    Aber davon mal abgesehen - hier werden tonnenweise Milchmädchenrechnungen aufgemacht und der Ratgeber, der irgendwo am Anfang des Threads gepostet wurde ist die Krönung von allem. Wer noch nicht mal so halbwegs der deutschen Sprache mächtig ist, braucht auch keine Halbwahrheiten und eigene Blödheiten im Internet zu posten. Wer die dann auch noch für bare Münze nimmt ... naja, lassen wir es.

    Jeder kann die Gebühren von PP nachlesen - für die häufigsten Fälle (K und Vk) beide in D sind es 1,9% (maximal) + 0,35 €.

    Dass man bei Auslandsüberweisungen in fremden Währungen logischerweise mehr bezahlen muss, dürfte auch jedem klar sein, der schon einmal andere Möglichkeiten dazu genutzt hat (Kreditkarten, Banküberweisung oder ... harakiri Western Union).

    Wer PP mit einer Banküberweisung innerhalb D vergleicht, vergleicht auch Äpfel mit Birnen. PP ist eher mit einer Kreditkarte zu vergleichen und man sehe sich mal die Gebühren für Kreditkartenannahme an.

    Alle PP-Abrechnungen kann man online auf seinem PP Konto finden und von dort aus auch ausdrucken.

    Wer kein PP anbieten will, fein. Aber hier mit hanebüchenen Vorwürfen gegen PP anzutreten, halte ich auch für daneben. Wie oben schon gesagt, man vergleiche die Leistungen von PP mit deren Konkurrenz - also Amex, MasterCard, Western Union usw. Erst dann wird ein Schuh draus.

    Fazit: wenn ich die 1,9%+0,35€ als zu viel erachte, gut. Man sollte aber mal bedenken, wie viele Leute wg. nicht-PP-Annahme nicht mitbieten und um wieviel niedriger dann ein evtl. Gebot ist - 1,9%+0,35 € kommen da schnell zusammen.

    Ausserdem: ich kann durchaus auf zwei verschiedenen Konten meine Waren anbieten - z.B. auf einem Ebay-Konto bei ebay.com mit PP und allem mit Verkauf in viele Länder und auf einem anderen Konto auf ebay.de ohne PP und nur Verkauf in D. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Nur vom Nachdenken befreit einen nichts.

    Gruß,

    Werner

  • Marken ablösen aus Auswahlheft

    • Werner Briefmacker
    • 10. April 2013 um 22:25

    Hallo Michael,

    ich würde jede Methode - auch die UHU-Methode - erst einmal an billigen Marken üben und dann sehen, wie das Ergebnis ist.

    Gruß,

    Werner

  • Bund Nr. 243 in anderer Farbe/Helligkeit

    • Werner Briefmacker
    • 10. April 2013 um 01:48

    Nun, in die Rundablage würde ich die Marke nicht werfen. Grund: es könnte sich doch um eine Farbabart handeln. Wie ich schon vorher gesagt hatte, halte ich es zwar auch nicht für unwahrscheinlich, dass eine Ausbleichung durch Sonnenlicht stattgefunden hat. Was mich daran allerdings etwas stört ist, dass die Ränder (Zähnung) nicht auch vergilbt sind. Insofern sehe ich noch eine leichte Chance für eine Abart. Ich habe die Marke zwar nicht vor mir, aber man sollte mal prüfen, ob der Rand Vergilbungserscheinungen hat. Selbst wenn er diese nicht hat, kann es sich natürlich immer noch um eine Ausbleichung handeln - und das sehe ich als wahrscheinlich an. Trotzdem ....

    Gruß,

    Werner

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