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  3. Markenhamster

Beiträge von Markenhamster

  • wer kann das lesen??

    • Markenhamster
    • 2. April 2010 um 11:14

    Der Name "Rosenfels" (Unterschrift in Reinschrift) ist jedenfalls ein Indiz für den hebräischen Kulturkreis.
    Innerhalb des Textes fällt auf, daß arabische Ziffern als Bezeichnung (f 60 xxx 50, was ich als 50 bis 60 f lese) vorkommen. Spricht zwar gegen Ivrit, was eigene Zahlzeichen hat, indiziert andererseits aber ein Schreiben von rechts nach links. Spiegelschrift erscheint vorstellbar.

    Cheerio

    der Markenhamster.

  • 2 Vorphila-Briefe aus Dresden: Adressen entziffern

    • Markenhamster
    • 25. März 2010 um 07:31

    ...und der erste Brief ging auch

    An
    Seine Hochwürden
    den
    Hern Salesius Krüger
    verdienstvollen Probsten
    im Kloster Marienstern

    Gruß,
    der Markenhamster.

  • Zensurbrief mit Handschrift

    • Markenhamster
    • 21. März 2010 um 10:43

    Hm, ich würde auf "Dr. Warnke" gehen und vermuten, daß es ein ursprünglich Rechtshänder nach dem Verlust der rechten Hand bzw. des Armes mit links geschrieben hat.

  • Vorphila VUKOVARIUS nach POSONII

    • Markenhamster
    • 21. März 2010 um 10:39

    Hallo,

    sind zuviele Eigennamen als daß ich Garantie übernehmen könnte.

    Absender: in Vukovar.

    An den edlen Herrn Joseph Sigismund Zsirvay, im zweiten Studienjahr und meinem Sohn ...

    Posen

    Bei ... Herrn Cselko.

    ---

    Hast Du auch den Inhalt?

  • Militärkorrespondenz Preussen

    • Markenhamster
    • 6. März 2010 um 18:17

    Schon 7 Grundprinzipien...

    ...aber einen kompletten Satz bekomme ich nicht zusammen. Sehr schlecht zu lesende Konzeptschrift, wahrscheinlich wie schon richtig gesagt der Entwurf einer Arbeit. Mir fehl ein Großteil der militärischen Fachausdrücke - besser im Original als im jpg zu lesen.

    Sorry und Cheerio

    der Markenhamster

  • Vicariat Breslau 1829

    • Markenhamster
    • 6. März 2010 um 17:58

    Hallo allesamt,

    wie gesagt, Währungen ist nicht meins. Nur zur Region: der fl.rh. war im ausgehenden 18. Jahrhundert eine der beiden Leitwährungen im gesamten Reich, nicht nur im Rheinland...

    Zur Gemeinheitsteilung: da siehst Du völlig richtig. Beteiligt an der Aufteilung war nur der Einwohner mit vollem Nachbarrecht (so hieß das - auch dort gebührenpflichtige - Bürgerrecht in der Landgemeinde), alle anderen gingen leer aus, auch wenn sie zuvor das Gemeineigentum hatten entgeltfrei mitbenutzen dürfen. Der "Bauer" mit eigenem Gehöft war zumeist ein Bessergestellter, der Pfarrer war mit den Kirchenpfründen ohnehin. Landarbeiter, Tropfhäusler, abhängig Beschäftigte und andere Einwohner ohne Nachbarrecht gingen leer aus.

    Cheerio

    der Markenhamster

  • Vicariat Breslau 1829

    • Markenhamster
    • 6. März 2010 um 08:54

    Hallo,

    fangen wir mal kurz an:

    Die Akten stammen aus dem Amt des Generalvikars, des leitenden Beamten einer Diözese, hier der Erzdiözese Breslau.
    "Gemeinheiten" waren die einer Gemeinschaft - meist Dorfgemeinschaft - als Gesamthand zustehenden Liegenschaften. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die meisten davon in Deutschland unter den Berechtigten (meist real) aufgeteilt. Der Vorgang hieß zeitgenössisch Gemeinheitstheilung.
    Die Währungen sind meines Erachtens rheinische Gulden (gewähnliche Abkürzung fl.rh.) und Schillinge.
    Da ich nicht weiß, wie im Generalvikariat die Zeichnungsregeln waren, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. ob das Aktenstück aus den Akten des Generalvikariats (dann Konzept) oder den des Empfängers (dann Mundum) stammt. Aus der äußeren Form würde ich es als Konzept einordnen, nur die Unterschriftsform verwirrt.

    Schöne Quelle, würde ich auch gerne etwas mitnehmen von Deinem Trödelmarkt... :D

    Wenn ich wieder mehr Zeit habe, kümmere ich mich um die anderen Schriftstücke.
    Soweit cheerio

    der Markenhamster.

  • Vicariat Breslau 1829

    • Markenhamster
    • 5. März 2010 um 10:58

    So, da isset:
    ---
    Abschrift.

    In der strittigen Gemeinheits-Theilungs-Sache zu Nimkau Neumarkischen Kreises haben wir die unterm 19ten November pr. auf den Erzpriester Herrn Fuhrmann ausgeschriebenen Kosten per 23 rh. 3 syl. 8 pfg. niedergeschlagen, welches wir Einem Hochwürdigen F.B. GeneralVikariatAmte auf das geehrte Schreiben vom 23ten v. Monats mit dem Bemerken bekannt machen, daß die unterm 29ten August 1827 ausgeschriebenen Kosten per 8 rh. 19 syl. 8 pfg. bereits eingezahlt sind.
    Breslau den 3ten Maerz 1829.
    Königl. GeneralCommission von Schlesien.
    v. Kottwitz. v. Mauschwitz. Wolf.

    An
    Ein Hochwürdiges General
    VicariatAmt
    Hier
    Febr. 29.

    Abschrift davon dem Erzpriester und Pfarrer Herrn Fuhrmann auf dessen Bericht vom 2./4. Febr. an.cur. zur Nachricht, indem demselben zugleich die Uns unterm 26ten Januar eingereichten Actenstücke sub lit. A remittirt werden.
    Breslau den 14ten April 1829
    FürstBischöfl. GeneralVicariatAmt.

    (3 Unterschriften)

    (Zeichnung Kopist)
    ---

    Fragen zum Inhalt? Dann schieß los - und erzähl auch, wo Du die Akten des Generalvikariats von Breslau her hast... ;-°

    Cheerio

    der Markenhamster :D

  • Entnazifizierungskarte

    • Markenhamster
    • 25. Februar 2010 um 07:15

    Eine "nicht betroffen"-Mitteilung ist meiner Übersicht nach recht selten. Die Adressaten hatten sie gewöhnlich nicht in Gebrauch. Könnte eventuell für das zuständige Archiv von Interesse sein...
    ...und das Ganze auch noch mit Nachporto, lecker.

    Cheerio
    der Markenhamster

  • Postsendungen während der Zeit des Königreich Westphalen

    • Markenhamster
    • 23. Februar 2010 um 14:37

    Das Siegel lautet dann wohl "August Schmidt ... (wahrscheinlich Koenigl.) Notar zu Halberstadt", damit hat sich die Unterschrift "Schmidt" unter dem Brief auch erklärt.

    Interessante Geschichte, sicherlich auch für ein Archiv in Halberstadt.. ;)

    Cheerio
    der Markenhamster

  • Briefe an die Gräfin Boutenev / Onu

    • Markenhamster
    • 23. Februar 2010 um 14:14

    Der Nachsatz mit der Gräfin mit den vielen Briefen lautet:

    sie selbst aber nicht.

    :D

    Cheerio vom heute überarbeiteten da vorlesungschreibenden
    Markenhamster

  • Postsendungen während der Zeit des Königreich Westphalen

    • Markenhamster
    • 22. Februar 2010 um 15:19

    ...könnte auch Achim bei Hornburg sein, falls es da eines gibt. ;)

    Ist auf der Rückseite das Siegel noch erhalten oder ein lesbarer Absender vorhanden? Weißt Du mehr über die Korrespondenz?

    Cheerio
    der Markenhamster

  • Postsendungen während der Zeit des Königreich Westphalen

    • Markenhamster
    • 22. Februar 2010 um 13:15

    An des Herrn Superintendenten Bölsch Hochwürden in Achim bei Hamburg, abzugeben in Hamburg bei Herrn Apotheker Buchholz.
    ---
    Halberstadt am 11ten (?) März 1811.

    Dein letzteres Schreiben vom 21sten Febr., mein theurer Herr Bruder, habe ich erhalten und freüe mich sehr, daß unsers gute Mutternun völlig wiederhergestellt ist.
    Da die Rentei in W. von allen Seiten gedrängt wird und das Gesuch des Grafen um ein Moratorium in Cassel abgeschlagen ist, so läßt sie nun die Gläubiger auffordern, selbst bei dem Justizminister um ein solches Moratorium nachzusuchen und legt ihnen dazu ein Schreiben an denselben zur Unterschrift vor.
    Hier ist es von den mehrsten Gläubigern und auch von mir unterschrieben, weil ich die Erlangung des Moratorii für das einzig MIttel halte, den Grafen noch zu retten und den eignen Verlust der
    ---
    Gläubiger, welche keine Hypothek haben, zu verhindern (?).
    Eine zahllose Menge Klagen sind gegen den Grafen eingereicht und die darauf erfolgten Urtheile in die Hypothekenbücher eingetragen, wodurch die Gläubiger einer Hypothek ... (?) des gesamte Vermögen (gestrichen: erhalten) in Ansehung der eingeklagten Schuldforderungen erhalten.
    Diese Klagsachen betriebs fast ständig für die Gläubiger der Tribunatsprocurator Matthieu (?) in Blankenburg. Will der Graf die Klagen nicht annehmen, so werden sie dem Maire (frz. für Bürgermeister, Dienstbezeichnung auch in Westphalen) zu Wernigerode insinuiert (zugestelt) und dann wird gegen ihn in contumaciam erkannt.
    Weiter kann ich Dir über diese Angelegenheit nichts mittheilen und noch weniger Dir Rath und That ertheilen, (gestrichen: denn) weil mir die wahre
    ---
    Lage der Sache durchaus unbekannt ist.
    Der Graf hatte mir eine Pension von 200 fl. (?, das wären Gulden), die sogar Blüm erhält, versprochen; es ist mir aber nicht in fl. (?) ausgezahlt und wie es scheint, verweigert man sie gegen die heiligste Versicherung mir gänzlich, ohngeachtet alle übrige Pensionen fortgezahlt werden. Um glühende Kohlen auf sein Haupt zu ...(?), habe ich das vorgedachte Gesuch an den Justizminister unterschrieben, ihn aber dabei sagen lassen, daß ich auch dieses letzte Opfer gegen seine feste Versicherung, daß ich meine Kopie (?) zurück haben sollte, ihm noch brächte.
    Was läßt sich von solchen Menschen, die den Grafen umgeben, erwarten? Ich habe in vieler Hinsicht bisher ... (?) verloren und vorher auch nichts mehr, als auch 2 gesunde Fäuste, und einen gesunden Kopf, der gerade so viel enthält, als nöthig ist, um ein Notar zu seyn.
    Lebt wohl. Frau und Schwägerin empfehlen sich mit mir bestens.

    Dein treuer Bruder

    (Unterschrift)

    Viel Spaß
    der Markenhamster

  • Briefe an die Gräfin Boutenev / Onu

    • Markenhamster
    • 21. Februar 2010 um 17:19

    ... das einzige fehlende Wort im 1914-Brief ist "verehrte".

    Sehr interessante Korrespondenzen. Gern mehr davon. Verrätst Du, wo Du die her hast und wie das mit Deinem Spezialgebiet zusammenhängt?

    Cheerio
    der Markenhamster :D

  • Briefe an die Gräfin Boutenev / Onu

    • Markenhamster
    • 16. Februar 2010 um 18:46

    Gerne und her damit. Russisch vor 1917 kann ich nicht (da war eine größere Rechtschreibreform :D ), Dänisch auch nicht.

    Henriette Lendorff paßt. Ich habe eine allein lebende Frau ohne Adelsprädikat erwartet - andere dürften es nicht wagen, auf die Sparkasse zu verweisen. Ob sie nun ein Pensionat betrieben hat oder Gesellschafterin oä war, bliebe herauszufinden, im Zweifelsfall Beerdigungstext.

    Gut, jetzt warte ich auf den nächsten Brief!

    :jaok:

  • Briefe an die Gräfin Boutenev / Onu

    • Markenhamster
    • 11. Februar 2010 um 20:37

    De nada, hat Spaß gemacht. Sobald meine Technik wieder funktioniert, wird so etwas aber diktiert und als Audiofile verschickt - die Schreibarbeit war wirklich die einzige Mühe! :D

    Weißt Du etwas über die Autorin?

    Cheerio

    der Markenhamster

  • Notopfer BERLIN

    • Markenhamster
    • 11. Februar 2010 um 18:19

    hannes:

    Die Vogel-V ist wirklich ein Fund! Vor Ort ist da nichts mehr zu bekommen! Glückwunsch!

  • Briefe an die Gräfin Boutenev / Onu

    • Markenhamster
    • 11. Februar 2010 um 17:57

    Merci. Der Text war gut lesbar, die Arbeit im wesentlichen das Schreiben. Die Hintergründe interessieren mich:

    Katia alias Madame Katerine ist wohl die Frau des russischen Gesandten in Konstantinopel. Woher kennt die Verfasserin sie? Über die Eltern, die evtl. auch im diplomatischen Dienst waren? Oder war Katia bei ihr in Pension - die gebildete und polyglotte Autorin erwähnt keinen Ehemann, aber eine recht leere Sparkasse...

    Vor allem mit dem Rußlandbezug 1906 ist der Brief schon ein interessantes historisches Dokument - und die Transkription eine schöne Ablenkung vom Vorlesung-Schreiben... ;)

    Cheerio

    der Markenhamster

  • Briefe an die Gräfin Boutenev / Onu

    • Markenhamster
    • 11. Februar 2010 um 17:42

    (Rand: ) Verzeihen Sie die losen Blätter!

    Basel, 17 Apr. 06.

    Zürcherstrasse 99. –

    Meine liebe gute treue Katia. Ja, dies Alles sind Sie & ich bin kohlrabenschwarz, indem ich Ihnen so lange nicht geschrieben habe. Und doch hat mich Ihr Brief vom vergangenen Sommer mit der Photographie sehr, sehr gefreut. Sie steht vor mir auf meinem Schreibtische & nicht genug sie anzusehen, -nehme ich sie oft in die Hand& vertiefe mich in die Physiognomie Ihres Mannes, den ich nicht kenne & so gern kennen möchte, dann rufe ich mir ins Gedächtniß, was Sie von ihm geschrieben haben „sehr klug, so so gut & lieb“ & dann weiß ich es, meine liebe Katia ist glücklich & es ist mir als nickten Sie mir noch besonders zu, mit Ihrem freundlichen Lächeln auf der Photographie: ja, ja, so ist es. Und daß Sie mir schreiben Sie seien ganz gesund, freut mich auch nicht am wenigsten. Also tausend Dank für Brief & Photo, schon im Sommer erhalten & für Ihr so liebes Meingedenken mit dem freundlichen Ostergruß in Ihrem

    --

    letzterhaltenen Briefe. Ich wüßte nicht einmal, daß Morgenland & Abendland in diesem Jahre Ostern zusammen feierten, bis ich es aus der Zeitung erfahren hatte. – Sicher vermissen Sie jetzt Ihre Schwester mit den lb. Kleinen Buben & auch Ihren Schwager, aber es ist gewiß gut, wenn sich alle Männer im Vaterland auch nützlich machen, wie der Fürst im „Semstivo (?) jetzt zu tun gedenkt. Nicht wahr Ihre Mama hat ihr „Gut“ in Wassilievskoie? Wie gerne wüsste ich etwas von Ihren lb. Eltern. Oft & viel dachte ich an meine russischen Freunde in den unruhigen vergangenen Zeiten. Von Fürst Anatol Gagarin hatte ich einige Mal Nachricht das das Dörfchen „Okno“, wo er sein schönes Gut hat, wurde von einer Räuberbande ausgeplündert & ein anderes schönes Gut, im Saratov’schen, (wo er für die Wohlfahrt der Bauern bereits viel gethan hatte) wurde von Anarchisten erobert & mit Hilfe des Pöbels, aus der Umgegend, geplündert.
    Ihr Bruder Polia ist ein ganzer Mann. Jung und frisch geht er ins Leben hinein, arbeitend, sich Erfahrung & Kenntnisse sammelnd, womit er auch einst Land & Menschen dienen & nutzen wird. Sie hatten einen unruhigen Winter mit der zweimaligen Reise nach Paris. – The

    --

    2).

    The mere locomotion you might hve liked, but not so, as it was called forth by the sad event of sickness & even death.
    Führt Ihr Weg Sie nicht einmal in unsere Gegend? Wie gerne möchte ich Sie wieder sehn! Sollten Sie über Basel fahren & wenn’s um Mitternacht wäre – ich käme an den Bahnhof, Sie zu begrüßen. Es war so nett Masha einst hier zu begegnen. Annina (Gagarin Stourdza) überraschte mich vergangenen Sommer mit ihrem Besuch. Sie & ihre sehr hübsche, kleine Tochter. Sie waren in Bern & machten sich eines Tages schnell auf den Weg hierher. Es war mir eine Freude. Auch Annina’s Mutter sah ich im schönen Badenweiler, (nicht weit von hier) wohin sie mich eingeladen hatte. Annina hat eine herrliche Villa in Cannes „Manzipia“ (route de Frégus). Sie ist jeden Winter da & will immer, daß ich sie dort besuchen soll. Auch Maders & Zeaneps (?) in Nice schreiben fortwährend: komm, komm doch! Aber, aber es ist nicht so leicht herumzureisen. Die Sparkasse ist schnell erschöpft, besonders wenn man teure Kuren machen muß, was bei mir vergangenen Sommer der Fall war. Gerade vor einem Jahre erkältete ich mich & zog mir einen „Ischias“ zu- Während 4 Monaten hatte ich mehr oder weniger starke rheumatische Schmerzen. Der Arzt schickte mich in ein Soolbad, wo ich 5 Wochen sehr unästhetisch herumhinkte.

    --

    Dann wurde es besser, so daß ich mich wieder recht wohl befinde. Gott sei Dank! Sehr nette Leute lernte ich in Rheinfelden (dem Soolbad) kennen. So eine Frau Professor, mit der ich interessante Bücher austauschte & auch las. Ich konnte ihr „Anna Karenina“ leihen, nahm das Buch mit, nur um es selbst noch einmal zu lesen. Dann fand ich in der Kurhausbibliothek: „The Velvet Glove“. Ist es nicht traurig, daß er gestorben ist – Henry Seton Merriman? Another very fine reading is: „The Months“ by E.F. Benson. Sie sollten sich diesen xxx Band verschaffen wo möglich. Lesen Sie manchmal mit Ihrem Mann? Er Ihnen vor? Oder Sie lesen vor? O wie gerne thäte ich einen Blick in Ihre hübsche Wohnung, zu sehen meine liebe Katia als Hausfrau. Haben Sie viel Gesellschaft in & außer dem Hause? Ganz frauhaft (?) schön muß es in Bouionk Déré bei Ihnen sein! – Ich war, ja auch in Constantinopel & kann mir Land & Leute von da vorstellen. Frl. Besebratero (?) sprach seiner Zeit so viel von Bouionk D. noch als ich sie bei der Fürstin Gagarin in Odessa sah!
    Jetzt sage ich Ihnen Lebewohl liebe, liebe Katia Sie fest umarmend mit herzlichem Kuß.- Gott behüte Sie & erhalte Sie gesund! Es war so lieb von Ihnen mir zu schreiben nach meinem langen Schweigen, aber vergessen thue ich Sie nie & nimmer. Bitte empfehlen Sie mich Ihren verehrten Eltern gelegentlich
    Von Ganzem Herzen Ihre (Unterschrift: ) Ntte. Rendorff (?).

    X Wie mag es seiner arnem, kleinen Witwe gehen?
    X Verzeihen Sie die vielen Fragen & noch mehr möchte ich laut werden lassen, es muß genug sein.

  • Markenhamster stellt sich vor

    • Markenhamster
    • 11. Februar 2010 um 12:23

    Hallo an alle,

    ich bin auch neu hier, 39 Jahre alt, Jurist und Historiker, sammle seit ca. 30 Jahren - ursprünglich Bund´/Berlin/DDR in allen Erhaltungsformen, seit neuestem auch DR.

    Cheerio

    ;)

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