*kopfkratz*
Die 154 ist doch die 40er violett - wie kommt die denn zu smaragdgrünen Bogenrändern?
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Meinst du vielleicht die 145? Aber die ist braun. Das stimmt auch also nicht...
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*kopfkratz*
Die 154 ist doch die 40er violett - wie kommt die denn zu smaragdgrünen Bogenrändern?
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Meinst du vielleicht die 145? Aber die ist braun. Das stimmt auch also nicht...
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Hallo zusammen!
Als Nicht-DR-Spezialist habe ich eine Frage zu einer im Michel Deutschland-Spezial (2006) nicht aufgeführten HAN für die hellsmaragdgrüne 5 Pfg. Parteidienstmarke Nr. 147.
Auf der Rückseite eines mit 5+3 Pfg. portorichtig freigemachten Ortsbriefes innerhalb Kölns vom 1.10.42 kleben als „Briefverschlußsiegel” benutze Bogenränder vom Unterrand (Reihenzähler 5 und 6), die wohl ursprünglich zu der vorderseitig verklebten Mi.-Nr. 147 gehörten. Auf diesem Bogenrand findet sich die HAN 23501.40, die im Spezialkatalog nicht für diese Marke aufgeführt wird.
Ist das nun eine Neuentdeckung oder ist diese HAN für diese Marke bereits bekannt und im Michel nur noch nicht nachgetragen worden?
Hallo Tom!
Kannst du deine Frage etwas präzisieren? Um welchen Zeitraum bzw. welche Verwendungsdaten und -arten geht's dir denn speziell? Hast du eine Abbildung?
Da habe ich abweichende Informationen: Das Ausgabedatum 1.8.1873 bezieht sich auf die Telegrafenmarken im Steindruck. Die Aufgabs-Rezipissen mit Werteindruck (Ganzsachen!) kamen laut Franz Schneiderbauer: Ganzsachen Österreich. Spezialkatalog und Handbuch bereits im Juli 1873 zum Verkauf.
Weiß jemand, ob diese Angaben noch aktuell sind?
Hallo Sammelfreak
Zu den Zensurstempeln kann ich dir nix sagen, der Schiffspoststempel ist sicher nicht der seltensten einer, aber der Brief von Lörrach nach Rheinfelden (Schweiz) ist im Grenzverkehr gelaufen; Sonderporto 10 Pfg.
Für diesen Brief gibt es sicher „Liebhaber”! ![]()
Netter Fred, das! ![]()
Dann werde ich auch mal was exotisches beisteuern:
Ein Visitenkartenbriefchen (90 x 54 mm) von Paris nach Sitges in Katalonien (Spanien) vom Dezember 1936; Ankunft in Sitges am 5. Januar 1937. Verschlußbanderole (blanko) und Prüfstempel der republikanischen Zensur vorne und hinten.
Erstaunlich, das auf das Brieflein eine Sondermarke, zwei Post- und zwei Zensurstempel passten!
:spanien:
Da ich aus nicht nachvollziehbaren Gründen keine Datei anhängen kann (angebl. mit 114 kb zu groß!), hier also per URL:
[Blockierte Grafik: http://www.reinhold-und-becker.de/philaforum/1937minicensura.jpg]
Hallo tommy33
Die Zahl 33 entspricht der Katalognummer dieser Marke sowohl im Michel,- als auch im Senf-Katalog. Wahrscheinlich stammt die Marke aus einem alten Händler-Lagerbuch oder war auf einem Päckchen Bündelware als Orientierungshilfe befestigt.
Nahezu „wertlos” war sie wohl schon seinerzeit...
Also, was immer das ist, es ist auf keinen Fall eine Italien Mi.-Nr. 19 (siehe Anhang!).
So grob gedruckt, mit fehlenden Details und mit Tusche aufgemaltem Phantasiestempel kann das eigentlich nur eine Fälschung sein. Ein Ganzsachenausschnitt ist es auch nicht: Mit Wertstempeln in dieser Zeichnung wurden keine italienischen Ganzsachen hergestellt.
Hallo Dirk,
willkommen im Philaforum!
Zu deinen Fragen:
1) Die französische Postkarte nach Aachen (Aix-la-Chapelle) trägt einen Ankunftstempel von vom 12. Mai 1902, ergo stammt sie auch aus diesem Jahr!
Am Tag vorher wurde sie in Paris abgeschickt; leider ist auf dem frz. Aufgabestempel die Jahreszahl wohl nicht eingesetzt worden - kann immer mal passieren.
2) Da gibt es zwei Möglichkeiten: a) Der Umschlag wurde nie verschickt , obwohl er bereits frankiert war oder b) er wurde beim Abstempeln aus irgendwelchen Gründen nicht „übersehen”, was im Zeitalter der Briefpostautomation öfter mal vorkommt (Sortiermaschine klemmt etc.). Auf der Rückseite kleben private Weihnachts-Spendenmarken; daher keine Wertangabe.
3) Hierzu gab's keine Frage. Der Brief ging am 4.6.1914 - also relativ kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs - von Westende in Belgien an einen deutschen Offizier in Rastatt. Wahrscheinlich Grüße aus der Sommerfrische...
Hallo Leute
Ich glaube eher, dass es sich um einen roten NEW YORK | PAID ALL Stempel handelt.
Anbei ein Scan eines Abschlags auf der Rückseite eines Briefes von Spanien nach USA von 1875 aus meiner Sammlung. Nicht ganz sauber, aber dennoch erkennbar (hoffe ich!).
Jaja, so entstehen Missverständnisse! Die Werbung war also im TV und nicht hier im Forum!
Hätte mich auch sehr gewundert... ![]()
Genau!
Ein Forum ist ein Forum ist ein Forum.
Nicht die Plattform ist „böse”, sondern die, die sie missbrauchen.
Für persönliche Animositäten jeden erreichbaren Chat zu instrumentalisieren, grenzt schon an intellektuelle Belästigung.
Basta!
Ja, ja - die Schwyzer sind schon ein lustiges Völkchen, elbst beim Militär!
Panzer im Leoparden-Look... Sowas! ![]()
Gab's auch das Modell "Rosaroter Panther"?? ![]()
Bin ich froh, dass ich nie beim Bund war, Jungs! ![]()
Hast du bei deinen ausführlichen Studien auch näheres zum Druckverfahren der Originalmarken herausgefunden? ![]()
Kleiner Tipp:
Schau dir die Marken mal in Ruhe unterm Fadenzähler an.
Ist das wirklich Buchdruck? Ich glaube nicht!
Diese Art von Eingangsstempeln mit zusätzlicher Minutenangabe gab es nicht nur in Patentämtern, sondern in allen Bereichen, wo es auf Fristwahrung ankommt (bspw. in Finanzämtern und Gerichten).
Auf Korrespondenzen vom Beginn des 20. Jahrhunderts habe ich ähnliche Modelle schon oft abgeschlagen gesehen.
Wo ist denn eigentlich die Peschl-Signatur?
Ich glaube auch, dass hier eine postalisch verwendete P 148 etwas „aufgewertet” wurde.
a) Das Fernporto von 1,50 M war mit der benutzten Ganzsache bereits bezahlt.
b) Die Nachgebühr sollte eigentlich in blau angezeichnet werden. Außerdem hätte die Nachgebühr (so sie denn erhoben worden wäre) lt. damals gültiger Nachgebührenregelung 50 Pfennige betragen müssen, nicht 5 Pf.
c) Der benutzte Ortsstempel kommt mir nicht koscher vor. Ich besitze zwar weder tiefergehende Spezialkenntnisse zu den deutschen Ortsstempeln der Zeit noch die entsprechenden INFLA-Hefte, aber mir sehen die „Abschläge” zu sauber und geleckt aus. Hier ein Beispiel des Stempels Plauen c aus dem Jahre 1926:
Das ist kein Wertbrief, sondern ein Begleitbrief zu einem Paket mit einem Gewicht von 4 Pfund und 310 Gramm - also Fahrpost.
Carolina Pegleg
Danke für die Erklärung; hab' wieder was gelernt. War aber extrem speziell, die Maschinenstempelgeschichte!
Das schreit nach Rache! ![]()