Hallo zusammen,
ich kann eine 2II5 mit 3 – wenn man sehr großzügig ist sind es 4 – abgeschrägten Ecken zeigen. Klebt auf einem Brief vom 23.12.1859.
Interessant auch die zerhämmerte Randlinie.
De bayrischen Drucker waren ganz schön grob damals..
Dann hab ich noch eine 2II2 oder 3 gefunden mit 2 oder 3 abgeschrägten Ecken…
Mal so ne Idee zur Faschingszeit… ![]()
Die Bezeichnungen mit 9II oder 2II2 II etc. sind etwas verwirrend und grenzen die 3II nicht gebührend ab (die 8II lasse ich mal außen vor).
Außerdem gibt es ja Marken mit 1, 2 oder 3 abgeschrägten Ecken wie Bayern Nerv eindrucksvoll zeigte.
Daher die Seppsche Angulinomenklatur
:
Jede abgeschrägte Ecke wird mit einem griechischen Buchstaben bezeichnet – beginnend mit Alpha für die Ecke links oben und dann weiter im Uhrzeigersinn!
Somit wäre die 2II5 (±²³´) und die 2II2 (²³)…
Die Nomenklatur hat sich schon erledigt, da die Forumssoftware kein griechisch kann... ![]()
Noch eine Frage an die „alten Bayern-Hasen“: Wurden die abgeschrägten Ecken in der Literatur bisher nie groß thematisiert? Als Merkmal sind sie ja sehr auffällig…
Hat da jemand den Überblick?
Helau, Alaaf oder wie auch immer!
Sepp
@ helgophil: Schöne 9II oder 9 (±²³´) mit dem Punkt über Drei (wenn auch etwas schwach)