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Charge Briefe

  • Bayern-Nils
  • 24. September 2008 um 16:55
  • BaD
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    • 20. Dezember 2009 um 20:48
    • #121

    Hallo Michael,
    so hatte ich es auch gedacht. Aber: kommt es zu dem 1 Neugroschen dazu?, denn es steht ja ein "und", dann würde ein Reco-Brief über 7 Meilen 2 Neugroschen=20 pfennige kosten, über 6 Meilen aber 28 Pfennige 9+10+9.
    Bedeutet ausfallend vielleicht die Differenz zu 1 Neugroschen, so das alle Recobriefe mindestens 2 Neugr. kosten würden. Oder ist das "und" nicht relevant, was aber bedeuten würde, ein Recobrief über 1 Meile würde nur 8 Pf. kosten. Anbei der einzige Brief, den ich habe, und der sich nur mit letzterer Rechnung erklären lässt, denn Döben lag bei Grimma, 4 Meilen von Leipzig. Innen sind an bezahlten Porto 17 Pf. notiert, wohl mit 3 Pf. Bestellgeld. Aber eine Entfernungsabhängige Recogebühr kann es doch nicht geben?
    Warum sammeln wir nur solche schwierigen Gebiete, am besten ich kaufe mir ein Vordruckalbum, und fülle es mit der Zeit.

    Danke für die Mithilfe, euer Bernd

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    • Döben.jpg
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    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (20. Dezember 2009 um 21:08)

  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (65)
    • 20. Dezember 2009 um 21:01
    • #122

    BaD

    nach meinen Gedanken würde ein Brief 5 -6 Meilen als einfache Taxe 9 Pfennig haben - eingeschrieben das doppelte, da die Brieftaxe noch unter 1 Ngr lag, also insgesamt 18 Pfennig

    Ohne jetzt zu prüfen, wäre Dein Brief bei einer Entfernung von 3 - 4 Meilen korrekt taxiert (7 Pfennig Brieftaxe + 7 Pfennig Rekogebür) - die 3 Pfennige sollten das Bestellgeld sein.

    Erst wenn die Brieftaxe über 1 Ngr liegt wird eine Rekogeühr von immer 1 Ngr fällig.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (20. Dezember 2009 um 21:04)

  • Michael D
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    5. August
    • 20. Dezember 2009 um 21:11
    • #123

    Hallo Bernd,

    so wie ich es verstehe, kommt die entfernungsabhängige - oder besser brieftaxenabhängige - Recogebühr nicht zu den 1 Ngr.
    Sie bildet sich bei Brieftaxen < 1 Ngr. aus genau dieser, also
    Brieftaxe=6 Pfg. --> Recogebühr=6 Pfg.
    Brieftaxe=7Pfg. --> Recogebühr=7 Pfg.
    Erst bei einer Briefgebühr ab 1 Ngr. kommt die "normale" Recogebühr hinzu.

    Soweit mein Verständnis dieses ungewöhnlichen Tarifs.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • BaD
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    • 20. Dezember 2009 um 21:16
    • #124

    Hallo Ulf,

    die 4 Meilen sind offiziell aus dem Meilenzeiger für Leipzig, es würde genau passen. 7Pf.+7Pf.=14 Pf.

    Wenn die Berechnung so ist, dann ist sie sehr ungewöhnlich und eine ähnliche ist mir noch nie bekannt geworden. Was nicht viel sagen soll, ich kenne aus der Zeit auch kaum welche!!

    Vielen Dank an Alle und beste Grüsse Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (20. Dezember 2009 um 21:17)

  • kreuzer
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    10. September 1983 (42)
    • 29. Dezember 2009 um 18:51
    • #125

    Hallo zusammen!

    Hier kommt ein Charge-Briefumschlag, den ich nicht liegen lassen konnte, auch wenn er etwas demoliert ist.

    Frankiert mit einer Nr. 15. Gelaufen ist der Brief von München nach Aibling. Jahr ist leider nicht bekannt, dürfte aber 1869 gewesen sein, da die Marke mit Ortsstempel entwertet ist. Der Einkreiser von München ist am 10.09. abgeschlagen (dies ist auch der Grund, warum ich den Brief unbedingt wollte :D).
    Als Ankunftsstempel findet sich siegelseitig ein Halbkreis von Aibling mit Datum 11.9.

    Auf der Vorderseite ist ein Charge-Stempel in braunrot abgeschlagen. Als Rekonummer erhielt der Brief 372. Unter dem Aufgabestempel findet sich der Vermerk "frei gegen Schein".


    Viele Grüße

    kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Dezember 2009 um 19:09
    • #126

    Hallo kreuzer,

    der Zustand des Kuverts trägt der vermuteten Wichtigkeit des Inhalts Rechnung. ;)

    Noch ein kleines Lob hinterher: Deine Beschreibung ist perfekt. Würde ich solche Beschreibungen häufiger bei eBay, in Auktionskatalogen oder bei Ausstellungen sehen, wäre das ein echter Verständnisfortschritt. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (29. Dezember 2009 um 19:09)

  • kreuzer
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    10. September 1983 (42)
    • 29. Dezember 2009 um 19:18
    • #127

    Hallo bayern klassisch!

    Vielen Dank für die Blumen :ups:


    Viele Grüße

    kreuzer

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 6. Januar 2010 um 00:29
    • #128

    Hallo zusammen,

    endlich mal wieder etwas Zeit um mich ums Altpapier zu kümmern.

    Vielen Dank an bayern klassisch für die Beschreibung deines „Erlangen 1831 nach Abbehausen in Oldenburg“ Express-Chargébriefs vor zwei Seiten. Was für ein schöner Brief :P und toll wie schnell sich die Threads hier füllen…

    Hier möchte ich einen - wie ich finde – hübschen Chargébrief von Augsburg nach Stuttgart zeigen.
    Hoffentlich liege ich mit der Beschreibung richtig (Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht).

    4 Kreuzer Chargegebühr zahlte der Absender in Augsburg, der künstlerisch rekommandirt und franko in die unteren Ecken zirkelte.
    Am 18.4.1844 schlug Augsburg den Zweizeiler und den Chargéstempel in Antiqua in rot ab (rot war wohl Usus in Augsburg?).
    Der Brief kostete 4 Kreuzer zu bayrischen Grenze. Am 19.4. in Stuttgart (Württemberg) strich man die bayrische 4 und notierte die zuzahlenden 8 Kreuzer (?). Dort versah man den Brief noch mit dem Rötelgitter. Rekonummer war die 211. Was ist das i hinter dieser?

    Ich hoffe das war einigermaßen richtig…

    Viele Grüße
    Sepp

    Bilder

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Januar 2010 um 07:53
    • #129

    Hallo Sepp,

    zuerst wünsche ich dir ein Frohes Neues Jahr. :)

    Für dich fing es auch gut an, weil du einen sehr schönen Brief gekauft hast - oder war es (d)ein Weihnachtsgeschenk?

    Deine Beschreibung würde ich erweitern. Der Absender wollte frankieren und einschreiben lassen. Die 4 Kr. für die Einschreibung haben ihn aber wohl finanziell so stark gefordert, dass er kein Geld mehr für die Frankierung übrig hatte und den Brief unfrankiert aufgab.

    Augsburg hätte ihn veranlassen müssen, die falsche Adresse zu korrigieren, hatte aber wohl besseres zu tun.

    4 Kr. bis zur Grenze für Bayern und 4 Kr. ab da bis Stuttgart ergaben die 8 Kr., die der Empfänger zahlen durfte.

    Die Rekonummer oben rechts lautet 241; ein senkrechter Strich mit Punkt darüber war eine 1, kein I oder l.

    Augsburg stempelte in der bayer. Zeit am Anfang alles schwarz (bis 1819 aus der Hüfte), danach alles in rot und schwenkte 1849 wieder auf schwarz nach der Vorschrift um. Man hatte dort auch nur ein Stempelkissen, so dass man Aufgabe- und Chargéstempel immer gleichfarbig nutzte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 6. Januar 2010 um 11:42
    • #130

    Hallo bayern klassisch,


    von mir natürlich auch ein gutes Neues mit vielen tollen Neuerwerbungen!

    Da habe ich doch wieder ewas übersehen. :ups:
    Der franko-Vermerk hätte also von Augsburg gestrichen werden müssen.
    Hätte der Empfänger die Zahlung des Portos verweigern können, da ja franko auf dem Brief stand?


    Viele Grüße
    Sepp

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Januar 2010 um 12:05
    • #131

    Hallo Sepp,

    so hatte ich das nicht geschrieben: Der Brief hätte dem Absender zur "Korrektur der Adresse" zurück gegeben werden müssen. Der Absender hätte seinen falschen Franko - Vermerk streichen müssen.

    Ob der Empfänger das Porto hätte zu zahlen verweigern können, müsste ein Württemberg - Spezialist eher als ich beantworten können.

    Ich glaube nicht. Nur im internationalen Postverkehr (war Bayern - Württemberg zwar im Prinzip auch) mit fremden Staaten, also z. B. Frankreich, Italien, Schweden usw. war aber ein P.D. - Stempel schon bindend und eine Nachtaxierung seitens anderer als der Aufgabepost problematisch. Von daher ist dein Einwand sicher gerechtfertigt.

    Aber in der Masse wollten ja alle Empfänger ihre Briefe haben und störten sich an dergleichen weniger.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 8. Januar 2010 um 13:11
    • #132

    Hallo Sepp,

    meine Absender konnten bei ihrem Brief an den "Stadtrath Helfrich in Stuttgart" aber sowohl das Franko wie auch die Chargégebühr bezahlen. ;) ;)

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Januar 2010 um 13:26
    • #133

    ... und ein spätes Lob dem Stadtrat Helfrich, dass er solch wunderschöne Briefe für uns heute aufbewahrt hat ... :)

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 8. Januar 2010 um 16:20
    • #134

    einen weiteren - diemal ganz in rot - kann ich noch zeigen.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

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  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 10. Januar 2010 um 23:41
    • #135

    Hallo bayern-kreuzer,

    sehr schöne Chargebriefe waren das, die der Herr Stadtrat aufgehoben hat.
    Die du hier zeigst hatte ich auch im Visier - mich aber dann doch für die "Sparversion" (nur 4 Kr. Charge) entschieden... :D

    Viele Grüße
    Sepp

  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (86)
    • 17. Januar 2010 um 08:55
    • #136

    Hallo Alle

    Haben dieser Chargé Brief bekommen, Sendet von Ansbach nach Gütteldorf(?) Post Rügland.
    Am unten steht: Recommandirt gegen ?

    Viele Grüße
    Jørgen

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2010 um 09:11
    • #137

    Lieber Jörgen,

    da darf ich dir, wie schon so oft, mal wieder gratulieren. :)

    Den hätte jeder Bayernsammler mit Ahnung auch gerne gekauft.

    Da unten steht: "Recommandirt gegen Postretour - Recepisse".

    Porto: 0
    Chargé: 0
    Rückschein: 7 Kr.!!

    Häufig ist etwas anderes ... :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
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    1. Mai 1939 (86)
    • 17. Januar 2010 um 09:53
    • #138

    Lieber bayern klassisch

    Besten danke für Deine Antwort.
    Ich hatte das Brief gekauft weil das Chargé Stempel dar war. (Gut für mich das nur wenige dänen deutsche Schreibschrift lesen kann).

    Liebe Grüße
    Jørgen

    2 Mal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (31. Januar 2010 um 09:57)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2010 um 09:59
    • #139

    Lieber Jörgen,

    nur der gute Sammler, ob hier oder in Dänemark, hat das Glück des Tüchtigen.

    Wenn jeder 500. Dienstbrief einen Rüchschein dabei hatte, dann war das viel.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.893
    Geburtstag
    29. Juli 1980 (45)
    • 17. Januar 2010 um 10:01
    • #140

    Hier nun mein erster Charge Brief

    der von Gera (TuT) nach Leipzig (Sachsen) geht

    frei gemacht als Ganzsache mit drei Silbergroschen

    2 Silbergroschen hat die Chargegebühr gekostet

    dann noch 1 Silbergroschen für die normale Beförderung, weil ich schätze mal das es um die 10 Meilen waren, je nach Postweg.

    Nun meine Fragen:

    Charge dafür war ja das Zeichen auf dem Brief
    ist reco das selbe?
    und was heisst das unterstrichene?
    und kann jemand auf dem Ortstempel evtl. das Datum deuten?
    (ich tendiere ja zum 15.12.1865)


    Leider habe ich keinen geeigneten Postvertrag bei unseren Freunden des Altbriefsammlervereins gefunden, aber sicher könnt ihr mir mehr dazu sagen, so das dieser Brief auch in meine Sammlung aufgenommen werden kann!

    Danke im Vorraus

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