Das Augustheft (No. 203) bringt wieder eine Fülle von interessanten Themen. Im Mittelpunkt steht das Titelthema "Goldrausch am Edie Creek". Der amerikanische Prospektor Arthur Darling schiffte 1910 anscheinend den Watut hinauf und in seinen Nebenfluss, den Bulolo. Dort fand er reiche Goldlager! Darling und sein Team von Orokaiva-Jungen wurden jedoch von den örtlichen Stammesangehörigen angegriffen und mussten fliehen. Als Darling sich von dem Schrecken erholt hatte, ging er zum neuen Lakekamu-Goldfeld, um zu versuchen, genug Gold zu gewinnen, um sich wieder ausrüsten zu können.Ein Post Office im versah ab 1. September 1924 einen Dienst, der bis 11. Februar 1942 dauerte und dann durch Kriegswirren eingestellt wurde. Zuvor mußte die Post zur Weiterbeföderung nach Bulolo, Wau oder Morobe gebracht werden. Es gab nur einen Stempeltyp, der abgebildet wird. Ein Abdruck auf einer Einzelmarke mit einem früheresn Datum wurde veröffentlicht, aber noch keine Meinungen dazu. 1943 gab es ein australisches Militärpostamt mit der Feldpost-Nummer 376, AMF Censor-No. 462.
Weitere Themen: Der Niederländische Neuguinea-Rat 1961, Der Flaggenstempel von M.S."Arita Maru" und S.S."Pakoi" vor Anker in Port Moresby", Briefe für's Chinatown (in Rabaul), Verzeichnis der Postdienststellen in DNG, Die Luftschiffexpedition 1913-14. Erst in den 1930er Jahren begriff die Welt, dass im Inneren Neuguineas Hunderte einzigartiger Stämme lebten und eine teilweise noch unbekannte Fauna und Flora, mit einem sagenhaften Orchideen-Reichtum. Der Papua-Neuguinea-Postkurier ist eine Zeitung mit Sitz in Konedobu, Port Moresby. Er wurde am 30. Juni 1969 gegründet. Es war die erste nationale Tageszeitung in Papua-Neuguinea. Mit einer Auflage von 41.000 Exemplaren ist der Post-Courier die meistverkaufte Zeitung auf der Pazifikinsel.Zum 50jährigen Bestehen der Zeitung gibt die Post von Papua-Neuguinea eine Briefmarkenserie heraus. Die Ausgabe wird - teils in Farbe - vorgestellt.
Beiträge von Rabaul
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Danke, kartenhai - sehr interessant.
Die buddhistischen Totenseelen-Schiffe werden , wie deine Buchillustration zeigt, in blumengeschmückten Schreinen mit Laternen ausgestattet, dem Meere übergeben.
Auf der Postkarte werden schmucklose Bündel ( vermutl. Verstorbene ) auf seltsamen Holzbooten ohne Laternen auf die letzte Reise ins Totenreich gebracht.
Da die Postkarte etwas mit dem WWII zu tun haben soll, können wir vielleicht noch mehr erfahren?
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Der Naturhafen von Rabaul im Nordosten Neubritanniens war von den Japanern als Basis für ihre weiteren Operationen in Richtung Neuguinea
ausgewählt worden. In diesem Zusammenhang fand ich die Abbildung einer japanischen Postkarte, welche diese Schiffchen mit ihren Lasten zeigt. Ich kenne mich in der japanischen Mythologie nicht sonderlich aus. Sind dies tatsächlich Totenschiffchen, die ihre Verstorbenen auf dem Meer der Sonne entgegen senden? Ist jemand so nett und klärt mich auf ?
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Die 200. Ausgabe von "The Papuan Villager" erscheint im Februar 2020. Es wird berichtet über postgeschichtliche Betrachtungen aus der Oro-Provinz von Papua-Neuguinea, unter dem Titel "Von Buna Bay, Higaturu und Popondetta". Drei unserer Mitglieder streifen dort durch die Urwälder. Wir freuen uns, daß nun auch Mr. Banian Masiboda, Manager der Post von PNG nicht nur unser Heft regelmäßig liest, sondern nun auch gerne unsere Internetseiten studiert: http://www.the-papuan-villager.de / (Link tot)
https://www.facebook.com/groups/949539141920830/ (falls Sie kein Facebook haben, können wir Sie über unsere Seite einladen).
Zum weiteren Inhalt gehören Berichte zur Geschichte der Landwirtschaft von PNG, ein Kommentar zur Ausgabe "Europäische Union", über eine neue Schneckenart aus der Bismarck-See und ein Beitrag aus Kieta. Natürlich werden auch die aktuellen Marken-Neuheiten vorgestellt.
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… denn Papua war noch eine australische Kolonie !
Das Dezemberheft (No. 199 / 2019) zeigt auf seiner Titelseite tanzende Papuas und im Hintergrund den australischen Generalgouverneur mit seiner Familie. Denn man schreibt das Jahr 1932. Da war Papua noch australische Kolonie.
Über einen kuriosen Schriftverkehr "von Harry an Harry" kann der Leser schmunzeln, denn der eine Harry ist niemand anderes als Harry Voyce, der ehemalige Präsident der Postgeschichtlichen Gesellschaft von Neuseeland. Ein authentischer Bericht von Carl Weller, dem Postsekretär von Deutsch-Neuguinea schließt sich mit vielen Abbildungen an. Es folgen diverse Poststempel-Vorstellungen und Geschichten dazu,bis schließlich Roy Materne den neuen PNG-Frankiermaschinen-Katalog vorstellt.
Wer ab 2020 Mitglied in unserer "Gemeinschaft der Briefmarkenfreunde Neuguineas" werden möchte, bekommt dieses Heft gratis und kann sich bei mir über's Facebook anmelden: https://www.facebook.com/groups/949539141920830/
Unsere Homepage wird derzeit neu gestaltet und ist momentan nicht erreichbar. Ich hoffe aber, dass es nicht mehr lange dauert und die neuen HP-Seiten werden wieder sichtbar.
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Das Oktoberheft 2019 der „Gemeinschaft der Briefmarkenfreunde Neuguineas“ , bekannt als „The Papuan Villager“, bringt mit seiner 198. Ausgabe wieder eine Fülle interessanter Themen, so u.a. „Die ‚garantierte‘ Luftpost des Mr. Field“. Über diese seltsame Garantie aus den 20er Jahren des britischen Empire’s ist lange Zeit nichts veröffentlicht worden. In dem vorliegenden Beitrag handelt es sich um Flugpost aus Papua – via Cairns zum Sutton Coldfield, Birmingham - die bei ihrer Ankunft auf dem „BCM Airfield“ einen kleinen Gummistempel erhielt, der einen Brief an einem Fallschirm hängend symbolisieren soll, garantiert geflogen worden zu sein.
Ein Sammlerfreund bittet die PNG-Post, endlich auch Robert Koch philatelistisch zu ehren, der im Jahre 1900 Neuguinea bei Stephansort betrat, um dort seine Forschungen über den Malaria-Bazillus zu betreiben.
Es ist die außergewöhnliche Geschichte von MV Bulolo, einem nicht sehr großen Schiff, das für die Burns Philp Linie als Passagier-, Fracht- und Postdampfer gebaut wurde. Das Schiff begann seine Karriere am 19. November 1938 zwischen Australien, Papua-Neuguinea, Salomonen, Neuen Hebriden, Norfolk und Lord Howe Islands. Die Bulolo beherbergte Könige, Lords und sogar Winston Churchill. Von ihren Decks überprüfte König Georg VI. die Invasionsrede zwei Tage vor der Invasion in der Normandie.
Der 2. Teil der Postgeschichte von Kieta und Buka entführt den Leser auch nach Sohano. Das Bezirksamt verwendete in den 50er und 60er Jahren braune Umschläge mit O.H.M.S.-Aufdruck (On Her Majesty Service – Elizabeth II. war ja schon seit 1953 Königin, nach dem Ableben ihres Vaters, King George VI.). Auf dem Poststempel stand noch fälschlicherweise „SOHANA“, während der doppellinige Ovalstempel oben „DISTRICT OFFICE“ und unten die richtige Schreibweise „SOHANO“ aufweist.
Weitere Berichte führen uns nach Bitapaka, zur kleinen Insel Pororan – mit Einschreibebrief, deutscher Abfertigung und japanischen Schriftzeichen – um dann letztlich auch noch eine Zwischenlandung in Losuia zu begehen, über die ein PPS-Freund Interessantes zu erzählen weis.
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Bulwa – nur 9 Monate dauerte hier der Postbetrieb !
Der Ort liegt im Tal des Bulolo River auf dem Hauptland von Neuguinea, hinter den Goldfeldern von Lae und Salamaua und etwa 11 Kilometer vom Ort Bulolo entfernt. Seine einzige Bedeutung erlangte der Ort von den mit der Goldgewinnung verbundenen Erfordernissen, wie Unterbringen und Versorgen der Goldsucher, Büros der Gesellschaften, Amtsstube des Warden – wenn er gerade da war, Post Office u.s.w. Wo letzteres untergeracht war, wußte auch anscheinend John Powell nicht. Dafür übermittelte er den Philatelisten wichtige Daten.
Das Post Office wurde am 22. Mai 1941 eröffnet und führte einen 28,5 mm im Durchmesser gefertigten Einkreisstempel (Powell # 125), mit der Inschrift „BULWA“ oben und „NEW GUINEA“ unten und mit einer Datumszeile mit Uhrzeit in Stempelmitte. Das Office beendete aber schon am11. Februar 1942 seine Arbeit , als mit der japanischen Invasion zu rechnen war. Zuvor hatten die Japaner bereits Teile Neubritanniens und Neuirlands besetzt.
Im deutschsprachigen "Villager" # 193 kann man die Geschichte weiterlesen.
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Obiges Tausch/Kauf-Angebot hat immer noch Gültigkeit.
Viele Grüße,
Rabaul
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Keine Rücknahme und alle Angaben ohne Gewähr. Wieso schreibt ebay "bewährter Verkäufer", wenn gerademal 16 Artikel verkauft wurden?
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... dabei sind es sowieso schon wenige. Vermutlich will man nur noch an den Poststellen in Supermärkten usw. Einwurfmöglichkeiten bieten. Da spart man Personal für die Leerung. Dabei ist die Postbeförderung nicht billig. In der Provinz Limburg wird Montags schon seit Jahren keine Post mehr ausgetragen. Da spart man die Kosten für den Postzusteller, der überwiegend auch noch das eigene Rad stellen muß. Diese Glosse erschien in einem Forum:
"Nederland zal binnenkort geen brievenbus meer hebben. Dan moet je de post naar België, Duitsland of Engeland brengen. Het geld voor de reis wordt dan toegevoegd aan de kosten van de postzegels en aan het einde van het jaar terugbetaald door de belastingdienst."
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USS LST-991 war ein PST -542- Panzer-Landungsschiff der United States Navy . LST-991 wurde am 26. Februar 1944 im Boston Navy Yard niedergelegt ; am 27. März 1944 gestartet ; gesponsert von Dorothy Ann Govostes; und am 6. Mai 1944 unter dem Kommando von Lieutenant Randall R. Shake, USNR, in den Pazifik geschickt.
Wie in dem Jubiläumsstempel zum 50. Jahrestag zu lesen ist, war unter anderem der Einsatz von USS LST 991 in den Kriegsgebieten um die Salomon-Inseln (Tulagi), Nederlands Indie (Biak, Morotai = auch: "Morty", ist heute eine indonesische Insel und gehört zur Provinz der Nordmolukken, damals Nederlands Indie), New Guinea (Manus). Am 6. Mai 1994 erinnerte der Sonderstempel an den Einsatz vor 50 Jahren.
Siehe dazu auch "The Papuan Villager" # 193, S. 9 und f. (mit einem Bericht eines ehemaligen Besatzungsmitglieds).
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Der neue Jahrgang beginnt mit einem Bericht wie in einem Science Fiction - Film: "...sie landeten, doch fanden sie zunächst keine Spuren von menschlichem Leben. Dichter finsterer Urwald überall, ohne irgendeine Unterbrechung; Urwald vom schaumbrandenden Meeresstrand empor bis zu den dunstverhangenen Gipfeln der hohen Berge..." Nicht immer arbeitete "Der Postläufer von Tumleo" in einer solchen einsamen finsteren Umgebung. Diese Titel aus dem Heft # 194 lassen interessante Schlüsse über den weiteren Inhalt zu: Brief aus Digoel, MV "Tulagi" vor den Salomon-Inseln,
Abarten bei GRI-Marken, Irian Barat als Sammelgebiet, M.S. "Shansi" und die China Navigation Company. Wenn Sie jetzt bei uns einsteigen, erhalten Sie dieses Heft noch!
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Nachtrag:
Der Verein Club philatélique et cartophile de Truchtersheim (Vorstand Harald Zierock) hat
damals unseren TPV-Bericht ebenfalls auf seiner Homepage veröffentlicht - wie schon oben von kartenhai berichtet.
http://wwwphilatelie-truchtersheim.e-monsite.com/album-photos/i…es-australiens/
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Wenn man wertvolle Papua-Marken sucht, sollte man im Facebook nachsehen bei
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Schon die Titelstory von No. 192 zeigt mit ihren Abbildungen wo es in dieser Ausgabe lang geht ! Kieta, Buka, Bougainville – das verspricht ein Eldorado klassischer Markenausgaben – Kabinettstückchen in Briefmarkenalben! Berichte über die erste offizielle Luftpost von Neuseeland und Australien nach Papua & Neuguinea, sowie der Erstflug von Port Moresby nach Daru mit Flying Boat A11-1 sind genau so interessant wie die Seepost mit handschriftlicher „Siar“-Entwertung. Bei einem Ausflug in die Gegenwart stellt man fest : Mit der Kaffee-Ausgabe kommen wieder Dreiecksmarken an die Postschalter !
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Ich danke euch für die Hinweise. Offensichtlich ist SMS Bussard in den Jahren 1892-99 in den Gewässern der deutschen Besitzungen im Stillen Ozean und Australien gekreuzt. Unsere Berichte beziehen sich auch auf Transporte von Polizeikräften, die einheimische Rebellionen unterbinden sollten. Es gab aber auch harmlose Episoden, wie das Verladen einer Kuh und Muscheln sammeln in Matupi. Offiziere und Mannschaften schickten Briefe und Kartengrüße, doch die Stempelabbildungen auf den Vorlagen sind so ungenau, dass ich auf einem Stempel eine "5" und auf einem eine "7" erkennen kann, aber nicht ob noch etwas davor steht, bei dem Stempel: "Kaiser. Deutsche / Marine- / Schiffspost". Ein Sammlerfreund hat ein altes Fotoalbum beschrieben, mit sehr interessanten Ansichten.
Bestimmt hören wir wieder voneinander!
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Guten Tag,
ich suche eine Abbildung des Bordstempels von diesem Schiff. In dem neuen Buch von Karl Baumann ist er nicht aufgeführt. Wer kann helfen ? Im voraus besten Dank und freundliche Sammlergrüße.