So, hier nun das Ergebnis des Mixes zwischen Bildern & Text:
Vielen Dank an Bayern klassisch für den Text und die tollen Bilder!
So, hier nun das Ergebnis des Mixes zwischen Bildern & Text:
Vielen Dank an Bayern klassisch für den Text und die tollen Bilder!
Danke, danke, danke für den tollen Beitrag. Es ist für mich wie zu Weihnachten in Kindertagen.
Hallo,
von mir auch Dank und Lob für die Co-produktion,
da fängt das Blättern im Katalog an, Spaß zu machen....
Und lehrreich ist es auch, muß gestehen, dass ich bei der ersten abgebildeten Marke Zweifel an der Echtheit gehabt hätte, wenn ich sie anderswo gesehen hätte...
Gruß rabege
Hallo,
will mich auch über die gelungene Seite freuen, aber bei mir taucht beim Aufruf eine Warnung "Virus/Mailware gefunden (troj. Pferd)" auf!!
Geht es jemand ähnlich (benutze Avira premium)?
Grüße
wissbegierig
Hallo Schnulli,
freut mich, wenn es dir gefällt!
Hallo rabege,
ja, die Marke hat einen Fotobefund, ist also über jeden Zweifel erhaben. Der alte Larisch kam halt an Sachen dran, da können wir nur davon träumen ...
Es zeigt aber auch, dass die Proportionen geändert wurden, obwohl ich persönlich diese Probe attraktiver finde, als das durchaus attraktive Endprodukt.
Beste Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von wissbegierig
Hallo,
will mich auch über die gelungene Seite freuen, aber bei mir taucht beim Aufruf eine Warnung "Virus/Mailware gefunden (troj. Pferd)" auf!!
Geht es jemand ähnlich (benutze Avira premium)?Grüße
wissbegierig
Hallo wissbegierig!
Die Meldung ist harmlos, siehe auch hier:
Hallo Denis,
alles ok! Virenprogramm meckert auch nicht mehr!
Kann jetzt auch endlich in Ruhe die Seite genießen!
Gruß
wissbegierig
Hallo,
weiter so! bayern klassisch, Danke für diesen Beitrag.
Ich betrachte mich gerne als Lehrling.
Die Probedrücke hatte ich auch noch nie gesehen.
Ich hätte einen ganzen Bogen der Bay. Nr. 1 als Faksimile, aber leider im mom. keinen Scanner damit ich ihn hier zeigen könnte sondern nur eine Digicamera.
Bayern klassisch ich habe gelesen das von der Nr. 1 in den 2 Auflagen wie Du schon geschrieben hast 832500 Stück gedrückt worden sind aber nur 725000 Stück zum Verkauf gelang sind, stimmt das.
Ist das Datum vom 1.11.1849 das im moment Früheste bekante Datum als verwendung des Schwarzen Einsers?
Die Abbildungen sind auch ein Schmamkerl Danke dafür!
Dennis Super wenn wir Dich nicht hätten.
Es Grüsst ein Begeisterter.
soaha
Hallo soaha,
schön, wenn die der Beitrag gut gefällt.
Ich hatte mich ja schon zurückhaltend ausgedrückt, was einiges von der Nr. 1 Bayerns angeht.
Wieviel tatsächlich gedruckt worden sind, weiß niemand. Die in der Fachliteratur angegebene Zahl stimmt m. E. nicht.
Ob nur 725.000 von weit über 800.000 verkauft worden sind, glaube ich auch nicht so recht. Es gab keine 100.000 Marken Restbestand, sonst hätte jeder Bayernsammler davon ein Dutzend. Die Unterlagen, die dies beweisen könnten, gibt es nicht (mehr), und ob sie mit strenger Akkuratesse, oder doch eher mit viel Liebe ausgewertet wurden, lasse ich mal dahingestellt sein. Ich tippe eher auf das zweite.
Die Nr. 1 gibt es einmal mit dem Zweikreisstempel von Nürnberg vom 1.11.1849 als Bogenecke - ich habe auch den seinerzeitigen Auktionskatalog, aber finde das Stück nicht, sonst würde ich es hier mal reinstellen. Nach Durchsicht von 50 Katalogen habe ich aufgegeben. Vielleicht kann mir einer den Katalog nennen, dann mache ich es gerne.
Beste Grüsse von bayern klassisch
Mit dem 1. Scan zeige ich einen Dreierblock aus Kronach nach Ludwigsstadt vom 1.7.1850, dem ersten Tag des Deutsch - Österreichischen Postvereins.
Sind solche Blocks (bitte nicht Blöcke sagen) schon lose handverlesen, so ist ein wunderschöner Brief ein Highlight der Bayernphilatelie. Als 1. Platte noch dazu aus der Bogenecke das Sahnehäubchen obendrauf.
Der 2. Scan zeigt eine Drucksache aus Altötting vom 12.7.1850 mit dem aus der Vormarkenzeit stammenden Fingerhutstempel - eine Augenweide für jeden AD - Sammler. Auch hier eine Platte 1 in bester Qualität - leider werden solche Stücke aus finanziellen Gründen nur wenigen Sammlern vorbehalten sein.
Der 3. Scan - die Krönung einer Weltklassesammlung - ist die früheste bekannte Mischfrankatur Altdeutschlands, eine Weltrarität par excellance.
Am 13.12.1850 hatte man in Nürnberg wohl gerade die letzten Schwarzen Einser am Schalter, so dass man eine 2. Platte der Nr. 1 mit zwei frischen 1 Kr. rosa (Nr. 3I) zusammen auf einen Brief nach Berching klebte.
Man kann hier also gut nachvollziehen, wie die eine Marke aus-, und die andere gerade angelaufen ist.
Der 4. Scan - sorry, ist etwas krumm geraten - zeigt einen Ortsbrief aus München vom 12.2.1851 mit einer Platte 1, was auch keine Massenware darstellt. Verwendungen ab 1851 der 1. Platte gelten als kleine Ausreißer, und so kalligraphisch hübsche Briefe sind auch von München nur in ganz wenigen Stücken bekannt.
Beste Grüsse von bayern klassisch
Zu Scan 3:
Ich würde für so etwas kein Geld ausgeben.
Das sieht doch sehr montiert aus und passt irgendwie nicht zusammen.
Da gefällt mir Scan 1 schon besser.
CCCCCC
Hallo CCCCCC,
ich weiß nicht, was du unter einer Netto - Montage verstehst, aber dass der Brief echt ist, weiß jeder, der sich mit Altbayern befasst.
Er hat je ein Attest von Maria Brettl und Uli Schmitt, so dass ich denke, dass deine fachliche Kompetenz da etwas hinterher hinkt.
Nicht dass es maßgeblich wäre, aber ich würde weder hier, noch anderswo, irgendwelche Fälschungen einstellen.
Beste Grüsse von bayern klassisch
Hallo Bayernspezialisten,
habe beim Stöbern dieses Angebot entdeckt:
Daß dieses Angebot stinkt, ist mir eigentlich klar.
Nur woran erkennt es ein unbedarfter Sammler ?
Allein die Tatsache, daß der Brief offenbar überhaupt keine Prüfung aufweist, macht ihn für mich unkaufbar.
Liege ich mit der Vermutung richtig, daß mittlerweile alle besseren Belege mit der Bayern Nr. 1 bekannt, erfasst und auch attestiert sind ?
Freue mich auf Euer fachkundiges Urteil.
Gruß
KJ
Hallo KJ,
auch wenn der Markenscan denkbar schlecht ist, und die Rückseite mit Schriftprobe aus der Mitte des 19. Jahrhunderts Echtheit suggerieren soll, ist das Ding hochgradig gemacht und falsch.
Der 317 von Schweinfurt sieht nicht so aus, der Halbkreisstempel sieht mit auch nicht kosher aus, die Farbnuancen der Mühlräder stimmen nicht mit der des Halbkreisstempels überein.
Wer etwas in dieser Preisklasse hätte, würde es sicher nicht bei Delcampe anbieten und einen Scan von der Genauigkeit eines Ofenrohrs beifügen.
Es sind wohl weit über 90% der Einser geprüft, attestiert oder beides, aber ein K.O. - Kriterium ist ein nicht vorhandenes Prüfsignum oder ein nicht vorhandenes Fotoattest niemals.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
vielen Dank für Deine erhellenden Ausführungen.
Gesetzt den Fall, jemand wie ich würde sich ein solches Stück zulegen wollen, aus welchen Gründen auch immer, dann bliebe mir nur eine möglichst zeitnahe Prüfung durch einen anerkannten Experten.
Selbst über die Echtheit entscheiden kann ich nicht.
Bitte jetzt nicht über mich herfallen, Kaufen ohne die Literatur intus zu haben. Es ist nur ein Beispiel.
Aber das Angebot bei delcampe ist schon an sich ein seltsames Vorgehen. Hätte ich einen solchen Beleg altbayerischer Provinienz, würden selbst mir einige bessere Verkaufsplätze einfallen.
Gruß
KJ
Hallo KJ,
die Frage ist doch immer: Welcher Sammler hat oder hatte 3 Luxus - Einser auf Brief oder Briefstück?
Antwort: Eher ein großer Sammler.
Welcher eher große Sammler hätte solch ein echtes Briefstück ohne Attest damals in der entsprechenden Größenordnung gekauft?
Antwort: Keiner!
Sicher gibt es Fälle, in denen auch mal ein echtes Briefstück mit einem KW von 10.000 oder 15.000 Euro heute noch ungeprüft in einer Sammlung schlummert.
Aber wenn du, wie und wodurch auch immer, in den Besitz eines solchen Stückes heutzutage kämst - würdest du es nicht zu allererst prüfen lassen, um sicher zu gehen, dass es echt ist?
Antwort: Natürlich!
Dann brauchtest du es nicht für den Delcampe - Preis zu "verschenken".
Im übrigen waren derlei echte Briefstücke schon vor weit über 100 Jahren so teuer, dass sich damals von den Millionen Sammlern hier im Land nur ganz wenige so etwas leisten konnten.
Wenn der Anbieter philatelistisches Material anbietet, wird er genauso denken. Schickt er es nicht zur Prüfung, ahnt oder weiß er, dass er eine Fälschung hat. Sie trotzdem im vierstelligen Bereich als "echt" anzubieten, halten viele nur für einen netten Versuch und stellen sich als Laien hin (was sie in den Wortes schlechter Bedeutung auch sind).
Angesprochen wird die Gier derjenigen, die eine tolle Rarität wollen, aber nicht oder nur wenig dafür zahlen können oder wollen. Später werden diese Leute nur "die Dummen" genannt.
Zum Prüfen schicken es "die Dummen" auch nicht, denn dann würde ihre Illusion von der Weltrarität im eigenen Album ja schnell platzen. Und soviel wissen die Prüfer ja auch nicht, gell?
Zumal eine Prüfung ja viel Geld kosten kann, wenn das Prüfstück sich als echt erweist. Also hat man sich wieder viel Geld gespart.
Ob ein Käufer, würde es diese Krücke kaufen, sein Geld jemals wieder bekäme, ist nicht sicher. Es gibt viele Briefkästen, die im Internetzeitalter als Verkäufer bei Delcampe oder eBay auftreten ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Bayernfreunde,
noch etwas habe ich mir von der Messe in Essen mitgebracht.
Keinen echten "Schwarzen Einser" - aber eine hübsche Sperati-Fälschung.
(Die konnte ich für 13 € einfach nicht liegenlassen.
;))
viele Grüße
bayernkreuzer
Hallo Bayern-Kreuzer,
für das Geld geschenkt - normalerweise kosten die Speratis 100 Euro.
Als Vergleichsstück immer gut zu haben.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
eine Weltrarität kommt, wie so oft, bei einer Internetplattform zum Verkauf.
Ein Traumbrief, an dem sicher alles echt ist, oder?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
bin zwar kein Super-Bayern Experte, aber erstmal zwei verschiedene Mühlrad-Typen, dann von Augsburg nach Würzburg, sind da nicht 9 Kreuzer fällig - sieht alles komisch aus!
Viele Grüße von philazacke ![]()