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Fragen zu altdeutschen Briefen

  • Nordlicht
  • 1. April 2008 um 16:21
  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. April 2008 um 13:31
    • #21

    Hallo Nordlicht,

    ich kenne mich ein wenig mit Bayern aus - schon da wäre eine umfang- und detailreiche Auflistung rahmensprengend.

    Um wieviel mehr müsste dieses bei ganz AD dann sein?

    Es geht vielmehr um das Verständnis der Behandlung von Poststücken des 19. Jahrhunderts. Mit diesem kann man vieles ausschließen und übrig bleiben i. d. R. nur noch ein oder 2 Spielarten.

    Schwierige Briefe bedürfen natürlich eines gehobenen Spezialwissens, da wird ein Badensammler bei Oldenburg ebenso überfordert sein wie ein Österreichsammler bei Lübeck oder umgekehrt.

    Wenn man aber die Grundprinzipien verstanden hat, erschliessen sich einem viele Briefe mit optischen Reizen, über die sich alle Standardkataloge ausschweigen. Viele, aber nicht alle ...

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    • 4. April 2008 um 14:56
    • #22

    Hier habe ich einen Preußen-Brief aus dem Jahre 1860, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn richtig interpretiere:

    Von Neulewin nach Potsdam dürften ungefähr 100km sein, womit dieser Brief in die zweite Entfernungsstufe fällt (= 2 Sgr.).

    Dann gibt es aber auch noch einen Vermerk "hierauf eingezahlt = 4 Thaler ???". Als Geldüberweisung würden für jeden Thaler 1/4 Sgr. zusätzlich anfallen, d.h. mit insgesamt 3 Sgr. korrekt frankiert.

    Der wenig leserliche Vermerk oben ist vermutlich eine Registriernummer!?

    Liege ich damit richtig?

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. April 2008 um 15:46
    • #23

    Auch nach minutenlangem Starren auf dieses Storchengezitter komme ich auf keine plausible Notation. Sorry, da muss ich passen.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • woermi
    Stamm Mitglied
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    2. Oktober 1974 (51)
    • 4. April 2008 um 18:43
    • #24

    [Blockierte Grafik: http://woermi.enformio.at/1872/PICS/COELN/COELN_50.jpg]

    kann hier wer das Porto erklären? :)

  • wolleauslauf
    Gast
    • 4. April 2008 um 18:56
    • #25

    Hallo bayern klassisch,

    zum Brief von Nordlicht eine Laienmeinung. ;)

    Aufgrund der schwarzen Patzer in dem Vermerk, könnte ja der Füller defekt gewesen sein und es sollte vielleicht "geprüft" heissen.
    Die beiden letzten ll als L schließe ich aus, da anscheinend drunter noch was steht und dies überschrieben wurde.
    Was mir noch aufgefallen ist, daß dieser vermerk, der linke Vermerk und der Ort anscheinend in anderer Schrift ( und Tinte ) geschrieben wurden.
    Wie gesagt Laienansicht aber irgendwas mit " gefüllt " etc, ist unwahrscheinlich. Aber die Spezialisten seid ihr, ich bin nur interessierter Beitragsleser.

    Sammlergrüße von Wolle

    Einmal editiert, zuletzt von wolleauslauf (4. April 2008 um 18:59)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. April 2008 um 19:21
    • #26

    @Wolle

    Der Absender hat hier alles auf den Brief geschrieben - nur ist ein Teil lesbar, und ein kleiner Teil in Geheimschrift. Aber wenn das Franko stimmt, würde ich mir gar keine großen Gedanken darüber machen.

    woermi

    Sehr schöner Beleg - noch dazu aus Paris! Das ist sicher keine Massenware.

    Ich habe sehr wenig Ahnung von Fahrpost - daher kann ich nur laienhaft raten:

    75 Sgr. waren nachgenommen worden, zu denen 19 1/2 Sgr. Porto kamen. Diese wurden zusammen in 386 dänische Reichsbankschilling reduziert, zu denen das dänische Porto von 16 Schillingen kam.

    Das Paket wog 7 Pfund und 5 Loth. So, ich habe fertig. Was wieviel gekostet haben könnte, kann ich nicht sagen, da es nie mein Sammelgebiet (auch kein bayerisches) gewesen ist.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    • 6. April 2008 um 15:42
    • #27

    Hallo,

    zur Abwechselung mal einen Sachsenbrief.

    Da die Entfernung vom Absender zum Empfänger kaum 20km betragen haben dürfte, muß dieser Brief - frankiert mit 1 Ngr. - schwerer als 1 Loth gewesen sein: bis 5 Meilen je 1 Loth = 1/2 Ngr.

    Ist dann die Taxierung links oben das Gewicht?
    Oder hängt das mit dem korrigierten(?) Ortsnamen zusammen?

    Wenn es eine Gewichtstaxierung ist, müßte dann nicht bei einem Gewicht von 2 3/8 Loth, das obige Porto von 1/2 Ngr. dreifach gerechnet werden (oder zählen nur "vollendete" Loths?)?

    Viele Grüße ein Nordlicht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. April 2008 um 20:31
    • #28

    Hallo Nordlicht,

    ganz weit im Hinterkopf habe ich mal gespeichert, dass es nur 2 Gewichtsstufen in einem AD - Staat bei Nahbereichsbriefen gab: Bis 1 Loth und darüber. Bei darüber kostete es nur das Doppelte, ohne weitere Progression. Ob das in Sachsen war? Keine Ahnung.

    Links oben ist auf jeden Fall das Gewicht notiert worden - das ist unstrittig.

    Ich sehe auch keinen korrigierten Ortsnamen, sondern einen anderen Zustellbezirk. In wieweit sich das auf das Franko ausgewirkt hat - siehe oben.

    Trotzdem beste Grüsse von bayern klassisch

  • Nordlicht
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    • 8. April 2008 um 09:43
    • #29

    Hallo bayern klassisch,

    schönen Dank wieder für die Einschätzung.
    Vielleicht äußert sich ja noch ein Sachsen Kenner dazu.
    (Kleine Ergänzung noch zu den obigen Briefen nach Heringsdorf und Gandersheim: ich habe inzwischen einen weiteren Brief nach Heringsdorf und zwei weitere nach Gandersheim gesehen, und natürlich gleich darauf geachtet, ob dort auch 3 Pfennige für den Botenlohn vermerkt waren. Leider nicht!)


    Nun habe ich auch noch einen weiteren Sachsen Brief angehängt, bei dem ich mir nicht ganz sicher bin:
    1862 für 1 Ngr. von Dresden ins nicht weit entfernte Aussig in Böhmen. Nun sind meine Geschichtsstunden leider schon recht lange her. Jedoch war meines Wissens Böhmen zu der Zeit zwar ein Königreich, aber gehörte zu Österreich. Demnach wäre dieses ein Postvereinsbrief der ersten Entfernungsstufe!? Und KEIN wegen Grenznähe moderierter Auslandsbrief o.ä.?

    Viele Grüße ein Nordlicht

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    • 8. April 2008 um 10:06
    • #30

    Hallo Nordlicht,
    Postvereinsbrief 1. Entfernungsstufe ist richtig.
    Zu deiner Geldanweisung aus Preußen noch eine Frage, hast du eine Quelle für die Versicherungsgebühr, oder nur das Franko passend gerechnet?
    War die Gebühr nur Wert- oder auch Entfernungsabhängig und galt sie im März 1867 noch?
    Gruß rabege

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    • 8. April 2008 um 11:46
    • #31

    Hallo rabege,

    danke für die Bestätigung.
    Als Quelle für die Gebühr habe ich mich des Michel-Spezial-Katalogs bedient:
    Auszug: "Gebühr für Geldüberweisung ab 1.9.1852 je Taler = 1/4 Sgr. (mindestens aber 1 Sgr.)
    Ab 1.1.1861 bis 5 Taler = 1 Sgr."
    Detailierte Informationen habe ich dazu leider nicht.
    Aber ich denke, dass die Gebühr nicht entfernungsabhängig war, da dieses schon in der normalen Brieftaxe berücksichtigt wurde.

    Viele Grüße Nordlicht

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    679
    • 8. April 2008 um 13:40
    • #32

    Danke für den Hinweis.
    Ich nutze meist eine ältere Ausgabe, weil da meist mehr Infos drin sind, allerdings nichts zu Überweisungen - im neuen Spezial steht es dann...
    Gruß rabege

  • Nordlicht
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    • 1. Mai 2008 um 12:24
    • #33

    Hallo,

    bei diesem Brief wüßte ich gern, was der Vermerk in der Mitte unten zu bedeuten hat. Kann das jemand entziffern?

    Viele Grüße (besonders an die Väter)
    ein Nordlicht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Mai 2008 um 13:34
    • #34

    ... Mit 1 Hyp(otheken) Brief zu 500 fl. (= Gulden).

    Hätte man auch per Fahrpost laufen lassen können. So mit der Briefpost befördert. Auch nicht schlecht.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 1. Mai 2008 um 13:46
    • #35

    Hallo bayern klassisch,

    darauf wäre ich beim Entziffern nie gekommen, vielen Dank!

    Die Abkürzung links unten auf diesem Hannoverbrief macht dir vermutlich auch keine Mühe !?

    Viele Grüße Nordlicht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Mai 2008 um 14:25
    • #36

    A.I.AG.M.

    Das Lesen macht mir keine Probleme, aber man müsste schon Hannover sammeln, um diesen Vermerk zu interpretieren. Bei Bayern weißt du ja, wen du fragen kannst, aber hier ...

    Jedenfalls wurde der Brief ja frankiert, so dass es sich nicht um eine Franchise, sondern nur um eine Erklärung des Inhalts handelt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mur
    neues Mitglied
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    11
    • 1. Mai 2008 um 15:10
    • #37

    Nordlicht:
    Die Anschrift lautet: An das Sekretariat des kleinen Senats des Königlichen Obergerichts zu Lüneburg - frei - A.d.AG(?)M und das heißt:
    Angelegenheit(en) des A(vielleicht Amt)G(vielleicht Gericht) M(vielleicht Medingen).
    Vielleicht verrät ein Siegel auf der Rückseite mehr über den Absender.
    Mit Sammlergruß mur

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    • 3. Mai 2008 um 13:08
    • #38

    Hallo,

    danke für die Hilfe!

    Den interessanten Ansatz von mur kann ich leider nicht überprüfen, da der Brief keinen Inhalt, kein Siegel, etc. hat.
    Medingen als Ortsteil von Bevensen könnte natürlich sehr gut sein, aber ob dort ein eigenes Amtsgericht saß !?
    Auf jeden Fall werde ich die Augen offenhalten, wenn mir ein ähnlicher Brief über den Weg laufen sollte ...

    Viele Grüße Nordlicht

  • oisch
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    • 5. Mai 2008 um 18:28
    • #39

    Guten Abend,

    wie hoch war die Gebühr für Postkarten Bayern - Schweiz im Jahr 1873 ???

    Hintergrund meiner Frage sind die folgenden 2 Postkarten:

    1.) PK Bamberg - Basel vom 30.10.1873
    P-1 mit Zusatzfrankatur Mi.-Nr. 22 (2x) 1 Kr. grün also insgesamt 4 Kr.
    Das gute Stück ging vorgestern bei ebay für etwas über 40 Euro über den Tisch

    2.) PK Prien - St. Moritz vom 01.09.1873
    P1 mit Zusatzfrankatur Mi.-Nr. 22 (x) 1 Kr. grün und 23 (1x) 3. Kr. rot also insgesamt 7 Kr.
    Es handelt sich um das Los Nr. 3832 der aktuellen Gärtner-Auktion Ausruf 1200.- Euro (!)

    Da ich nicht davon ausgehe, dass zwischen dem 01.09 und 30.10.1873 eine Gebührenreduzierung stattgefunden hat, stellt sich die Frage nach dem Grund dieser unterschiedlichen Gebühren.

    Die einzige Erklärungsmöglichkeit die mir - ausser Über- bzw. Unterfrankierung (was ich allerdings ausschließen möchte) - einfällt, wäre eine ermässigte Gebühr im Grenzverkehr bis 30 km also im obigen Beispiel Basel (ich dachte allerdings dies gilt nur zwischen Ortschaften die sich beide innerhalb dieser Grenzregion befinden und Bamberg liegt ja deutlich außerhalb).

    Aber vielleicht hat jemand ja noch eine plausiblere Erklärung.

    Zwischen den beiden Stücken liegen preislich ja Welten. Das erste - korrekte Frankatur vorausgesetzt - erscheint mir demnach als echten Schnäppchen, das zweite nicht zuletzt in Anbetracht der Qualität (nicht optimal lesbarer Stempel, Querbug) hoffnungslos überteuert

    Vielen Dank für Eure Hilfe

    Oisch

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    Einmal editiert, zuletzt von oisch (5. Mai 2008 um 18:32)

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (175)
    • 5. Mai 2008 um 18:50
    • #40
    Zitat

    Original von Nordlicht
    Hallo,

    zur Abwechselung mal einen Sachsenbrief.

    Da die Entfernung vom Absender zum Empfänger kaum 20km betragen haben dürfte, muß dieser Brief - frankiert mit 1 Ngr. - schwerer als 1 Loth gewesen sein: bis 5 Meilen je 1 Loth = 1/2 Ngr.

    Ist dann die Taxierung links oben das Gewicht?
    Oder hängt das mit dem korrigierten(?) Ortsnamen zusammen?

    Wenn es eine Gewichtstaxierung ist, müßte dann nicht bei einem Gewicht von 2 3/8 Loth, das obige Porto von 1/2 Ngr. dreifach gerechnet werden (oder zählen nur "vollendete" Loths?)?

    Viele Grüße ein Nordlicht

    Alles anzeigen

    Ponickau liegt bei Camenz und damit von Königsbrück aus gesehen im 1. innersächsischen Entfernungsbezirk.

    Ein einfacher Brief kostete 1/2 Ngr, schwerere so lange das Doppelte, bis die Fahrposttaxe erreicht war. Faktisch bedeutete das, daß die doppelte Brieftaxe als Obergrenze anzusehen war.

    Ausweislich des Gewichtsvermerks links ober wog der Brief 2 3/8 Loth und ist somit korrekt frankiert.

    Es handelt sich um einen außergewöhnlich hübschen Beleg, Gratulation.

    Altsax

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (5. Mai 2008 um 18:54)

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