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Alte Briefe ohne Marken...

  • rabege
  • 18. März 2008 um 18:00
  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. August 2010 um 15:44
    • #701

    Hallo ahli47,

    aus dem Text geht nichts hervor, aber er ist auch nicht vollständig. Bei Gerichtssachen war oft etwas unter gebunden bzw. dem Brief beigefügt worden. Nicht immer ist "mit Unterbund" oder "mit einer Beilage" vermerkt worden.

    Nils Interpretation könnte stimmen - das wäre doch was.

    Liebe Grüße von bayern klassisch

  • ahli47
    aktives Mitglied
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    7. Dezember 1975 (50)
    • 26. August 2010 um 16:26
    • #702

    Hallo bk und Nils,

    jetzt bin ich doch etwas verunsichert. War denn ein Porto von 5 Kreuzern für einen innerbayerischen Brief möglich?
    Wurden die halben Kreuzer auf- oder abgerundet?

    Viele Grüße,
    ahli47

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. August 2010 um 16:29
    • #703

    Hallo ahli47,

    wenn 3 Kr. das einfache Porto waren, und immer in 50%igen Steigerungen je halbes Loth nach oben gerechnet wurde, dann wurden 4,5 Kr. auf 5 Kr. "suplirt".

    Manchmal wurde auch nach unten gerundet, aber das sollte eigentlich nicht sein.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • ahli47
    aktives Mitglied
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    7. Dezember 1975 (50)
    • 26. August 2010 um 16:44
    • #704

    Hallo bk,

    dann könnte es passen.
    Das Porto hin wurde dann ausnahmsweise abgerundet von 7 1/2 Kreuzer.

    Was die Gebührensätze betrifft bin ich zur Zeit in der Lernphase :)

    Danke für deine Hilfe.

    Viele Grüße,
    ahli47

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 28. August 2010 um 06:33
    • #705

    Also ich kenne mich da auch nicht aus, aber kann mal 2 Postscheine zeigen.

    Von Würzburg nach Ochsenfurt (ca. 20 KM) ist die Entfernung im 1. Taxrayon (1-5 Meilen). Wenn einmal mit 6 und einmal mit 7 Kr. taxiert wurde, dann wird wohl eine Abrundung bei den 7 Kr. vorliegen. Denn die Briefe wogen einmal bis 1 1/2 Loth (= 6 Kr.) und einmal über 1 1/2 Loth (= 7 1/2 Kr. - abgerundet auf 7 Kr.).

    Luitpold

    PS
    Leider habe ich keinen Postschein von Würzburg nach Ochsenfurt mit 3 Kr. (Brief bis 1/2 Loth (= 8,75 g).
    Angaben ohne Gewähr nach Winkler "Die Briefposttarife in Bayern"

    Bilder

    • Sieben Kreuzer.jpg
      • 77,76 kB
      • 603 × 512
      • 299
  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. August 2010 um 08:47
    • #706

    Lieber Luitpold,

    WÜ - Ochsenfurt waren nur knapp 20 km, also weniger als 3 Meilen. Die 1. Entfernungsstufe ging bis 6 Meilen.

    Daher kosteten Briefe von WÜ nach O.: 3, 4,5, 6, 7,5, 9 Kr. usw..

    Der eine Schein war für einen Brief der 3., der andere für einen der 4. Gewichtsstufe ausgestellt worden.

    Ich kann es nicht beweisen (und es bedürfte langer, intensiver Forschungen), aber ich habe die Vermutung, dass man bei Behördenbriefen ab-, bei Privatbriefen aber eher aufgerundet hat (was man ja offiziell auch sollte).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    947
    Geburtstag
    5. Dezember 1963 (62)
    • 9. September 2010 um 16:34
    • #707

    hallo Sammlerfreunde

    habe hier einen Postschein von 1852 der Badischen Postwagen Exp.
    bezahlt wurden hier 2 Kreuzer für die Scheingebühr.
    Wer kann mir dazu mehr sagen.

    Gruß der Gernesammler

    Bilder

    • Postwagen Expedition Baden.jpg
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      • 1.792 × 1.168
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    • Postwagen Expedition Baden (1).jpg
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      • 243

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
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    1.273
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    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (64)
    • 7. Oktober 2010 um 18:04
    • #708

    Hallo Zusammen

    diese Briefhülle habe ich schon einige Zeit. Immer fragte ich mich, aus welcher Zeit diese stammen könnte.
    Adressiert ist er "... der Frau Gräfin Fontana geborene Gräfin von Redern hoch... Excellenz in Berlin"
    "Nebst einem Beutel in grauer Leinwand, .... Vier Hundert Thaler gezeichnet G.F. 400 ?? Berlin"

    Passend dazu habe ich folgende Empfängerin gefunden, hoffentlich die "Richtige"
    Gräfin Amalie Sophie Henriette de Fontana (1753-1809) geb. von Redern

    In zwei verschiedenen Farben wurde vermerkt "in Baruth 26 Pfund 10? Loth" In anderer Farbe nun 26 Pfund - 26 Pfund - Baruth"

    Erst 1797 wurde dort eine Postanstalt gegründet, welche bis 1815 zu Kursachsen gehörte und gleichzeitig Grenzpostamt zu Preussen war.

    Anmerkung
    Ich denke, dass der Brief um 1800 gelaufen sein sollte.
    Wenn in Kursachsen eine gleiche Taxierung wie in Preussen galt, 5 gute Groschen je 100 Thaler je 10 Meilen = 20 gute Groschen für Kursachsen und nochmals 20 gute Groschen für Preussen = 40 gute Groschen.
    Die Entfernung beträgt keine 5 Meilen und das Gewicht blieb unberücksichtigt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. das 3. Bild zeigt sogar die Innenversiegelung des Briefes - leider nicht mehr vorhanden...

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

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