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Alte Briefe ohne Marken...

  • rabege
  • 18. März 2008 um 18:00
  • solid611
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    129
    • 4. Mai 2009 um 22:10
    • #481

    Hallo Freunde,

    der Stempel "45" ist ein französischer Taxstempel mit der Wertangabe in Centimes! Also tatsächlich 45 Centimes = 4,5 Decimes.
    Hier wurde er in Paris verwendet.

    @Jørgen
    Der Brief lief über das preußische Eisenbahnpostbüro der Linie Köln-Verviers im direkten Kartenschluss nach Paris. Der Stempel PR.1.R = Preußen 1. Rayon wurde vom Eisenbahnbüro verwendet. Der französische Eingangsstempel "Prusse 3 Valenciennes 3" ist aus Paris. Von dort ging es mit der Eisenbahn Paris-Straßbourg bis Metz.

    Die Taxe setzt sich zusammen aus 15 Centimes für Preußen (als Brief aus dem 1. Rayon), 5 Centimes für Belgien und 25 Centimes für Frankreich; zusammen also 45 Centimes.

    Viele Grüße
    solid611

  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (87)
    • 5. Mai 2009 um 05:50
    • #482

    Hallo solid611

    Vielen danke für dein Antwort mit dem Ausrechnung der Portobetrag.

    Viele Grüße.
    Jørgen

  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
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    5. Dezember 1963 (62)
    • 7. Mai 2009 um 08:40
    • #483

    hallo zusammen

    bräuchte mal Hilfe bei dem Brief ist dieser von Frankfurt über Eisenach -Leipzig-Berlin-Czersk gelaufen oder anderrum?
    Und was hat es mit dem Bahnpoststempel Bromeberg-Berlin auf sich? Lag Bromeberg nicht schon in Polen oder gehörte es zu dieser Zeit noch zu Preussen.
    Letzte Frage der untere Einkreisstempel da sind die Zahlen 4 1 und 6 zu sehen was bedeutet dieser?

    Gruß und danke der Gernesammler

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    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (87)
    • 7. Mai 2009 um 09:06
    • #484

    Hallo Gernesammler

    Ich kann versuchen dir zu Helfen.
    Der Brief geht von Czersk (in Pr. Marienwerder) nach Hessen-Homburg am 10.6. mit dem Zug auf dem Linie Bromberg - Berlin am 11.6. Auf dem Linie Berlin Leipzig am 12.6. und auf dem Linie Halle Eisenach am 16.6. Weiter nach Frankfurt a. M. am 13.6. und weiter nach Hessen-Homburg.
    Das Einkreisstempel ist ein Zustellerstempel in Hessen-Homburg mit Datum und Zustellernummer.
    Czersk liegt damals in Preussen däfür dem Zugstempel Bromberg-Berlin.

    Den Portobetrag war 3 Groschen für Fernbrief bis 15 Gramm über 20 Meilen (je ca. 7,5 Km.) steht mit "3" unten links.


    Viele Grüße
    Jørgen

    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (7. Mai 2009 um 09:10)

  • Gernesammler
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    5. Dezember 1963 (62)
    • 7. Mai 2009 um 09:32
    • #485

    hallo Baldersbrynd

    danke für die schnelle Antwort :D

    Gruß der Gernesammler

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • mar-vel
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    • 9. Mai 2009 um 19:15
    • #486

    Diesen schönen Brief habe ich heute bekommen.
    Der Brief wurde in Bremen am 2. Oktober 1867 abgeschickt. Warum ging er zuerst nach Aachen? Dort wurde er ja am 3.10. abgestempelt. Gab es keine Schiffsverbindungen von Bremen nach New York?
    Prussian closed mail war doch eine Direktverbindung Deutschland -USA, oder?

    Ach, und ab wann gab es eigentlich kariertes Papier?

    Vielen Dank für die Hilfe und eure Antworten

    Schönen Gruß
    Marc

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • mar-vel
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    5. März 1970 (56)
    • 11. Mai 2009 um 10:17
    • #487

    Also, im Postvertrag vom 26. Aug 1852 steht, dass closed mails generell über Aachen bzw. Yew York oder Bosten zu schicken sind.
    Das erklärt natürlich den Aachener Transitstempel.
    Allerdimgs steht dort auch - wenn ich das richtig lese - dass die Gebühr 30 cents beträgt. Nun wurde ja in Aachen 23 cents bezahlt. Wie setzt sich der Rest zusammen?
    Schönen Gruß
    Marc

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Mai 2009 um 10:26
    • #488

    Hallo mar-vel,

    im Aachener Stempel wurde mit 23 Cents nur das Weiterfranko angegeben, nicht das Gesamtfranko (oder Gesamtporto), damit die empfangende Postanstalt in New York erkannte, was ihr pro Brief zustand.

    Schönes Stück - den hätte ich an deiner Stelle auch genommen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    • 27. Mai 2009 um 19:11
    • #489

    Liebe Sammlerfreunde,

    im BDPh-Forum hatte "wuerttemberger"
    beim Thread "Württemberg" einen
    ähnlichen Brief aus Isny (Württemberg)
    nach Würzburg (Bayern) mit Auslagestempel
    Augsburg gezeigt, in dem ein Kreuzer württ.
    Porto vermerkt waren.
    Ich habe nach langer Suche jetzt auch einen
    Beleg finden können:
    Unfrankierter Brief von Isny nach Nürnberg
    mit schwachem Abschlag des Augsburger
    Auslagestempels vom 5.2.1836.
    Hier wurden ebenfalls ein Kreuzer württ. Porto
    vermerkt. Dazu kamen noch 10 Kreuzer bis
    Nürnberg, so daß der Empfänger 11 Kreuzer
    Porto zu zahlen hatte.
    Warum 1 Kreuzer ?
    Ich versuche mal eine Klärung.
    In der bayerischen Verkehrskarte von 1831 sind folgende
    Hauptlinien von Lindau im Bodensee nach Augsburg vermerkt:
    1. Lindau - Wangen (Württ.) - Leutkirch (Württ.) -
    Memmingen - Mindelheim - Schwabmünchen - Augsburg.
    2. Lindau - Harbatshofen - Nellenbruck - Kempten - Obergünzburg -
    Kaufbeuren - Buchloe - Schwabmünchen - Augsburg.
    Von Wangen (Württ.) über Isny (Württ.) nach Nellenbruck (Bayern)
    bestand eine Nebenlinie. Wer die Postritte (Württemberg oder Bayern)
    zwischen Wangen - Isny und Nellenbruck zu dieser Zeit machte, kann
    ich nicht sagen. Auf jedem Fall wurde festgelegt, daß für Briefe
    aus Isny nach Nellenbruck ein Kreuzer bezahlt werden.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (27. Mai 2009 um 19:17)

  • Bayern-Nils
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    • 27. Mai 2009 um 20:35
    • #490

    Hallo VorphilaBayern

    Schöner Brief, sehr interessant.
    Danke fürs Zeigen und die Erklärung dazu :) :)

    Vielleicht ist es auch höchste Zeit ein Württembeg-Bayern Thread zu öffnen?


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 27. Mai 2009 um 20:49
    • #491

    Hallo Bayern-Nils,

    vielen Dank für Ihre Anmerkungen.
    Ist mir auch aufgefallen, daß in der
    Vorphilatelie bisher noch kein
    "Bayern-Württemberg Thread"
    vorhanden ist. Habe den Brief
    daher hier eingestellt.
    Es gibt zu "Bayern - Württemberg"
    sicherlich sehr schöne Briefe, die
    man zeigen könnte. Sie könnten
    damit anfangen, dann werden von
    anderen Sammler bestimmt welche
    nachfolgen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 27. Mai 2009 um 20:54
    • #492

    Hallo VorphilaBayern

    Dann öffne ich Morgen ein neues Thread. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 27. Mai 2009 um 20:59
    • #493

    Hallo Bayern-Nils,

    vielen Dank.
    Dann muß ich mir überlegen,
    welche Belege ich nachlege.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Mai 2009 um 21:28
    • #494

    Hallo,

    wenn ihr so forsch nach vorne prescht, könnte ich auch noch den ein oder anderen zeigen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 28. Mai 2009 um 05:13
    • #495

    Lieber bayern klassisch,

    das wäre optimal.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • kauli
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    • 28. Mai 2009 um 17:43
    • #496

    Brauche wiedermal Rat von der Vorphila Fraktion.
    Was kann der Zweizeiler oben rechts bedeuten?
    Arnswalde ist klar, obwohl der eigentlich schwarz sein müßte?
    Geschrieben wurde der Brief am 24.8.1822
    Besten Dank schonmal

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    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • mx5schmidt
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    • 28. Mai 2009 um 18:02
    • #497

    Ich versuche mal einen ersten Tip: SOLDIN

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • Bayern-Nils
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    • 28. Mai 2009 um 19:08
    • #498

    Hallo kauli

    Ich glaube auch dass es Soldin ist. Ist Stempelnummer 3348-1 in Feuser sehr ähnlich.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • kauli
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    • 28. Mai 2009 um 19:46
    • #499

    Hallo ihr beiden, Danke

    Soldin kommt hin, bleibt noch die Frage
    warum zwei verschiedene Ortsstempel?

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • VorphilaBayern
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    • 4. Juni 2009 um 15:55
    • #500

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:
    Unfrankierter Brief von Langenfeld
    (Stempel "v.Langenfeld")
    (1806 bis 29.6.1810 zur französischen
    "Reservierten Provinz Bayreuth" -
    ab 30.6.1810 an Bayern) nach
    Erkenbrechtshausen bei Crailsheim
    (ab 24.5.1806 an Bayern - ab 6.10.1810
    an Württemberg) vom 5. April 1810.
    Der Empfänger bezahlte 6 Kr Porto.
    Eigentlich hätte es zwei Taxierungen
    geben müssen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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