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Wert von Oberst Maucke

  • Carolina Pegleg
  • 1. März 2008 um 01:04
  • Carolina Pegleg
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    30. September 1967 (58)
    • 1. März 2008 um 01:04
    • #1

    Wenn ich den Brief kaufen wuerde, . . 0

    1. . waere mir Herr Maucke sch . . . egal. Who the f . . is Maucke? (0) 0%
    2. Ich sammele Ersttagsblaetter und Numisbriefe und verstehe die Frage nicht. (0) 0%
    3. . waere ich nicht bereit mehr zu zahlen, nur weil er an den beruehmten Oberst Maucke addressiert. (0) 0%
    4. . waere ich bereit ca. 10% mehr zu zahlen, weil er an den beruehmten Oberst Maucke addressiert ist. (0) 0%
    5. . waere ich bereit ca. 50% mehr zu zahlen, weil er an den beruehmten Oberst Maucke addressiert ist. (0) 0%
    6. . waere ich bereit ca. 100% mehr zu zahlen, weil er an den beruehmten Oberst Maucke addressiert ist. (0) 0%
    7. . waere ich bereit 100%+ mehr zu zahlen, weil er an den beruehmten Oberst Maucke addressiert ist. (0) 0%

    Hallo Freunde,

    ich beziehe mich auf den folgenden von Inflajaeger gestarteten Beitrag:

    Kriegsgefangenenpost mit Frankatur

    Das interessante Thema plaetschert so dahin, alles ist eitel Sonnenschein, man versieht sich nicht, auf einmal -- wie aus dem nichts -- geschieht es: Die Einschaetzungen der Sammlerfreunde Lacplesis und Carolina Pegleg, die ansonsten auch beim Synchronschwimmen gemeinsam auftreten koennten, prallen aufeinander . . .

    Was ist geschehen? Wie konnte das passieren? Worum geht es? Wo sind meine Herztropfen?

    Wer das gesamte -- recht lesenswerte -- Thema nicht verfolgt hat, lese hier:

    Zitat

    Original von Lacplesis

    Fast schade, das man es nicht testen kann. Ich würde wetten:

    "Brief an RK Träger 15. PzGrenDiv"

    bringt mehr auf ebay, als:

    "Kriegsgefangenebrief USA Camp Trinidad 1944"

    Auf ebay kann man es in der Tat nicht testen, ohne den armen Inflajaeger seines Beleges zu berauben. Obwohl, die Wichtigkeit der Fragestellung liesse dies beinahe als geringes Opfer erscheinen . . .

    Klarheit muss eine Umfrage unter den geschaetzten Mitgliedern des Philaforums bringen. Um wieviel hebt die Tatsache, das der fragliche Brief an einen Herrn Maucke, RK Träger 15. PzGrenDiv, addressiert ist, fuer Euch persoenlich den Wert?

    Ein Gremium unabhaengiger Experten wurde damit betraut representative Fragen zu verfassen, die den Sachverhalt grundlegend aufklaeren.

    Die Umfrage ist auf 9 Tage limitiert, also bis zum naechsten Wochenende -- laenger haelt sich hier sowieso kein Thema im Gedaechtnis. Es ist moeglich mehr als eine Antwort anzuklicken. Auf das Resultat der Abstimmung bin ich gespannt und Wortmeldungen zum Thema in diesem Thread sind herzlich Willkommen . . .

    An Inflajaeger ergeht die Bitte, den Brief hier noch einmal zu posten um laestiges Hin- und Herklicken zwischen den beiden zusammengehoerigen Themen zu minimieren.

    Lacplesis war an der Verfassung der selbstverstaendlich toternst gemeinten Fragen nicht beteiligt. Als Gentleman will ich ihm so von vorneherein die Moeglichkeit eroeffnen, das Ergebnis anzufechten. ;)

    Wie Stalin schon zutreffend bemerkte, "It's not who votes that counts; it's who counts the vote."

    2 Mal editiert, zuletzt von Carolina Pegleg (1. März 2008 um 01:11)

  • reichswolf
    Gast
    • 1. März 2008 um 01:56
    • #2

    Aber Carolina,
    der Oberst ist doch kein Unbekannter ;) Er hat doch an der "Panzerschlacht um Wildeshausen" teilgenommen. Also ich finde mit 100%+ bist du noch moderat... :D :D :D ;)
    Gruß,
    Christoph

    PS: Muß aber mein Kreuz ganz unten machen, hab doch keine Ahnung von der Materie... :ups:

    2 Mal editiert, zuletzt von reichswolf (1. März 2008 um 02:00)

  • Carolina Pegleg
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    • 1. März 2008 um 02:56
    • #3
    Zitat

    Original von reichswolf
    . . . hab doch keine Ahnung von der Materie . . .

    Ahnung ist irrelevant. Da kannst Du mir vertrauen. Hab' eben hier die Nachricht geguckt und fand es wieder bestaetigt. :D

  • Lacplesis
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    • 1. März 2008 um 07:57
    • #4

    Ich glaube kaum das man hier zu einem repräsentativen Ergebniss kommen kann.
    Wir haben hier wohl eher nicht so viele RK-Träger-Memorabillia-Sammler am Start.
    Ich stell mich ja auch nicht hier hin und frage euch nach Werteinschätzungen für Meissener-Porzelan

    Da müßte Daflocki die Frage parallel auch im mff stellen.

    Und um das noch hinzuzufügen:
    Meine Aussage beruht nicht auf Vermutungen, sondern auf Beobachtungen.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • mtcyrus
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    • 1. März 2008 um 09:08
    • #5

    Was ist ein RK-Sammler, sorry aber ich weis es nicht!

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • dj_postmann
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    • 1. März 2008 um 09:25
    • #6

    Hallo Carolina,

    ich persönlich wäre schon bereit, einen Aufschlag von bis zu 100% zu zahlen (kommt immer auf die Bezahlbarkeit des Ausgangsproduktes an ;) ), wenn an eine berühmte Persönlichkeit adressiert. So etwas hebt den ideellen Wert der Sammlung ungemein.

    Das Problem dabei: Berühmt ist relativ. Ich zum Beispiel habe von Oberst Maucke zuvor noch nie etwas gehört und im Falle eines Oberst (davon gabs ja viele...) auch nicht die Google-Suche genutzt, somit wäre mir nie aufgefallen, dass der Oberst Maucke eine besonderer war, hätte also keine Aufschläge gezahlt...

    Beim Ebay kann man bestimmt einen höheren Preis erzielen, wenn man in die Beschreibung einen wiki oder sonstigen Artikel über den Herrn einstellt, der seine Berühmtheit hervorhebt. Dann muss aber auch in die Titelzeile "berühmt", ich denk mal dann hat man noch mehr Chancen, hohe Zuschläge zu bekommen.

    Prinzipiell tendiere ich zu dem von Lacplesis gesagten, dass dieses "Buchstabengewirr" höhere Preise bringt, WENN mind. 2 Sammler des Gebietes (wer anders klickt das nicht an) unterwegs sind, weil die dann auch die Relevanz des Oberst Maucke kennen. Ist nur einer oder gar keiner bei Ebay auf der Suche, bringt so eine Benennung des Artikels natürlich überhaupt nichts (außer ein Schnäpple für den Bieter), dann ist das "Kriegsgefangenenpost ..." sinnvoller.

    Muss man halt beobachten, und ich denke dass Lacplesis das getan hat, wenn er es mit solcher Bestimmtheit vorhersagt. Damnach gibt es im Ebay wohl mehr als einen Experten fü rKriegsgefangenenpost...

    Grüße
    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
    Suche momentan eine Mi. 3 .. mit gMR "1". Zahle gut!!!

  • Inflajäger
    Gast
    • 1. März 2008 um 09:27
    • #7

    @ mtcyrus RK soll Ritterkreuzträger bedeuten.

    Hier ist nochmal der Beleg.

    Bilder

    • GF1.jpg
      • 38,44 kB
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    • GF2.jpg
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      • 640 × 480
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  • Inflajäger
    Gast
    • 1. März 2008 um 09:34
    • #8

    >>waere ich bereit 100%+ mehr zu zahlen, weil er an den beruehmten Oberst Maucke addressiert ist.<<

    Wieso berühmt, wer hat das behauptet ?(

  • saschJohn
    Gast
    • 1. März 2008 um 09:55
    • #9

    googel bringt ihn mit der Schlacht in den Ardennen in Verbindung und verweißt auf ein Panzer Forum
    8)

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn (1. März 2008 um 09:55)

  • Lacplesis
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    • 1. März 2008 um 10:02
    • #10

    Sinnvoller ist es aber eigentlich nach dem richtigen Namen zu suchen - Wolfgang Maucke (um dem Mann auch mal ein Gesicht zu geben):

    z.b.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • doktorstamp
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    • 1. März 2008 um 11:50
    • #11

    Um es anders zu betrachten.

    Mir sind zwei Sammlungen bekannt, es gibt sicher auch andere;

    Die eine befasst sich mit der Belagerung Leningrad, die andere behandelt das Thema Stalingrad.

    Bei Stalingrad gibt es Briefe aus beiden Seiten, oft mit Inhalt, was die Verhältnisse der Zeit wiederspiegeln. Danach kommen dann POW Briefe und schliesslich wird der Heimkehr behandelt.

    Bilder und Korrespondenz der Hauptdarsteller sind auch dabei.

    Thematik anders verfasst so gesehen.

    Feldpost ist nunmal Feldpost, wenn aber durch Inhalt an Ereignissen nachgewiesen werden kann, wird eine Sammlung zum Leben gerufen.

    Als RK Träger ist Maucke schon wer. In wie fern der Name den Brief aufwertet will ich nicht eingehen.

    99% der Forum Mitglieder sind nie und werden nie (hoffen wir) an einem Krieg beteiligt.
    Aber eben deswegen sollte man denken bevor er/sie was schreibt, weil oft in solchen Themen das Geschreibe etwas voreingenommen ist, was natürlich mit Erziehung und Ausbildung zu tun hat. Aus Erfahrung können die alle wenigsten hier sprechen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (1. März 2008 um 11:51)

  • Carolina Pegleg
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    • 1. März 2008 um 16:28
    • #12

    Danke an Lacplesis fuer das Ausgraben eines Fotos von Wolfgang Maucke. Das ist ja hier nicht toternst gemeint. Es geht sich um den Einfluss der Tatsache einer "Persoenlichkeit," speziell: "RK Träger 15. PzGrenDiv," als Empfaenger eines Briefes fuer die Wertschaetzung. Der Herr Maucke ist da nur ein Beispiel. Dass der Mann hier sicherlich ungewollt den Anstoss fuer eine kleine Debatte geworden ist, soll nicht bedeuten, dass er als Person gering geschaetzt wird.

    Wolfgang Maucke war Offizier und hat eine Auszeichnung bekommen. Daher produziert das Googeln seines Namens ein Ergebnis. Inwieweit das fuer die Wertschaetzung relevant ist, ist das Thema dieser Umfrage. Ist das Ergebnis repraesentativ? Nun, das ist hier ein Briefmarkensammlerforum. Also denke ich, dass wir da schon repraesentative Meinungen zur Einschaetzung unter Briefmarkensammlern erwarten koennen. Die Antwortmoeglichkeiten sind ja auch bewusst perseoenlich gehalten: Wenn ich den KGF Brief kaufen wuerde, wuerde ich fuer die Angabe eines Herrn Maucke in der Empfaengeranschrift mehr zahlen wollen ja/nein, wenn ja wieviel. Also, das sollte man doch beantworten koennen.

    Natuerlich schreibt Lacplesis wohl zu recht, dass wir ja alles nur Briefmarkensammler sind und daher zur Wertschaetzung von Ritterkreuztraeger-Memorabilia nichts sagen koennen. Ob ein Brief an einen der mehr als 7,000 Ritterkreuztraeger des 2. WK im allgemeinen, oder in diesem speziellem Fall, in den entsprechenden Sammlerkreisen als Memorabilie gilt, da muss ich Lacplesis vertrauen. Mir persoenlich ist solcher Personenkult fremd, aber es soll auch da jeder Sammeln was und wie es einem Spass macht.

    Hier geht es jedenfalls um die Einschaetzung eines Briefes als philatelistischen Sammelgegenstand. Wenn gesagt wird, dass man diesen Brief nicht als philatelistischen Sammelgegenstand sehen muss, sondern als Ritterkreuz-Memorabilie, dann bezweifele ich das ehrlich gesagt schon ein bisschen, aber ich kann es nicht in Frage stellen. Mit anderen Worten: In bestimmten Kreisen mag man einen Pisspott moeglicherweise als Kaffeetasse ansehen. Zugestanden.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 1. März 2008 um 17:52
    • #13

    Erstmal Glückwunsch zu der Idee der Abstimmung ob philat. oder kriegshistor. Gesichtspunke bei diesem Brief im Vordergrund stehen sollen.
    Nun das ist sicher Ansichtssache- ich habe für die 2.Zeile gestimmt.
    Ein Oberst M. war & bleibt für mich uninteressant.
    Im II. WK wurde bekanntlich (bes. zum Ende hin) am Fließband befördert- wohl auch um den Durchhaltewillen zu stimulieren.
    So war z.B. mancher Pilot zum Schluß Osl./ Oberst.
    So änlich verhielt es sich mit den miltär. Auszeichnungen- dem Ritterkeuz als höchster Kategorie- entspr. dem Pour le Merite im I . WK.
    In dessen Grundstufe wurde es zur Massenware. Die Unterteilung wude bis zum "Ritterkreuz mit Schwertern & Brillanten" hochgetrieben.
    Genauso war es mit den Offz.-Dienstgraden. Ohne entsr. Dienststellungen (da schon enorme Menschenverluste) wurden reihenweise Generale ernannt und diese bis zum GFm. durch den Gröfaz. zu allen nur erdenklichen Anlässen befördert. Siehe z.B. Paulus- um Durchzuhalten oder sich ...
    Zum Schluß gab es allein 16 Generallfeldmarschälle. im I. WK. nur 2: Kaiser & Hindenburg. Also es ist alles relativ.
    Sammlergruß Bernd

    2 Mal editiert, zuletzt von SammlerBernd (1. März 2008 um 17:54)

  • daflocki007
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    • 2. März 2008 um 04:11
    • #14

    Ich muss sagen, eine recht interessante Diskussion!

    Leider kann ich momentan nicht an der Umfrage teilnehmen, da ich nicht weiß, was so ein Beleg denn kosten soll???
    Wieviel wären denn 100% ?

    Grundsätzlich muss ich folgende Punkte anführen, die alle gegen eine starke Aufwertung sprechen:
    1. Verleihung des RK im Februar 1945 (späte Daten sind in der Regel "weniger Wert")
    2. Der Oberst war "nur" im Heer
    3. Der Oberst hat das RK erst nach dem Datumsstempel bekommen
    4. Der Oberst ist der Adressat (also keine Handschrift des RK-Trägers)

    Ich denke die Tatsache, dass der Brief an einen späteren RK-Träger adressiert ist, wertet den Brief vielleicht um wenige Euro auf. Aber nur für den Fall, dass der Grundpreis des Beleges (aus philatelistischer Sicht) nicht zu hoch angesetzt ist. Sprich, ist der Brief philatelistisch gesehen 30 Euro wert, wird er durch den Adressaten nicht an Wert gewinnen, da eine Sammler für RK-Briefe nie 30 Euro für den Beleg zahlen würde.
    Kostet der Brief "normal" 2 Euro, könnte ein Sammler aus der Militariaszene schon etwas mehr zahlen.

    daflocki007

    http://www.feldpost-angebote.de/

  • Lacplesis
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    • 2. März 2008 um 10:12
    • #15
    Zitat

    Original von daflocki007

    Kostet der Brief "normal" 2 Euro, könnte ein Sammler aus der Militariaszene schon etwas mehr zahlen.

    Genau davon bin ich auch ausgegangen.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • 22028
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    • 2. März 2008 um 13:14
    • #16

    Und wegen Euro 2,00 so ne Umfrage starten? Da kostet die dafür verwendete Bandwidth ja fast schon mehr. ;)

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Lacplesis
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    • 2. März 2008 um 14:05
    • #17

    Wenn eine inverted Jenny draufkleben würde, wäre der Empfänger tatsächlich irrelevant für die Wertfindung. :)

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Carolina Pegleg
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    • 2. März 2008 um 14:48
    • #18
    Zitat

    Original von Lacplesis
    Wenn eine inverted Jenny draufkleben würde, wäre der Empfänger tatsächlich irrelevant für die Wertfindung.


    Da sind wir uns einig. :bier:

    Und ich freue mich auch, dass das Thema auch mit dem noetigen Humor behandelt wird. Es dreht sich hier nicht darum, dass es nur eine richtige Antwort gibt und einer hat recht und der andere unrecht. Ich habe ja auch schon weiter oben zugestanden, dass der Brief unter Militariasammlern eben als "Kaffeetasse" betrachtet werden mag.

    Aber fuer uns Briefmarkensammler ist es ja auch nicht uninteresant, sich ueber die Relevanz von irgendwie "googlebaren" Personen bei der Bewertung eines Beleges Gedanken zu machen. Ich kann mich da z.B. an einen kuerzlichen Beitrag erinnern, da war der unbenannte Empfaenger von Korrespondenz ein "nach Angabe des Vorbesitzers" nach Suedamerika geflohener Nazi-Kriegsverbrecher, der aber dann ein Pariser Star-Architekt war -- oder so aehnlich. Ich denke, dass gerade Anfaenger durch hochtrabende Beschreibungen, gerade bei 2.WK Material, bewusst geneppt werden sollen.

    So waere bei diesem Brief folgendes Angebot bei ebay absolut denkbar: "Brief an hochdekorierten Nazi (Das Wort "NAZI" muss bei solchen Beschreibungen immer dabei sein) -Divisionskommandeur. Ritterkreuztraeger. Held der Panzerschlacht bei Wildeshausen bla bla bla. Niedriger Startpreis 20,00 EUR" Dies waere ein klasisches Beispiel fuer Dummenfang durch Uebertreibung und bewusste Irrefuehrung ueber die wertbestimmenden Faktoren. Das ein derart beschriebener Brief bei ebay mehr bringen mag als ein zutreffend als Kriegsgefangenbrief beschriebener Beleg, sagt nicht, dass er mehr Wert ist.

    Ich denke, daher schon, dass die Diskussion hier die genutzte Bandbreite schon wert ist. :) Aber, @ 22028, ich habe schon verstanden, dass das nur ein Witz war. Bei einigen Anfragen im Forum "Wertbestimmung" habe ich aber schon genau dieselbe Ueberlegung angestellt. ;)

    Zum philatelistischen Wert schreibe ich gleich nochmal was . . .

  • Lacplesis
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    • 2. März 2008 um 15:30
    • #19

    Schnell noch mal zu Thema Trinidad nachgeschoben:


    Man beachte die Streichungen im Vordruck :O_O:

    Bilder

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    Einmal editiert, zuletzt von Lacplesis (2. März 2008 um 15:31)

  • Carolina Pegleg
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    • 2. März 2008 um 16:01
    • #20

    Ich hatte den Wert des Briefes im Ursprungsthread auf 5-10 EUR geschaetzt. Da ja nun mehrfach nach dem Wert gefragt wurde, habe ich mich nunmehr dann doch auf die Suche nach vergleichbaren Belegen gemacht.

    Die beste Marktuebersicht gibt es oft bei Jim Forte:

    Da sind so ca. 90 Briefe deutscher Kriegsgefangener im US Gewahrsam im Angebot. Preis in der Regel $20/Stueck. Zumeist sind dies leere Briefhuellen. Einen Faltbrief wie ihn Inflajaeger besitzt, konnte ich dort aber nicht finden. Briefe mit Inhalt, wie es bei einem Faltbrief ja automatisch gegeben ist, sind bei Forte in der Regel teuerer. Nun ist Jim Forte zwar eine super Bezugsquelle, allerdings zum Heulen teuer. Ich glaube nicht, dass viele Sammler bereit sind diese Preise zu zahlen. Forte repraesentiert daher meiner Meinung nach keinen "fluessigen" Markt.

    Bei Ebay habe ich ein entsprechendes Angebot gefunden, Gebot derzeit bei ca. 8.00 EUR:


    Bei Delcampe dann zwei Angebote, je ohne Gebote zu 12,00 und 60,00 EUR:


    Bei dem 60,00 EUR Angebot wird erklaert, dass Post von diesem Lager, Camp Roswell, NM, selten ist. Ob das zutrifft oder nicht, kann ich nicht sagen. Es ist meine Meinung, wie gerade oben gesagt, dass eine Vielzahl der Beschreibungen von WWII postgeschichtlichem Material marktschreierische Uebertreibungen enthalten oder ins Blaue hinein erfolgen. Da ist immer Vorsicht angeraten. Nur weil der Verkaeufer es sagt, muss es sich nicht um ein seltenes Lager halten. Ich habe den Mann mal angeschrieben, woher er die Information hat. Das Angebot stuetzt aber meine Erlaeuterung, dass es bei dieser Art Briefe auf das Lager ankommt. Alle Briefe bei Forte sind mit Angabe des Lagers angeboten. Roswell ist fuer $20 zu haben, Trinidad ist nicht im Angebot -- was ueberhaupt gar nichts heissen muss.

    Ich denke nicht, dass diese weiteren Informationen mit der Ausgangsfrage etwas zu tun haben: welche Bedeutung kommt im allgemeinen dem Empfaenger eines Briefes zu? Hierzu noch ein wunderbares Beispiel. Ein Brief an Shirley Temple. OK, die hatte kein Ritterkreuz, aber war als hochrangige US-Diplomatin (in ihrer zweiten Karriere) bestimmt ebenso dekoriert wie Wolfgang Maucke. Vom Oskar mal abgesehen. Die Artikelbeschreibung ist fuenf Seiten Gesuelze um einen $1,00 Brief auf $5,00 hochzuquatschen. Enjoy:


    :D :D :D

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