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Preußen

  • rabege
  • 17. Februar 2008 um 18:29
  • Bayern-Nils
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    • 22. September 2009 um 09:50
    • #81

    Hallo Jørgen

    Mit Hilfe von Philnum kann ich etwas mehr lesen.

    Die Adresse: bei Frau von Eyb
    gegenüber von Wolfskafe

    Ich wusste dass ich der Brief mal früher gesehen habe. Leider hat keine damal in Thread Bayern-Preussen geantwortet.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (22. September 2009 um 09:55)

  • Baldersbrynd
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    • 22. September 2009 um 10:36
    • #82

    Hallo Nils

    Noch mal Danke für Deine Antwort.
    Ich konnte nicht erinnern das ich dieser Brief früher schauen in der Forum .

    Gruß
    Jørgen

  • Magdeburger
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    • 3. Oktober 2009 um 14:05
    • #83

    @All

    hier habe ich einen Paketbegleitbrief vom 14.11.1846. Dieser wurde wahrscheinlich in Lomritz geschrieben - in Hentschen aufgegeben und in Fraustadt zugestellt.
    Den Zielort habe ich gefunden - jetzt fehlen mir die Ausgangsorte.
    Für die Entfernung lassen sich 7 bis 10 Meilen ermitteln, denn laut Taxe wären hierfür 5 Sgr zu zahlen.

    Vielleicht kann mir auch bei Entziffern unten links geholfen werden.
    "Nebst reinen? ???? in alten Paquet, ???? ?? M. ?. Fraustadt"

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • regiduer
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    • 3. Oktober 2009 um 15:56
    • #84

    Hallo Magdeburger

    Ich kann nur noch das eine Wort entziffern


    Vielleicht kann mir auch bei Entziffern unten links geholfen werden.
    "Nebst reinen? ???? in alten Paquet, gezeichnet M. ?. Fraustadt"


    mfg regiduer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Oktober 2009 um 16:30
    • #85

    Hallo,

    unten links steht:

    "Nebst einem versiegelten Paquett gezeichnet Fr. M. O. Fraustadt fr(anko)".

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 3. Oktober 2009 um 16:44
    • #86

    regiduer
    @Bayern Klassisch

    danke für den Text - was ich so alles lese:oneien:

    Nun müssen nur noch die beiden Orte gefunden werden.
    Weder in der Stempeldatenbank, noch im Gemeindeverzeichnis wurde ich fündig.
    Eventuell käme ja anstand Lomritz auch Lomnitz in Frage. Dieses gibt es mehrfach.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 3. Oktober 2009 um 18:05
    • #87

    Hallo Ulf,

    es handelt sich wohl um Lomnitz (RB Posen, Kr. Meseritz) und die benachbarte Stadt Bentschen (ab 1825 mit einer Post-Expedition).

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    • 3. Oktober 2009 um 18:42
    • #88

    Hallo Michael D

    danke für die Orte. Auf das "B" in dem Ortsstempel wäre ich nie gekommen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 4. Oktober 2009 um 09:43
    • #89

    @All

    nachdem nun alle Unbekannten des Beleges aufgelöst wurden - die vollständige Beschreibung.
    Der Brief wurde in Lomnitz (heute Lomnica) geschrieben und wahrscheinlich im fast eine Meile entfernten Bentschen (heute Zbaszyn) inclusive Paket aufgegeben. Für das von dort nur wenig über 7 Meilen entfernte Fraustadt (heute Wschowa) wurden korrekt 5 Sgr vom Absender bezahlt.

    (Wichtig ist noch hierbei - trotz Senkung der Brieftaxe in Jahre 1844 - galt dies nicht für Paketesendungen.)

    Ich danke allen nochmals für die Hilfe


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 30. Oktober 2009 um 19:06
    • #90

    Hallo Zusammen

    Hier einen Francobrief vom 03.12.1845 von Bielefeld (Preussen) nach Quackenbrück (Hannover). Ich hoffe die Anschrift hier richtig zu wiederzugeben:
    "An den Advokaten Herrn Doctor Andre wohlgeboren zu Quackenbrück".

    Zu den Taxierungen kann ich leider nicht viel sagen, aber diese scheinen von verschiedenen Personen angebracht wurden zu sein. Auch wurde mit Rötel und mit Tinte geschrieben.
    Siegelseitig scheint eine Gebührenrechnung zu sein - kann diese aber mit der Vorderseite nicht verbinden, ausser 3 - 6 = 3 1/2.

    Die rückseitige Gesamtsumme von 5 Gute Groschen ist die Summe der vorseitigen Notierungen (3 1/2 + 1 1/4 + 1/4 = 5) - Geraten (Preussischer Anteil - Anteil Hannover - Botenlohn/Bestellgeld?)

    Wofür stehen die vorderseitigen Taxen und was bedeutet das unterschrichende rote "D".
    Was hat die sigelseitige Rechung 3 - 6 1 - 4 1 (oder doch 4) - 10 zu bedeuten?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 11. November 2009 um 17:07
    • #91

    @All

    jetzt möchte ich einen "häßlichen" Brief zeigen. Normalerweise hätte ich diesen nicht gekauft, jedoch konnte ich noch erkennen, dass es sich um einen "Goldbrief" handelt.

    Tage später bekam ich ihn und war doch erstaunt. Es handelt sich um einen Umschlag, der zwar mächtig gelitten hatte und einer innenliegenden beschriebenen Seite.
    Leider kann ich nicht entziffern, wo der Brief am 30.11.1832 geschrieben wurde, sicher bin ich mir, dass es eine Familienangelegenheit ist und der Grund der Versendung der "Goldstücke" hier zu finden ist.

    Jedenfalls lief dieser Brief von Sondershausen in das knapp 29 Meilen entfernte Berlin. Als Gewicht sind links oben sind 1 5/8 Loth angegeben. Unten links ist vermerkt: zwei und ein halber Friedr(ich) dor inliegend.
    Die Mindesttaxe hierfür ist die doppelte Briefgebühr. Auch über den Weg des Wertbriefes ergibt sich die doppelte Brieftaxe. Diese beträgt 10 Sgr, wie taxiert und auch vom Absender bezahlt.

    Vielleicht kann mir der eine oder andere helfen, worum es genau in dem Brief geht, wo er geschrieben wurde und was unter Berlin steht.
    Soweit ich es lesen kann: wohnhaft bei der Wittwe in der ... N(umme) ro 122


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (11. November 2009 um 17:21)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. November 2009 um 17:15
    • #92

    Hallo Magdeburger,

    die Adresse lautet:

    "An den Herrn stud. chirurg. (= Student der Chirurgie) L. Magerstedt Wohlgeboren in Berlin, wohnhaft bei der Wittwe Schwarz in der Lienienstraße Numero 122"

    "frei. 2 und ein halber Friedrichs d´or inliegend".

    Der Versand von Goldstücken war sehr selten - von Bayern aus kenne ich da so gut wie gar nichts.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 11. November 2009 um 17:27
    • #93

    @Bayern Klassisch

    danke für Hilfe.
    Dabei habe ich gerade gesehen, dass der Briefinhalt nicht geladen wurde...

    Soviele Briefe dieser Art habe ich auch nicht. VK hatte einiges aus Magdeburg neu eingestellt und dabei war dieser Beleg mit dabei. Soweit ich es lesen konnte, wusste ich, dies kommt nicht häufig vor und "schlug" gleich zu.

    Der Friedrich dór war offizelles Zahlungsmittel in Preussen und wurde mit 5 Taler Courant gleichgesetzt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • kartenhai
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    • 12. November 2009 um 07:11
    • #94

    Was bei diesem Brief etwas irritiert:

    Auf dem Couvert unten links ist der Inhalt als: Friedrich d`Or beschrieben (preußische Goldmünze mit Abbildung Friedrich II.), im Brief selbst werden 2 1/2 Louis d`Or als Inhalt genannt (französische Goldmünze mit König Ludwig XIII. im Lorbeerkranz).

    Welche Goldmünze wurde nun wirklich versandt? Beide waren damals Umlauf- und Handelsmünzen, aber welchen Wert hatten sie zueinander?
    Kann es sein, daß der schlaue Absender des Briefes die im Wert billigeren Goldmünzen auf das Kuvert schrieb, um sich dadurch Gebühren zu sparen? Also ein Schlitzohr zum Schaden der Post?
    Vielleicht kann das mal jemand aufklären, der sich mit dem unterschiedlichen Wert der beiden Goldmünzen auskennt.

    Gruß kartenhai.

  • Magdeburger
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    • 12. November 2009 um 08:24
    • #95

    Hallo Kartenhai

    für die Taxe spielt es keine Rolle. Alle Goldmünzen, ob Louisdòr oder Friedrich dòr wurden mit 5 Silbertaler preussisch Courant gleichgesetzt. Dukaten mit 2 1/2 Thaler.

    Soweit ich bisher den Inhalt des Briefes verstanden habe, ist der Inhalt "bitter böse". Eventuell habe ich heute Abend nochmals Zeit mich damit zu beschäftigen.
    Zumindestens scheint eine Umrechnung in Brief vermerkt zu sein. Was wirklich versendet wurde, erschliesst sich mir bisher nicht.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Bayern-Nils
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    • 12. November 2009 um 08:25
    • #96

    Hallo kartenhai

    Ich glaube die Münzen nur Wert nach Metall und Gewicht hatte.
    Dazu kommt die Reinheit.

    Friedrich d`Or hatte 21 Karat
    Louis d`Or hatte 22 Karat

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • BaD
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    • 29. November 2009 um 10:16
    • #97

    Hallo,
    Vorschußbrief Glauchau ( Sachsen) nach Frankenhausen ( Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt) von 1831 oder 1841 oder?.
    Die Post in dem Fürstentum wurde wohl von Thurn und Taxis betrieben,
    Frankenhausen war ein abgetrenntes Teilgebiet, umgeben von Preußen.
    Das Siegel ist von einem Preußischen Postamt, also gehörte diese Enklave zur preußischen Post????. Ich bin mit meinen Recherchen am Ende, weis jemand Bescheid.

    Mit besten Grüssen ein ratloser Bernd

    Dateien

    Glauchau.jpg 52,96 kB – 292 Downloads Glauchau R..jpg 59,15 kB – 258 Downloads Siegel.jpg 39,69 kB – 266 Downloads Karte.jpg 133,11 kB – 294 Downloads

    3 Mal editiert, zuletzt von BaD (29. November 2009 um 10:20)

  • Magdeburger
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    • 29. November 2009 um 10:33
    • #98

    BaD

    laut meinem Postorte - Buch gehörte Frankenhausen zu Preussen. Laut Feuser ist es ebenfalls preussisch.

    Zu den Taxierungen kann ich leider nichts beitragen. Leider kein PV Sachsen-Preussen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • BaD
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    • 29. November 2009 um 11:39
    • #99

    Hallo Magdeburger,

    sehr verworrene Sache. Die Oberherrschaft Schwarzburg-Rudolstadt, das große Gebiet im Süden, hatte Guldenwährung und gehörte zum Thurn und Taxischen Postgebiet. Nur die Unterherrschaft, bestehend aus den Städten Frankenhausen, Straußberg und Schlotheim hatte Talerwährung. Nur sie gehörte wohl zum preußischen Postgebiet, war aber nicht Preußen, die Oberherrschaft kam erst am 1.7.1867 zur Preußischen Post.
    Die Taxen sind mir nicht bekannt, interessant wäre, ob das Postamt in Frankenhausen den Brief selbst retournierte oder der Empfänger ihn nicht annahm. Oder ging er gar nicht zurück, das heist, der Empfänger nahm ihn auch "aufgesprungen eingegangen". Eine Erklärung für die vielen Taxierungen wäre auch eine Fehlleitung auf Grund des falschen Hinweises " bei Rudolstadt".
    Aber ich denke schon, er ging zurück, obwohl ich keinen Hinweis finde.

    Mit besten Grüssen Bernd

    P.S. Der Postvorschuß mit procura 76 1/2 Gute Groschen, wenn zurück, hätte der Glauchauer Absender 107 1/2 Gute Groschen bezahlt, das währen 31 GG Porto!

    4 Mal editiert, zuletzt von BaD (29. November 2009 um 11:50)

  • Magdeburger
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    • 29. November 2009 um 12:36
    • #100

    BaD

    in dem mir vorliegen PV Sachsen - Preussen von 1834 sollte von Sachsen nach Preussen in gute Groschen, was in Preussen in Silbergroschen reduziert wurde, gerechnet werden. Leider bezieht sich dieser Vertrag auf einen PV davor, so dass ich nichts wirklich sinnvolles schreiben kann.

    Zwar kann ich einige Zahlen irgendwie zuweisen, jedoch hilft es nicht richtig.
    Der Postvorschuss von 2 Thaler 22 Gute Groschen und 6 Pfennigen ergeben 70 1/2 Gute Groschen.
    Weiter ist vermerkt 6 Gute Groschen Procura, was zusammen 76 1/2 gute Groschen ergeben würde.
    Jetzt nur an Hand der Farben, soweit ich es erkennen kann:
    Dies wurde nun mit blau gestrischen und mit gleichem Stift wurden 78 1/2 vermerkt. Wiederholt gestrichen und scheinbar 83 vermerkt - wieder gestrichen jetzt 107 1/2.

    Bei der Retoursendung wurde der letzte Wert gestrichen - neu 73 3/4 - gestrichen 93 3/4

    Erkennen kann ich noch, dass der Brief scheinbar 3 Loth wog.
    Rechts oben ist erkennbar 9/3 - hier könnte es sich sogar um ein Datum handeln. Als Taxziffern - egal wie erhalte ich kein sinnvolles Ergebnis.

    Vielleicht weiss es jemand besser.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Jetzt habe ich solange rumgerechnet und habe die Änderung garnicht mitbekommen. Entschuldige bitte.

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (29. November 2009 um 12:40)

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