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Alte Briefe und Dokumente

  • Aquaalex
  • 8. Mai 2007 um 15:48
  • HEFO58
    Gast
    • 8. Mai 2007 um 15:48
    • #1

    Hallo

    Hat jemand einen Tipp wo ich solche alten Dokumente überprüfen lassen kann?

    Ich bin da absoluter Laie in der Beziehung und könnte noch nicht mal feststellen ob diese annähernd echt sein könnten oder einfach nur billige Kopien.

    Die Scans zeigen zwei Beispielseiten.

    Gruß
    HEFO58

  • Lacplesis
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    • 8. Mai 2007 um 18:27
    • #2

    Wie meinst Du das? Ist da irgendwas besonderes, das ich nicht gesehen habe?

    Was könnte dran so wertvoll sein, das man es fälschen müßte?

    Wieso eine billige Kopie von einem billigen Origninal?

    Nur ein paar Heimatsammler sind an alten Notar-Dokumenten interessiert.
    Ich hab mal einen schönen Posten von den Dingern aufgelöst. Das gab so zwischen 3-10 Euro das Stück.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • regiduer
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    • 8. Mai 2007 um 19:17
    • #3

    Hallo HEF,

    du hast das eine alte Akte, die philatelistisch wenig , wenn sogar kein Wert hat, ( keinerlei postalische Vermerke)
    also eine Prüfung lohnt da garnicht


    mfg

  • Lacplesis
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    • 8. Mai 2007 um 19:29
    • #4

    Bei Dokumenten kommt es eher auf folgende Punkte an (in der Reihenfolge der wichtigkeit):

    1. Bekannte Namen
    2. Große Ortschaft
    3. Lacksiegel der Kirche/Gemeinde/Behörde
    4. Fiskalischer Wertstempel
    5. Wasserzeichen

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • HEFO58
    Gast
    • 8. Mai 2007 um 21:27
    • #5

    regiduer

    philatelistisch habe ich die Frage auch nicht gemeint

    Lacplesis

    ob das was billiges oder wertvolles (was ich auch nicht glaube) ist weiß ich halt nicht, entziffern kann ich von dieser Schrift praktisch nichts

    das Einzige worüber ich mir im Klaren bin ist, dass 1854 jemand ein Dokument von 1829 kopiert - was, warum und wieso habe ich keinen blassen Schimmer

    Aus diesem Grunde wollte ich einfach nur wissen wem ich so ein Dokument mal vorlegen kann um herauszufinden ob was dahinter ist oder nicht

    Ich habe nur zwei von 23 Seiten gescannt als Beispiel

    Gruß
    HEFO58

  • Lacplesis
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    • 8. Mai 2007 um 22:08
    • #6

    Mit "schönem Posten" meine ich "etliche hundert". Ich habe also durchaus einiges an Erfahrung was alte Dokumente angeht.

    Was ich davon lesen kann ist, das es die Zweitschrift einer notariele Urkunde (ich glaube eine Bürgschaft) aus der Region Nordhausen ist.


    Sehen die Seiten alle gleich aus, oder sind da auch welche mit Lacksiegel oder Wertstempeln dabei?

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • HEFO58
    Gast
    • 8. Mai 2007 um 22:09
    • #7

    Lacplesis

    Lacksiegel und Wertstempel sind keine vorhanden

  • Lacplesis
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    • 8. Mai 2007 um 22:12
    • #8

    Dann bleibt nur noch das Prägesiegel. Ist bestimmt vom Notar, da könnte auch ein Ortsname draufstehen?

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Aquaalex
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    • 16. Dezember 2007 um 01:09
    • #9

    Hallo zusammen.
    Ich Sammel seit etlichen Jahren Bund und Berlin (Postfrisch). Jetzt bin ich in Besitz eines Vorphilatelistische Briefes gekommen. Der Brief stammt aus TORGELOW. Anbei ist eine Dokumentation von Dr. J Hugo Hörr. aus Konstanz am Bodensee.
    Wer kann und will mir bitte einige Infos über solche Briefe geben? Wie kann ich Feststellen ob es ein Orginal ist? Wo gibt es Lektüre darüber ?

    Einmal editiert, zuletzt von Aquaalex (5. Januar 2008 um 22:53)

  • dj_postmann
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    • 16. Dezember 2007 um 08:17
    • #10

    Hallo Aquaalex,

    schön, dass du jetzt auch einen Teil klassische Philatelie in der Hand hältst. Zuallererst möchte ich mit der Vermutung aufräumen, dass vorphilatelistische Briefe besonders selten und teuer sind. Wenn du mal bei Ebay in der entsprechenden Rubrik schaust, wirst du sehen, dass die Preise im Schnitt zwischen 3 und 10 € liegen. Dieser Umstand macht auch das Vorkommen einer Fälschung unwahrscheinlich, zumal durch die meist sehr gut informierte Sammlerschaft und den hohen Aufwand für gute Ganzfälschungen das ganze noch einmal attraktiver wird. Kritisch könnte es nur bei teuren Stempeln sein, aber dafür gibt es dann auch Prüfer.

    Wenn man sich eingehend mit der Vorphilatelie beschäftigen möchte, ist einige Literatur vonnöten, die allesamt nicht billig ist. Als Standardwerk dient hierbei das Buch "Vorphilatelie Band 1 - Deutung von Gebührenvermerken" von Joachim Helbig, welches aber schon seit längerer Zeit vegriffen ist, und ich selbst schon angestrengt suche (es gibt davon aber auch eine CD-Rom-Ausgabe). Des weiteren dient zur Identifizierung de Stempel das das Werk "Vorphilatelistische Stempel" von Peter Feuser/Münzberg als Referenz. Außerdem kann es nciht schaden, wenn man einen posthistorischen Atlas zur Hand hat (z. B. diesen hier ).

    Also du siehst, Vorphila ist bei weitem kein einfaches Gebiet, aber kann sehr viel Spaß machen angesichts der Ästhetik der teils mehrere hundert Jahre alten Belege. Am einfachsten wäre es, wenn du mal einen Scan von Vorder- und Rückseite machst und hier einstellst, dann können die Experten etwas zu deinem Brief sagen.

    Viele Grüße
    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
    Suche momentan eine Mi. 3 .. mit gMR "1". Zahle gut!!!

    2 Mal editiert, zuletzt von dj_postmann (20. Dezember 2007 um 08:16)

  • soaha
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    • 16. Dezember 2007 um 22:42
    • #11

    Hallo,

    willkommen im Forum der geliebten Philatelie.

    Währe nicht schlecht, stell doch mal hier ein Bild vom besagten Brief ein.

    MfG


    PS: die Dokumentation vom Dr. könntest auch gerne zeigen.

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Aquaalex
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    • 17. Dezember 2007 um 18:46
    • #12

    Danke für die Infos. Werde in den nächsten Tagen mal ein paar scanns machen und hier reinstellen. Interessiert mich was ihr dazu meint. :P

  • Aquaalex
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    • 19. Dezember 2007 um 20:48
    • #13

    Also nun sind die Bilder fertig zum hochladen. mal schauen was ihr dazu schreibt. Jede Info freut mich.


    Mfg Aquaalex

    Dateien

    2_edited.jpg 760,8 kB – 617 Downloads 3_edited.jpg 745,32 kB – 579 Downloads
  • Aquaalex
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    • 19. Dezember 2007 um 20:56
    • #14

    Das Dukoment kann ich leider nur Link hochladen. es hat eine Größe von 1.08 MB. Aber wenn ihr auf den link klickt seht ihr den Infobrief.


    Mfg Oberst


    P.s. Das Orginalpapier vom Doku und vom Brief sind wesentlich heller.

  • soaha
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    • 19. Dezember 2007 um 22:14
    • #15

    Hallo,

    ein schöner Brief, zur Stempel -Bewertung: Feuser/Münzberg, L2, 30.-DM
    auf einer Auktionsplattform kann mann ca. mit 2.-€ . real Wert rechnen.

    Die Dokumentation sollte den Brief als Wertvoller darstellen als er tatsächlich ist.

    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • lickle
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    • 19. Dezember 2007 um 22:38
    • #16

    Die Dokumentation ist ziemlich dummes Geschwätz und das von einem Mitglied des APHV.
    Ich zitiere: "Die verschiedensten Stempelarten ... bla...bla...bla... geben diesen ...bla ...bla einen amtlichen Charakter."
    Das ist blanker Unsinn. Dein Beleg ist mit einem amtlichen Poststempel versehen und wurde auch amtlich mit der Post befördert.

    Zitat: "Vorphilatelistische Briefe ...bla....bla nennt man die Schriftstücke, die vor Einführung der ...bla Briefmarken ..bla durch Kuriere oder Boten gegen Entgelt befördert wurden."

    Die ganz große Mehrzahl dieser Briefe wurden von der Post befördert! Der Schreiber ist entweder vollkommen ahnungslos oder er will uns auf den Arm nehmenX(

    Die Doku würde ich in Rundablage befördern, nicht dass den Schmarrn noch jemand glaubt.

    Grüßle

    lickle

  • Aquaalex
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    • 19. Dezember 2007 um 23:39
    • #17

    Sry aber was ist APHV ? Etwas wichtiges?
    Danke für eure infos. Der Wert des Briefes ist eigentlich Nebensache. Ich denke mal da werde ich interessantere Dinge in meiner Sammlung haben. Mir fehlt aber die Zeit um mich intensiv damit zu beschäftigen. Ich glaube das letzte mal habe ich sie vor 7- 8 Jahren mal wieder durchgeschaut. Hab auch einige Notopfermarken usw. Vieleicht finde ich irgendwann einmal die zeit sie durchzusehen und zu sortieren.
    Im Moment habe ich einen Orden ( Deutsches Kreuz in Silber im org. Etui ) was finanziel interessanter ist.


    Mfg Aquaalex.

  • Kontrollratjunkie
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    • 19. Dezember 2007 um 23:45
    • #18
    Zitat

    Sry aber was ist APHV ? Etwas wichtiges?

    Allgemeiner Postwertzeichenhändlerverband Deutschlands (Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels).


    MfG
    KJ

  • Nimrod
    Gast
    • 19. Dezember 2007 um 23:49
    • #19

    kleine Anmerkung dj,

    "klassische Philatelie" ist etwas anderes, als Vorphilatelie. Philatelie beschreibt die Kunde über die "Gebührenzettel", die wir Postwertzeichen, oder auch salop gesagt "Briefmarken" nennen.

  • Aquaalex
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    • 27. Dezember 2007 um 00:09
    • #20

    Hallo zusammen und Frohes Fest.
    ich bin Heute wieder in Besitz von 4 Briefen gekommen. Alle 3 sind von 1914 und kommen vom Kgl. Pr. Amtsgericht Bernau und haben hinten ein Weiß-Blaues Siegel aufgeklebt. 2 von ihnen tragen links vorne einen "Roten Stempel" mit der Überschrift Gerichtsschreiber des könglichen Amtsgericht -dann ein dicker roter Rahmen ( viereckig ) in dem steht " hierbei ein Formular zur Zustellungsurkunde-Vereinfachte Zustellung".
    Desweiteren habe ich 3 Posteinlieferungsschein von 1914 mit Stempelinschriften ( 2X )Berlin NW und ( 1 X )Charlottenburg.
    Gehören die Posteinlieferungsscheine auch zur Phila. ?

    Da mein Scanner defkt ist werde ich leider erdt in den nächsten 2 - 3 Tagen, Bilder hochladen können.

    Außerdem habe ich einige Gerichtsschreiben,Urkunden und Grundbuchauszüge von 1914 und 1932 vor mir liegen-wer kennt sich mit solchen Dingen aus?
    das Gerichtschreiben von 1932 mit dem Titel " Verhandelt " trägt einen fast zigarettenschachtelgroßen Adler.
    Wie ihr seht steh ich etwas hilflos diesen Dingen gegen über.

    Deshalb bitte ich euch hiermit um aktive Mithilfe.

    MfG
    Aquaalex

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