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Schwerin - Frankfurt

  • bayern klassisch
  • 11. Dezember 2007 um 13:02
  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Dezember 2007 um 13:02
    • #1

    Hallo Experten,

    was ist denn von diesem Stück zu halten und wie soll sich denn das Porto zusammengesetzt haben?

    Ist der vorderseitige Stempel oben rechts bekannt?

    Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • getürkt.jpg
      • 39,1 kB
      • 500 × 328
      • 387
    • getürkt02.jpg
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      • 500 × 327
      • 319
  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    678
    • 11. Dezember 2007 um 13:56
    • #2

    Ein Portobrief, 7kr für den Weg von Sachsenhausen nach Frankfurt und ebensoviel für den Rückweg.
    Den Aufgabestempel von Sachsenhausen kenne ich nicht.

    Die 5 Schillinge müssen dann wohl für einen Umweg über Güstrow draufgekommen sein, extrem späte Verwendung, vermutlich dieses Jahrhundert....

    Gruß rabege

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Dezember 2007 um 14:26
    • #3

    Hallo rabege,

    eine prima Beschreibung, die mir sehr gefällt.
    Also mit der Marke sind wir uns einig - sie hat wohl nichts auf dem Brief verloren.

    Aber ich könnte mir vorstellen, dass es ein Portobrief aus Schaffhausen nach Frankfurt sein könnte, der tatsächlich 14 Kr. (= 50 Rappen) gekostet hätte. Leider aber erst ab dem 1.9.1868 - und ich lese in dem Stempel oben rechts 1866. Auch fehlt an des Stempels unterer Stelle das Schweizer Kreuz.

    Im Jahr 1866 hätte ein Portobrief keine 14 Kr. kosten können, sondern nur 12 vom grenznahen Schaffhausen (immer unterstellt, dass der Brief auch tatsächlich daher kommt). Ab 1.1.1868 war die Weiterleitung von Poststücken gratis.

    Hat jemand weiterführende Ansichten?

    Gruss von bayern klassisch

  • joey
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 11. Dezember 2007 um 15:28
    • #4

    Könnte die zweite Ziffer der Jahreszahl eine "8" sein?
    Sie wirkt auf mich etwas anders (runder, breiter) als die "6"
    ... aber bei dem scan ist das nicht sicher zu entscheiden.

    joey

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Dezember 2007 um 16:09
    • #5

    Hallo joey,

    könnte sein, dass es 68 ist - aber der Brief ist vom März, und bei 1868 wäre er nur so ab September 1868 eigentlich möglich.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 11. Dezember 2007 um 18:43
    • #6

    Also ich stimme 68 zu.

    Mal ne Frage; In Frankfurt sind 14 Kr Porto Fällig, anscheinend nicht eingezogen und Entlastet. Hat der Absender diese 14Kr zu bezahlen als er ihn dann zurück hatte?

    Am 22/3 war er entlastet,(im Stempel und schriftlich vermerkt) das Wort was daoben steht kann ich nicht lesen, wohl aber mit der Entlastung zu tun??

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (11. Dezember 2007 um 18:44)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Dezember 2007 um 19:32
    • #7

    Hallo Nigel,

    dort steht

    nachgesandt 22/3.

    Er hätte ja in Frankfurt 14 Kr. kosten sollen. Da der Empfänger aber in Sachsenhausen wohnte, das heute ein Stadtteil von Frankfurt ist, stempelte man wohl entlastet und belastete die Post in Sachsenhausen mit der Einziehung der 14 Kr..

    Der Absender bekam ihn also nicht mehr zurück, da er ja für 14 Kr. dem Empfänger in Sachsenhausen zugestellt wurde.

    Wäre er in die Schweiz, wenn er daher stammen sollte, retourniert worden, hätte man ihn mit 50 Rappen taxieren müssen.

    Grüsse von bayern klassisch

  • doktorstamp
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    • 11. Dezember 2007 um 19:52
    • #8

    @Bayern klassisch

    Danke für die Erläuterung. Die alte Schrift kann ich schon etwas lesen aber manchmal ergibt es keinen Sinn. Hängt auch manchmal von der Schreibweise des Autors ab.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Dezember 2007 um 20:00
    • #9

    Kein Problem, jetzt müssen wir nur noch klären, ob der Brief aus der Schweiz kommt und wieso er mit 14 Kr. taxiert worden ist.

    Grüsse von bayern klassisch

  • doktorstamp
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    • 11. Dezember 2007 um 20:22
    • #10

    habe gegooglet Schaffhausen gibt es nur in der Schweiz

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 11. Dezember 2007 um 20:47
    • #11

    Hallo Nigel,
    da muss ich Dir leicht widersprechen. Online-Straßenkarten, wie z.B. spucken z.B. für Deutschland drei Schaffhausen aus. Fraglich ist allerdings, ob diese kleinen Orte ein Postamt hatten.
    Gruß
    Uli

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  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    2.876
    • 11. Dezember 2007 um 21:22
    • #12

    @bayern klassisch

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Auch fehlt an des Stempels unterer Stelle das Schweizer Kreuz.

    Der Brief kann doch aus dem schweizerischen Schaffhausen kommen. Ich habe Dir mal unten einen Scann mit einem bildgleichen Stempel angehängt ( aus dem Buch "Schweiz Abstempelungen 1843 - 1907 )

    Gruss
    Afredolino

    Bilder

    • Stempel Frauenfeld.jpg
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    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
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    • 11. Dezember 2007 um 21:29
    • #13

    Afredolino

    Der Brief kommt tatsächlich aus der Schweiz. Anhand der Stempeltype gibt es da keinerlei Zweifel. Fraglich ist nur noch das Jahr.

    Grüßle

    lickle

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.876
    • 11. Dezember 2007 um 21:39
    • #14

    Ich tendiere da auch zu 1868. Die 2. Zahl hat nicht die gleichen Rundungen wie bei der "6". Sie sieht für mich aus wie ein "S", also eine unvollständige "8".

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

    Einmal editiert, zuletzt von Afredolino (11. Dezember 2007 um 21:41)

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