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Stempel auf Brustschildmarken

  • rabege
  • 27. November 2007 um 13:28
  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    1. Juli 1850 (176)
    • 13. Juli 2008 um 14:06
    • #121

    Lieber bayern klassisch,

    Auf der Boker-Auktion wurde eine (portogerechte) "Mischfrankatur" zwischen Sachsen Mi 15 und NDP Mi 3, entwertet mit Bahnpoststempel vom 20.9. (1868?), für schlappe 11.000,- DM zugeschlagen.

    Das Stück ist, sofern echt, allenfalls durchgeschlüpft. Ich kenne eine Menge Leute, die nicht bereit waren und sind, für eine derartige Kuriosität auch nur 10% des damaligen Zuschlages zu entrichten.

    Liebe Grüße

    Altsax

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juli 2008 um 15:43
    • #122

    Lieber Altsax,

    die Preise, die anläßlich der Boker - Auktionen bewilligt wurden, sind bei näherer Überprüfung heute nur noch ganz schwer zu erzielen.

    Derartige Schmankerln sind natürlich nett, aber ein kleines Vermögen sollte man dafür nicht ausgeben. Auch dann nicht, wenn man es hat ...

    Wir sind uns mal wieder einig.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    • 13. Juli 2008 um 15:56
    • #123

    Ich denke, dass ist nicht nur ein "Boker-Phänomen" (obwohl es dort vermutlich am stärksten aufgetreten ist). Während die Preise auf diesen "named sales"-Auktionen vielfach stark überhöht sind, geht vergleichbares Material auf anderen Auktionen für deutlich weniger über den Tisch. Bei meinem Sammelgebiet war das zuletzt bei den Jacob Engel Auktionen zu sehen. Das ist wohl ein psychologischer Effekt, den sich immer mehr Auktionshäuser zu nutze machen wollen, in dem sie Sonderkataloge herausgeben und der Sammlung einen Namen geben.

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    • 13. Juli 2008 um 16:32
    • #124

    Ich muß gestehen, dass ich es durchaus nicht als störend empfinden würde, wenn ich ein Stück besitzen würde, von dem ich wüßte, dass schon ein bedeutender Philatelist es als würdig für seine Sammlung erachtet hat....aber einen deutlichen Aufpreis wäre es mir wohl nicht wert......
    Da wirds dann schon Schwierig, zumal ich ja eine Nummer kleiner sammele....

    Die von bk gezeigte Karte würde ich gern nehmen - aber nur für die Hälfte.
    Die Hälfte von 4stellig ist doch 2stellig?

    Gruß rabege

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    1. Juli 1850 (176)
    • 13. Juli 2008 um 16:44
    • #125

    @ alle

    Mir geht es gar nicht um "Boker-Aufpreise", sondern um die Frage, ob man überhaupt für derartige Zufallsstücke wesentliche Preise bewilligen sollte.

    Bei einer Mischfrankatur aus Marken zweier Postverwaltungen, die postalisch zugelassen oder zumindest geduldet war, halte ich eine "finanzielle Anstrengung" für gerechtfertigt.

    Bei der Kombination von Sachsen/NDP wäre das beispielsweise am 1.1.1868 bei der ersten Briefkastenleerung denkbar gewesen (sofern am Vortage bereits NDP-Marken am Schalter erhältlich gewesen sein sollten).

    So etwas hätte hohe postgeschichtliche Bedeutung - aber durchgeschlüpfte Zufälle??

    Beste Grüße

    Altsax, der auch postgeschichtlich ein Purist ist

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (13. Juli 2008 um 16:45)

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    675
    • 13. Juli 2008 um 16:59
    • #126

    Hallo Altsax,
    ein durchgeschlüpftes Stück oder die oben gezeigte Verwendung eines mit ungültiger Marke beklebten Formulars belegen nichts...außer das es so etwas eben auch gab.
    Ob man so etwas zeigen möchte, und wenn ja, zu welchem Preis - da wird es keine vernünftige Antwort geben....
    Wer würde die obige Karte für einen Zehner liegen lassen?

    Gruß rabege

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juli 2008 um 17:09
    • #127

    Die "Message" des gewinnorientierten Gewerbes richtet sich an Leute, deren Fachwissen im umgekehrten Verhältnis zu der Höhe ihres Bankkontos steht.

    Ich sehe es wie Altsax: Es bedarf einer Rechtfertigung auf postgeschichtlicher Basis, die hohe Preise relativieren könnte.

    Ist diese nicht gegeben, wie hier, dann ist sicherlich ein "Liebhaberpreis" gerechtfertigt, der aber kein Mondpreisniveau rechtfertigt.

    Die Besitzer bzw. Auktionatoren, die genau wissen, was sie anbieten, gefallen sich in Superlativen, die bei Lichte betrachtet verpuffen.

    Aber es gibt Leute, die gerne viel Geld für hochpreisige (nicht wertvolle) Stücke ausgeben, weil sie ja entsprechend beschrieben sind, und von daher auch etwas ganz besonderes sein müssen. So wird die Kundschaft "gemacht".
    Ein passendes Attest, bei dessen Forumlierung gerne geholfen wird, ist schnell zur Hand. Passt die Formulierung darin nicht so recht ins Konzept, wandert das Stück in die Rundablage, und es wird eine zweite Prüfmeinung eingeholt. Endlich steht dann drin, was "herein gehört".

    Falsche Fachbegriffe i. V. m. der weggelassenen Darstellung der Wahrheit (Tarife, Gültigkeiten usw.) ergeben einen Mix, in dem Gschmäcklerisches gut gedeiht.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    1. Juli 1850 (176)
    • 13. Juli 2008 um 18:29
    • #128

    Warum sind wir uns eigentlich immer so einig?????

  • woermi
    Stamm Mitglied
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    • 13. Juli 2008 um 19:06
    • #129

    anbei mal ein richtiger durchschlüpfer...

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  • rabege
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    • 14. Juli 2008 um 09:38
    • #130

    Hallo woermi,
    sowas schlüpfriges würd ich auch nehmen...
    Zur Abwechselung mal wieder eine Marke...
    Nichts Besonderes, kein PF, kein seltener Stpl - einfach nur schön,
    Gruß rabege

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  • woermi
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    • 14. Juli 2008 um 19:34
    • #131

    auch was nettes... kleiner brustschild anno 1875...

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  • rabege
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    • 15. Juli 2008 um 11:06
    • #132

    Hallo woermi,
    nachdem du letztens einen Brief gezeigt hast, der keinen Hufeisenstpl trug, war ich schon besorgt, sie könnten dir ausgegangen sein - nun bin ich wieder beruhigt...
    Obwohl ich darauf achte, und manchmal einige Brustschilde über meinen Schribtisch wandern, habe ich bisher noch kein kleines Schild als Pf-Aufbrauch gefunden...dabei wäre ich für den Anfang schon mit einer 1Gr zufrieden...

    Anbei ein Bf mit kleiner Marke neben Normalformat...kann jemand bestätigen, dass es sich bei Silesia um den Namen eines Dampfers handelt?

    Gruß rabege

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  • ReinerLeser
    Gast
    • 15. Juli 2008 um 11:11
    • #133

    Hallo raberge,
    die Silesia fuhr für die HAPAG.
    Gruß,
    RL

    Einmal editiert, zuletzt von ReinerLeser (15. Juli 2008 um 11:12)

  • rabege
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    • 15. Juli 2008 um 11:28
    • #134

    Da gibts Schönes zu sehen..mit Erklärungen,
    Dank dafür,Gruß rabege

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    • 16. Juli 2008 um 10:40
    • #135

    Zum letztgezeigten Brief noch eine Frage:
    Offensichtl. ging dieser Bf an eine Postfach Adresse...hat jemand schon vergleichbares auf einem Inlandsbf gesehen, bzw weiß, wann in Deutschland Postfächer eingerichtet wurden?

    anbei wieder mal eine meiner lieblingsstempelformen..
    Gruß rabege

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  • woermi
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    2. Oktober 1974 (52)
    • 17. Juli 2008 um 21:14
    • #136

    @stempelform - die sammelt und registriert auch d.s.

    Hamburg - kleine 1/2 kommen da öfter vor (hab ich auch mit huf)

    @kenne in deutschland bisher nur postlagernde sendungen

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    • 18. Juli 2008 um 14:33
    • #137

    Damit das Forum nicht so brieflastig wird:
    Der nachverwendete TT-Stempel von Wimpfen (Feuser 535) war schon ziemlich abgenutzt...
    und man hat sehr ölhaltige Stempelfarbe benutzt...
    Immerhin gab man sich manchmal Mühe, die Marken gut zu treffen...
    dann find ichs doch wieder hübsch.
    Zum Vergleich auch eine Marke vom NDB.


    Gruß rabege

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    Einmal editiert, zuletzt von rabege (18. Juli 2008 um 14:34)

  • woermi
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    2. Oktober 1974 (52)
    • 18. Juli 2008 um 19:54
    • #138

    dann geb ich auch nochmal "Wimpfen" zum besten.

    wobei man das auch FZL beachte.

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  • stampsx
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    • 19. Juli 2008 um 00:42
    • #139

    Der Stempel sah auch 1852 schon so aus

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 21. Juli 2008 um 19:48
    • #140

    Mal eine Nachverwendung aus Leipzig vom 04.11.1872 auf MiNr.19.

    Gruss Totalo-Flauti

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