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Wie löst man Briefmarken ab?

  • Phila-FloTi
  • 3. Juni 2005 um 14:41
  • uli
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    • 13. Januar 2009 um 10:00
    • #41

    Hallo Wolle,

    kann es sein, dass du mich nicht ganz richtig verstanden hast und annimmst, dass ich Marken mit Nummern im Wasserbad ablöse? (Geht übrigens mit Erfahrung, Vorsicht und etwas höherem Ausschuß auch.) Dem ist nicht so. Was ich meinte:

    Lauwarmes Wasser ohne Spülmittel, die betreffenden Marken mit einem Pinsel oder Wattestäbchen (oder einem Küchentuch oder einem Lappen oder ...) NUR von OBEN !!! befeuchten und nach ca. 60 bis 90 Sekunden MIT der Nummer vom Papier abziehen.

    ... klappt meiner Erfahrung nach auch. Die Schwierigkeit bei Rollenmarken mit rückseitiger Nummern ist - und das wird beim Ablösen MIT Spülmittel nicht anders sein - den richtigen Zeitpunkt rauszufinden. Deshalb: Sollte sich die Marke nicht oder nur schwer ablösen lassen, kann man etwas länger warten.

    Obligatorisch: Die Markenrückseite mit der Nummer nicht berühren, solange die Marke nicht trocken ist.

    Gruß
    Uli

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  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    • 13. Januar 2009 um 12:30
    • #42

    Hallo,

    mich würde nur mal interessieren, ob ihr bei den Tipps zum schonenden Ablösen und Erhalt der rückseitigen Zählnummern die modernen ATM bzw. Rollenmarken mit pünktchenförmigem Tintenstrahlaufdruck meint oder auch die alten Ausgaben mit dem klaren Ziffernaufdruck.

    Bei den älteren ATM-Motiven und den RM-Serien Brandenburger Tor, Unfallverhütung, Burgen und Schlösser sowie Sehenswürdigkeiten gelingt es mir nämlich trotz aller Behutsamkeit, Hilfsmittel und Anwendung der Tricks beim Abweichen relativ selten, die empfindliche Zählnummer auf der Markenrückseite (vollständig oder zumindest teilweise) zu erhalten.

    Bei ziemlich rauem Briefumschlagpapier bleibt die Zählnummer fast immer spiegelverkehrt auf der Papierunterlage haften und bei glattem Briefumschlagpapier genügt schon der oberflächlich leicht verflüssigte Restgummi, dass die Zählnummer regelrecht zerfließt und sich in zahllose Einzelteile auflöst. Meistens lässt sich höchstens ein mehr oder weniger großes Fragment der Zählnummer retten, so dass man lediglich erahnen kann, dass die Marke mal eine Zählnummer trug, sich aber nicht mehr erkennen lässt welche.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 13. Januar 2009 um 12:44
    • #43

    Philnum,

    nimm einfach den UHU-Briefmarkenlöser. Da bleibt bei der Ablösung der Gummi und damit die Zählnummer erhalten. Kostet zwar ein paar Euro, aber funktioniert garantiert.

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    • 13. Januar 2009 um 13:02
    • #44

    Mit UHU-Briefmarkenablöser hab ich auch keine besseren Ergebnisse bei den besagten älteren Rollenmarken erzielt. Bei Marken, die nicht sehr fest ankleben, man sie also schon fast so von der Unterlage abziehen kann, geht es mit UHU nur leichter und es bleiben dann keine Papierreste dran. Bei sehr fest aufgeklebten Marken hingegen kann man die Marke beidseitig mit dem Ablösemittel beträufeln, ja beinahe ganz einweichen, und beim Abheben ist die Zählnummer irgendwo, nur nicht mehr auf der Markenrückseite. Meine Vermutung ist, dass die Zählnummer schon beim ursprünglichen Anfeuchten durch den Absender sich untrennbar mit der Gummierung und dem Briefumschlag verbindet, so dass alle Mühe vergebens sein kann.

    Im Übrigens finde ich die Werbung für diesen UHU-Briefmarkenablöser, dass er die Gummierung vollständig erhält, völlig übertrieben. Zwar erwarte ich nicht, dass eine aufgeklebte, ungestempelte Marke nach Ablösen mit UHU wieder postfrisch daherkommt, aber meistens ist von der Gummierung allenfalls noch ein stumpfer, ungleichmäßiger Rest übrig, der nicht mal ausreicht, die Marke noch einmal damit aufzukleben (z. B. bei versehentlich falsch frankierten Briefen oder so.).

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 13. Januar 2009 um 13:44
    • #45

    Ich beziehe da auch die alten Marken ein. Du hast aber die Einschränkungen schon selber erwähnt: Das Ergebnis ist von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. die Papier-Beschaffenheit des Umschlags. Auch gibt es Stücke, die "besser" haften als andere, was das Ablösen ohne Zerstörung der Nummer schwieriger macht. Wie erwähnt: Der "Trick" ist den richtigen Moment für das Abziehen der Marke zu finden und deshalb gilt auch hier: "Versuch macht kluch!" und "Erfahrung ist durch nix zu ersetzen - außer durch noch mehr Erfahrung.".
    Gruß
    Uli, der aber schon über einem Jahr keine Rollenmarken mehr abgelöst hat und deshalb "jede Menge" ATM, BG und SWK mit Nummer zuhause hortet

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    Einmal editiert, zuletzt von uli (13. Januar 2009 um 13:44)

  • wolleauslauf
    Gast
    • 13. Januar 2009 um 14:03
    • #46

    Hallo Uli,

    ich glaube Dich nicht falsch verstanden zu haben, Deine Methoden praktiziert ja eigentlich Jeder ( mehr oder weniger ).
    Lediglich bei Deiner Aussage von Rollenmarken widerspreche ich dieser, denn Erfahrung, Vorsicht und HÖHERER Ausschuß sind für mich nicht akzeptabel, wenn es andere Lösungen gibt.
    Außerdem glaube ich nicht, daß Du mir in diesem speziellen Bereich Erfahrung, bzw. Vorsicht unterstellen willst :D Und höheren Ausschuß will ich nicht, das hatte ich jahrzehntelang ;)
    Ich kenne einen rabiaten "Grünen" und absoluten Chemiegegner,
    ( auch Philatelist ), der sich nach vielen Beweisen durchgerungen hat, meine Methode anzuwenden. Die chemisch freien Spülmittel bekomme ich von ihm.
    ( Ob es stimmt, wissen aber auch nur die Götter ;), jedenfalls funktioniert es, ohne große Ausfälle mit Erfolg, siehe scan ;)
    Jetzt weiß jeder wie Wolle ablöst und ich gehe wieder an meine DDR Mückenschisse.

    Sammlergrüße von Wolle

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    • 13. Januar 2009 um 15:09
    • #47

    Mal etwas Offtopic:
    Wie erkennt man denn, ob eine Nummer auf der Marke ist, wenn diese noch auf dem Papier klebt? Oder löst ihr Marken, auf denen eine Nummer sein könnte, immer nach beschriebenem Schema ab?

    Auf welchen Marken sind denn Nummern drauf?

  • MirFälltKeinNameEin
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    • 13. Januar 2009 um 15:13
    • #48

    Die Nummern sind nur auf Dauermarken und ATM.
    Also auf sogenannten Rollenmarken ;)

    Man kann sie erkennen, indem man den Umschlag gegen das Licht hält, funktioniert allerdings nicht bei Postkarten.
    Da hilft nur raten ;)

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

    Dieser Beitrag wurde 18751 mal editiert, zum letzten Mal von MirFälltKeinNameEin: Heute, 18:21.

  • uli
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    • 13. Januar 2009 um 15:59
    • #49

    - Doppelposting entfernt -

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    Einmal editiert, zuletzt von uli (13. Januar 2009 um 16:08)

  • uli
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    • 13. Januar 2009 um 16:07
    • #50
    Zitat

    ich glaube Dich nicht falsch verstanden zu haben, Deine Methoden praktiziert ja eigentlich Jeder ( mehr oder weniger ). Lediglich bei Deiner Aussage von Rollenmarken widerspreche ich dieser, denn Erfahrung, Vorsicht und HÖHERER Ausschuß sind für mich nicht akzeptabel, wenn es andere Lösungen gibt


    Ganz ehrlich: Du hast mich immer noch nicht verstanden. Ein letztes Mal:

    Rollenmarken mit rückseitiger Nummer sollte man nicht im Wasserbad ablösen. Vielmehr sollte man mit der "Beträufelmethode" wie von Wolle beschrieben abrbeiten. (Ich mache es ganz ähnlich.) Es gibt dabei zwei Alternativen:
    - Wasser mit Spülmittel verwenden --> Wartezeit 30 - 40 Sekunden;
    - Wasser ohne Spülmittel verwenden --> Wartezeit ca. 90 Sekunden.
    Der einzige Unterschied ist die Wartezeit, sonst nichts. Man benötigt für beide Alternativen gleich viel Erfahrung, genauso viel Vorsicht und auch der Ausschuß unterscheidet sich nicht.

    Was bewirkt das Spülmittel? Der wichtigste Bestandteil von Spülmitteln sind die Tenside. (Der unwichtige sind Farb- und Duftstsoffe etc., die können die Marke ggf. angreifen.) Tenside reduzieren die Oberflächenspannung des Wassers. Für das Spülen von Geschirr ist das wichtig, weil sich erst so Wasser mit Fetten und Ölen vermengen kann (Tenside als Emulgator). Dies ist für das Ablösen fast aller Briefmarken unwichtig, aber durch die reduzierte Oberflächenspannung zieht als "Nebeneffekt" das Wasser schneller in das Papier ein und erreicht somit auch die Klebeschicht (Gummierung) schneller. Da die Gummierung wasserlöslich ist, werden die Tenside für das "Wegschwemmen" der Gummierung aber nicht benötigt.

    Was bedeutet das unter'm Strich? Mit Spülmittel lassen sich Marken schneller ablösen - ansonsten hilft Spülmittel nicht. Das gilt sowohl für die "Beträufelmethode" wie auch für das Ablösen im Wasserbad.

    Zitat

    Außerdem glaube ich nicht, daß Du mir in diesem speziellen Bereich Erfahrung, bzw. Vorsicht unterstellen willst


    Doch, dass tue ich - oder da fehlt ein "fehlende". Gleiches nehme ich aber auch für mich in Anspruch und bleibe deshalb bei der Aussage "Das geht auch ohne Spülmittel."

    Gruß
    Uli

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  • DrMoeller_Neuss
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    • 13. Januar 2009 um 17:47
    • #51

    Meine Methode: feuchte Zeitung (nur eben feucht, nicht klatschnass) verwenden und dann das Unterlagenpapier mit der Marke eben auf die feuchte Zeitung legen, so dass die Feuchtigkeit langsam von unten durch das Unterlagenpapier einwirken kann.
    Geduld ist angesagt, hin- und wieder einfach vorsichtig versuchen, ob sich die Briefmarke schon abziehen läßt. Im Idealfall bleibt die Gummierung mit der Nummer auf der Marke. Ohne Nummer sind die meisten Rollenmarken ohnehin Massenware. Wenn da einmal eine Marke auf der Strecke bleibt, hält sich der Verlust in Grenzen.
    Wenn die Marke schon naß ist --> verloren !

    Wenn von oben, sprich wenn von der Marke die Feuchtigkeit einwirkt, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass die Gummierung mit der Nummer auf dem Unterlagenpapier bleibt.

    Letztlich trägt das Unterlagenpapier entscheidend für den Erfolg bei und natürlich auch die Art und Weise, wie die Marke aufgeklebt wurde. Letztlich ist der ganze Klebevorgang einer Briefmarke physikalisch nichts anderes als Kohäsion. Die Kohäsion wirkt an zwei Stellen: Am Übergang zwischen der Briefmarkenrückseite und der Gummischicht und zwischen der Gummischicht und der Unterlage.
    Die Kohäsion an der richtigen Stelle zu überwinden, ist der ganze Trick. Das funktioniert mit normalem Wasser.

  • wolleauslauf
    Gast
    • 13. Januar 2009 um 18:18
    • #52

    Hallo Uli,

    nachdem Du Einspruch eingelegt hast, bist Du also der Meinung, daß ich keine Erfahrung habe, noch Vosicht walten lasse.
    Danke für das interessant geführte Gespräch :)

    Ich habe meinen Kommentar zum Threadthema gegeben und glaube nicht, daß ich als "alter Hase " keine Erfahrung habe ( bei Dir steht ja nix im Profil, da kann man ja nur vermuten, daß Du nur Hase bist ;) )

    Ehe das Thema jetzt für mich vom Tisch ist noch ein dankeschön an DrMoeller Neuss: Werde dieses Verfahren nächste Woche ausprobieren, da ich noch ca. 500 Stück mit Nummer habe.
    Man lernt ja immer was dazu, auch wenn man keine Erfahrung hat :D

    Sammlergrüße von Wolle

  • uli
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    Männlich
    • 14. Januar 2009 um 10:47
    • #53

    Lieber Wolle!

    Zitat

    nachdem Du Einspruch eingelegt hast, bist Du also der Meinung, daß ich keine Erfahrung habe, noch Vosicht walten lasse.


    Nein, bin ich nicht. Ich habe leider auch hier wieder den Eindruck, dass du weder die Beiträge von anderen noch deine eigenen wirklich sorgfältig durchliest, sonst hättest du gesehen, dass du geschrieben hast:

    "Außerdem glaube ich nicht, daß Du mir in diesem speziellen Bereich Erfahrung, bzw. Vorsicht unterstellen willst."

    Schreiben wolltest du wahrscheinlich:

    "Außerdem glaube ich nicht, daß Du mir in diesem speziellen Bereich fehlende Erfahrung, bzw. mangelnde Vorsicht unterstellen willst."

    Ich wiederhole gerne: Doch, du hast Erfahrung und lässt Vorsicht walten.

    Vielleicht hast du aber mittlerweile verstanden, dass ich Rollenmarken mit Nummern genauso ablöse wie von dir beschrieben, bloß auf das Spülmittel verzichte, weil es überflüssig ist.

    Gruß
    Uli

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  • MirFälltKeinNameEin
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    • 14. Januar 2009 um 10:52
    • #54

    Da bin ich doch froh dass ihr wieder einigermaßen aufeinen Nenner gekommen seid ;)
    Also ich habe gestern aufgrund dieses Themas mal wieder angefangen Marken abzulösen...
    Habe es mit 2 Schüsseln gemacht, einer warmen und einer kalten.
    Nur mit Wasser, ohne Zusätze.
    Zuerst die Marken in das warme Wasser bis sie sich lösen, dann an der Schüssel abgesteift, danach in die zweite Schüssel mit kaltem Wasser kurz abgeschwenkt und erneut abgestreift.
    Und dann zum Trocknen gelegt.

    Ich packe zwar nicht unbedingt die Menge an Marken (an einem Abend ca. 20-30) aber es soll ja auch Spaß machen ;)

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

    Dieser Beitrag wurde 18751 mal editiert, zum letzten Mal von MirFälltKeinNameEin: Heute, 18:21.

  • uli
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    • 14. Januar 2009 um 10:53
    • #55
    Zitat

    Die Kohäsion an der richtigen Stelle zu überwinden, ist der ganze Trick. Das funktioniert mit normalem Wasser.


    Danke. ;)
    Allerdings habe ich bessere Ergebnisse erzielt, wenn ich das Briefstück von der Markenseite her anfeuchte. Zufall?
    Gruß
    Uli

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  • gekco
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    • 14. Januar 2009 um 11:47
    • #56

    liebe Briefmarkenablöser --- ich habe die Beiträge mit Interesse gelesen. Marken mit Rückennummern: Nehme seit 30 Jahren Frosch Spülmittel (1 Tropfen auf 30mL), trage dieses mit einem Kochpinsel auf die Vorderseite auf und teste so nach 40-60 Sekunden das erste Mal. Niemals weiche ich mehr als maximal 5 Marken ein. Der Ausschuss ist relativ gering. Es gibt Serien, da ist es schwerer, bei anderen leichter. Dann gehe ich nach den Erfahrungswerten vor.

    Normales Ablösen mit 3 Schüsseln (1x mit Spülmittel warm ca 5L, zum kurz Waschen 0,5L, also rein und raus auch warmes Wasser ohne Zusätze und dann zum Endlösen in kälteres Wasser 2,5L) und immer so zwischen 50 und 100 Marken. Zwischen chlorfreies (reines) Kopierpapier, und wenn sie fast trocken sind umschichten zwischen neues Kopierpapier und dann gleich pressen. Die Papierschichten trenne ich noch zusätzlich mit 5-10 Seiten aus alten Telefonbüchern, die saugen gut die Feuchtigkeit auf.

    Viel Spaß weiterhin - beste Sammlergrüße und alles gute für 2009 von Gerhard

  • Bernd HL
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    • 14. Januar 2009 um 12:55
    • #57

    Auch mal Senf dazugeben ;)

    Es wurde hier auch das Thema Abweichen von Rollenmarken angesprochen. Dazu sind meine Erfahrungen, dass die Serien Heuss I bis Unfall sehr schnell im normalen Wasserbad (meiner Methode, die gleich anschliesst) ihre Nummern verlieren. Gleiches gilt für die ATM mit der alten Nummer. Ab Burgen und Schlösser bis zu den heutigen gepunkteten Nummern hingegen ist das gar kein Problem. Ob das am Gummi oder sonst wo dran liegt, keine Ahnung.


    Meine Methode, Rollenmarken mit Nummer abzulösen, ist folgende:

    Für alles ab Burgen und Schlösser bis Blumen und ATM mit neuer Nummer nehme ich eine Schüssel mit heissem Wasser (so dass man sich fast schon die Finger verbrennt :D) und tauche die Abschnitte kurz ein. Dabei nehme ich immer nur ein Stück zur Zeit und versuche immer schnellstens, an einer Ecke die Marke vom Papier abzuziehen.

    Die Serien Heuss I bis Unfall beträufele ich immer mit dem schon angesprochenen UHU-Prinz-Rollenmarkenlöser auf der Papierrückseite und ziehe dann auch die Marke schnellstens ab. Das klappt auch bei dickerem braunen Papier.

    Mit meinen beiden Methoden auf die jeweiligen Serien abgestimmt habe ich eine Erfolgsquote von gut 99 %. Das man mal eine hat, die "den Geist aufgiebt", kommt auch dabei mal vor - aber äusserst selten.

    Als Tipp würde ich noch mit auf den Weg geben: Egal welche Methode man anwendet, erst mal an billiger Massenware probieren, was einem am besten gefällt und wie es am besten klappt. Mit der Zeit geht man dann seinen eigenen Weg und sieht, was man am besten handhabt.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Anna
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    • 11. Februar 2009 um 15:26
    • #58

    Hallo :)

    Ich hab mir jetz nicht jeden beitrag durchgelsen, aber fast alle überflogen.. trotzdem hab ich noch ein paar Fragen und wäre über Tipps, Tricks und Antworten dankbar ;)

    -- wie rum sollte man die unabgelösten Marken am Besten ins Wasserbad
    legen? Also Papier, auf dem sie klebt oder die markenvorderseite nach
    unten ins Wasser?

    -- was macht man, wenn man kein Trockenbuch hat? Geht's auch ohne oder
    ist der Kauf ratsam? Wie teuer is Eins überhaupt?

    -- ist es wichtig, die Gummierung zu erhalten? sollte das erste Bad, in das die
    Marke gelegt wird, kalt odr warm sein?

    -- geht's eigentlich auch mit Wasserdampf?

    Also, vielen Dank schonmal im Vorraus :D

    LG
    Anna

  • uli
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    • 11. Februar 2009 um 16:28
    • #59

    Meine Erfahrungen:

    Zitat

    -- wie rum sollte man die unabgelösten Marken am Besten ins Wasserbad


    In der Regel: Marke nach unten.

    Zitat

    Geht's auch ohne oder


    Ja, das geht. Ich benutze Kopierpapier, was ich mir als Makulatur umsonst besorge. Für Tipps zum Vorgehen damit und andere Verfahrensweisen musst du dir bitte die Mühe machen und die div. Beiträge (auch in den anderen Threads zum Thema) nicht nur überfliegen, sondern lesen.

    Zitat

    ist es wichtig, die Gummierung zu erhalten?


    Weder ist es bei gestempelten Marken wichtig, noch sinnvoll oder überhaupt richtig möglich, denn das Wasserbad löst die Gummierung auf.

    Zitat

    sollte das erste Bad, in das die Marke gelegt wird, kalt odr warm sein?


    Das erste sollte lauwarm, das zweite kann kalt sein.

    Zitat

    geht's eigentlich auch mit Wasserdampf?


    Wozu kompliziert und langsam, wenn es auch einfach und schnell geht?

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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  • Anna
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    • 11. Februar 2009 um 16:46
    • #60

    hallo Uli,

    vilelen Dank, werde deine Tipps, werde sie berücksichtigen.. und nochmal die Beiträge der anderen LESEN ^^

    liebe Grüße

    anna

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