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Deutsche Gebiete II. Weltkrieg

  • Kontrollratjunkie
  • 24. Oktober 2007 um 00:03
  • reichswolf
    Gast
    • 4. März 2008 um 23:01
    • #81

    Zur Schnittfrage von BerndHL:
    Die Portomarken von Böhmen und Mähren sind ja im Handel oft ähnlich zu finden. Da gibt es Dreierstreifen mit Zwischensteg, und an beiden Enden hängt noch ein Markenrest dran. Ist dies evtl. eine typisch tschechische Vorliebe bei Sammlern gewesen, um die Zähnung zu schützen?
    Ist jetzt einfach mal ins blaue hin geraten...
    Grüße,
    Christoph

    PS: Wie im Anhang gezeigt liegt mir er komplette Satz vor, und im Michel gibt es auch eine kurze Notiz dazu.

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von reichswolf (4. März 2008 um 23:05)

  • Bernd HL
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    • 5. März 2008 um 07:44
    • #82

    ...weitere blöde Frage eines Dummen:

    Sind die Schnitte denn immer gleich ausgeführt? Also haben die Streifen alle die gleiche Länge oder einer kürzer, einer länger? Und sieht der Schnitt glatt aus (wie von einer Maschine wie z. B. bei den Heftchen Bund Burgen bzw. Sehenswürdigkeiten) oder "schief und krumm", welches auf "Handarbeit" deutet?

    Rätselhafte Grüsse! ;)

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • sudetenphilatelie
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    • 5. März 2008 um 12:03
    • #83

    @ KJ

    Ein sehr schönes Beispiel. Zwischenstegpaare in doppelter Ausführung sind selten. Gratuliere!

    sudetenphilatelie
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  • sudetenphilatelie
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    • 6. März 2008 um 16:49
    • #84

    Die Schnitte sehen immer gleich ausgeführt aus, sauber, glatt. Handarbeit möchte ich da ausschließen.

    Die Marken der Tschechoslowakei, also auch Sudetenland, Mährisch-Ostrau und die Marken von Böhmen und Mähren wurden von der gleichen Druckerei hergestellt. Bei den Portomarken von Böhmen und Mähren wird nachfolgend im MICHEL aufgeführt:

    "Die Dreierstreifen mit Zwischensteg wurden nicht nur längs der Zähnung getrennt, sondern meistens auch durch die Nachbarmarken geschnitten verausgabt".

    Vielleicht ist dies eine Besonderheit dieser Druckerei bzw. der Postämter.

    sudetenphilatelie
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  • Kontrollratjunkie
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    • 8. März 2008 um 00:09
    • #85

    @ sudetenphilatelie

    Danke für die Blumen aus berufenem Munde.....

    Bezüglich der beschnittenen Stege würde ich dann aber gerne einmal einen Bogen sehen, aus dem diese so verausgabten Stücke stammen. Oder gibt es dann nur senkrechte 10er, 20er pp. Streifen ?
    Hat vielleicht jemand größere Einheiten ?

  • Wingman81
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    5
    • 15. März 2008 um 15:23
    • #86

    Hallo Zusammen. Mein erstes posting hier :)

    Bin heute mal meine alten Markensammlungen durchgegangen und auf zwei Marken gestoßen aus Lettland 1941 aus russischer Besatzung. Ich poste sie gleich auch mal in dem Schätzforum, da ich keine Ahnung habe was sowas Wert ist:


    [Blockierte Grafik: http://farm3.static.flickr.com/2041/2335282754_1eb0827f27_o.jpg]

    Schöne Sammlungen übrigens, bin den thread mal durchgegangen.

    Gruß
    Kilian

  • sudetenphilatelie
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    2. Dezember 1956 (69)
    • 15. März 2008 um 16:34
    • #87
    Zitat

    Original von Wingman81
    Hallo Zusammen. Mein erstes posting hier :)

    Bin heute mal meine alten Markensammlungen durchgegangen und auf zwei Marken gestoßen aus Lettland 1941 aus russischer Besatzung. Ich poste sie gleich auch mal in dem Schätzforum, da ich keine Ahnung habe was sowas Wert ist:

    Gruß
    Kilian


    Hallo Kilian,

    zunächst einmal herzlich Willkommen im Philaforum!

    Und nun zu deinem Marken:

    Mit Abzug der sowjetischen Truppen begann die Postverwaltung Lettlands am 1.7.41 wieder mit ihrer Tätigkeit und verausgabte ab 17.7.41 überdruckte sowjetische Dauermarken.

    Bei deinen Marken handelt es sich um die MiNr. 4 und MiNr. 5. Katalogwert postfrisch je 1,50 Euro.

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • Max und Moritz
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    • 21. März 2008 um 21:48
    • #88

    Wenden wir uns einem anderen Thema zu. Immer wieder beliebt ist der sogenannte Eisbärblock. Sein optisches Erscheinungsbild ist auch doll. Er wird sehr gerne gefälscht und auch als Fälschung wegen der Optik immer wieder gerne gekauft. 99 % der Ebay-Angebote sind dementsprechend auch Fälschungen. Der von mir gezeigte ist echt, einwandfrei und attestiert von Herrn Brunel BPP.

    Herausgegeben wurde er von der LVF, der legion des volontaires francais contre le bolchevisme. Also der Legion der französischen Freiwilligen gegen den Bolschewismus.

    Im Jahre 1941 wurde in Frankreich dieses Aktionskommittee mit Hilfe der Vichy-Regierung gegründet, um Freiwillige in Frankreich für den Kampf des Deutschen Reiches gegen die Sowjetunion zu rekrutieren.
    Dies gelang auch bemerkenswerterweise innerhalb kürzester Zeit und ein französisches Infanterieregiment wurde in die Wehrmacht integriert und kämpfte vor Moskau. Die Einheit hatte hohe Verluste und wurde später im Jahre 1944 in die Waffen-SS (Division Charlemagne) eingebunden.

    Der Eisbärblock wurde, wie die Flugpostvignetten ohne Überdruck, bereits im Jahre 1941 kurz nach Beginn des Rußlandfeldzuges herausgegeben. Die Herausgabe erfolgte ausschließlich in Paris durch die LVF. Die Marken dienten der Unterstützung der Angehörigen der Einheiten. Feldpost mit diesen Marken ist selten. Ein besonderes Erschwernis ist die Tatsache, daß später mit diesen Marken viel Schindluder getrieben wurde (Fakes) und es teilweise sehr schwierig ist, echte Feldpost von Mache zu unterscheiden.

    Die Flugpostvignetten mit Überdruck "Front de l'Est", Ostfront" erschienen im Jahre 1942. Nach einem Mitteilungsblatt für diese Ausgabe wurde die Abgabe streng philatelistisch organisiert, also 5-10 Serien pro Person abgegeben.

    Abgebildet habe ich auch eine Abart und zwar die Überdruckmarken in der Farbabart "russischgrün". Diese sind ganz rechts zu sehen. Es gibt noch viele Aufdruck-Abarten. Diese sind nicht so selten. Vielleicht kann jemand hier welche zeigen?

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von Max und Moritz (22. März 2008 um 02:11)

  • Max und Moritz
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    • 5. April 2008 um 20:29
    • #89

    So, wie vor einiger Zeit angekündigt, zeige ich noch die Marken von Zante. Postfrisch, geprüft Brunel BPP (respektive Fotoattest für die 3 II)und einwandfrei. Die nicht verausgabten I und II fehlen mir leider noch.... ;)

    Wichtig ist dies vor allem deshalb, da die Zante-Marken gerne gefälscht werden und Unmengen von dem Zeugs über Ebay auf den Markt gekübelt wird. Die meisten Fälschungen sind sehr schlecht. Diese Bilder können Kaufinteressenten gerne als Vergleich und zur Fälschungserkennung nutzen.

    Bilder

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  • Kontrollratjunkie
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    • 6. April 2008 um 01:37
    • #90

    Sehr schöne und seltene Marken, die Du hier zeigst.

    Zu dem vorletzten Posting interessiert mich noch das Attest von Herrn Brunel für den Eisbärblock.
    Er ist doch eigentlich dafür nicht der richtige Prüfer. Handelt es sich dabei auch um ein "freies" Attest, wie ich eines zu der 1 - Rupie - Marke der Ausgaben für das Nationale Indien habe ?

    Ein Scan würde ich interessieren.

    Sammlergruß
    KJ

    Bilder

    • Attest Brunel 1 Rupie Indien.jpg
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  • Max und Moritz
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    • 6. April 2008 um 11:32
    • #91

    Hier ist das zweiseitige Attest für den Eisbärblock. Das Foto ist auf der Innenseite abgebildet.
    Die meisten neueren Atteste für den Eisbärblock stammen tatsächlich vom Universalprüfer Krischke. Häufig ist er altsiginiert Pickenpack, Tust usw. Diese Altsignaturen werden jedoch häufig gefälscht.
    Ich hatte Herrn Brunel schon vor zwei Jahren gefragt, ob er die Privatausgaben prüft. Das hat er, wie man sieht, bejaht.
    Da bis auf weiteres keine BPP-Prüfung erfolgt (Grund: Es handelt sich nicht um Briefmarken, sondern um Spendenvignetten), sind die Atteste privat ausgestellt ohne Bezug zum BPP. Ich bin ziemlich sicher, daß auch andere BPP-Prüfer aus dem Bereich Besetzung solche Atteste ausstellen können und würden.

    Bilder

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  • Kontrollratjunkie
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    • 18. Mai 2008 um 00:22
    • #92

    Heute Abend möchte ich diesen interessanten Thread gerne einmal wiederbeleben.

    In der Anlage zeige ich die Mi.Nr. 16 A der Stadtpost Pskow (Pleskau).
    Links ist die normale Version zu sehen und rechts der Plattenfehler 16 A I "X statt K in PSKOW".
    Dieser Plattenfehler ist vielleicht nicht so klar zu erkennen, da die kyrillischen Buchstaben doch etwas gewöhnungsbedürftig sind.

    Spannend ist, daß dieser Plattenfehler auch auf Blocks vorkommt.

    Sammlergruß
    KJ

    Bilder

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  • Kontrollratjunkie
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    • 6. Juni 2008 um 00:58
    • #93

    Anlehnend an die erste Vorstellung der Lokalausgaben von Mährisch - Ostrau im Thread "Sudetenland" möchte ich heute Abend einmal die Marken im richtigen Thread verewigen, den kompletten postfrischen Satz Mi.Nr. 1 - 19 von Mährisch - Ostrau.

    An diesem Satz finden sich einige bemerkenswerte Besonderheiten:
    Der 5 K - Wert (Nr. 18 ) trägt den Überdruck in Type IV, das bedeutet mit gebrochenem "W" im Wort WIR.

    Dann haben einige Marken das geneigte Hakenkreuz, wohl die 30 h, 40 h, 60 h, 3,50 K und die 5 K !! Also trägt die letztgenannte Marke eine Kombination aus Type IV und geneigtem HK !

    Außerdem haben die sieben Werte von 1,20 K bis 3,50 K (Nr. 10 - 16) einen ebenfalls überdruckten anhängenden Bogenrand.

    Wie schon im anderen Thread erwähnt, wird dieses Gebiet gerade neu bearbeitet und evtl. schon nächstes Jahr im Spezial 2009 neu gesetzt. Ich gehe davon aus, daß dann auch die hier gezeigten Besonderheiten aufgenommen werden.

    In den nächsten Tagen kommt noch eine interessante Ergänzung...

    Sammlergruß
    KJ

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  • Kontrollratjunkie
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    • 10. Juni 2008 um 23:25
    • #94

    Nun die versprochene Ergänzung zu den Ausgaben von Mährisch - Ostrau.
    Im Anhang der Posteingang vom vergangenen Samstag.

    Die abgebildeten Ecken mit Plattennummern dürften einen kleinen Raritätencharakter haben. Diese Merkmale kommen einmal pro Schalterbogen vor. Schon in den Sechziger Jahren stellte Dr. Hörr die Vermutung auf, daß es nur noch wenige Hundert komplette Sätze dieser Ausgaben gibt. Die Anzahl erhaltener Plattennummern in einwandfrei postfrischer Qualität dürfte demnach nicht mehr allzu groß sein.

    Sammlergruß
    KJ

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  • sudetenphilatelie
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    • 11. Juni 2008 um 21:22
    • #95

    Dann präsentiere ich auch mal wieder eine kleine Rarität aus diesem spannenden Gebiet:

    Die seltene 3 B, senkrecht gezähnt (Rollenmarke) hatte nur eine Auflage von 50 Stück. Existieren dürften davon nur noch wenige. Dieses Exemplar ist bis heute das einzige, welches ich je zu Gesicht bekommen habe.

    Bilder

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    sudetenphilatelie
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  • sudetenphilatelie
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    • 18. Juni 2008 um 19:38
    • #96

    Ähnlich wie das Sudetenland wird derzeit wohl auch das Gebiet Mährisch-Ostrau wieder entdeckt. Bei aktuellen Auktionen werden teils deutlich über dem Ausrufpreis liegende Zuschlage erzielt:

    Bei der 121. Auktion von Ulrich Felzmann vom 12.-14.6.2008 wurde ein postfrischer Satz M-O MiNr. 1-19 mit 300,-- Euro ausgerufen und erst mit 400,-- Euro zugeschlagen.

    Die postfrischen MiNr. 28 - 31 wurden um 250,-- Euro angeboten und gingen für 470,-- Euro über den Tisch.

    Zu den Zuschlagspreisen kommen natürlich die üblichen Nebenkosten einer Auktion dazu, so dass sich die Entpreise nochmals um mind. 25% verteuern.

    Da bin ich auf die nächsten Michelpreise gespannt !!!

    sudetenphilatelie
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  • Kontrollratjunkie
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    • 18. Juni 2008 um 21:41
    • #97

    Ergänzend möchte ich noch den Zuschlag für einen altgeprüften ! Zeitungsmarkensatz Mi.Nr. 32 - 40 nachtragen.
    Bei einem Katalogwert von 450 EUR kosteten die Marken den erfolgreichen Bieter 210 EUR, zzgl., versteht sich. Das sind ca. 270 EUR Endpreis und damit locker 60 % Michel.
    Dazu noch die Kosten für eine aktuelle Prüfung.

    Gruß
    KJ

  • Kontrollratjunkie
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    • 1. Juli 2008 um 23:54
    • #98

    Nun einmal etwas ganz Anderes.
    Das Gebiet Böhmen und Mähren ist eines der typischen Einsteigergebiete im Bereich der Deutschen Besetzungsausgaben des II. Weltkriegs.
    Die Marken sind oft hochwertig hergestellt und mit ansprechenden Motiven versehen.
    Eine komplette Sammlung in postfrischer Erhaltung überfordert niemanden in finanzieller Hinsicht. Die Katalogwerte sind (noch) sehr gering und das Material ist wohlfeil zu haben.
    Spannender ist das schon die gestempelte Erhaltung, zumal wenn man auf Qualität achtet. Das bedeutet dann Vollstempelung und saubere prüfbare Abschläge.
    Aber auch dann ist eine vollständige Sammlung unproblematisch.
    Wenn man sich dann noch gegen die einzige echte "Spitze", die Zulassungsmarke für Pakete nach Theresienstadt entscheidet, kann man eine schöne Sammlung günstig aufbauen.

    Für den Spezialisten hingegen bietet dieses Gebiet ein unglaubliches Füllhorn von Besonderheiten und Spezialitäten.
    Außer den normalen Marken und Frankaturen finden sich, bedingt durch den Druck nach tschechischem Vorbild, Leerfelder senkrecht und Waagerecht, Zierfelder ebenso, Plattennummern, Sternchen im Bogenrand in versch. Ausführung, Druckvermerke, Plattenfehler, die Möglichkeit zur Zusammenstellung von Bogenminiaturen und ..... und..... und.........

    Für die ganz Fleissigen erschließt sich dann noch die Chance, alle diese Sachen in gestempelter Form zusammenzutragen. Und genau da beginnt das Problem. So etwas ist nämlich lange nicht so leicht zu finden, wie es die Michelpreise suggerieren könnten.

    Als kleines Beispiel zeige ich im Anhang die Sonderserie zum 150. Todestag von W.A. Mozart vom 26.10.41 in Viererblocks mit Zierfeldern gestempelt.
    Diese schönen Stücke haben den lächerlichen Katalogwert von 8 EUR. Aber versucht einmal, die Dinger zu bekommen.
    Genauso verhält es sich mit den anderen angesprochenen Nettigkeiten.

    Dieses Gebiet kann ich jedem Einsteiger in diese spannende Zeitepoche nur empfehlen. Hier macht das Suchen noch richtig Laune und ein Abo gibt es auch nicht :).

    Sammlergruß
    KJ

    Bilder

    • Böhmen und Mähren Mozart.jpg
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  • Abarten-Hannes
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    • 2. Juli 2008 um 10:21
    • #99

    Guten Tag Kontrollratjunkie,
    da hast du in allen Punkten vollkommen recht!
    Eine B+M-Sammlung anzulegen kam mir erst in den Sinn, als ich ein leeres Vordruckalbum mit überschaubaren Seiten zu sehen bekam; sozusagen im Nu war es komplett - oder wäre es, wenn mir der Prüfer nicht eine Theresienstadt-Fälschung attestiert hätte...

    Um das Thema "Belege" mit illustrieren zu helfen, anbei noch 2 Briefe aus dieser Zeit:

    Bilder

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  • Kontrollratjunkie
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    7.079
    • 3. Juli 2008 um 18:14
    • #100

    Hannes,
    vielen Dank fürs Zeigen Deiner schönen Belege.

    Heute möchte ich eine weitere Besonderheit vorstellen.
    Am 01.09.1942 wurde eine ansprechende Serie mit Zuschlag zugunsten des Roten Kreuzes verausgabt (Scan 1).

    Hier gibt es keine Zusammendrucke wie in den Jahren zuvor, dafür wurde das Ausgabejahr auf die Unterränder der Bogen in Markenfarbe gedruckt. Die kleine Nominale 60 H + 40 H kann ich in gestempelter Form vorstellen.
    Scan 2 zeigt beide Ecken in Viererblocks.

    Sammlergruß
    KJ

    PS: Bin am Tausch solcher und anderer Spezialitäten von Böhmen und Mähren immer interessiert.......

    Bilder

    • Böhmen und Mähren Rotes Kreuz 1942.jpg
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    • Böhmen und Mähren Rotes Kreuz JZ 1942.jpg
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