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Deutsche Gebiete II. Weltkrieg

  • Kontrollratjunkie
  • 24. Oktober 2007 um 00:03
  • Kontrollratjunkie
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    • 2. Februar 2008 um 17:06
    • #61

    Jetzt soll das Gebiet Böhmen und Mähren kurz vorgestellt werden. Hier die erste noch provisorische Ausgabe Mi.Nr. 1 - 19 in Form von Überdrucken auf tschechischen Urmarken.
    Der Aufdruck lautet Böhmen u. Mähren / Cechy a Morava.
    Dieser Satz ist die "Hauptausgabe" des Gebietes, zumindest wertmäßig und abgesehen von der Zulassungsmarke Theresienstadt (Z 1).

    Dazu als Ergänzung der Höchstwert mit unten anhängendem Leerfeld, bedingt durch die spezielle tschechische Bogenanordnung.

    Habt Ihr vielleicht auch zeigenswertes aus diesem interessanten Gebiet ?

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  • Abarten-Hannes
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    • 2. Februar 2008 um 17:30
    • #62

    Anbei die Vorder- und Rückseite einer Postkarte der damaligen Zeit (von deren politischer Aussage ich mich natürlich ausdrücklich distanziere!), mit zwei unterschiedlichen Marken und Stempeln.

    Wahrscheinlich konnte man die Karte mit der tschechischen Marke und deren Sonderstempel erwerben und später im "Reichsgebiet" zusätzlich frankieren und abstempeln lassen (hier in Leipzig).

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  • reichswolf
    Gast
    • 2. Februar 2008 um 17:49
    • #63

    In der Tat ein nettes Gebiet mit all den Zusammendrucken, Leerfeldern, Sternchen, Plattennummern usw...

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  • Kontrollratjunkie
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    • 2. Februar 2008 um 17:54
    • #64

    @ Hannes

    Falscher Thread...... :D

    Deine historisch hochinteressante Karte trägt die "Doss Alto - Legionärsmarke" der Tschechoslowakei mit dem privaten Erinnerungsüberdruck von Abertham im Sudetenland.
    Offensichtlich gefälligkeitshalber als Erinnerung hergestellt und später bedarfsmäßig ab Leipzig gelaufen.
    Sehr schönes Stück, aber in welche Sammlung ich die Karte einordnen sollte, DAS wäre dann mein Hauptproblem......

    Gruß
    KJ

  • Abarten-Hannes
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    • 3. Februar 2008 um 00:40
    • #65

    Hast Recht, Junkie - war im Grunde auch mein Problem - -
    deshalb anbei noch was, das wirklich in diesen thread gehört, wenn auch wohl wieder mal "philatelistisch gemacht" von einem damaligen Sammler, der diesen Brief an sich selbst schickte, da ohne Absender; aber auch ein heutiger Sammler kann eine gewisse Freude dran haben:

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  • heide1
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    • 3. Februar 2008 um 00:44
    • #66
    Zitat

    Original von Abarten-Hannes
    Hast Recht, Junkie - war im Grunde auch mein Problem - -
    deshalb anbei noch was, das wirklich in diesen thread gehört, wenn auch wohl wieder mal " gemacht" von einem damaligen Sammler, der diesen Brief an sich selbst schickte, da ohne Absender; aber auch ein heutiger Sammler kann eine gewisse Freude dran haben:

    Einspruch Euer Ehren,
    wir sagen " Hannover Helau!" mit Saale-Unstrut, Portugieser, wenn das jemand etwas sagt!!
    Bitte jetzt keine Steinigung!!!

    Dass sich um diese Zeit noch jemand "philatelistisch" outet, das erstaunt mich/uns doch!!

  • Concorde
    Gast
    • 3. Februar 2008 um 11:39
    • #67

    Mann,oh Man bzw. Frau oh Frau,was war denn da im Glas???? ;) ;) :D

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (3. Februar 2008 um 11:40)

  • Abarten-Hannes
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    • 3. Februar 2008 um 13:24
    • #68

    Immer wieder beachtenswert, wie wir Sammler zu allen Zeiten um unser Taschengeld gebracht werden und wurden!
    Zu diesen Marken schrieb mir der Prüfer H.-H.Paetow:

    "Die privaten Spekulationsausgaben anlässlich der Besetzung Pilsens durch US-Truppen sind keine Briefmarken, in keinem Katalog verzeichnet und bleiben unsigniert."

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  • sudetenphilatelie
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    • 4. Februar 2008 um 19:22
    • #69

    Dann möchte ich zu dem schönen Gebiet Böhmen und Mähren auch etwas beitragen:

    Die Lokal-Ausgaben von Mährisch-Ostrau sind Vorläufer des Protektorates und wurden bis zum Eintreffen der Protektoratsmarken verwendet.

    Nachfolgend sehen Sie den kompletten Satz 1 - 19 postfrisch. Dabei die seltenen Variante Nr. 10 - 19 mit überdrucktem Leerfeld!

    Von der Nr. 17 - 19 gibt es senkrechte und waagrechte Leerfeld-Kombinationen. Die seltenere Variante ist nicht überdruckt.

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  • Max und Moritz
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    • 11. Februar 2008 um 19:14
    • #70

    Hallo liebe Philafreunde,

    dieser Thread hier:

    http://www.philaforum.com/briefmarken/fo…70968#post70968

    ist für mich kurzfristig Anlaß, echte Zara-Marken (geprüft bzw. attestiert von Herrn Brunel BPP) vorzustellen. Seit einiger Zeit werden über Epay von einigen bestimmten Verkäufern Unmengen an falschen Überdruckmarken in Großlots, nicht nur von Zara, sondern auch aus jedem deutschen Gebiet, welches teure Überdruckmarken hat, wie z. B. Sudetenland, Lokalausgaben, Litauen usw. angeboten. Die Angebote sind entsprechend den Ebay-AGB`s als falsch deklariert. Es ist aber damit zu rechnen, daß diese Lots über kurz oder lang über Ebay wieder in den normalen Sammlerkreislauf geraten und den ganzen Markt verpesten werden.
    Glücklicherweise sind die meisten Fälschungen sehr schlecht und billig gemacht und können unter Zuhilfenahme von Vergleichsmaterial relativ gut erkannt werden.

    In den nächsten Tagen werde ich Zante- und Zara-Marken zeigen, die im besonderen Maße von dieser Fälscherpest betroffen sind.
    Hier zunächst der Satz Zara 1 bis 13 (an 14 bis 16 arbeite ich noch, iss nich so janz billich :P). Zur Geschichte der Zara-Marken werde ich die Tage auch noch etwas ausführen ;) .

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  • Max und Moritz
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    • 16. Februar 2008 um 00:13
    • #71

    Heute stelle ich wie versprochen die nächsten Zara-Marken ein. Dies sind die Nummern 20 I-IV bis 28 (ohne die teure 25). Zu erwähnen vergaß ich, daß es sich bei allen bisher gezeigten Marken durchweg um die Type I handelt. Bitte merkt euch diese Bilder, denn wenn Ihr jemals solche Marken kaufen wollt, werdet ihr kaum bessere Vergleiche finden....
    Warum gab es die Zara-Marken??
    Zara (heute Zadar) befindet sich in Jugoslawien und wurde im Zuge der Nachkriegsordnung nach dem 1. WK Italien als Kriegsgewinnler zugeschlagen (Der Balkan gehörte damals zu Österreich und war Kriegsbeute).
    Zara war sozusagen eine italienische Exklave auf der anderen Seite der Adria.
    Kleiner Zeitsprung: Im Jahre 1943 wurde das Gebiet von Zara von der deutschen Wehrmacht besetzt (nachdem die Italiener die Achse verlassen hatten).
    Örtliche italienische Stellen (unter kundiger Mithilfe philatelistischer Wehrmachtsangehöriger) beantragten die Herausgabe eigener Marken zur Aufrechterhaltung des Postverkehrs mit dem italienischen Mutterland. Die Italiener organisierten auch den Druck (der dt. Anteil begnügte sich in der Überwachung des Markendruckes- und Transportes
    (einige gelangweilte dt. Südtiroler, der italienischen Sprache mächtig).

    Leider war im Jahr 1943 der Postverkehr durch Kriegseinwirkung schon derart gestört, daß kaum Briefe über den üblichen Weg Triest ins Mutterland kamen (echt gelaufene Briefe sind extrem selten). Es gibt hauptsächlich philatelistische Abstempelungen dieses Gebietes.
    Dazu kam, daß die Exklave im Laufe der Jahre 43/44 von den Italienern fluchtartig verlassen wurde. Wer solte da noch Briefe schicken??

    Wie auch immer. Es handelt sich um extrem seltene und interessante Ausgaben der dt. und italienischen Philatelie mit bei weitem noch mehr Hintergrund, als ich jetzt kurz darstellen durfte.

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  • Max und Moritz
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    • 27. Februar 2008 um 20:48
    • #72

    Und hier wie versprochen, die letzten Zara-Marken. Es handelt sich um die Michelnummern 32 bis 38. Diese Marken der sog. "zweiten Ausgabe" haben ein neues Druckbild. Dieses wurde geschaffen, da man die Druckstöcke der ersten Auflage bereits zerlegt hatte und deren Aufdruckfehler vermeiden wollte. Daher auch das einfacherere Druckbild "ZARA" mit fünf bzw. vier Linien. Diese Ausgabe deckte insbesondere die fehlenden Kleinwerte ab, die bei der ersten Ausgabe bereits ausverkauft waren (Weniger aus Gründen des Postbedarfs als eher aus Gründen der philatelistischen Spekulation :D) .

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  • Kontrollratjunkie
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    • 28. Februar 2008 um 14:27
    • #73

    Vielen Dank an @ Max und Moritz für die Präsentation dieser sehr selten zu sehenden Ausgaben. Auch wenn der Katalogwert für diese Marken "relativ" bescheiden ist, findet man solche Werte nur höchst selten in vernünftiger und geprüfter Qualität. Denn wie bereits angemerkt, sind alle Ausgaben der Besatzungszeit im II. Weltkrieg sehr fälschungsgefährdet.

    Noch eine Anmerkung zum Verhältnis der Auflagen und der Katalogwerte: Die Ausgaben von z.B. Zara haben Auflagen von oft 5000 und weit mehr Exemplaren (bis 100.000 Stück). Dafür werden die Marken relativ stattlich bewertet.
    Wenn man sich dagegen die Marken des Sudetenlandes ansieht, z.B. von Karlsbad (Auflagen der meisten Marken zwischen 150 und 1000 Stück), kann man ein enormes Nachholpotential erkennen.
    Das diese Beobachtung keine generelle Aussagekraft hat ist mir klar. Zu unterschiedlich waren die Verhältnisse bei Ausgabe der Marken und zu unterschiedlich werden die einzelnen Gebiete gesammelt.
    Trotzdem meine ich hier eine deutliche Schieflage zu Lasten der Lokalausgaben des Sudetenlandes zu erkennen.
    Achtet einmal beim Tausch und Handel auf die Relationen.

    Gruß
    KJ

  • sudetenphilatelie
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    • 3. März 2008 um 19:12
    • #74

    In der aktuellen Philatelie kommt ein interessanter Bericht von Herrn Gerd H. Hövelmann über "Marken mit anhängenden Leerfeldern".

    Leerfelder und Zierfelder wurden in die Bogen eingefügt, um den Verkaufspreis des Bogens auf einen runden Betrag zu bringen. Im Gegensatz zu Leerfeldern, die nicht bedruckt wurden, sind Zierfelder zusammen mit dem Markendruck in einem Druckgang erstellt worden.

    Der Autor führt an, dass Leerfelder bei deutschen Besetzungsausgaben selten und kaum bekannt sind.

    Nachfolgend eine kleine Rarität von Mährisch-Ostrau mit einer damaligen Auflage von nur St. 20. Wie viele davon heute noch existieren?

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  • Bernd HL
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    • 4. März 2008 um 07:10
    • #75

    @ sudetenphilatelie

    Darf ich mal eine kleine Frage fragen:

    Warum sind da die obere und untere anhängende Marke abgeschnitten? Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Sudeten-Marken allgemein ja nicht gerade häufig anzutreffen. Und dann so ein Schereneinsatz?

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • lickle
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    • 4. März 2008 um 09:58
    • #76
    Zitat

    Original von sudetenphilatelie
    In der aktuellen Philatelie kommt ein interessanter Bericht von Herrn Gerd H. Hövelmann über "Marken mit anhängenden Leerfeldern".

    Leerfelder und Zierfelder wurden in die Bogen eingefügt, um den Verkaufspreis des Bogens auf einen runden Betrag zu bringen.


    Das mußt Du aber näher erläutern. Ein Zier-/Leerfeld hat doch keinen Nennwert, oder? ?(?(

    Zitat

    Original von sudetenphilatelie
    Im Gegensatz zu Leerfeldern, die nicht bedruckt wurden, sind Zierfelder zusammen mit dem Markendruck in einem Druckgang erstellt worden.


    Also sind dann Leerfelder in einem separaten Druckgang hergestellt worden? ?(?(

    Zitat

    Original von sudetenphilatelie
    Der Autor führt an, dass Leerfelder bei deutschen Besetzungsausgaben selten und kaum bekannt sind.

    Nachfolgend eine kleine Rarität von Mährisch-Ostrau mit einer damaligen Auflage von nur St. 20. Wie viele davon heute noch existieren?

    Grüßle

    lickle

  • sudetenphilatelie
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    • 4. März 2008 um 17:10
    • #77
    Zitat

    Original von Bernd HL


    Warum sind da die obere und untere anhängende Marke abgeschnitten? Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Sudeten-Marken allgemein ja nicht gerade häufig anzutreffen. Und dann so ein Schereneinsatz?


    Streng genommen gehört Mährisch-Ostrau nicht zu den Ausgaben des Sudetenlandes, da diese nicht im Zuge der Sudetenkrise im Herbst 1938 entstanden sind, sondern erst im Frühjahr 1939 mit der Besetzung durch die deutschen Truppen. Deshalb ist diese Ausgabe als Lokalausgabe und Vorläufer zur deutschen Besetzung Böhmen & Mähren anzusehen.

    Dennoch sind auch diese Ausgaben selten und deine Frage mit dem Scherenschnitt natürlich berechtigt und interessant.

    Ein erster Lösungsansatz von mir war, dass bei Ausgabe der Marken die Seltenheit nicht bekannt war und auf die Schnelle zur Schere gegriffen wurde. Aber die Niklasdorf 28 SZ (die gehört nun tatsächlich zum Sudetenland) hat als Zwischenstegpaar die gleichen Schnitte, so dass ich eine Zufälligkeit ausschließen möchte.

    Da es sich um die gleiche Urmarke handelt wäre eine logische Erklärung, dass diese Zwischenstegpaare evtl. aus einem Markenheftchen stammen? Dies ist philatelistisch aber nicht belegt und wäre ein Grund zur Nachforschung. Vielleicht kann ein Tschechoslowakei-Experte bestätigen, ob es diese Urmarke in Markenheftchen gab?

    Es bleibt spannend !!!

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  • sudetenphilatelie
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    • 4. März 2008 um 17:21
    • #78
    Zitat

    Original von lickle


    Leerfelder und Zierfelder wurden in die Bogen eingefügt, um den Verkaufspreis des Bogens auf einen runden Betrag zu bringen.


    Das mußt Du aber näher erläutern. Ein Zier-/Leerfeld hat doch keinen Nennwert, oder? ?(?(

    Ein Bogen mit Gedenkmarken hatte 112 Markenfelder. Damit ein runder Verkaufspreis mit 100 Marken erreicht wurde, blieben die übrigen 12 Felder als Zierfelder oder Leerfelder ohne Nennwert.

    Zitat

    Original von sudetenphilatelie
    Im Gegensatz zu Leerfeldern, die nicht bedruckt wurden, sind Zierfelder zusammen mit dem Markendruck in einem Druckgang erstellt worden.


    Also sind dann Leerfelder in einem separaten Druckgang hergestellt worden? ?(?(

    Der Bogen wurde in einem Druckgang erstellt. Leerfelder blieben eben komplett leer. Zierfelder wurden mit Motiven verziert/bedruckt, jedoch ohne Nennwerte.

    Bei Sudetenlandmarken gibt es übrigens Zierfelder und Leerfelder, die nachträglich mit Überdrucken - sei es mit Handstempeln oder im Buchdruck - überdruckt wurden.

    Bei der oben gezeigten Mährisch-Ostrau handelt es sich um ein Leerfeld, dass zusammen mit dem Marken im Buchdruck nachträglich überdruckt wurde.

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  • Bernd HL
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    • 4. März 2008 um 21:09
    • #79

    @ sudetenphilatelie

    Wenn Du etwas näheres über diese Scherenschnitte in Erfahrung bringen solltest, bitte unbedingt posten, das würde mich auch mal interssieren.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Kontrollratjunkie
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    • 4. März 2008 um 22:09
    • #80

    Auch wenn es jetzt "ein bischen" Off-Topic ist, denn wir haben ja einen tollen Thread Sudetenland, hier für @ lickle schnell einen Scanbeispiel für ein Zierfeld des Sudetenlandes.

    Hier die Mi.Nr.137 WZ als Zwischenstegpaar in doppelter Einheit.

    Sehr interessant ist die Frage von @ Bernd HL. Über diese Frage habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht. Ich habe schon sehr oft Zusammendruckeinheiten des Sudetenlandes gesehen, bei denen die ehemals anhängenden weiteren Marken abgeschnitten wurden.
    Letztlich glaube ich fast, daß die anhängenden Marken nicht überstempelt / überdruckt wurden. Aber das ist reine Spekulation. Vielleicht hat jemand einen anderen Erklärungsansatz.....

    Gruß
    KJ

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