Da freut sich der Anbieter aber. Es sind soviele Fälschungen dabei, die man auch anhand der extrem schlechten Scans zweifelsfrei identifizieren kann, daß man auch nicht viel Hofnung für die anderen Werte haben sollte.
Wie schon gesagt, auch echtes dabei. Aber nichts, was diesen Zuschlag rechtfertigt.
Sudetenland - Forschungsthema
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Ich wünschte mir ich würde auch so einen Zuschlag bekommen. Ich verkaufe auch Briefmarken auf ebay.com .
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Sehen das die Bieter nicht das da Fälschungen dabei sind?

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Die uralte Geschichte von Gier, keine Ahnung, Risikobereitschaft, Leichtsinn, Schnäppchenmentalität usw. und so fort....
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Zitat
Original von dario27
Die Sudetenland Sammlung auf ebay.com ist für US $3,450.00 weggegangen!Entschuldigung, aber das ist krank.
Selbst wenn ich die vermutlich echten Marken rechne, komme ich nicht zu einem solchen Michelwert , vom Handelswert will ich gar nicht sprechen.Aber wenn der Käufer meint......
Gruß
KJ -
Zeigen wir doch mal lieber wieder echte Marken......
Einen Wahnsinnsfund konnte ich vor einiger Zeit bei Ebay machen. Bislang im Katalog vollkommen unbekannt waren Reichenberg-Maffersdorfer Dreiecke mit kopfstehendem Aufdruck. Hier ist das erste, bislang einzig existierende Exemplar. Der Befund spricht für sich. Die Marke hat zwar keinen Gummi mehr. Das kann man jedoch auf Grund der Seltenheit verschmerzen.
Die Marke hat noch den frühen, violettfarbenen Aufdruck. Das deutet m. E. darauf hin, daß dieser Fehler in der Anfangsphase der Überdrucke passiert zu sein scheint. Später wurde wohl penibler auf die richtige Stellung der Überdrucke geachtet. -
Das ist ja wieder ein Ding und bestätigt unser aller Vermutungen, dass beim Sudetenland eben noch lange nicht alle Schätze gehoben sind.
Nicht selten tauchen sogar bislang noch völlig unbekannt Seltenheiten auf. Herzlichen Glückwunsch zum Unikat !Gruß
KJ -
Kann mir jemand sagen welche Michel Nummer diese Sudetenland Briefmarke ist? Wird grad auf ebay.com angeboten. Die Briefmarke ist geprüft laut Artikelbeschreibung.
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Zitat
Original von dario27
Kann mir jemand sagen welche Michel Nummer diese Sudetenland Briefmarke ist? Wird grad auf ebay.com angeboten. Die Briefmarke ist geprüft laut Artikelbeschreibung.Diese Marke hat keine Michelnummer, weil es keine amtliche Ausgabe ist.
Bestenfalls könnte es sich um einen nichtamtlichen Erinnerungsüberdruck handeln, eher jedoch um eine der massenhaft vorkommenden Fälschungen.
Frage doch den Anbieter einmal, wer diese Marke "geprüft" haben soll, würde mich interessieren
Gruß
KJ -
Ja ich werd ihn mal fragen!
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Zitat
Original von usul3
Irgendwie finde ich den Rumburg-Stempel seltsam.
Ist die Karte geprüft?
MfG LarsNun komme ich auch mal wieder dazu, ein paar Postings zu beantworten:
Die Karte ist nicht geprüft. Aber anhand meines bescheidenen Vergleichsmaterials halte ich sowohl Marke, Aufdruck und Stempel für e c h t.
Natürlich wird bei Überdruckmarken viel ge- und verfälscht. Aber meistens mit dem "wirtschaftlichen Zweck" irgendwelche Dinge aufzuwerten bzw. "passend" zu machen.
Hier handelt es sich um eine Karte, die ohne Stempel und mit dem Vermerk "Nachgebühr 6 Pf." perfekt wäre. Warum sollte ein Fälscher einen Stempel dazu fälschen, der eigentlich nur Fragen aufwirft? Dazu kommt, einen solchen perfekten (aufwändig hergestellten) Stempel würde er sicherlich nicht für belanglose Standardware einsetzen. Also, falscher Stempel klingt für mich wenig plausibel.
In Ermangelung anderer Meinungen, gehe ich persönlich eher davon aus, dass auch der Postbeamte im Deutschen Reich von den sich überschlagenden Ereignissen im Sudetenland total überrascht wurde. Konnte er mit der Überdruckmarke nichts anfangen? Setzte er bereits eine "Reichsdeutsche Marke" voraus, da die Reichspost bereits seit 3.10.38 tätig war, ohne zu wissen, dass die Sudetenland-Marken bis 20.10.38 noch frankaturgültig waren?
Sicherlich nur Spekulationen, aber m. E. viel plausibler. 
Gerne höre ich weitere Meinungen.
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Zitat
Original von Max und Moritz
Direkt schreibt Hörr dazu nichts. Das Hauptpostamt Asch 1 war aber am 21.09.38 noch vor Mitternacht in deutscher Hand.Hier die früheste Abstempelung, die ich von Asch gefunden haben.
Damit dürfte die Frage Ersttag eindeutig belegt sein.

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Gerhard,
dein Stempel ist ein Asch 4b mit der Uhrzeit 12.
Im Hörr gezeigte Ersttagsstempel zeigen:-Asch 4a-24
-Asch 4b-12
-Asch 4e-23Hat jemand noch andere Beispiele? Können wir eine kleine Aufstellung der Ersttagsstempel Asch machen?
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Hallo,
lDr.Hörr gibt doch einen Hinweis: Die Ascher Marken hatten volle frankaturgültigkeit 14 tage einschlieslich 6.Okt.38.
Also ist der Ersttag der 23.Sep.38. Das würde passen.
Marken gestempelt 21.9. sind wohl Gefälligkeitsentwertungen.
Grüße an alle. -
Jimphil,
geh mal eher davon aus, daß Hörr sich verrechnet hat....
Es gibt ja genug echt gelaufene Poststücke vom Ersttag.
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Zitat
Original von sudetenphilatelie
Die Karte ist nicht geprüft. Aber anhand meines bescheidenen Vergleichsmaterials halte ich sowohl Marke, Aufdruck und Stempel für e c h t.Natürlich wird bei Überdruckmarken viel ge- und verfälscht. Aber meistens mit dem "wirtschaftlichen Zweck" irgendwelche Dinge aufzuwerten bzw. "passend" zu machen.
Hier handelt es sich um eine Karte, die ohne Stempel und mit dem Vermerk "Nachgebühr 6 Pf." perfekt wäre. Warum sollte ein Fälscher einen Stempel dazu fälschen, der eigentlich nur Fragen aufwirft? Dazu kommt, einen solchen perfekten (aufwändig hergestellten) Stempel würde er sicherlich nicht für belanglose Standardware einsetzen. Also, falscher Stempel klingt für mich wenig plausibel.
In Ermangelung anderer Meinungen, gehe ich persönlich eher davon aus, dass auch der Postbeamte im Deutschen Reich von den sich überschlagenden Ereignissen im Sudetenland total überrascht wurde. Konnte er mit der Überdruckmarke nichts anfangen? Setzte er bereits eine "Reichsdeutsche Marke" voraus, da die Reichspost bereits seit 3.10.38 tätig war, ohne zu wissen, dass die Sudetenland-Marken bis 20.10.38 noch frankaturgültig waren?
Sicherlich nur Spekulationen, aber m. E. viel plausibler. 
Gerne höre ich weitere Meinungen.
Dann will ich noch meine Einschätzung zu der Karte abgeben.
An diesem Poststück kann ich keine Auffälligkeiten erkennen, die Hinweise auf eine Fälschung sein können.
Im Gegenteil gehe ich davon aus, daß die sich überschlagenden Ereignisse auch einmal Fehlbehandlungen seitens der u.U. überforderten Postbeamten nach sich zog. So etwas soll es ja heute auch noch geben......IMHO ein schönes Stück Zeitgeschichte und bestimmt unverfälscht.
Gruß
KJ -
Ich habe auch hin und hergerechnet. Aber das Porto ist in Ordnung. Die Einschätzung von KJ dürfte stimmen.
Vorschlag zur Güte: Bei der nächsten Prüfsendung mit einschicken und mit Herrn Brunel debattieren. Dann hier veröffentlichen. Das Ergebnis dürfte interessant sein. -
Zitat
Original von Jimphil
Hallo,
lDr.Hörr gibt doch einen Hinweis: Die Ascher Marken hatten volle frankaturgültigkeit 14 tage einschlieslich 6.Okt.38.
Also ist der Ersttag der 23.Sep.38. Das würde passen.
Marken gestempelt 21.9. sind wohl Gefälligkeitsentwertungen.
Grüße an alle.In meiner Sammlung befindet sich leider keine Ausgabe von Asch mit einem Stempel vom 21.09.38.
Ich habe aber zwei Karten mit dem üblichen "Joch" - Stempel und nicht überdruckten tschechischen Marken, die am 21. September in Asch 1 mit dem Ub. "3 e" entwertet wurden.Falls davon Scans benötigt werden, evtl. zum Stempelvergleich, wäre es kein Problem.
Gruß
KJ -
Zu meinem Reichenberger Kopfsteher muß ich noch einiges zufügen.
Richtig ist jedenfalls, daß er aus der Anfangsphase stammt (leicht erkennbar am violetten Überdruck).
Nach Diskussion mit Herrn Brunel sind noch folgende Wege denkbar:
-Ablösung vom Briefstück (wofür das fehlende Gummi sprechen würde)
- In der Anfangsphase (lt. Hörr am ersten Tag) wurden Marken mit dem Gummistempel entwertet. Also galt am ersten Tag der Überdruckstempel als Entwertungsstempel (Vermutlich, weil der normale Tagesstempel zur Aptierung weggegeben worden war).
Über weitere Diskussionsbeiträge freue ich mich...
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KJ,
und welche Uhrzeit?
Das ist der interessante Fakt. -