Das ging ja sehr schnell.
Natürlich habe ich diesen Beleg nicht zerstörrt.
Leider kommt es immer wieder vor, das aus unwissenheit Zeitdokumente vernichtet werden.
Ich wünsche allen eine schöne Woche.
JB
Hessenphilatelie
Das ging ja sehr schnell.
Natürlich habe ich diesen Beleg nicht zerstörrt.
Leider kommt es immer wieder vor, das aus unwissenheit Zeitdokumente vernichtet werden.
Ich wünsche allen eine schöne Woche.
JB
Hessenphilatelie
ZitatOriginal von Drudenfus
Ich würde mich freuen, wenn jemand des Rästels Lösung etwas weniger vage erläutern könnte, für diejenigen unter uns, die das Hörr-Handbuch nicht haben
Ich bitte um Entschuldigung, natürlich kann man mit unseren Kommentaren nur dann etwas anfangen, wenn man über die einschlägige Literatur verfügt. Aber nun sollte es klar sein.
Selbstverständlich bin ich davon ausgegangen, daß Du den Beleg nicht geschlachtet hast. Falls ich mich da unglücklich ausgedrückt haben sollte, tut es mir leid.
Ich bin halt entsetzt, daß es so etwas geben kann, unglaublich.
Gruß
KJ
Nachdem nun das Rätsel gelüftet ist, sollte natürlich auch der vorgestellte Satz gewürdigt werden:
Mit einer Auflage von 113 Sätzen ist der Masaryk-Kinderhilfesatz selten, zumal die MiNr. 51 die bessere Farbe b aufweist.
Dieser schöne Satz, einheitlich vom Unterrand, mit dem seltenen Stempel "Fischern" ist auch abgelöst ein besonderer Leckerbissen und sicherlich nicht alltäglich.
Auf gelaufenem Brief hätte er natürlich das Prädikat "LP" (=Liebhaberpreis) verdient.
ZitatAber nun sollte es klar sein.
Ja, jetzt ist es klar, vielen Dank ![]()
Nicht ganz klar ist mir allerdings, wie jemand einen solchen Beleg in die Finger bekommt und dann die Marken ablöst.
Ich denke doch ein Sammler des Gebietes würde wissen, was er da hat und den Beleg am Stück lassen wohingegen ein Nicht-Sammler des Gebietes, der keine Ahnung hat, wie kommt der an solch einen Beleg? ![]()
Darüber kann man wahrlich spekulieren. Sicher ist, daß es den Beleg 1963 noch gab (2. Auflage Hörr-Buch, allerdings nur, wenn er in der 1. Auflage 1941 nicht abgebildet war und die habe ich nicht).
Hessenphilatelie besitzt die beiden Stücke schon länger. Also sind die Marken weit in der Vergangenheit, evtl. in den 60er, 70er oder 80er Jahren abgelöst worden. Damals war das Sammeln von Belegen noch nicht so weit verbreitet wie heute und Briefmarken wurden oft und gerne abgelöst.
Offensichtlich ist, daß der damalige Besitzer nicht wußte, was er da vor sich hatte.
..............zeigen darf, der nicht über die riesigen Geldmittel verfügt.
In diesem Falle rate ich z.B. zu einer kleinen (noch) preisgünstigen Spezialisierung auf verschiedene Stempelorte.
Hier einmal zwei seltenere Abschläge aus dem Karlsbader Gebiet.
Die 50 h "Benes" trägt einen Stempel von KARLSBAD 5 (b) vom 04.10.38.
Die 60 H Portomarke wurde dagegen in KARLSBAD 1 (5 g) entwertet, ebenfalls am 04.10.38.
An diesem Stempel bemerkenswert ist noch die Tatsache, daß das Stempelgerät anfangs noch unaptiert verwendet wurde. Im oberen Halbkreis ist noch die tschechische Schreibweise "KARLOVY VARY" erhalten. Kurz danach waren dann alle Stempel aptiert, sodass nurmehr die deutsche Schreibweise gestempelt wurde.
Nach dem Hörr - Handbuch gilt der erstere Abschlag als "selten vorkommend", während der zweite Stempel mit "seltener vorkommend" eingestuft wird.
Noch bis vor kurzem konnte der spezialisierte Sammler die besseren Abschläge von Karlsbad zum Normalpreis erwerben. Die neueste Auflage des Deutschland - Spezial bewilligt nun für bessere Stempel einen pauschalen Aufschlag von 100 %. Das ist natürlich eine ungenaue Pauschalbewertung, zeigt aber, daß auch in diesem Bereich die Sammlerschaft aufgewacht ist.
Vielleicht noch kurz zur Erläuterung: Die überwiegende Anzahl der Karlsbader Ausgaben wurden mit den beiden Stempeln KARLSBAD 1 (4 d) und Karlsbad 1 (7 a) entwertet.
Gruß
KJ
ZitatOriginal von Kontrollratjunkie
..............zeigen darf, der nicht über die riesigen Geldmittel verfügt.Gruß
KJ
Auch mit Asch kann man noch eine kleine aber feine Spezialsammlung mit kleinem Geldbeutel aufbauen. Dieses Gebiet glänzt mit zahlreichen Aufdruck-Variationen und ist mit 5 Marken (MiNr. 1-5) sehr überschaubar. Wenn es nicht unbedingt postfrisch sein muss, sind Werte von Asch sogar äußerst preiswert (und dennoch selten bei diesen geringen Auflagen!).
ZitatOriginal von Kontrollratjunkie
Selbstverständlich bin ich davon ausgegangen, daß Du den Beleg nicht geschlachtet hast. Falls ich mich da unglücklich ausgedrückt haben sollte, tut es mir leid.
Ich bin halt entsetzt, daß es so etwas geben kann, unglaublich.Gruß
KJ
@ Kontrollratjunkie
Ich hatte es schon verstanden, das nicht ich als der Killer für diesen Beleg gemeint war.
Diese beiden Marken habe ich etwa 1990 auf einem Flohmarkt gekauft.
Sie waren auf einer Steckkarte mit CSSR Marken. Von beiden Marken war nur der Unterrand und ein kleiner Ansatz von dem HK zu sehen.
Da mir noch kein Falschstempel von Fischern bekannt war, und ich den Flohmarkthändler nicht zeigen wollte welchen Schatz er hat, habe ich noch 4 weitere Steckkarten genommen, und den Gesamtpreis auf 15,00 DM (nicht Euro) runter gehandelt.
Dies waren meine Preiswertesten Karlsbadmarken die ich je gekauft habe.
Grüße aus Frankfurt
JB
Hessenphilatelie
Ein wunderbare Geschichte. Glück muss man eben haben und zur richtigen Zeit auf dem richtigen Flohmarkt stöbern gehen.
Für 15 DM hast Du ja nicht so richtig viel falsch gemacht :D.
Auch heute ist es noch möglich, kleine und größere Raritäten des Sudetenlandes weit unter Wert zu erwerben.
Einige kleine Schnäppchen konnte ich da auch in Essen auf der IBRA machen. Sobald die allfälligen Prüfungen abgeschlossen sind, schliesslich möchte ich hier keine Fälschungen zeigen, werde ich Euch die Stücke präsentieren.
Gruß
KJ
Für die Liebhaber von Aufdruckfehler hier noch ein Brief mit der Mi Nr. 10 S.
Auf der Briefmarke ist rechts ein teil des Aufdruckes der Nachbarmarke zu sehen. Scheinbar wurde nach dem Seitenverkehrten Aufdruck der Stempel richtig gedreht und die Marken wurden später getrennt.
Für mich ist diese Briefmarke ein Indiz, das auf dem Postamt keine Aufdruckfehler wissentlich produziert wurde.
Gruß
JB
Hessenphilatelie
ZitatOriginal von hessenphilatelie
Für die Liebhaber von Aufdruckfehler hier noch ein Brief mit der Mi Nr. 10 S.Auf der Briefmarke ist rechts ein teil des Aufdruckes der Nachbarmarke zu sehen. Scheinbar wurde nach dem Seitenverkehrten Aufdruck der Stempel richtig gedreht und die Marken wurden später getrennt.
Für mich ist diese Briefmarke ein Indiz, das auf dem Postamt keine Aufdruckfehler wissentlich produziert wurde.
Gruß
JB
Hessenphilatelie
Ein Traumstück von musealer Bedeutung !
so, nach langer zeit möchte ich auch mal wieder ein beleg zeigen, ich gehe davon aus das die marke und der stempel echt sind
gruss
wolfgang
Hallo Wolfgang,
ich glaube das der Beleg eine Fälschung ist.
Meine Gründe
1. den Stempel Karlsbad 1 4c habe ich noch nie gesehen, und ist auch in der Literatur nicht bekannt.
2. der Handstempel erscheint mir gedruckt und nicht von der Hand gestempelt (zu sauber und gleichmäßig).
3. die Druckfarbe von dem Handstempel müßte dunkelbläulichviolett sein.
Sollte der Beleg echt sein, (Prüfung Herr Brunel) ist in Frankfurt ein Abnehmer für den Beleg.
Grüße aus Frankfurt
JB
Hessenphilatelie
hallo hessenphilatelie,
soll ich den beleg höher einscannen
gruss
wolfgang
@ Wolfgang
Ich fürchte diese Marke mit ZF ist leider eine Fälschung (aber zugegeben, sehr gut gemacht). Bisher waren alle Marken, die ich gesehen habe, mit Stempel 4c falsch. ![]()
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Zum Vergleich ein Top-Stück, leider auch falsch. Es ging deshalb an das Auktionshaus zurück
Hallo Wolfgang,
Scan nur einen Ausschnitt von der Marke mit dem Zierfeld.
400 müßte genügen.
Gruß
JB
Hessenphilatelie
schade, aber da ich dafür nichts bezahlt habe ist der verlust auch nicht so gross
danke für das gutachten
gruss
wolfgang
Die Experten haben ihr Urteil ja schon abgegeben.
Aber ich stelle es einmal auf eine noch etwas breitere Grundlage.
Die Aufdruckfarbe bei der Masaryk 2 Kronen (Mi.Nr. 46) ist normalerweise "dunkelbläulichviolett" in Type II.
Es gibt allerdings eine verwechselte Aufdruckfarbe "dunkelrosa".
Die Type stimmt auch. Bis hierher also schon einmal nicht schlecht.
Leider trägt das Briefstück den Stempel Karlsbad 1 (4 c). Dieser Abschlag ist nicht im Handbuch aufgeführt, wie auch hessenphilatelie schon geschrieben hat.
Das muß nicht zwangsläufig bedeuten, daß es ihn nicht gibt. Die Forschung läuft momentan ja auf Hochtouren.
Aber das Negativbeispiel des falschen Blocks von sudetenphilatelie stimmt natürlich nachdenklich. Der Stempel zeigt exakt dieselbe Farbverschmierung. Außerdem gefällt mir der Aufdruck auch nicht, zu sauber und zart.
Im Ergebnis tippe ich auch auf eine Fälschung.
Interessant wäre noch zu erfahren, woher das gute Stück stammt. Bei "guter Herkunft" kann man sich noch etwas überlegen und sei es nur die Rückgabe und Kaufpreiserstattung.
Gruß
KJ
hallo kj,
ich habe feldpost briefe und karten gekauft,habe zwei hände voll aus eiinem karton genommen und bei der durchsicht zu hause war der beleg bei
bezahlt habe ich dafür nichts extra
gruss
wolfgang
Neues von den Auktionshäusern:
Auch bei der 127. Felzmann-Auktion vom 26.6.09 waren Briefmarken des Sudetenlandes gut gefragt. Einige Beispiele:
Reichenberg 36-38 Zuschlag 170,-- € inkl. NK ca. 82% Michel
Reichenberg 39 Zuschlag 140,-- € inkl. NK ca. 70% Michel
Reichenberg 40 Zuschlag 240,-- € inkl. NK ca. 60 % Michel
Reichenberg 41 Zuschlag 460,-- € inkl. NK ca. 115 % Michel
Rumburg 1-18 ** Zuschlag 640,-- € inkl. NK ca. 70 % Michel
Rumburg 24-35** Zuschlag 180,-- E inkl. NK ca. 82 % Michel
Die starke Nachfrage dieses Gebietes hält unvermindert an. Von rückläufigen Preisen keine Spur - im Gegenteil -. Auf die nächsten Auktionen darf gespannt gewartet werden.
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