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Sudetenland - Forschungsthema

  • sudetenphilatelie
  • 20. Dezember 2007 um 15:18
  • Max und Moritz
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    • 12. Mai 2009 um 18:18
    • #301

    Naturgemäß kam für die Erscheinung des unten abgeplatteten HK auch die einfache Möglichkeit einer Druckzufälligkeit in Frage. Aber das der Fehler bei zwei verschiedenen Bogenteilen an der gleichen Stelle auftauchte, machte mich schon mißtrauisch (Interessant ist, dass für die verschiedenen Landschaftsmarken von Rumburg das gleiche Druckklischee verwandt worden ist. Insofern ist dieser Fehler wohl auch auf anderen Landschaftsmarken vorhanden, aber noch nicht entdeckt worden; Viel Spaß bei der Suche.... ;) ).
    Also telefonierte ich mit dem Prüfer für das Sudetenland. Kurz gesagt, hielt er einen echten Plattenfehler für möglich, genauso aber auch eine Druckzufälligkeit. Das A und O wäre die Forschung nach weiteren Stücken und insbesondere die Feldbestimmung. An Hand meiner Bogenteile ließ sich ja immerhin feststellen, daß sich der (bis dato vermutete) Plattenfehler in der dritten oberen Reihe zwischen Feld 21 und 28 befinden mußte.
    Jetzt wurde es aber schwierig. Denn die Auflage der Rumburg-Landschaftsmarken ist nicht gerade gigantisch hoch. Die Nr. 10 wurde 9400 x überdruckt, die Nr. 11 insgesamt 8600 x. Also gabe es maximal 94 bzw. 86 Bogen. Da die meisten (wenn inzwischen nicht alle) vernichtet, verbraucht, zerstückelt, zertrennt usw. waren, nicht einfach.
    Wie ging es weiter? Schreibe ich morgen oder übermorgen..... :)

  • sudetenphilatelie
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    • 12. Mai 2009 um 20:12
    • #302

    Gratuliere Max und Moritz zu deiner Neuentdeckung!

    Mit diesen Neuentdeckungen ist dieser Thread die logische und konsequente Weiterführung des Handbuches von Dr. Hörr und dem MICHEL-Katalog. Aktueller geht es nicht mehr!!!

    Allen Sudetenland-Fans wünsche ich viel Freude beim Suchen des neuen Plattenfehlers und bei der tatkräftigen Unterstützung von Max und Moritz. Dies ist erneut ein Beweis, dass es im Gebiet Sudetenland noch vieles zu forschen und entdecken gibt.

    Weiter geht es Heute mit der nächsten Rarität von Hessenphilatelie:

    Dieses mal ein klassischer Ersttagstempel von Karlsbad. Wie allgemein bekannt sein dürfte, war dieses Stempel nur wenige Stunden möglich, da am 1.X.1938 die Tschechen plötzlich wieder in Karlsbad einrückten und das Postamt besetzten.

    Auch wenn es sich um einen Gefälligkeitsstempel und um einen nachträglich beschrifteten Beleg handeln dürfte, sind Karlsbad Belege selten. Der Michelpreis gilt für solche Sammlerbelege. Echt gelaufene Stücke bedingen Liebhaberpreise! Dies ist ein gravierender Unterschied zu anderen Sammelgebieten und durch die absolute Knappheit der Bedarfsbelege bedingt.

    Das Besondere an diesem Stück ist die Uhrzeit 10:00. Es handelt sich um die früheste Verwendungsmöglichkeit aus der aller ersten Stunde.
    Hörr gibt als letzte Abstempelung 14:00 Uhr an. Gegen 17:30 Uhr wurde das Postamt von den Tschechen wieder besetzt, dazwischen wurden die Stempel wohl nicht umgestellt.

    Eine Marke mit anhängendem Zierfeld auf Beleg ist schon selten, dazu der Ersttagstempel und die erstmögliche Verwendung, dies macht diesen Beleg zu einer postalischen Rarität.

    Mein Dank gilt Hessenphilatelie, der dieses schöne Stück zur Präsentation in diesem Forum bereitstellte.

    Dateien

    Karlsbad 58 Zf w EST.jpg 686,15 kB – 397 Downloads

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

    Einmal editiert, zuletzt von sudetenphilatelie (12. Mai 2009 um 20:17)

  • Kontrollratjunkie
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    • 13. Mai 2009 um 23:24
    • #303

    Wunderbare Stücke werden hier vorgestellt.
    Vielen Dank an Hessenphilatelie für die Bereitschaft, diese historischen Raritäten zu zeigen.
    Und natürlich auch an sudetenphilatelie für die wie immer fachkundige Beschreibung und Bearbeitung für das Forum.

    Ich bin sehr gespannt, was wir aus dieser wohl hochkarätigen Sammlung noch alles zu sehen bekommen.

    Gruß
    KJ

  • Max und Moritz
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    • 14. Mai 2009 um 19:33
    • #304

    Ich versuchte, das Problem erstmal über die Prüfung der Frage der Häufigkeit einzukreisen. Insgesamt durfte es die Erscheinung bei Hunderter-Bogen der Nr. 10 und 11 ja nur insgesamt 94 bzw. 86 x überhaupt geben.
    Wenn überhaupt keine weiteren Stücke aufgetaucht wären, hätte es sich wohl eher um Druckzufälligkeiten gehandelt. Wenn die Stücke häufig vorhanden gewesen wären, wäre es unter Umständen ein auf vielen Feldern vorkommender Fehler gewesen, dem man dann keine größere Bedeutung hätte zumessen können.

    Ich habe dann zunächst die Forumskollegen KJ, Sudetenphilatelie (Vielen Dank dafür) und noch einige weitere mir bekannte Sudetensammler kontaktiert mit der Bitte, ihre Bestände durchzusehen. Auch der Prüfer hatte dies absprachegemäß getan.
    Es dauerte ca. zwei Wochen, dann war klar, daß bei ca. 200 vorhandenen und durchgesehenen Marken der vermutete Plattenfehler noch dreimal aufgetaucht war. Das war ein Verhältnis, daß zu einem Plattenfehler auf EINEM Feld im Hunderterbogen durchaus paßte.

    Damit war das größere Problem der Feldbestimmung aber noch nicht gelöst. Naturgemäß hatte keiner der Sammler größere Bogenteile, an Hand derer dies möglich gewesen wäre.
    Was tun????

    Im vierten Teil geht es weiter. :ups:

    4 Mal editiert, zuletzt von Max und Moritz (16. Mai 2009 um 08:42)

  • sudetenphilatelie
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    • 15. Mai 2009 um 14:28
    • #305

    @ Max und Moritz

    Deine Forschungsarbeit gestaltete sich ja zu einem echten Krimi....spannend....spannend! :O_O:

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • Max und Moritz
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    • 15. Mai 2009 um 21:54
    • #306

    Danke Gerhard für die unterstützenden Worte. man bemüht sich... :)

    Nach größeren Bogenteilen zu suchen, ist eigentlich unmöglich. Denn wer sollte sie haben? In früheren Zeiten wäre jetzt entweder der Moment gekommen zu sagen, ich lasse es sein. Oder ich hätte mühevoll alle möglichen anderen Sammler angeschrieben mit der Bitte mir mitzuteilen, ob sie Bogenteile haben, möglichst noch von den verdächtigen Feldern. Vielleicht hätte ich das sogar getan (Wobei das Problem aufgetaucht wäre, woher ich an diese Daten rangekommen wäre, denn so viele Sammler kenne ich auch nicht).
    Ich habe den einfacheren, logischen Weg mit Erfolg gewählt: Ich habe das Internet abgegraben.
    Es ist unglaublich. Zu welchem Sammelgebiet man auch sucht. Wenn man tief genug gräbt, findet man immer was. Ich wurde schließlich bei der Felzmann-Auktion fündig:

    http://www.felzmann.de/

    Dort waren sie tief in der Kataloghistorie versteckt. In einer Auktion des Jahres 2004 wurden mehrere Bogenteile der Landschaftsmarken versteigert. Wie ich später herausbekam, gehörten sie zur Prüfsammlung des ehemaligen BPP Osper, der sie damals hat versteigern lassen (Ich bin übrigens Herrn Osper vor einer Woche auf der Messe Essen begegnet. Er hatte seinen eigenen Stand. Ein echt netter Mensch, mit dem man wunderbar über Briefmarken palavern kann).
    Lange Rede, kurzer Sinn: An Hand dieser "virtuellen" Bogenteile war die Feldbestimmung dann möglich. Die visuelle Auflösung der Felzmann-Historie ist zwar nicht optimal, hat aber für diese Zwecke gereicht (An dieser Stelle meinen Dank an Herrn Felzmann und alle anderen, die diese virtuellen Forschungen möglich machen. Wäre das Stück, ohne Spuren im Internetz zu hinterlassen, einfach aufgelöst worden, wäre die Forschung unmöglich geworden).

    Weiter geht es dann im fünften Teil..... :rolleyes:

    3 Mal editiert, zuletzt von Max und Moritz (15. Mai 2009 um 21:58)

  • Kontrollratjunkie
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    • 17. Mai 2009 um 00:26
    • #307

    Kann es sein, daß der Krimi schon zu Ende ist ? Ich hoffe nicht, es war gerade so spannend geworden.............

    Nein, im Ernst ist es schon sehr aufwendig, in diesem Teil der Philatelie Forschungsarbeiten zu betreiben. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

    In Erwartung der Fortsetzung
    KJ

  • Max und Moritz
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    • 17. Mai 2009 um 21:22
    • #308

    Hallo KJ,

    der Gärtner war es.... :P

    So ging es dann weiter:
    Nach dem Fund der Bogenteile hatte ich die Bogenteile nebst Anschreiben zum Prüfer eingesandt, gefolgt von einem etwas längerem Telefonat.
    An Hand der Bogenteile ex Prüfsammlung Osper war ja nun klar, daß der Plattenfehler jeweils auf Feld 26 der Aufdruckplatte zu finden war.

    Ein paar Tage später bekam ich meine Befunde zurück. Damit war der neue Plattenfehler nun "halbamtlich". Aber etwas fehlte noch....

    Weiter morgen im sechsten und letzten Teil.

    Dateien

    Befund Rumburg 10 PF.jpg 756,46 kB – 443 Downloads Befund Rumburg 11 PF.jpg 750,07 kB – 433 Downloads
  • sudetenphilatelie
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    • 18. Mai 2009 um 21:41
    • #309

    Mann oh Mann, Max und Moritz spannt uns ganz schön auf die Folter :rolleyes:

    Eine echte Detektivarbeit 8-)

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

    Einmal editiert, zuletzt von sudetenphilatelie (18. Mai 2009 um 22:07)

  • Kontrollratjunkie
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    • 18. Mai 2009 um 21:59
    • #310

    Bis heute abend um 24.00 Uhr geben wir ihm noch Zeit. Dann muss die Lösung her, sonst hat er meine Nachtruhe auf dem Gewissen......... :oneien:

    Gruß
    KJ

  • sudetenphilatelie
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    • 18. Mai 2009 um 22:00
    • #311

    Zur Entspannung geht es weiter mit den Traumstücken von Hessenphilatelie:

    Sind Sudetenland-Briefmarken schon selten, bilden Kopfsteher die Krönung einer jeden Sammlung! Trotz großer Eile wurde bei den Überdrucken sorgfältig gearbeitet, dennoch kamen vereinzelt seitenverkehrte Aufdrucke bzw. Kopfsteher vor. Diese Raritäten dürften an einer Hand abzuzählen sein, oftmals dürften es sogar U n i k a t e sein!

    Besonders schön die Karlsbad MiNr. 9 K mit Platten-Nr. 2 A sowie das Kehrdruckpaar MiNr. 35 (im MICHEL noch nicht gelistet) mit Platten-Nr. 34.

    Dateien

    kopf1.jpg 836,9 kB – 420 Downloads

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  • Max und Moritz
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    • 18. Mai 2009 um 22:46
    • #312

    Dann will ich mich mal beeilen, das ganze Rätsel noch vor Mitternacht aufzulösen. Was noch fehlt, kann man im Scan, hoffe ich, ganz gut lesen. Hoffentlich wird es 2010 etwas.

    Schluß der Vorstellung. Der Vorhang fällt....

    Dateien

    Michel-Schreiben.jpg 374,05 kB – 418 Downloads

    Einmal editiert, zuletzt von Max und Moritz (18. Mai 2009 um 22:47)

  • Kontrollratjunkie
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    • 18. Mai 2009 um 23:06
    • #313
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    ............. Hoffentlich wird es 2010 etwas.

    Schluß der Vorstellung. Der Vorhang fällt....

    Super, vielen Dank für Dein Engagement und die Ergänzung des Kataloges Jahrgang 2010.

    Dann will ich einmal für die nächse Zeit weitere Stücke ankündigen, die es so auch noch nicht gibt. Es bleibt spannend...........

    Gruß
    KJ

  • sudetenphilatelie
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    • 19. Mai 2009 um 15:32
    • #314

    Vielen Dank, Max und Moritz, für diesen interessanten "Fortsetzungsroman".

    Dein Erfahrungsbericht zeigt nicht nur auf, dass es beim Gebiet Sudetenland noch vieles zu entdecken gibt sondern auch, wie die tägliche Forschungsarbeit aussieht. Dabei spielt die Vernetzung der Sammler für einen Erfahrungsaustausch und - in heutiger Zeit - die Nutzung des Internets eine entscheidende Rolle. Früher wäre so eine aufwendige Forschung nicht denkbar gewesen. Dies ist wohl auch ein Grund, warum es auf diesem Gebiet noch so vieles zu erforschen gibt, den je knapper das Material, um so mehr Bedeutung erlangt die Vernetzung der Sammler!

    Auch ein weiterer Aspekt wird deutlich: Die Beziehung der Handbücher von Dr. Hörr über den MICHEL-Spezial bis hin zu diesem Sudetenland-Thread.

    Auch wenn die Standardwerke von Dr. Hörr aus dem Jahre 1939 (1. Auflage) und aus 1964 (2. erweitere Auflage) schon betagt sind, bilden diese immer noch die hervorragende Basis für dieses Gebiet. Neue Forschungserkenntnisse werden jährilch im MICHEL-Spezial aufgeführt. Die aktuellsten Entwicklungen erhält man jedoch aus diesem Thread!

    Nochmals herzlichen Dank, Max und Moritz, für diesen tollen Beitrag. :dankeschoen:

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  • sudetenphilatelie
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    • 19. Mai 2009 um 17:09
    • #315

    ...und weiter geht es mit einer Topp-Rarität von Hessenphilatelie:

    Die Masaryk-Trauermarke MiNr. 46 von Karlsbad hat eine Auflage von 114 Stück. Je 100er-Bogen kommen 2 senkrechte Zierfelder vor. Die Auflage mit senkrechtem Zierfeld dürfte bei ca. 2 Stück liegen.

    Eine gestempelte MiNr. 46 Zfs wurde erst vor Kurzem bei Köhler versteigert. Ein anderes Exemplar darf ich heute hier im Thread präsentieren:

    Bitte beachtet den Überdruck auf dem Zierfeld: Ein K o p f s t e h e r !!!

    Bei der geringen Auflage in dieser Kombination (Kehrdruck) sicherlich ein Unikat und eine echte Weltsensation !

    Danke an Hessenphilatelie für dieses Traumstück.

    Nächstes mal geht es weiter mit Spitzen-Raritäten aus Wien........

    Dateien

    kopf2.jpg 525,76 kB – 366 Downloads

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  • Kontrollratjunkie
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    • 19. Mai 2009 um 19:18
    • #316

    Immer wieder bin ich geplättet beim Anblick solcher Raritäten. Abgesehen davon, daß es geradezu unglaublich ist, was so alles zum Vorschein kommt.

    Ich muss ja auch zugeben, daß mein liebstes Teilgebiet des Sudetenlandes die Karlsbader Ausgaben sind. Gerade die farbigen Handstempel bilden interessante Kontraste und die Auflagezahlen sind mächtig winzig.

    Nochmals vielen Dank an hessenphilatelie für die Vorstellung dieser Spitzenstücke.

    Gruß
    KJ

  • Max und Moritz
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    • 19. Mai 2009 um 19:54
    • #317

    @KJ, Sudetenphilatelie

    Vielen Dank für eure lobenden Worte. Letztendlich ist es ja eine Sache, die Spaß macht. Davon lebt unser Hobby.

    Wenn ihr beide Raritäten ankündigt, will ich nicht danebenstehen und meine letzte bessere Neuerwerbung vorstellen. Eine Karlsbad 18, Freimarke zu 5 Kronen, überdruckt in einer Auflage von 80 Exemplaren. Das besondere an dieser Marke ist die Erhaltung. Sie ist einwandfrei postfrisch ohne jede Signatur, was nun für dieses Gebiet selten ist.
    In dieser Form mag es die Marke schätzungsweise noch drei- bis fünfmal geben, unsigniert möglicherweise Unikat.

    Dateien

    Kalli 18.jpg 101,46 kB – 321 Downloads Kalli 18 Attest.jpg 418,43 kB – 322 Downloads
  • Max und Moritz
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    • 19. Mai 2009 um 21:49
    • #318

    Es sollen hier aber nicht nur Raritäten vorgestellt werden. Sehr interessant sind auch die kleinen postfrischen Werte, von denen ich hier einige vorstellen möchte, die ich auf der Messe Essen erwerben konnte.

    Die kleine, unscheinbare Rumburg 3 im Michelwert von 3,50 EUR wertet duch durch die Plattennummer gleich auf 23,50 Micheleuro auf. Die Portomarke von Rumburg hat wohl ein geneigtes HK. Bedeutet mit 100 % Aufschlag 160 Micheleuro. Interessant auch die Rumburg 16. Denn sie ist vollkommen unsigniert. Sie ist im neuesten Spezial von 220 auf 300 Micheleuro gestiegen. Die Rumburg 20 Falke ist zwar nur mit 190 Micheleuro notiert, ist aber bei einer Auflage von immerhin 400 Stück trotzdem extrem selten zu bekommen. Desto glücklicher bin ich, sie jetzt zu haben.

    Dateien

    Lot.jpg 399,92 kB – 320 Downloads
  • sudetenphilatelie
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    • 19. Mai 2009 um 22:11
    • #319
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    ........ unsigniert möglicherweise Unikat.

    Da könntest du Recht haben, jedenfalls ist dieses Exemplar bisher das einzige welches ich postfrisch "jungfräulich" gesehen habe. :D

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  • sudetenphilatelie
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    • 19. Mai 2009 um 22:14
    • #320
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Es sollen hier aber nicht nur Raritäten vorgestellt werden. Sehr interessant sind auch die kleinen postfrischen Werte, von denen ich hier einige vorstellen möchte, die ich auf der Messe Essen erwerben konnte.
    .


    ....das geschulte Auge findet auch hier Besonderheiten und Spezialitäten. Hier muss man "zuschlagen", wenn sich die Gelegenheit bietet. Wenn man diese Stücke sucht, findet man die nie!!! 8-)

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