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Handelswert Posthornsatz?

    • Wertermittlung
  • Thorwalerin
  • 1. Oktober 2007 um 17:20
  • Erledigt
  • Thorwalerin
    neues Mitglied
    Beiträge
    5
    Geschlecht
    Weiblich
    Geburtstag
    5. Mai 1980 (46)
    • 1. Oktober 2007 um 17:20
    • #1

    Moin alle zusammen,

    ich bin einer von den Fällen, die eine "etwas" größere Briefmarkensammlung geerbt hat.
    Von den über 300 Alben sämtlichster Länder, deren Namen mir teilweise noch nichtmal bekannt waren, habe ich mich in einem Schwung getrennt.
    Nun habe ich noch einige Alben von BRD, DDR, Berlin und Teile von der sowjetischen Besatzungszone nachbekommen, die ich auch erstmal behalten habe.
    Mit den günstigeren Sätzen bzw. den geprüften habe ich schon Freundschaft geschlossen, aber einige der teureren Marken sind nicht geprüft, so z.B. der Posthornsatz postfrisch.
    Nun meine Frage, ist es sinnvoller, diese direkt zu einem Händler zu bringen oder sollte ich sie irgendwohin (Schlegel?) senden, um sie dort mit Hoffnung auf dadurch höheren Wert prüfen zu lassen?
    Kennt jemand von euch vielleicht durch Erfahrung den Handelswert für diesen Satz (ich habe mir zwar den Michelwert angeschaut, aber man kriegt ja wohl doch eher Bruchteile dessen)?
    Ich bin euch für jede Hilfe wirklich dankbar.

    Viele Grüße,
    Kathe

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.035
    • 1. Oktober 2007 um 18:12
    • #2

    Hallo,

    nicht Händler, wenn dann seriöses Auktionshaus. Dort gibt es Berufsphilatelisten, die bei einer so gängigen Ausgabe meist schon abschätzen können, ob sich die Prüfung lohnt. Einige Auktionshäuser übernhmen auch die Abwicklung der Prüfung.

    Über seriöse Auktionshäuser wurde schon an anderer Stelle im Forum diskutiert. Einfach mal stöbern oder die Suchfunktion nutzen.

    Zum Handelswert: Schau dich mal im Internet (Stichwort: Auktion Briefmarken) um. Die meisten großen Auktionshäuser haben ihre Auktionskataloge online und veröffentlichen dort auch die Ergebnisse der letzten Auktionen.

    Gruß
    Phila_Tom

    Einmal editiert, zuletzt von Phila_Tom (1. Oktober 2007 um 18:23)

  • Lumpus2000
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.685
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    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1968 (58)
    • 1. Oktober 2007 um 18:40
    • #3

    Halli Hallo Kathe

    und herzlich willkommen im Briefmarkenforum.

    Um sich einen "schnellen" Überblick über die Preise zu machen, kannst du einfach mal bei eBay dir ein paar Auktionen anschauen.
    (z.B. )

    einfach mal suchen ;)

    Viele Grüße
    Swen

    PS: Ich schließe mich Phila_Tom an: An keinen Händler wenden !

    DDR-Homepage (inkl. Bestimmungshilfen für 5-Jahr-Plan und Dienstmarken)
    DDR-Plattenfehlerübersicht (Sondermarken, Dauerserien, Dienstmarken)

  • Thorwalerin
    neues Mitglied
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    Weiblich
    Geburtstag
    5. Mai 1980 (46)
    • 2. Oktober 2007 um 08:38
    • #4

    Liebe Swen, lieber Tom,

    ich danke euch beiden vielmals für eure Ratschläge! Dann werde ich mich erstmal auf die Suche hier im Forum machen, hatte gestern nur die Threads zum Prüfen allgemein gelesen. Danke auch für den eingefügten Link, dass ist eine gute Möglichkeit, die Preise vorab zu sehen.
    Bei Auktionshäusern war ich mir bis jetzt immer unsicher, aber ihr habt damit gute Erfahrungen gemacht?! Und natürlich bin ich neugierig, warum ihr zwei beiden einstimmig gegen Händler seid (kein Anzweifeln eures Ratschlages nur pure menschliche Neugier, da ich ja noch einige Alben habe, die ich irgendwohin bringen wollte!)

    Viele Grüße,
    Kathrin

  • Thorwalerin
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    5. Mai 1980 (46)
    • 2. Oktober 2007 um 08:54
    • #5

    Und nochmal moin,

    ja, auch ich hätte mich besser einlesen können, mit euren Suchbegriffen habe ich nun auch die Bewertungsskala gefunden, anhand derer ich so ein bissel in Punkten abschätzen kann - ich danke euch daher nochmals, dass ihr dennoch so nett & schnell geantwortet habt, wahrscheinlich doch eher nervig, wenn hier jeder neue erstmal drauf los tippert. ;)

    Also schreibe ich lieber mal was zur Sammlung, damit ihr nicht denkt, dass ich hier vor einem losen Haufen Briefmarken sitze und auf DEN großen Fund hoffe.
    Die Sammlung ist von meinem Onkel, der seit ca. 38 Jahren Briefmarken gesammelt hatte. Umfang der Sammlung waren insgesamt gezählte 523 Alben - zuzüglich Alben für Ersttagsblätter. Das Ausmaß war wirklich schon ein Anblick für sich - wie schon geschrieben, über 300 Alben habe ich in einem schon verkauft, da es sämtliche Länder waren (schön nach Ländern und Erhaltun iin Vordruckalben & normalen Alben sortiert, Michel Kataloge hierzu lagen reichlich vor, sowie die deutschen Gebiete, aber nicht in Vordruckalben).
    Einen weiteren großen Teil hat damals der Auszugshelfer nach dem Tod mitgenommen (irgendwann war mein Transportmittel voll ;) Ja, und den Rest habe ich noch von BRD, DDR, Berlin und so bekommen, hiervon habe ich nur die Vordruckalben und ein paar Bogen-/Blocksammlungen noch.
    Mein Onkel war also absolut leidenschaftlicher Briefmarkensammler und hat sämtliche Zeit und Geld in sein Hobby eingebracht...

    Viele Grüße,
    Kathrin

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.035
    • 2. Oktober 2007 um 09:04
    • #6

    Hallo Kathrin,

    das ist ganz einfach. Händler müssen von der Differenz zwischen An- und Verkaufspreisen leben. Dementsprechend teuer verkaufen sie und dementsprechend wenig zahlen sie im Ankauf. Auktionshäuser leben von Gebühren, die sie mehr oder weniger gleichmäßig auf Einlieferer und Käufer verteilen. Zudem haben sie i.d.R. ein höheres Umsatzvolumen, was sie bei ihrer Preisgestaltung berücksichtigen können. Wenn Du selbst verkaufst (z.B. an Sammler oder bei ebay) hast Du die geringsten Nebenkosten und der Sammler hat auch geringere Nebenkosten und ist bereit mehr für die Marke an sich zu zahlen. Also bleibt mehr Reingewinn übrig.

    Diesen Weg würde ich vorziehen. Da Du aber noch die Frage nach der Prüfung gestellt hast und doch recht hochwertige Marken verkaufen möchtest, habe ich Dir ein Auktionshaus empfohlen. Welcher Weg für Dich besser ist, musst Du jedoch selbst herausfinden.

    Erfahrungen (recht unterschiedliche) habe ich bisher nur als Käufer, da ich nicht über so hochwertige Marken verfüge, damit sich eine Einlieferung lohnen würde bzw. die Marken, die ich habe, nicht hergebe. :D

  • Thorwalerin
    neues Mitglied
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    5. Mai 1980 (46)
    • 2. Oktober 2007 um 10:06
    • #7

    Moin Tom,

    herzlichen Dank für die Erklärung - absolut logisch.
    Vielleicht kann ich noch um eine weitere Frage ergänzen:
    Ich schaue gerade die Alben mit der sowjetischen Besatzungszone durch, bei Block 2 "Großer Weihnachtsblock" von 1945 der durchstochen ist, sind die Durchstiche an der oberen Seite verbunden, der Briefmarkenblock ist fest drinnen aber oben ist es halt 2 cm gelöst.
    Also ein klarer Mangel, ist es hier realistisch noch einen Bruchteil des Michel-Wertes zu erhalten?

    Viele Grüße,
    Kathrin

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