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Ausgabenpolitik der Deutschen Post: Fluch oder Segen?

  • Manowar
  • 11. September 2007 um 19:01
  • Manowar
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    • 11. September 2007 um 19:01
    • #1

    Ausgabenpolitik der Deutschen Post: Fluch oder Segen? 0

    1. Fluch (0) 0%
    2. Segen (0) 0%

    wenn man sich mit dem sammelgebiet bund auseinandersetzt, hört man immer wieder die kritik, dass die post zu viele, zu bunte usw. marken auf den markt wirft.
    aber ist das so? warum stört es, dass die post teilweise über 60 marken in einem jahr neu herausgibt. sollte man sich nicht darüber freuen?
    welche konsequenzen hätte es, wenn die post nur noch 15 marken pro jahr herausgibt?

    einige fakten sind unstrittig: es wird immer weniger post verschickt und diese wird immer seltener mit wirklichen briefmarken frankiert.

    demnach müsste es doch auch weniger marken geben, aber das gegenteil ist der fall. aber warum? will man dem sammler das geld aus der tasche ziehen in dem man versucht viele marken an den mann zu bringen? aber auch die post müsste gemerkt haben, dass es immer weniger sammler gibt?!?!?


    also ich bin da sehr auf eure meinungen gespannt.

    meine persönliche meinung ist, dass es nicht zuviele marken, aber zu viele blockausgaben gibt. früher war ein block etwas besonderes, heute gibt es 5 oder noch mehr in einem jahr. das die post über 50 normale marken pro jahr herausgibt finde ich nicht schlimm, eher interessant, dass denen immer wieder was neues einfällt.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Max und Moritz
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    • 11. September 2007 um 20:44
    • #2

    Hallo Manowar,

    ein hochinteressantes Thema. Aber zunächst muß ich etwas geraderücken.
    Es wird nicht immer weniger, sondern immer mehr Post verschickt.
    Schau dir deinen überquellenden Briefkasten heute an und vergleiche ihn mit vor zwanzig Jahren.
    Also Fakt ist, daß das Postaufkommen stetig wächst. Wobei ich jetzt nur Quantität, nicht Qualität meine.

    Übrigens wird auch heute noch im Zeitalter der Labels, Freistempler usw. immer noch verdammt viel mit Briefmarken frankiert. Es sind halt nur eben die ungeliebten Selbstkleber, die immer mehr das Bild bestimmen.

    Auch dein Satz "demnach müsste es doch auch weniger marken geben, aber das gegenteil ist der fall." ist nicht richtig.

    Es gibt immer weniger Nassklebemarken. Schau dir die Auflagezahlen an.

  • Almedalen
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    • 11. September 2007 um 21:25
    • #3
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Es sind halt nur eben die ungeliebten Selbstkleber, die immer mehr das Bild bestimmen.

    Aus der Sicht des Sammlers sind die Selbstkleber natürlich eine Katastrophe (schwierig bis unmöglich abzulösen; der Klebstoff zerstört im Laufe der Zeit Marke und Briefpapier). Hier bleibt zu hoffen, dass die Post ein Einsehen mit den Sammlern haben wird und in Zukunft andere Materialien zur Herstellung verwendet.

    Das "Problem" ist nur, dass die Dinger in der Tat ziemlich praktisch sind und sich bei den Postkunden großer Beliebtheit erfreuen. Auch ich ärgere mich häufig, wenn bei den konventionellen Nassklebern mal wieder ein Klebstoff verwendet wurde, der sich partout weigert, das zu machen, wofür er gedacht ist: zu kleben. Verglichen mit solchen Marken sind die Selbstkleber da schon sehr bequem.

    Einmal editiert, zuletzt von Almedalen (11. September 2007 um 21:26)

  • saschJohn
    Gast
    • 12. September 2007 um 05:47
    • #4

    hab gestern eine Fehlliste für DDR eingerichtet letzte Nr 3365 Bund ist 2007 (!) erst bei 2622 also so schlecht ist das nicht...die Frage ist ob all diese Marken wirklich zur Frankatur benutzt werden. Deshalb sammle ich seit 2000 aus dem Papierkorb und nicht nach Michel so kann man sehen welche Marken wirklich verschickt werden. :)

    Das mit den selbstklebenen kann ich noch nicht nachvollziehen meine sind alle noch in Ordnung die sind aber auch auf Papier ausgeschnitten...mal sehen wie's in 20 Jahren aussieht ;)

    Fazit: wenn man Briefmarken als Postbeförderung sieht dann sind es wohl zu viel Alt Deutschalnd ist ja auch weniger. Wenn man sie als Kunstwerke und geschichtliche Dokumente sieht dann ist es OK weil es zeigt was die Menschen zu einer bestimmten Zeit beschäftigt hat.

  • Bernd HL
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    • 12. September 2007 um 10:47
    • #5

    Also, was mich sehr stört, sind die Motivgleichen Doppelausgaben Nass- und Selbstklebend. Warum werden für ein Motiv 2 verschiedene Marken und auch Michel-Nummern ausgegeben? Reicht nicht einmal? Wenn man dann noch bedenkt, dass die Nassklebenden kaum am Schalter vorgehalten werden und fast nur noch Selbstklebende zum Verkauf stehen. :( Und wenn in der Bedarfspost Nassklebende benutzt werden, sind diese meistens auch noch total ruiniert durch die schönen Sortiermaschinen. Ausserdem habe ich festgestellt, dass bei den Doppelausgaben die Nassklebenden kaum im Posteingang zu finden sind.

    Und zum zweiten stören die Zuschlagsmarken in Blockzusammenstellungen (Vater und Sohn oder der letzte Rabenblock). Die werden doch nur von uns "blöden"Sammlern gekauft, wärend Einzelmarken vielleicht vom Motiv her noch "normale" Postkunden ansprechen.

    Bevor ich mich nun in Rage schreibe, soll es hiermit genug sein.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • saschJohn
    Gast
    • 12. September 2007 um 11:48
    • #6

    nein, nein die werden schon verschickt :D
    aber ich geb dir recht das mit den verschiedenen Michelnummern für Selbstklebend und gezähnt ist echt nicht so doll vor allem wenn man sie nicht außeinanderhalten kann oder die alte Jahreszahl draufsteht X( aber es eine neue Marke ist

  • saschJohn
    Gast
    • 12. September 2007 um 11:53
    • #7

    guckst du Marke 2004 Jahreszahl 2003 X(

  • philafred63
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    • 12. September 2007 um 12:07
    • #8

    Über den Sinn oder Unsinn der amtlichen Briefmarkenausgaben könnten wir tagelang Fachsimpeln. Auch in der Schweiz wettern die alteingesessenen Sammler über die neuesten Ausgaben doch gerade junge Sammler sprechen die bunte Motivvielfalt mehr an als die immer gleichen Bilder der klassischen Briefmarken. Aber auch hierzulande kennen wir das Problem mit den Selbstklebern. Wobei die Selbstkleber sowohl als Block wie auch als Markenheftchen erhältlich sind. Natürlich beide Arten verschieden gezähnt.

    Manchmal denke ich, dass die Postverwaltung bewusst versucht, denn wenig verbliebenen Sammlern noch möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Viele der letzjährigen Ausgaben zielen jedenfalls mehr auf die Geldbörse der Sammler, als dass sie im normalen Postverkehr sinnvolle Verwendung finden.

    Am meisten ärgere ich mich jedoch über die Preise, die ich für eine Jahresausgabe unterdessen bezahlen muss. Als ich mit dem Sammeln begonnen habe, kostete mich eine Jahresausgabe Einzelmarken und Blocks/Kleinbögen rund CHF. 50.-, heute bezahle ich CHF. 250.- weil die Post auf die Idee kam, ihre Schalterbögen von 25 Einheiten auf 16 Einheiten zu verkleinern. Ein Standartbogen kleiner zwanzig Briefmarken gilt bei mir als Kleinbogen und wird daher (noch) gesammelt. Doch bei dieser Menge muss ich Kleinbogen wohl neu definieren.

  • Bernd HL
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    • 12. September 2007 um 13:25
    • #9

    @ saschJohn

    Da fall ich vom Hocker! Ich wühl ja auch Kiloware ohne Ende durch, aber so was habe ich noch nie gesehen.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • saschJohn
    Gast
    • 12. September 2007 um 13:40
    • #10

    Blöcke kommen schon öfter mal vor aber die ist wirklich was besonderes. Hab sie glaub ich aus ner Bethel Kiloware...aber das meiste und Beste kommt direkt von zwei drei Firmen bei Kiloware muss man immer gucken durch wie viel Hände die schon gegangen ist

  • Kontrollratjunkie
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    • 12. September 2007 um 14:39
    • #11

    philafred63

    Ein Schweizer, der mir aus der Seele spricht. Danke...... :D

    Auch ich bin seit über 20 Jahren Abonnent der Schweizer Post. Zunächst, wie man halt so sammelt :ups:, postfrisch mit Heftchen und KLB, dazu die FDC´s.
    Die Kartonphilatelie habe ich mir dann (Gott sei Dank !) nur 8 Jahre angetan. Die Kosten für den Jahrgang lagen anfangs ohne die Briefe bei umgerechnet so 20 EUR und sind dann explodiert auf über 120 EUR. Und ich habe nur die KLB gesammelt, die auch die Post offiziell als solche geliefert hat, also bis 10 Werte pro Bogen.
    Dazu die Heftchenschwemme der letzten Jahre......

    Im Jahre 2003 habe ich dann die Reißleine gezogen und die Bögen abbestellt. Zeitweise spielte ich sogar mit dem Gedanken, die Schweiz ganz aufzugeben. Aber so einfach wirft man 25 Jahre Schweiz sammeln ja nicht weg ;).

    Jetzt ist es immer noch teuer (ca. 60 EUR p.a.), aber das geht gerade noch so, für ein kleines Nebengebiet.

    Habe mich anlässlich eines Messebesuchs auch mit den Damen der Schweizer Post etwas direkter unterhalten, aber ausser Kopfschütteln keine Aussage erhalten. Nuja, was sollen die armen Standbetreuerinnen auch groß sagen............ 8)

  • Max und Moritz
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    • 12. September 2007 um 17:02
    • #12

    Um nochmal auf das Ursprungsthema zurückzukommen.
    Hauptproblem für uns Sammler ist, daß wir keinen Nachwuchs bekommen. Das liegt natürlich daran, daß dem Nachwuchs die Briefmarke nicht mehr so häufig begegnet wie unsereiner vor zwanzig/dreißig Jahren. Bewirkt wird dies einerseits durch die Menge der Labels/Freistempler sowie andererseits durch die Menge der langweiligen Selbstkleber, die inzwischen in der Masse benutzt werden.
    Daß die Post ein monetäres Interesse an solchen Dingern hat, ist klar. Denn einerseits sind Selbstkleber/Freistempler kundenfreundlich, andererseits sparen diese der Post viel Geld (ganz schlaue haben mal irgendwo berechnet, daß der Verkauf einer nassklebenden Marke in Relation zur Arbeitszeit des Schaltermannes der Post sogar Geld kostet).
    Aus Sicht einer AG ist solch ein Verhalten sogar verständlich.
    Absurd ist die Sache indes, weil die Post weiter den Spagat versucht, die Sammler zufriedenzustellen. Der Post ist wohl bewußt, das wir Sammler keine Selbstkleber mögen. Also wird munter weiter ein Nassklebe-Ausgabeprogramm durchgezogen, dessen Auflagezahl stetig nach unten zeigt.
    Absurd ist das insbesondere, weil nur ein oder zwei Selbstkleber im Jahr in riesiger Massenauflage erscheinen und ca. 60 Nasskleber, die man jedoch kaum mehr irgendwo sieht.
    Wie soll sich denn dann Nachwuchs entwickeln, wenn man nur ein, zwei langweilige Marken pro Jahr sieht?
    Konsequent wäre hier nur, ganz auf Selbstkleber umzustellen, um wieder die Motivvielfalt in der Alltagspost zu erreichen, die den Nachwuchs anspricht.

    Andererseits will ich hier natürlich nicht den Selbstklebern das Wort reden, da ich die Dingis auch hasse wie so viele andere auch.

    Ein richtiger Weg wird hier bereits vom Bdph gegangen, der in Gesprächen mit der Post versucht, die Alltagserreichbarkeit der Sondermarken in den Poststellen/-läden wiederherzustellen.
    Bin mal gespannt, ob das klappt :D.

    Kapieren tu ich insgesamt das Verhalten der Post nicht. denn selbst, wenn man einige Milliönchen im Jahr sparen kann, wird sich auf lange Sicht der Verlust der Sammler bzw. der Verlust der Leute, die sich noch als Kunden mit der Post identifizieren können, aber irgendwann auf private Dienstleiter umspringen, viel teurer auswirken.

    Eine Imagekampagne der Post pro Briefmarke ("frankieren sie Ihre langweilig aussehende Geschäftspost mit echten Marken") oder einfach nur die Abschaffung der Selbstkleber könnten wahre Wunder wirken
    (träum, träum, schweb auf Wolke 7, ich weiß).

  • Manowar
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    • 12. September 2007 um 18:58
    • #13

    danke für eure antworten.

    Max und Moritz, ok, ich habe mich falsch ausgedrückt. es wird weniger private post verschickt. früher haben sich leute gegenseitig briefe zugesand um neuigkeiten auszutauschen. sowas meinte ich, das passiert ja heute nicht mehr. wo ich dir recht gebe ist, dass die behördenpost, die werbung, die rechnungen usw. stark zugenommen haben. aber die haben ja keine briefmarken womit wir wieder bei meiner ausgangsbemerkung wären, dass es weniger briefe gibt (zumindest mit marken frankiert).

    also sehe ich das richtig, dass das problem nicht die anzahl der marken, sondern die tatsache, dass es selbstklebende gibt und die verbreiteter sind als normale marken ist?

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • OO7
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    • 12. September 2007 um 20:14
    • #14

    saschJohn
    Die Marke wurde als nassklebende 2003 als selbstklebende 2004 herausgegeben. Höchstwarscheinlich weil das Motiv das selbe ist, ist auch Jahreszahl die selbe.

    Ursprungsthema:
    Das die BRD doch so viele Marken heraus gibt, begann mit der Wiedervereinigung. Davor waren es viel weniger. Vielleicht wollte man sich den Sammelgewohnheiten der Ossis anpassen und gleichzeitig auch Geld verdienen.
    Meiner Meinung nach werden zur Zeit zu viele Zuschlagmarken herausgegeben.
    Da ist Jugend, Wohlfahrt, Sport, Natur und was weiß ich noch alles. Und das gleich immer im Fünferpack. Das meiste kaufen doch die Sammler. In der Missionskiloware findet man das selten.
    Die Selbstklebenden lösen sich doch im Wasserbad gut ab. Ich habe seit diese Schicht zwischen Marke und Kleber ist keine Probleme.

    Viele Grüße, OO7

  • Kontrollratjunkie
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    • 12. September 2007 um 23:43
    • #15
    Zitat

    Das die BRD doch so viele Marken heraus gibt, begann mit der Wiedervereinigung. Davor waren es viel weniger. Vielleicht wollte man sich den Sammelgewohnheiten der Ossis anpassen und gleichzeitig auch Geld verdienen.

    007

    Jein, die erhöhte Anzahl ab 1990 ergab sich, weil zunächst noch geplante Ausgaben der Deutschen Post der DDR vollendet wurden.
    Danach fielen seit Spätherbst 1990 die gesonderten Ausgaben der LPD Berlin weg.
    Rechne `mal z.B. das Jahr 1989 mit Bund und Berlin, da wurde mir seinerzeit ganz schlecht bei der Nominale...... :oneien:

    Was Kiloware angeht: In gut sortierten Waren kannst Du bei den Sondermarken zu 95 % von den üblichen selbstklebenden Verdächtigen ausgehen. Da muss ich BerndHL Recht geben. Das ist wohl der Lauf der Zeit und unumkehrbar.........

  • Max und Moritz
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    • 12. September 2007 um 23:46
    • #16

    Es ist doch ein ganz anderes Thema, wenn man über zuviele Briefmarkenausgaben (nassklebend) klagt oder über zuviele Zuschlagsmarken.

    Das was ich in meinem letzen Post gesagt habe, hat damit gar nichts zu tun.

    Zitat

    also sehe ich das richtig, dass das problem nicht die anzahl der marken, sondern die tatsache, dass es selbstklebende gibt und die verbreiteter sind als normale marken ist?

    Genau. Richtig. Denn man darf nicht vergessen, daß es im Jahr nur ca. 2 Selbstkleber gibt, deren Motiv uns Sammler ein Jahr gelangweilt begleitet (bzw. den Nachwuchs anödet). Aber andererseits ca. 60 verschiedene Nassklebermotive, die dank der Ausgabepolitik der Post kein Mensch mehr in der Alltagspost sieht.

    Die Frage der Menge der Zuschlagsmarken bzw. ob überhaupt 60 verschiendene Marken oder soviele Blocks erscheinen müssen, ist zwar auch wichtig, interesiert zur Zeit aber nur uns Sammler und ist damit momentan nur eine absolut periphere Front von zweitrangiger Wichtigkeit (Ich habe auch dazu meine durchaus bestimmte, konservative Meinung).
    Denn warum sollen wir uns darüber unterhalten, ob sich junge Leute solche Zuschlagsmarken überhaupt leisten können, bevor wir nicht zuerst die Frage gelöst haben, wie wir eine Motivvielfalt erreichen können, die die Jungen überhaupt erstmal generell wieder für Briefmarken interessiert????

  • saschJohn
    Gast
    • 13. September 2007 um 07:04
    • #17
    Zitat

    Original von Manowar
    wenn man sich mit dem sammelgebiet bund auseinandersetzt, hört man immer wieder die kritik, dass die post zu viele, zu bunte usw. marken auf den markt wirft.
    aber ist das so?

    einige fakten sind unstrittig: es wird immer weniger post verschickt und diese wird immer seltener mit wirklichen briefmarken frankiert.

    ich hol mal den ursprünglichen Post nach unten. Meine Frage ist wer von Euch sammelt eigentlich modernen Bund (ab 2000) Ich komm drauf weil immer wieder gesagt wird in der normalen Post werden sehr wenige Marken benutzt. Das stimmt so nicht. Ich bekomme Post von meiner Firma und einer zweiten. 99% sind mit Marken frankiert. Ich habe "aus dem Papierkorb" fast alle Michelnummern herrausgesucht. Die einzigen die seehr selten bis gar nicht frankiert werden sind die Jugend, Sport und Wolfahrt Marken. Was aber nicht an der Post sondern an der Werbung liegt. Wenn ich in der Post Marken hole fragt mich doch niemand Hey wolllen sie der Jugend was gutes tun?"

    Das ist zugegebener Maßen Post an die Firmen. Post von Firmen sind meist mit Freistempler.

    2. Es wird zuwenig gesammelt...naja das liegt wohl auch daran das die neuen Sammler von oben herab angesehen werden wenn sie anfangen Bund zu sammeln, oder?

    Sind es zuviele Marke ich glaube ja AD Baden hat 23! Ich denke 5-10 pro Jahr wären OK.

  • philafred63
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    • 13. September 2007 um 09:30
    • #18

    Kontrollratjunkie

    Ich habe mir auch schon überlegt auf die Kleinbögen zu verzichten. Doch sind es gerade die KLB welche sich preislich am interessantesten entwickeln. Natürlich sammle ich nicht des Gewinnes wegen, sondern aus Freude an den bunten Bildern. Aber die Freude ist auch gegeben, wenn sich die Katalogpreise stetig nach oben bewegen. ;)

    Manowar

    Meiner Meinung nach sind es nicht die Selbstkleber alleine, die das mangelnde Interesse an den neueren Briefmarkenausgaben hervorrufen. Ich erhalte mit normaler Bedarfspost oft Briefe mit Nasskleber (aber vielleicht legt es daran, dass meine Briefpartner aus Deutschland Auslandsporto bezahlen müssen). Schlimmer scheint mir die Frankatur mit Freistemplern welche die Post aus Kostengründen an den Schaltern praktiziert. Von dennen erhalte ich auch immer öfter welche. Und gerade Freistempler sind von der Motivvielfalt recht eintönig. :(

  • Bernd HL
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    • 13. September 2007 um 09:46
    • #19

    @ saschJohn

    Ich oute mich hier als Bund nach 2000 - Sammler. Selber beziehe ich aus 3 grossen Behördenposteingängen Massen an Umschlägen, die sich wie folgt aufteilen:

    Mindestens 2/3 Freistempler

    von dem restlichen 1/3 habe ich ca die Hälfte Label, und was dann noch an Marken übrigbleibt sind wieder 95 Prozent Selbstklebende. Von den Nassklebenden ist von 50 Marken wenn überhaupt mal eine, die nicht durch die Post beschädigt wurde. Sondermarken ohne Zuschlag habe ich aus dieser Quelle fast nur die 55 ct-Werte, alles andere (65, 70, 85, 90, 145, 220) kommt so gut wie nie vor. Von 25 Einschreiben ist vielleicht mal ein Umschlag mit Dauermarken frankiert, sonst nur Label. Zuschlagsmarken habe ich bislang nur die selbstklebenden 55+25 gesehen, die teilweise noch in erbärmlichem Zustand (verstempelt oder verschmiert...). Also wenn ich hier mal eine saubere nassklebende Briefmarke erhalte, ist Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal.

    Von einer Freundin meiner Frau erhalte ich ab und an aus einem Firmenbüro auch den dortigen Markeneingang. Pro Monat sind das ca 50 Briefmarken (Ja, soooo viele!!!) und davon sind 49 ... (nein ich weigere mich das Wort noch mal zu schreiben! X()

    Also, woher nehmen (aus dem Bedarf sammeln) und nicht stehlen? Bei vielen Marken bleibt einem schon nichts anderes mehr übrig, als den weinenden Gang zur Portoentwertung am Schalter zu gehen. Und ich kenne hier fast niemanden mehr, der auf Tauschtagen noch Neuheiten Bund sucht geschweige den anbietet :(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • saschJohn
    Gast
    • 13. September 2007 um 10:54
    • #20

    das war auch mein Eindruck (das niemand mehr Neuheiten Bund sucht oder sammelt)...aber da fällt mir, Bezugnehmend auf Deine PN, eine Menge an Tauschmaterial ein damit mal wieder Weinachten und Ostern auf einen Tag fällt :D

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