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Bayern 3 Kreuzer blau, welcher Typ?

  • jojo30
  • 30. Juli 2007 um 11:10
  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. März 2009 um 14:38
    • #1.321

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    2. Reihe 2. Marke von links.

    Stell dir mal die Ecken spitz vor, und du hättest (fast) eine 2I.

    Hier im Thread gab es schon ein paar dieser frühen 2. Platten zu sehen, die der 2I sehr ähnlich sehen (Farbe, Druckqualität).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 22. März 2009 um 16:41
    • #1.322

    Hallo bayern klassisch et al,

    würde gerne noch eine kleine Korrektur/Ergänzung zu meiner Interpretation zu dem von bayern klassisch heute morgen eingestellten Brief nach "Lee" vornehmen (bevor die Auflösung kommt ;)).
    Habe zunächst den Vermerk "Einschluss frei" als zusammengehörig angesehen und daher auf eine portobegünstigte bzw. befreite "Einlage" im Brief (eben so etwas wie ein Muster ohne Wert) gedacht. Erscheint mir aber mittlerweile für einen Brief an einen Pfarrer eher unwahrscheinlich und glaube daher, dass die beiden Vermerke nichts mit einander zu tun haben. "Einschluss" bedeutet vielleicht sowas wie "Beilagen", also der Postsendung mit eingeschlossen, während der "frei"-Vermerk das bezahlte Porto bezeichnet.
    Dann wäre eine bayrische 3 Kr-Frankatur umso unwahrscheinlicher, da es sich dann um einen entsprechend schwereren und damit teureren Brief gehandelt haben müsste.
    Desweiteren erscheint mir der Ort Lee immer mysteriöser. Da er nicht in Bayern liegt, hätte der Absender eine genauere Angabe von Staat oder Land hinzugefügt, da nicht davon auszugehen war, dass der Postexpeditor wusste, wohin der Brief gehen sollte (Preussen? England?).
    Alles sehr rätselhaft... ?(

    Gruss

    µkern

  • toxc
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    • 22. März 2009 um 17:34
    • #1.323

    Hallo :)

    Ich mache nun weiter mit den Marken die ich der Platte III zugeordnet hätte.
    In vielen Fällen bin ich mir zwar sicher, dennoch habe ich auch bei einigen Marken Zweifel.
    Ach ja, bevor jemand fragt ob man wirklich dreimal die selbe Marke mit dem MR#1 braucht, die stammen aus einer Sammlung und ich habe es nicht fertig gebracht sie ausseinander zu reißen ;)

    Danke schon mal im Voraus für die Mühe, diesmal werdet ihr sicher fündig :):jaok:

    (Das Bild kann durch Anklicken vergrößert werden)
    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/bm/platte-3.jpg]

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. März 2009 um 17:36
    • #1.324

    Hallo mikrokern et altera,

    zwar habe ich noch nicht den gewünschten besseren Scan des Briefes erhalten, doch glaube ich erkennen zu können, um was es sich bei dem Stück handelt(e).

    Er war addressiert worden an:

    Seiner Hochwürden Wohlgebornen Titl. Herrn König würdigsten Pfarrer in See.

    Die Marke müsste eine 3. Platte sein, die für beide Verteilungen des gM 42 in Frage kommt. Etwa 3 km westlich von Burglengenfeld (gM 42) liegt ein Dörfchen namens See.

    Da der Zielort See nur etwa 50 Einwohner hatte, musste er dem Expeditor bei der Aufgabepost bekannt sein, sonst hätte er niemals wissen können, wohin er zu richten gewesen wäre.

    Der Vermerk von der Hand des Absenders "Einschluß" sorgt hier für Probleme, denn er bezeichnete etwas, was es im rein privaten Bereich, und danach sieht es hier aus, praktisch nicht gab:

    Ein Einschluß war ein eigenständiges Schreiben, das einem anderen Poststück eingeschoben wurde. Man notierte dies frontseitig, damit der Empfänger sich nicht wunderte, woher der Brief tatsächlich kam. So wußte er, dass sein Brief einem anderen Poststück "eingeschlossen" oder "beigeschlossen" worden war. Erlaubt war dies nicht, denn diese Art der Portoersparnis war ein Verstoß gegen den Postzwang.

    Einschlußbriefe konnten auch frankiert sein - von daher wäre die Verwendung einer Freimarke prinzipiell möglich. Warum aber eine 3 Kr. Marke verkleben, wo doch von Burglengenfeld nach See eine 1 Kr. Marke für diesen Lokalbrief gereicht hätte? Auf der einen Seite Geld sparen, indem man seinen Brief "einschließt", um dann die dreifache Gebühr zu verkleben?

    Der Brief hat auch keinen Aufgabestempel. Das kommt vor, sagte schon Nils zurecht, aber es ist selten. Von Burglengenfeld kenne ich dergleichen nicht.

    "Per Einschluß frei" war aber auch ein Vermerk, der auf Briefen ohne Frankatur vorkam. Dann nämlich, wenn der Absender dafür sorgte, dass der Empfänger - wo auch immer - seinen Brief kostenlos (durch Boten oder Privatperson) unter Umgehung der Post zugestellt bekam. Dann diente der "frei" - Vermerk allein dazu, dem Empfänger zu verdeutlichen, dass der Überbringer nichts mehr zu bekommen hatte, sollte also einem zweimaligen Abkassieren Vorschub leisten.

    Wie dem auch sei, der Brief ist sehr fraglich, was die Authentizität angeht.
    Eventuell kann ein besserer Scan die Vermutung in die ein oder andere Richtung lenken.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. März 2009 um 17:39
    • #1.325

    Hallo toxc,

    dann schauen wir mal, wer sich die Plattierung der 3. Platte zutraut. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 22. März 2009 um 17:56
    • #1.326
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern et altera,

    zwar habe ich noch nicht den gewünschten besseren Scan des Briefes erhalten, doch glaube ich erkennen zu können, um was es sich bei dem Stück handelt(e).

    Er war addressiert worden an:

    Seiner Hochwürden Wohlgebornen Titl. Herrn König würdigsten Pfarrer in See.

    Die Marke müsste eine 3. Platte sein, die für beide Verteilungen des gM 42 in Frage kommt. Etwa 3 km westlich von Burglengenfeld (gM 42) liegt ein Dörfchen namens See.

    Da der Zielort See nur etwa 50 Einwohner hatte, musste er dem Expeditor bei der Aufgabepost bekannt sein, sonst hätte er niemals wissen können, wohin er zu richten gewesen wäre.

    Der Vermerk von der Hand des Absenders "Einschluß" sorgt hier für Probleme, denn er bezeichnete etwas, was es im rein privaten Bereich, und danach sieht es hier aus, praktisch nicht gab:

    Ein Einschluß war ein eigenständiges Schreiben, das einem anderen Poststück eingeschoben wurde. Man notierte dies frontseitig, damit der Empfänger sich nicht wunderte, woher der Brief tatsächlich kam. So wußte er, dass sein Brief einem anderen Poststück "eingeschlossen" oder "beigeschlossen" worden war. Erlaubt war dies nicht, denn diese Art der Portoersparnis war ein Verstoß gegen den Postzwang.

    Einschlußbriefe konnten auch frankiert sein - von daher wäre die Verwendung einer Freimarke prinzipiell möglich. Warum aber eine 3 Kr. Marke verkleben, wo doch von Burglengenfeld nach See eine 1 Kr. Marke für diesen Lokalbrief gereicht hätte? Auf der einen Seite Geld sparen, indem man seinen Brief "einschließt", um dann die dreifache Gebühr zu verkleben?

    Der Brief hat auch keinen Aufgabestempel. Das kommt vor, sagte schon Nils zurecht, aber es ist selten. Von Burglengenfeld kenne ich dergleichen nicht.

    "Per Einschluß frei" war aber auch ein Vermerk, der auf Briefen ohne Frankatur vorkam. Dann nämlich, wenn der Absender dafür sorgte, dass der Empfänger - wo auch immer - seinen Brief kostenlos (durch Boten oder Privatperson) unter Umgehung der Post zugestellt bekam. Dann diente der "frei" - Vermerk allein dazu, dem Empfänger zu verdeutlichen, dass der Überbringer nichts mehr zu bekommen hatte, sollte also einem zweimaligen Abkassieren Vorschub leisten.

    Wie dem auch sei, der Brief ist sehr fraglich, was die Authentizität angeht.
    Eventuell kann ein besserer Scan die Vermutung in die ein oder andere Richtung lenken.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Hallo bayern klassisch,

    na toll - See statt Lee ist schon eine andere Welt. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... ;)
    Hatte auch eher "12" als "42" für den gMR gesehen. Anyway...
    Deine Erklärung des "Einschlusses" wirkt sehr schlüssig :)
    Schaut so aus, als ob ein markenlos privat spedierter Brief mit Einlage (Einschluss) - daher auch kein Orts-Aufgabestempel - "aufgewertet" wurde durch Applizieren der 3 Kr-Marke.
    Markenlose Briefe sind halt für die meisten eher 2. Liga...

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. März 2009 um 18:02
    • #1.327

    Hallo mikrokern,

    sei nicht so kritisch zu dir - die Erklärung kam ja von einem Zweitligisten, der markenlose Briefe genauso gerne hat wie markenfrankierte. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 22. März 2009 um 18:28
    • #1.328

    Hallo mikrokern

    Deine Wörter sind hier meine. :)

    Aber ob es stimmt weiss ich nicht ?(


    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für deine Erklärung.
    War es möglich vor 1858 3 Kreuzer für ein Ortsbrief zu bezahlen?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (22. März 2009 um 19:01)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. März 2009 um 18:55
    • #1.329

    Hallo Nils,

    ab dem 1.7.1849 kostete ein Ortsbrief 1 Kr., wenn er schwer war bis 4 Loth 2 Kr.. Portobriefe kosteten 3 bzw. 6 Kr..

    Ab dem 1.10.1860 wurde das Institut der Landpostboten eingeführt. Dadurch wurde alle größeren Ortschaften im Einzugsbereich der Postexpeditionen mehrfach je Woche angelaufen.

    Es ist die Frage, ob das Örtchen See zum Bezirk von Burglengenfeld gehörte. Ich glaube das schon. Nur: wer hätte den Brief nach dorthin bringen sollen, da es noch keine Landpostboten gab?

    Ein Expresse? Ja, aber der kostete viel Geld und Expreßbriefe am Ort oder im Lokalbezirk waren verboten ("dergleichen Briefe sind nicht anzunehmen"). Dies war also gar nicht möglich; außerdem sehen Expreßbriefe ganz anders aus.

    Die Frage ist, warum 3 Kr. angeblich benötigt worden sein sollen?

    Frankierte Ortsbriefe kosteten nicht mehr als 2 Kr.. Über 4 Loth wären sie zum Fahrpostbrief mutiert - dann hätte es keiner Briefmarke(n) bedurft, weil diese nicht gültig war(en).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • toxc
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    • 25. März 2009 um 17:18
    • #1.330

    Hallo :)

    Traut sich niemand an meine Platte III Marken ran ?

    Da ich bei einigen schon Zweifel hatte sind bestimmt nicht alle richtig zugeordnet. Wäre toll wenn sich mal jemand versucht, gerne auch nicht so geübte :)

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 26. März 2009 um 09:37
    • #1.331

    Hallo toxc,

    ich habe mir Deine - zumeist sehr schönen - Marken mal angesehen (einige ja auch mit PF Doppelraute).

    Reihe 1 bis 4 würde ich auch als Platte 3 einordnen.
    Bei Reihe 5 halte ich die 1., 2. und 4. Marke für eine Platte 5, die 5. Marke für eine Platte 4.

    Nun bin ich allerdings nicht der große Platten-Zampano bei der Beurteilung von Platten der 3-Kreuzer-blau. Meinen Kopf halte ich für meine Einordnung auf keinen Fall hin.

    Ich nehme mal, wenn bayern-klassisch sich mal die einzelnen Marken ansieht, wird das Ergebnis vielleicht leicht anders aussehen.

    Viele Grüße
    Bayern-Kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. März 2009 um 10:06
    • #1.332

    Hallo toxc und Bayern-Kreuzer,

    dem einen sei Dank für viele schöne Marken, dem anderen, dass sich als blauer Kenner geoutet hat.

    Die 1. bis 4. Reihe kann ich bestätigen. Bei der 5. Reihe müssen wir aber neu einordnen:

    Platte 5, Platte 5, Platte 3, Platte 3 und Platte 5.

    Die besondere Marke ist die 3. der letzten Reihe - sieht fast aus wie eine Platte 4, hat aber den Plattenfehler gespaltene Randlinie und Doppeldrei, wie ich es nur bei Platte 2 und 3 kenne (so schreibt es auch Peter Sem).

    Diese Marke ist ein ganz früher Druck - vom Druckbild her auf dem Niveau der 1. Platte, ganz fein und makellos. Tolles Stück, das man nur zu gerne auf Brief hätte. Als Druckdatum würde ich Sommer 1854 ansehen, jedenfalls ein Stück aus den allerersten Bögen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der sich auf die 4. und 5. Platte freut ...

  • phila4ever
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    • 29. März 2009 um 15:09
    • #1.333

    Servus,

    mal wieder etwas Farbe nach all den blauen.... :D

    Eine nette Farbfrankatur mit einer blauen 3er ( es sollte m.E. eine 2V sein ? ) und einer 4II auf einem sehr schweren Brief (2 große Blätter Papier allerdings nur 1 Seite eng beschrieben...)

    Der Sammlervermerk stört nicht groß - wenn aber jemand weiß wie man ihn am schonendsten wegbekommt bin ich auch nicht bös ;)

    Gruß
    phila4ever

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. März 2009 um 15:25
    • #1.334

    Hallo phila4ever,

    Platte 5 könnte hinkommen, leider ist der Scan nicht so hoch aufgelöst, dass ich das sicher sagen könnte. Gibt es ein Datum?

    Schwer kann der Brief aber nicht gewesen sein, denn er hatte maximal 16,625g exklusiv gewogen, lag also in der 1. Gewichtstufe.

    Den Zusatz bekommt man ab, indem man diesen Teil anfeuchtet und das Zettelchen, wenn es nicht mehr fixiert ist, sachte abzieht. So habe ich das bei meinen 3 oder 4 Briefen gemacht, die auch so verschandelt waren und die fast nichts zurückbehalten haben..

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • phila4ever
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    • 29. März 2009 um 16:10
    • #1.335

    Hallo bayern klassisch,

    Datum: 18.12.1857
    Passender 800-er Scan für weitere Betrachtung

    Gruß
    phila4ever

    Ps Ich probiers mal mit der Ablösetechnik....

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  • toxc
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    • 29. März 2009 um 16:20
    • #1.336

    Hallo :)

    Nachdem ich gestern beim Köhler völlig leer ausging :( freue ich mich heute über die Einschätzung meiner Platte III Marken. Vielen Dank an @Bayern-Kreuzer und @bayern klassisch dafür !!!

    Vor allem freut mich dass ich gar nicht so weit daneben lag, lediglich die Marken aus der letzten Reihe bei denen ich selbst Zweifel hatte waren teilweise falsch, das lässt mich weiter hoffen :)

    Bevor ich zur Platte IV komme würde ich gerne noch die von mir falsch plattierten Marken besprechen. Ich beginne mal mit den ersten beiden :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/bm/2V-MR201-209.jpg]

    Ich bin bei denen schon zwischen 2III und 2V geschwankt, habe mich dann aufgrund der fast gefüllten unteren Raute falsch entschieden. Aufgrund der Farbe hätte ich sie jetzt auch noch nicht eindeutig zur Platte V zugeordnet was wahrscheinlich mein Fehler war, oder habe ich sonst noch Merkmale übersehen, die klar auf eine Platte V hinweisen ?


    Nun zur nächsten :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/bm/2V-OMR28.jpg]

    Mit der hatte ich große Schwierigkeiten, eigentlich hätte ich die schon als Platte V bestimmt aber die Farbe wollte halt gar nicht passen. Die vorhandene Raute und die überspitze Ecke passte andererseits nicht zur Platte III, kurz ich war (und bin ) da ratlos. Kann man sagen 'Im Zweifelsfall hier die Farbe ignorieren' , oder gäbe es sonst noch Hinweise ?

    Schon mal Danke für eure Anworten und schönen Sonntag noch... :)

    Einmal editiert, zuletzt von toxc (29. März 2009 um 16:57)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. März 2009 um 16:24
    • #1.337

    Hallo phila4ever,

    ist eine 4. Platte mit praktisch allseits angepassten Ecken und einer 4II Platte 2.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 29. März 2009 um 16:55
    • #1.338

    Hallo toxc

    Wie immer schöne Marken von dir. :P

    Ich denke dass deine Marke mit dem Augsburg Stempel eine Platte 4 ist.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. März 2009 um 17:04
    • #1.339

    Hallo toxc,

    bei Köhler leer ausgegangen - willkommen im Club. :(

    8 Briefe gewollt und keinen bekommen. Wieder Geld gespart, sagt meine bessere Hälfte ... :unsicher:

    Zu deinen Marken:

    1. Marke gM 209

    Farbe für eine 3. Platte (etwas) zu hell. Die Ecken passen zur 3. Platte gut, sind aber durch mechanische Gewalt nicht mehr so spitz wie bei der 5. Platte. Der Druck wirkt flacher - schau dir mal die Marke über dieser Marke an (bei deiner großen Aufstellung), dann siehst du was ich meine. Raute unten links ist in der Regel bei der 3. Platte ganz ausgefüllt, hier nicht, obwohl viel Farbe im Spiel war, siehe die fast ausgefüllten Ecken.

    2. Marke gM 201

    Farbe zu hell für eine 3. Platte. Alle Ecken typisch für die 5. Platte (bis auf die letzte Auflage, da sind sie sehr spitz, wie bei der normalen 4. Platte, nur eben in anderer Farbe). Raute unten links gut gedruckt und schön zu erkennen, auch wenn hier relativ viel Farbe auf die Marke kam. Bei einer 3. Platte wäre die Raute unter der linken unteren 3 völlig blau.

    3. Marke oM 28

    Außergewöhnliche Farbe, so nicht häufig. Ecke links oben stark eingehämmert, rechts unten leicht beschlagen. Wenn der Fleck nicht sooo deutlich wäre, hätte man auch in Richtung der 4. Platte tendieren können, zumal bei der untypischen Farbe (die aber auch bei der 4. Platte untypisch wäre). Die beiden anderen Ecken sind sehr spitz, das gibt es bei der 3. Platte so nicht. Daher meine Zuschreibung.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • phila-girl
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    28. September 1995 (30)
    • 29. März 2009 um 17:16
    • #1.340

    Hallo zusammen,

    nachdem @BK bemerkt hat, daß ich eine sehr junge Bayernsammlerin bin, möchte ich hier (und ich mach das gerne :D ) meine Briefe vorstellen.

    Als Erstes will ich euch meinen einzelnen blauen 3er vorstellen, der eine Rechnung mit Originalunterschrift von Kustermann enthält. (Kustermann ist heute noch ein angesehenes Haushaltswarengeschäft im Zentrum von München) Er ging am 23.Okt. 1859 von München nach Wolnzach.


    Den nächsten habe ich heute erst gekauft: Er ist am 23.Aug. 1853 von Schweinfurt nach Harburg gegangen.. Ein wunderschönes 3er Paar mit geschl. Mühlrad 317

    Weiter geht's im roten 3er Thread... :jaok:

    phila-girl

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